DE548666C - Kasse, insbesondere fuer groessere Einzelzahlungen, mit Muenzensortiervorrichtung - Google Patents

Kasse, insbesondere fuer groessere Einzelzahlungen, mit Muenzensortiervorrichtung

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DE548666C
DE548666C DEG80056D DEG0080056D DE548666C DE 548666 C DE548666 C DE 548666C DE G80056 D DEG80056 D DE G80056D DE G0080056 D DEG0080056 D DE G0080056D DE 548666 C DE548666 C DE 548666C
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C27/00Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines

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Description

  • Kasse, insbesondere für größere Einzelzahlungen, mit Münzensortiervorrichtung Die Erfindung betrifft Kassen, insbesondere für größere Einzelzahlungen, mit Münzensortierv orrichtung und einer zwischen der Zahlfläche und der Sortiervorrichtung angeordneten Fangvorrichtung. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Fangvorrichtung gegenüber der Zahlfläche derart angeordnet und bemessen ist, daß durch Bewegen der Zahlfläche ein Teil der jedesmäligen Zahlung der Sortiervorrichtung direkt zugeführt wird, während der andere Teil von der Fangvorrichtung zurückgehalten und später als der erste Teil der Sortiervorrichtung durch Abwerfen zugeführt wird.
  • Dadurch, daß der eine Teil der aufgezählten Münzen direkt in die Sortiervorrichtung gelangt, wird das Sortieren der Münzen und die Bereitstellung der Kasse für eine neue Münzeneinzahlung beschleunigt.
  • Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Kasse beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch eine gemäß der Erfindung ausgebildeten Kasse mit Münzensortiervorrichtung; Fig. z bis 5 zeigen je einen Längsschnitt durch vier andere Ausführungsformen; Fig. ö zeigt die Teile der Fig. 5 in anderer Stellung; Fig. 7 ist ein Querschnitt nach Linie A-B in Fig. 5 unter Fortlassung des Förderbandes. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. i ist in dem Gehäuse a eine Zahlfläche b unterhalb einer öffnung c der Gehäusedecke angeordnet. Die Zahlfläche besteht aus einer kippbaren Platte, die bei d fest angelenkt ist und an dem freien Ende einen Lenker e trägt, der an einem auf der Welle f sitzenden Hebel g angelenkt ist. Die Welle f kann mittels des Handhebels h, der sich außerhalb des Gehäuses a befindet, gedreht werden.
  • Auf der Welle f ist ferner eine Daumenscheibe i befestigt. Diese wirkt mit einem unteren Fortsatz k einer muldenartigen Platte L zusammen, deren linke Kante etwa unterhalb des freien Endes der Zahlfläche b liegt und die kippbar bei m gelagert ist.
  • Unterhalb der beschriebenen Teile befindet sich die Sortiervorrichtung n, die in beliebiger Weise ausgebildet sein kann. Der Einlauf der Sortiervorrichtung befindet sich unterhalb der rechten Kante der Fangvorrichtung Z.
  • Unterhalb der Sortiervorrichtung ra befindet sich eine Schublade o mit Fächern für die sortierten Münzen.
  • Die Wirkungsweise dieser Kasse ist folgende: Die Teile befinden sich in der in ausgezogenen Linien dargestellten Lage. Wenn ein Geldbetrag auf die Zahlfläche b aufgezählt worden ist, so wird der Hebel lt in Richtung des Pfeiles P geschwenkt. Hierdurch wird die Platte b mittels des Lenkers e in die strichpunktierte Lage abwärts gekippt, während gleichzeitig die muldenartige, als Fangvorrichtung dienende Platte L mittels der Daumenscheibe i in die strichpunktierte Lage aufwärts geschwenkt wird. Ein Teil der von der schräg liegenden Platte b abgleitenden Münzen fliegt infolge seiner lebendigen Kraft über die rechte Kante der Platte l und gelangt in die Sortiervorrichtung za. Ein anderer Teil der Münzen, insbesondere leichtere kleinere Münzen bleiben auf der Platte L zurück.
  • Bei der Rückbewegung des Hebels da wird die Platte b aufwärts geschwenkt, während die Platte l abwärts gekippt wird, so daß auch die auf ihr liegenden Münzen in die Sortiervorrichtung n gelangen.
  • Es ist verständlich, daß durch die Unterteilung der zu sortierenden Münzen in zwei Gruppen die Belastung der Sortiervorrichtung vermindert und die Genauigkeit der Sortierung erhöht wird.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.2 ist unterhalb der Öffnung c des Gehäuses a ein Förderband p angeordnet, das von zwei Wal-zen q, r getragen wird. Die eine Walze ist mit einem Klinkenrad s versehen, in welches ein mit Sperrzähnen versehenes Segment t eingreift, welches an einem Arm u drehbar angeordnet ist. Der Arm u ist seitlich an dem Handhebel lt befestigt. Eine Feder v dient dazu, das Zahnsegment t an das Klinkenrad s anzudrücken. Eine Sperrklinke w verhindert eine Rückdrehung des Klinkenrades s. Auf der Welle f ist wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel eine Daumenscheibe i angeordnet, die mit dem Fortsatz k der bei in angeordneten Fangvorrichtung L im Eingriff steht.
  • Die Wirkungweise dieser Vorrichtung ist folgende: Beim Aufzählen des Geldes befinden sich die Teile in der dargestellten Lage. Bei Niederdrücken des Handhebels lt wird die Oberfläche des Förderbandes p mittels des Zahnsegmentes t und des Klinkenrades s nach rechts bewegt. Gleichzeitig wird mittels der Daumenscheibe i die Platte L aufwärts geschwenkt. Ein Teil des vom Förderband hinabfallenden Geldes fliegt über die Platte L hinweg, während ein anderer Teil darauf liegenbleibt.
  • Bei der Rückbewegung des Hebels la gleitet das Zahnsegment t über die Zähne des Klinkenrades s hinweg, so daß das Förderband p in Ruhe bleibt. Die Platte L kippt unter Wirkung ihres Eigengewichts und unter der Wirkung des Geldes in die dargestellte Lage nieder, so daß die aufgefangenen Münzen in die Sortiervorrichtung n und von da in die Fächer o gelangen.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist unterhalb einer Öffnung i des Gehäuses 2 der Kasse eine Zahlfläche 3 in Form einer kippbaren Platte angeordnet. Unterhalb der rechten Kante der Platte 3 ist eine Walze 4 angeordnet, über die ein mit Rippen 5 versehenes Förderband 5' geführt ist, dessen anderes Ende von einer zweiten Rolle 6 getragen wird. Oberhalb des Förderbandes befindet sich eine durchsichtige Glasscheibe 7, so daß die eingezahlten Beträge zwischen den Rippen 5 noch einige Zeit beobachtet werden können.
  • Neben der Walzeh befindet sich eine muldenartige Platte 8, die. als Fangvorrichtung dient. Ein Handhebel 9 ist mit einem daumenartigen Fortsatz io versehen, der auf einen zweiarmigen Hebel i i einwirkt, der an der schwenkbaren Platte 8 angreift. Das Unterende des Handhebels 9 ist durch eine Lenkstange 12 mit dem einen Arm eines dreiarmigen Hebels 13 verbunden. An dem zweiten Arm ist eine Stange 14 angelenkt, deren Oberende an der Zahlfläche 3 angreift. Der dritte Arm trägt eine Klinke 15, die in ein an der Walze 4 befestigtes Klinkenrad 16 eingreift. Zum Andrücken der Klinke dient eine Feder 17.
  • Unterhalb der beschriebenen Teile ist eine Sortiervorichtung 18 beliebiger Art und unter dieser ein Schubkasten mit Fächern i9 angeordnet.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Das Geld wird auf die Platte 3 aufgezählt, während diese sich in der strichpunktierten Lage befindet. Hierbei nimmt die Fangvorrichtung 8 die in punktierten Linien dargestellte Lage ein. Nunmehr wird der Handliebel9 in die dargestellte Lage geschwenkt. Hierbei wird die Platte 3 abwärts gekippt, so daß der aufgezählte Geldbetrag auf das Förderband 5' gelangt, wo er zwischen zwei Rippen 5 liegenbleibt. Bei Rückbewegen des Hebels 9 in Richtung des Pfeiles P' wird die Platte 3 wieder in die waagerechte Lage gebracht. Wenn sechs Zahlungen geleistet worden sind, fällt bei dem nächsten Abwärtsbewegen des Hebels 9 ein Teil des zwischen zwei Rippen 5 befindlichen Geldes auf die Fangvorrichtung 8, während ein anderer Teil infolge seiner lebendigen Kraft über die Fangvorrichtung hinwegfliegt und in die Sortiervorrichtung 18 gelangt. Beim Niederdrücken des Hebels 9 ist die Platte 8 mittels des Daumens i o und des Hebels i i in die in vollen Linien dargestellte Lage angehoben worden, so daß sie einen Teil des Geldes auffangen kann. Bei der Rückbewegung des Hebels 9 in Richtung des Pfeiles P' wird die Platte 8 abwärts geschwenkt, so daß die auf der Platte 8 liegenden Münzen nunmehr in die Sortiervorrichtung 18 gelangen können.
  • Bei der in Fig. q. dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung ist unterhalb der Zahlöffnung2o des Gehäuses 2i ein mit Rippen 2#- versehenes Förderband 23 angeordnet. Neben der Zahlöffnung 2o befindet sich eine durchsichtige Glasscheibe 24, damit man die geleisteten Zahlungen noch einige Zeit beobachten kann.
  • Das F<irderband 23 läuft über zwei Walzen 25, -2(). Neben der Walze 26 befindet sich die Fangvorrichtung, die nicht wie bei dein vorhergehenden Ausführungsbeispiel als schwenkbare Platte, sondern als mehrseitiger drehbarer Körper 27 ausgebildet ist. In dein dargestellter, Ausführungsbeispiel hat der Körper drei muldenartige Flächen.
  • Ein Handhebel 28 trägt eine Stange 29, die finit einem abgeschrägten Zahn 3o an ihrem freien Ende versehen ist. Dieser Zahn kann mit Stiften 3i an dem drehbaren Körper 27 unter der Wirkung der Feder 32 zum Eingrifft kommen.
  • An dem Hebel 28 sitzt ein Arm 32', der mittels eines Lenkers 33 und eines Hebels 3.4 auf eine Klinke 35 einwirkt, die einen abgeschrägten Zahn 36 besitzt, der mit seitlichen Stiften 37 der Trommel 25 zum Eingriff kominen kann.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Niederdrücken des Handhebels 28 in Richtung des Pfeiles P wird die Walze 25 mittels des Zahnes 36 der Klinke 35 um eine @-ierteldreliung im Sinne des Uhrzeigers bewegt und damit die Oberseite des Förderbandes 23 um einen entsprechenden Betrag nach rechts geschoben. Die auf dem Förderband liegenden :\,Iünzen fliegen, sobald sie zu der rechten Trommel 26 gelangt sind, zum Teil über die Fangvorrichtung 27 hinweg in die nicht dargestellte Sortiervorrichtung, zum Teil bleiben sie auf der Fangvorrichtung liegen.
  • Bei der Rückbewegung des Hebels 28 gleitet der abgeschrägte Zahn 36 frei über einen Stift 37 hinweg und legt sich alsdann an dessen linke Seite. Die :Vase 3o des Hebels 29 dagegen erfaßt einen Stift 31 der Fangvorrichtung 27 und dreht diese um i2-o', so daß die auf der oberen Fläche liegenden Münzen auf die Sortiervorrichtung niederfallen.
  • In Fig. 5 ist lediglich die Fangvorrichtung und ein Teil des Förderbandes dargestellt. 'Unterhalb der Walze 38 des unter einer durchsichtigen Glasscheibe 39 liegenden Förderbandes 4.o befindet sich eine feste Fläche -.i, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel zylindrisch gekrümmt ist. In der Fläche 41 sind in gewissen Abständen Schlitze vor4-2 gesehen. Ferner ist eine Leiste 4.3 auf der Fläche 41 vorgesehen, die senkrecht zu den Schlitzen 4.2 verläuft und mit Aussparungen jd. in Richtung der Schlitze versehen ist. Durch die Schlitze .42 ragen Zähne .45 hindurch, die von einer Leiste 46 getragen werden und gemeinsam einen Rechen bilden.
  • Die Leiste 46 wird von zwei Armen 47 getragen, die drehbar in dem Gehäuse 48 gelagert sind. Der eine Arm .47 hat einen Fortsatz 4.9, an dem ein Lenker 5o angreift, der mit einem Hebel 51 verbunden ist, der bei 52 gelagert ist. An dem Hebel 51 greift ein Lenker 53 an, der mit einem Hebel 5.a. verbunden ist, der auf der Welle 5.5 sitzt. Auf der Welle 55 sitzt der Handhebel 56. Auf der Welle 55 sitzt auch der Antriebshebel 57 für das Förderband 4.o. Der Antrieb, selbst ist nicht dargestellt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Aufzählen des Geldes befinden sich die Teile in der in Fig. 5 dargestellten Lage. Um die aufgezählten Münzen nach der Sortiervorrichtung hin zu bewegen, wird der Hebel 56 in Richtung des Pfeiles P niedergedrückt. Hierbei werden die Arme 47 in Richtung des Pfeiles 0 geschwenkt, so daß sie in die in Fig. 6 dargestellte Lage gelangen. Die auf dem Förderband nahe der Walze 38 befindlichen Münzen werden infolge der Weiterschaltung des Förderbandes zum Teil auf die Fläche 41 abgeworfen, zum Teil fliegen sie über die Vorderkante der Fläche hinaus, um auf die Sortiervorrichtung zu gelangen. Ein Abgleiten der Münzen nach der linken Kante der Fläche .4i wird durch die Leiste 43 verhindert.
  • Bei der Rückbewegung des Hebels 56 werden die auf der Fläche 41 liegenden Münzen durch den von den Zähnen 45 gebildeten Rechen der rechten Kante der Fläche zugeführt und über diese hinab auf die Sortiervorrichtung befördert.
  • An Stelle des in Fig. 3 bis 6 gezeigten, als Geldschauvorrichtung dienenden Förderbandes kann irgendeine andere Geldschauvorrichtung verwendet werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kasse, insbesondere für größere Einzelzahlungen, mit Münzensortiervorrichtung und einer zwischen= der Zahlfläche und der Sortiervorrichtung angeordneten Fangvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangvorrichtung gegenüber der Zahlfläche derart angeordnet und Beinessen ist, daß durch Bewegen der Zahlfläche ein Teil der jedesmaligen Zahlung der Sortiervorrichtung direkt zugeführt wird, während der andere Teil von der Fangvor richtung zurückgehalten und später als der erste Teil der Sortiervorrichtung durch Abwerfen zugeführt wird.
  2. 2. Kasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangvorrichtung als kippbare Platte ausgebildet ist, deren Länge der Breite der Zahlfläche entspricht und deren Breite ein Hinweggleiten des ersten Teiles der Münzen über die Plattenvorderkante bei waagerechter Plattenstellung gestattet (Fig. i bis 3).
  3. 3. Kasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangvorrichtung die Form eines drehbaren mehrseitigen Körpers hat (Fig. 4).
  4. 4. Kasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangvorrichtung aus einer festen Fläche besteht und daß ein Rechen vorgesehen ist, der die auf der Fläche liegenden Münzen abwirft (Fig. 5 bis 7).
  5. 5. Kasse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Fläche zylindrisch gekrümmt und mit Schlitzen versehen ist, durch welche die Rechenzähne hindurchgreifen, die von Armen getragen werden, deren Drehzapfen in der Zylinderachse liegen.
  6. 6. Kasse nach Anspruch 5, bei der ein Handhebel zum Bewegen der Zahlfläche ' dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel mittels eines Gestänges bei seiner Vorbewegung den Rechen zurückbewegt und bei seiner Rückbewegung den Rechen vorbewegt.
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