DE548987C - Durch Luftschrauben angetriebenes Fahrzeug mit schwenkbarer Luftschraubenwelle - Google Patents
Durch Luftschrauben angetriebenes Fahrzeug mit schwenkbarer LuftschraubenwelleInfo
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- DE548987C DE548987C DE1930548987D DE548987DD DE548987C DE 548987 C DE548987 C DE 548987C DE 1930548987 D DE1930548987 D DE 1930548987D DE 548987D D DE548987D D DE 548987DD DE 548987 C DE548987 C DE 548987C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C11/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel
- B61C11/06—Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel tractive effort applied or supplied by aerodynamic force or fluid reaction, e.g. air-screws and jet or rocket propulsion
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Description
Die Erfindung betrifft ein durch Luftschrauben angetriebenes Fahrzeug mit
schwenkbarer Luftschraubenwelle. Gemäß der Erfindung ist zur Einstellung der Luftschraubenwelle
in ständiger tangentialer Richtung beim Kurvenfahren auf der Laufachse senkrecht dazu ein Hebel befestigt, der die
seitlichen Bewegungen der Laufachse auf das hintere Ende der senkrecht über der Laufto
achse schwenkbar gelagerten Luftschraubenwelle überträgt. Durch die Anordnung gemäß
der Erfindung wird der Kraftbedarf für den Antrieb des Fahrzeuges sowie die Abnutzung
an Fahrzeug und Fahrbahn beim Kurvenfahren ermäßigt.
Die Erfindung ist in den Abb. 1 bis 3 dargestellt.
Abb. ι zeigt eine schematische Darstellung der Anordnung der Luftschraubenwelle im
krummen Gleis mit nicht gesteuerter und gesteuerter Luftschraubenwelle,
Abb. 2 ein Fahrzeug mit zwei Laufwerken
und zugehörigen Luftschraubenwellen im Gleis in nicht gesteuerter und gesteuerter Stellung
mit ziehender bzw. drückender Luftschraube,
Abb. 3 eine Bauart für Übertragung der Bewegung des Laufwerks auf die zu
steuernde Luftschraubenwelle unter Verwendung mechanischer Vermittlungsglieder.
Bei dem bekannten, auf Gleisen rollenden Fahrzeug mit Luftschraubenantrieb ist die in der Mittellinie des Wagenkörpers gelagerte Luftschraubenwelle seitlich unbeweglich und erhält nur die vom Motor ausgeübte Drehung.
Bei dem bekannten, auf Gleisen rollenden Fahrzeug mit Luftschraubenantrieb ist die in der Mittellinie des Wagenkörpers gelagerte Luftschraubenwelle seitlich unbeweglich und erhält nur die vom Motor ausgeübte Drehung.
Infolge dieser Anordnung liegt sie auf krummen Strecken in der Sehne v-v der Kurve
der Gleisachse, welche die Drehzapfen der beiden Laufwerke verbindet. Diese Richtung
der Luftschraubenwelle stimmt nicht mit der jeweiligen Tangentenrichtung überein, in der
das Fahrzeug an jedem Punkt der Kurve von der Triebkraft der Luftschraube geführt
werden muß, damit es durch die ganze Kurve hindurch im Zuge der gekrümmten Gleisr
achse vorwärts bewegt wird. Um dies zu erreichen, muß die Luftschraubenwelle im
Lagere, einem Punkt in der Mittellinie des Wagenkörpers, aus Stellung s in Stellung t
seitlich drehbar gemacht werden, damit sie · überall die Tangentenrichtung einnehmen
kann (s. Abb. 1 und 2).
Durch das festliegende Gleis wird die Achse ß des Laufwerks (Abb. 1) in Richtung
auf den Mittelpunkt der Gleiskurve hin verschoben und ganz genau oder annähernd genau
in radiale Stellung zu ihm gebracht. Diese Drehung, die innerhalb der Gleiskurve
ständig vor sich geht, wird auf den Wagenkörper durch den Drehzapfen 2 des Laufwerks
übertragen. Die mit dem Wagenkörper in seiner Mittellinie fest verbundene Luftschraubenwelle
nimmt zwar auch an dieser Verschiebung und Drehung teil, gelangt aber nur in die Lage und Richtung der vorgenannten
Sehne v-v, die von der Tangentenrichtung abweicht, in der die Kraft der Luftschraube
an jedem Punkt der Kurve wirken soll. Da das Fahrzeug durch Rechts- und Linkskurven
mit verschiedenen Radien fährt, muß die daraus folgende verschiedene tangential« Einstellung
der im Lagere seitlich ausschwenkbar zu machenden Luftschraubenwelle für
jede Kurve der in ihr sich vollziehenden besonderen Drehung des Drehzapfens des zugehörigen
Laufwerks entsprechen. Gleichzeitig muß der Antriebsmotor b um den gleichen
Drehwirikel seitlich bewegt werden, dato mit sein Antrieb für die Luftschraubendrehung
unverändert bleibt. Zu dem Zweck ist das Lager c in den Schnittpunkt der Achse'« des Laufwerkes mit der Mittellinie
der Gleiskurve, der zugleich ein Punkt der Wagenachse v-v ist, gelegt, Es ist etwa als
seitlich drehbarer Lager stuhl für die Welle so auszubilden, daß Drehung und Seitenibewegung
der letzteren gleichzeitig und unabhängig voneinander erfolgen können. Die Drehung des Drehzapfens ζ ist durch mechanische,
elektrische oder anderweit wirkende Vermittlungsglieder auf das Lager c zu
. übertragen. In ihm wird die Luftschraubenwelle so ausgeschwenkt, daß Antriebsmotor δ
und Luftschraube um denselben Winkel aus der Lage der Sehne v-v oder Mittellinie des
Fahrzeuges gedreht werden, in der die ungesteuerte Welle s dauernd verbleibt, während
die gesteuerte Wellet die Tangentenstellung einnimmt. Bei weiterem Lauf durch die
Kurve werden vom Drehzapfen aus sowohl der Wagenkörper und seine Mittellinie v-v
wie die Luftschraubenwelle t gleichmäßig weitergedreht, so daß die Neigung der letzteren
gegen die Mittellinie ungeändert bleibt und erst beim Übergang der Fahrt in die gerade Strecke durch die damit verbundene
entgegengesetzte Drehung des D rehzapf ens verschwindet.
Zur Erreichung vollkommenen Kurvenlaufs ist nach Abb. 2 auch über dem zweiten
Laufwerk des Wagens und überhaupt über jedem Laufwerk eine gesteuerte Luftschraube
anzubringen und sind die Verschiebung und Drehung dieser Laufwerke für tangentiale
Zug wirkung auf den zugehörigen Teil des Wagenkörpers nutzbar zu machen, indem jede
Luftschraubenwelle an jedem Punkt der Fahrbahn tangential zur Gleiskurve eingestellt
wird und in dieser Richtung wirkt.
Eine Übertragung der radialen Drehung der Laufwerksachse auf die Luftschraubenwelle
durch mechanische Vermittlungsglieder ist in Abb. 3 schematisch dargestellt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Durch Luftschrauben angetriebenes Fahrzeug mit schwenkbarer Luftschraubenwelle, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Luftschraubenwelle {€) in ständiger tangentialer Richtung beim Kurvenfahren auf der Laufachse (ία) senkrecht dazu ein Hebel (A) befestigt ist, der die seitlichen Bewegungen der Laufachse (α) auf das hintere Ende der senkrecht über der Laufachse (α) schwenkbar gelagerten Luftschraubenwelle (t) überträgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE548987T | 1930-12-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE548987C true DE548987C (de) | 1932-04-21 |
Family
ID=6562135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930548987D Expired DE548987C (de) | 1930-12-30 | 1930-12-30 | Durch Luftschrauben angetriebenes Fahrzeug mit schwenkbarer Luftschraubenwelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548987C (de) |
-
1930
- 1930-12-30 DE DE1930548987D patent/DE548987C/de not_active Expired
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