DE548889C - Holzschleifer mit Vorrichtung zum Anpressen des Holzes in breiten Presskaesten - Google Patents

Holzschleifer mit Vorrichtung zum Anpressen des Holzes in breiten Presskaesten

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DE548889C
DE548889C DEV23748D DEV0023748D DE548889C DE 548889 C DE548889 C DE 548889C DE V23748 D DEV23748 D DE V23748D DE V0023748 D DEV0023748 D DE V0023748D DE 548889 C DE548889 C DE 548889C
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press
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JM Voith GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/06Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods
    • D21B1/063Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods using grinding devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Holzschleifer mit Vorrichtung zum Anpressen des Holzes in breiten Preßkästen Die guten Erfahrungen mit den breiten Schleifflächen der stetigen Schleifer haben dazu geführt, durch Aneinanderrücken von zwei oder mehreren schmalen Preßkästen einen entsprechend breiten zu bilden, ohne jedoch den Zweck voll zu erreichen, da die verstellbaren Zwischenwände zwischen den einzelnen Pressen die einheitliche und geschlossene breite Schleiffläche des Stetigschleifers nicht zuließen, durch die erst der feine, langfaserige und splitterreine Holzschliff hergestellt werden konnte. Wohl ist versucht worden, die Zwischenwände zwischen den Einzelpressen in einiger Entfernung vom Schleifstein enden zu lassen, man konnte dann aber den Preßkolben nur bis an den unteren Rand der Zwischenwände und nicht bis unmittelbar zum Schleiferstein heranführen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Schleifer mit einer oder mehreren breiten Pressen und bezweckt die Unterteilung der breiten Presse in mehrere Teilpressen ohne Zwischenwände, so daß die Schleiffläche in ihrer Wirkung der breiten, geschlossenen Schleiffläche der Stetigschleifer vollständig entspricht, wobei jedoch der Anpreßdruck nicht von einer einzigen Anpreßvorrichtung, sondern von mehreren ausgeübt wird. Durch die Unterteilung der breiten Presse in mehrere Teilpressen wird außerdem bei geeigneter Ausbildung der Anpreßvorrichtungen eine der Unterteilung entsprechende Verringerung der Preßflächen ermöglicht. Der Gegenstand der Erfindung ist in den Abb. z bis 6 schematisch dargestellt.
  • Abb. z zeigt einen solchen Breitpressenschleifer mit drei Teilpressen, Abb. 2 bis q. den Füllvorgang bei drei Teilpressen und Abb. 5 und 6 denselben Schleifer mit nur zwei Teilpressen in Tätigkeit.
  • Die breite Schleiferpresse B wird seitlich durch nachstellbare Wände Cl, C2 begrenzt und von mehreren Teilpressen Pl, P2, P3 usw. bedient. Die Teilpressen Pl, P2, P3 usw. werden in bekannter Weise hydraulisch, pneumatisch elektrisch oder mechanisch durch Druckkolben Dl, D2, D3 usw. hin und her bewegt. Die einzelnen Teilpressen werden gebildet aus den dem Steine zugekehrten Preßflächen El, E2, E3 usw. und den seitlichen Begrenzungsflächen F', F2, F3 usw., die sich nach der Pressenmitte zu gegenseitig führen und nach außen an den Seitenwänden Cl, C2 geführt werden. Die Preßflächen El, E2, E3 usw. können auf einer oder beiden Seiten mit glatten oder gezackten Leisten Gl, G2, G3 usw. versehen sein, um bei dichter Anstellung an den Stein der benachbarten Teilpresse als Abschlug zu dienen. Außerdem können Spritzrohre Hl, H2 usw. eingegossen oder angeschraubt sein.
  • Die Wirkungsweise ist folgende Normal drücken alle Teilpressen Pl, P2, P3 usw. das Holz auf den Stein A, und zwar werden die Preßflächen Ei, E2, E3 usw. zweckmäßig ungefähr gleich weit vom Stein entfernt sein. Zum Nachfüllen mit Holz wird eine Presse nach der anderen zurückgezogen und nach erfolgter Füllung wieder unter Druck gesetzt. In Abb. 2, 3 und 4. sind beispielsweise die drei Stadien der Füllung einer dreiteiligen Breitpresse dargestellt. Schraffierte Hölzer lagen bereits in der Presse, die unschraffierten sind die neu eingelegten. Bei der dargestellten Rechtsdrehung des Steines A wird mit dem Füllen und Wiederanpressen des Holzes im rechtsseitigen Pressendrittel P3 begonnen, darauf das mittlere P2 und dann das linke Pressendrittel P1 entsprechend beschickt. Nach dem Auffüllen aller drei Teilpressen drücken diese das Holz in der gesamten Breite B. Durch geeignete Mittel können die Drücke in Dl, D2, D3 nach Bedarf geregelt werden, so daß sowohl die Kraftaufnahme des Schleifers gleichbleibend gehalten wie auch evtl. Klemmungen durch stärkeres Drücken mit den seitlichen Teilpressen P1 und P3 (Brückenbildungen) wirksam überwunden werden.
  • Die Schleiffläche B kann durch Feststellung einer oder mehrerer Pressen P1, P2, P3 usw. in der dem Stein zu gelegenen Endstellung um die betreffende Breite bzw. Breiten verringert werden. In Abb. 5 ist beispielsweise P3 an den Stein gestellt und P1 und P2 arbeiten weiter. Die gesamte Schleiffläche in Abb. 5 und 6 ist zwar gleich, der Schleifeffekt jedoch verschieden. Durch die Spritzrohre Hl, H2 usw. kann nach Bedarf das zum Schleifen bei Pressenverschmälerung benötigte Wasser zugeführt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Holzschleifer mit Vorrichtung zum Anpressen des Holzes in breiten Preßkästen, in die die Schleifhölzer ihrer Länge nach in zur Schleifsteinachse paralleler Richtung eingeführt werden, gekennzeichnet durch die Anordnung mehrerer in Umfangsrichtung des Schleifersteines (A) ohne Trennwände nebeneinanderliegender Teilpressen (P1, P2, P3).
  2. 2. Holzschleifer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßstempel der Teilpressen (P1, P2, P3 usw.) als Kästen ausgebildet sind, deren Seitenwände (F) zur gegenseitigen Führung und zur Begrenzung des Holzraumes dienen.
  3. 3. Holzschleifer nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne der Preßstempel der Teilpressen (P1, P2, P3 usw.) in der tiefsten Lage am Stein (A) feststellbar sind, um den wirksamen Pressenraum zu verringern. q.
  4. Holzschleifer nach den Ansprüchen i bis 3, dädurch gekennzeichnet, daß 'die Stempel der Teilpressen (P1, P2, P3 USW.) mit Spritzrohren (H) zur Zuführung von Wasser versehen sind.
  5. 5. Verfahren zum Betrieb von Holzschleifern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die seitlichen Teilpressen (P1, P3) mit höheren Drücken arbeiten als die mittleren (P2).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3636226A1 (de) * 1986-10-24 1988-04-28 Voith Gmbh J M Holzschleifer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3636226A1 (de) * 1986-10-24 1988-04-28 Voith Gmbh J M Holzschleifer
US4840317A (en) * 1986-10-24 1989-06-20 J. M. Voith Gmbh Wood pulp grinder

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