DE548286C - Bogenanlegevorrichtung fuer Falzmaschinen - Google Patents

Bogenanlegevorrichtung fuer Falzmaschinen

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DE548286C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Bogenanlegevorrichtung für Falzmaschinen Bei .einer mechanischen Zuführung von Bogen von einem Stapel zu Arbeitsmaschinen, z. B. Druckmaschinen, Falzmaschinen u. dgl., unterscheidet man eine voll- und halbselbsttätige Zuführung; bei ersterer wird der Bogen nicht nur mechanisch durch Sauger oder Streichrollen vom Stapel getrennt, sondern auch die Lage des Stapels zu den Bogentrennmitteln selbsttätig geregelt, bei der halbselbsttätigen Bogenzuführung wird nur die Trennung der Bogen vom Stapel vorzugsweise durch Abstreichrollen selbsttätig bewirkt, während die Regelung der Stapellage in bezug auf die Abstreichrollen von Hand geschieht. Der Übergang von der einen Zuführungsweise zur anderen ist bisher umständlich und zeitraubend gewesen, weil er den Ersatz einer Vorrichtung durch die andere, d. h. das An- und Abfahren und Einstellen der verschiedenen Anlageapparate bzw. Anlegetische, erfordert, was vielfach durch enge Raumverhältnisse und Arbeitsräume erschwert ist. Der öftere Wechsel zwischen vollselbsttätiger und halbselbsttätiger Bogenzuführung macht diese Übelstände ganz besonders bei Falzmaschinen fühlbar.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diese L belstände dadurch, daß bei einem vollautomatischen Bogenanleger der die Bogen einzeln oder in gestaffelter Weise aufnehmende "Zuführungstisch mit einer zweckmäßig an seinem vorderen Ende angeordneten Bogentrennvorrichtung bekannter Art ausgerüstet ist, die das halbautomatische Bogenanlegen gestattet, so daß eine Hintereinanderschaltung von Ganz- und Halbautomaten entsteht. Auf diese Weise ist es möglich, je nach Bedarf entweder vollautomatisch oder nach Ausschaltung des Vollautomaten nur mittels der vorderen Bogentrennvorrichtung halbautomatisch arbeiten zu können, ohne ein örtliches Umstellen der Maschine vornehmen zu müssen.
  • Zur Erleichterung der Zuführung der Bogen von Hand zur vorderen Bogentrennvorrichtung ist der Zuführungstisch in an sich bekannter Weise horizontal und vertikal verstellbar und so unterteilt, daß seine Oberfläche je nach Papierart und Bogenformat gekrümmt werden kann und mit einem Bogenstapel belegbar ist. Die Antriebsmittel der Fördereinrichtung des Zuführungstisches sind so angeordnet, daß bei jeder der verschiedenen Tischstellungen die Zahnräder im genauen Eingriff verbleiben.
  • Durch diese Anordnung wird nicht nur eine Konstruktionsvereinfachung :erzielt, sondern auch die Tagesleistung der Arbeitsmaschine wesentlich erhöht. Außerdem ist der Raumbedarf gering.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel :der Erfindung mit einem Rundstapelanleger, an dessen Stelle auch ein Flachstapelanleger treten kann.
  • Abb. i ist eine Ansicht der Gesamtanordnung, Abb. z ein Teilgrundriß.
  • In :den Abbildungen bezeichnet i :einen teilweise gezeichneten Walzenfördertisch, der die Bogen einer Falzmaschine oder anderen Arbeitsmaschinen zuführt und selbst die Bogen einzeln von einem Rundstapelanleger über einen Zuführungstisch zugeführt erhält. Der Zuführungstisch ist an einem Gestell-9 angei bracht, welches zugleich den Vorderteil 3 des Rundstapeltisches 4 aufnimmt. In den Lagerwangen 3 ist eine Antriebswelle 5 gelagert, von welchen die Bogentrenn- und Fördervorrichtungen angetrieben werden. Ein auf der Welle 5 .sitzendes Zahnrad 6 treibt vermittels eines Zwischenrades 7 und eines Zahnrades 8 eine Bogenförderwalze 9, welche zwischen dem unteren Rundstapeltisch 4 und dem Überführungstisch angeordnet ist. Letzterer besteht aus mehreren Teilen, nämlich aus einem an die Förderwalze g angrenzenden Teil i o, aus zwei miteinander bei ii gelenkig verbundenen Teilen 12, 13 und aus an letztere sieh anschließenden Einführzungen 14, welche die Einzelbogen unmittelbar einer für halbautomatischeAnlage vorgesehenen Trennvorr ichtung in Gestalt von Rollenpaaren 15, 16 zuführt. Hinter den Rollenpaaren 15, 16 ist ein kurzes Blech 17 zur Überbrückung des Abstandes zwischen den Rollenpaaren und dem. Walzenfördertisch vorgesehen.
  • Der Hauptteil des Zuführungstisches, bestehend aus den gelenkig verbundenen Tischteilen 12, 13, ist am oberen Ende durch am Gestell :2 angelenkte Stützarme 18 abgestützt. In der Mitte, etwa an der Stelle des Gelenkes i i, sind beide Tischteile .durch als Zahnstangen ausgebildete SEtzarme i9 gestützt, welche mit auf einer Stellwelle 2o sitzenden Ritzeln 2i kämmen und in um die Stellwelle 2o schwenkbaren Führungsteilen 22 geführt sind. Das untere Ende des Tischteiles 13 ist in Laufmuttern 23 .angelenkt, welche auf mit Stellkurbeln 24 versehenen Spindeln =25 sich führen.
  • Die Spindeln 25 sind in Lagerkörpern26 gelagert, die bei 2'7 schwenkbar gelagert sind und vermittels einer mit einer Kurbel28 versehenen, bei 29 ,gelagerten Stellspindel 30, die bei 31 mit dem Lagerkörper 26 gelenkig verbunden ist, schwenkbar und einstellbar sind. Es kann -daher mittels der Kurbel 24 das untere Ende des Zuführungstisches 12, 13, an welchem die Zungen 14 abnehmbar angeordnet sind, gehoben und gesenkt und mittels der Kurbel 28 vorwärts und rückwärts verschoben und in beliebiger Einstellung festgestellt werden. Durch Drehung, ,der Stellwelle 2o kann die Mitte des Tisches beim Gelenk i i gehoben und gesenkt werden.
  • In dem Tischteil 12 sind Förderrollen 32 auf einer Welle 33 angeordnet, welche von dem Zahnrad 6 der Hauptantriebswelle 5 des Anlegeapparates über ein auf der Schwenkachse der Stützarme 18 sitzendes Zahnrad 34 an einem Stützarm 18 drehbar gelagertes Zwischenrad 35, ein auf dem Gelenkbolzen eines Stützarmes 18 des Tisc'h,teiles i2 gelagertes Zwischenrad 36, ein am Tischteil 12 gelagertes Zwischenrad 37 und ein auf der Welle 33 sitzendes Zahnrad 38 angetrieben werden. Infolge dieser Antriebsübertragung ist der Antrieb der Welle 33 mit den Förderrollen 32 bei jeder Einstellung des Überführungstisches gesichert.
  • Der Antrieb des Bogenanlegeapparates erfolgt von der Arbeitsmaschine, z. B. Falzmaschine, über eine Welle 39, eine ein- und ausrückbare Kupplung.4o, eine Welle 4i, ein auf dieser Welle verstellbar sitzendes Reibrad 4.2 und ein mit ihm zusammenwirkendes, auf .der Welle 5 sitzendes Reibrad 43. Die an sich bekannte Einrichtung zum Verstellen .des Reibrades 42 ist nacht gezeichnet.
  • Auf ider Welle 39 sitzt ein weiteres verstellbares Reibrad 44, das mit einem auf einer Welle 45 sitzenden Reibrad 46 zusammenwirkt. Auf der Welle 45 .sitzen die Gummirollen 16, welche mit den Rollen 15 zum Zwecke der Bogentrennung bei halbautomatischer Anlage zusammenarbeiten.
  • Die Abb. 1 zergt die Vorrichtung in der Stellung der Teile für vollautomatische Bogenzuführung. Beim Übergang zu halbautomatischer Bogenzufiihrung wird durch Ausrückung .der Kupplung 4o die Bogentrennun.d Zuführvorrichtung des Vollautomaten stillgesetzt.
  • Die Zuführzungen 14 werden abgenommen, und an ihre Stelle wird das .darunter befindliche Blech 47 .in Benutzung .genommen.
  • Dieses Tischblech 47: ist gegenüber dem unteren Ende des Tischteiles 13 tiefer gesetzt, so daß in dem Tisch eine Schulter gebildet ist, durch welche der aufgelegte ausgestrichene Bogenstapel nach hinten eine Aufbiegung erhält, .die für die halbautomatische Zuführung mit Hilfe .der abstreichend wirkenden Rollenpaare 15, 16 vorteilhaft ist. Die Höhe der Schulter und ihre Entfernung von den Rollenpaaren 15, 16 kann durch die vorher beschriebenen Stellvorrichtungen mittels der Stellkurbeln 24, 28 geregelt werden. Ebenso kann vermittels der Stellwelle 2o und der Zahnstangenstützen i9 dem Tisch 13, 12 die für die Auflage des Bogenstapels zur 'halbautomatischen Zuführung geeignete Einstellung gegeben werden.
  • Bei vollautomatischer Bogenzuführung wirkt eine etwa vorhandene Doppel- oder Mehrbogen-Kontrollvorrichtung zweckmäßig auf die Kupplung 4o zur Stillsetzung der Bogenanlegevorrichtung. Die mitlaufenden Rollenpaare 15, 16 bewirken dabei die Trennung der gleichzeitig zugeführten Bogen 1 voneinander und ihre Einzelzuführung auf den Walzenfördertisch i. Die Einrichtung kann weiter in der Weise ausgebaut werden, daß nach Aufarbeitung dieser Bogen durch die Trennvorrichtung 15, 16 automatisch die Bogenanlegevorrichtung wieder eingerückt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bogenanlegevorrichtung für Falzmaschinen o. dgl. bogenverarbeitende Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der die vom Stapel getrennten Bogen einzeln oder sich einander überdeckend aufnehmende Zuführungstisch (To bis 1d.) des Bogenanlegers außer der vollautomatisch arbeitenden Bogentrennvorrichtung mit einer zweiten, von dieser unabhängigen, regelbaren Bogentrennvorrichtung (i6, I 5) zur halbautomatischen Bogentrennung versehen ist. z. Bogenanlegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der "Zuführungstisch (To bis i4.) bei 'halbautomatischer Bogenanlage zur Aufnahme des Bogenstapels einrichtbar, insbesondere mit einem Schulterabfall versehen ist, der für die vollautomatische Bogenzuführung durch ein einsetzbares Blech oder einsetzbare Zungen (i4) überbrückt wird. 3. Bogenanlegevorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem horizontal, vertikal und an seiner Oberflächenkrümmung infolge Unterteilung je nach Papierart und Bogenformat verstellbaren Zuführungstisch die an diesem angeordneten Fördereinrichtungen so mit ihrem Antrieb verbunden sind, daß die Antriebsmittel bei jeder Lage .der einzelnen Teile des Tisches iin genauen Eingriff bleiben. 4.. Bogenanlegevorrichtun:g nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, ,daß der Antrieb des vollautomatischen Bogenanlegers über die Bogentrennvorrichtung (i6, 15) für halbautomatische Bogenzuführung erfolgt und zwischen beiden eine ein- und ausrückbare Kupplung angeordnet ist.
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