DE720688C - Einrichtung zum ununterbrochenen Zufuehren von bogenfoermigem Arbeitsgut - Google Patents

Einrichtung zum ununterbrochenen Zufuehren von bogenfoermigem Arbeitsgut

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DE720688C
DE720688C DES136048D DES0136048D DE720688C DE 720688 C DE720688 C DE 720688C DE S136048 D DES136048 D DE S136048D DE S0136048 D DES0136048 D DE S0136048D DE 720688 C DE720688 C DE 720688C
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DES136048D
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English (en)
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Dr-Ing E H Georg Spiess
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H1/00Supports or magazines for piles from which articles are to be separated
    • B65H1/28Supports or magazines for piles from which articles are to be separated compartmented to receive piles side-by-side

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

  • Einrichtung zum ununterbrochenen Zuführen von bogenförmigem Arbeitsgut Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum ununterbrochenen Zuführen von bogenförmigem Arbeitsgut, z. B. Karton, Papier, Blech o. dgl., von zwei abwechbelnd in Tätigkeit tretenden Stapeln nach einer Verarbeitungsmaschine.
  • Es ist bekannt, zwei oder mehr Bogenstapel auf ein und derselben. Seite einer Bogen verarbeitenden Maschine, z. B. einer Druckmaschine, anzuordnen, der die Bogen nach Verbrauch des einen Stapels von dem einen oder anderen Stapel zugeführt werden. Es ist auch bekannt, zwei Bogenstapel untereinander anzuordnen, von denen nach Verbrauch des einen Stapels die Bogen von dem anderen Stapel von der gleichen Seite her der Druckmaschine o. dgl. zugebracht werden. Während der Abnahme der Bogen von dem einen Stapel kann demzufolge der andere verbrauchte Stapel wieder beladen werden. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daB die beiden Stapel miteinander zugekehrten Ausstoßseiten in Gegenüberstellung vor der Verarbeitungsmaschine angeordnet sind und zwischen ihnen eine beiden gemeinsame, sie mit der Verarbeitungsmaschine verbindende Querfördervorrichtung vorgesehen ist.
  • Durch diese Anordnung wird eine sehr einfache und übersichtliche Bauart der Gesamteinrichtung geboten und eine leichte und bequeme Beladung des jeweils verbrauchten Stapels ermöglicht. Die Erfindung sieht weiterhin vor, daB für die Ausrichtung des Arbeitsgutes vor dessen Weiterleitung nach der Verarbeitungsmaschine auf der Querfördervorrichtung eine Seitenanlage und eine Vorderanlage als gemeinsame Ausrichtemittel bei Zuführung des Arbeitsgutes entweder von dem einen oder dem anderen Stapel vorgesehen sind. Nach einem weiteren Erfindungsinerkmal wird bei etwaiger Stellung beider Stapel in gehobener Arbeitsstellung der gemeinsame Antrieb beider Stapel bzw. Stapeltische mit ihren Anlegemitteln, z. B. auf elektromagnetische Weise, stillgesetzt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die Einrichtung in Seitenansicht, Abb. 2 in Draufsicht, Abb. 3 in Vorderansicht; Abb. 4. ist ein Schaltungsschema.
  • i ist die Ouerfördervorrichtung, bestehend aus zwangsläufig angetriebenen Schrägwalzen 2 oder anderen geeigneten Diagonaltriebmitteln, auf denen die Seitenanlage 3 und die Vorderanlage 4. vorgesehen und dem Bogenformat entsprechend einstellbar angeordnet sind. Die Vorderanlage 4 ist heb- und senkbar eingerichtet und außerdem durch Förderrollen 5 durchbrochen.
  • Die beiden Stapel 6 und ; sind miteinander zugekehrten Ausstoßseiten in Gegenüberstellung vor der Verarbeitungsmaschine angeordnet und zwischen ihnen die beiden Stapeln gemeinsame, sie mit der Verarbeitungsmaschine verbindende Querfördervorrichtung i vorgesehen; v g1. Abb. 2.
  • Für jeden Stapel sind ein Seitenanschlag 8 und Vorderanschläge 9 vorgesehen, an denen die Stapelstöße -29 bzw. 30 zur Anlage gebracht werden. Vor den Vorderanschlägen 9 sind angetriebene Förderwalzen io gelagert, auf denen sich Gegenwalzen abwälzen. Die Förderwalze io vor dem Stapel 7 wird mit größerer Umlaufgeschwindigkeit angetrieben, wie diejenige vor dein Stapel 6, demzufolge die Bogen des Stapels 7 mit einer solchen Ausstoßkraft auf die Querfördervorrichtung i gebracht werden, daß sie einem etwaigen Rückschub durch diese Vorrichtung überwinden und mit ihrer Hinterkante einwandfrei an die Seitenanlage 3 und mit ihrer einen Seitenkante an die Vorderanlage q. gelangen.
  • Der Antrieb der Stapeltische 6 bzw. 7 nebst Zubehör erfolgt durch Kegelräderpaare ii bzw. 12 von den Wellen 13 bzw. 14., auf denen Kupplungen 15 bzw. 16 und lose drehbare Kegelräder 17 bzw. 18 sitzen. Die Räder 17, 18 stehen in Eingriff mit einem Kegelrad i9, versehen mit Kupplungsteil 2o, der sich auf der Hauptantriebswelle 21 lose dreht. Auf der Welle 21 ist außerdem ein dem Teil 20 entsprechender Kupplungsteil 22 undrehbar verschiebbar angeordnet. Dieser Teil 22 kann von einem Elektromagneten 23 über einen Winkelhebel 24. (Abb. i und q.) zum Kegelrad i9 ein- und ausgerückt werden. In gleicher Weise werden abwechselnd die Kupplungsteile 15 bzw. 16 über Winkelhebel 25 bzw. 26 von Elektromagneten 27 bzw. 28 ein- und ausgerückt (Abb.3 und q.). Vor den auf den Stapeltischen 6 bzw. 7 lastenden Stapelstößen 29 bzw. 30 sind höhenverstellbare Taster 31 bzw. 32 (Abb.2 und 3) angeordnet, die zur Schließung von elektrischen Kontakten 33, 34 1>z«". 35, 36 (Abb. 3 und q.) dienen. Die Kontakte 34 und 36 vermitteln den Stromschluß mit dem Elektromagneten 23, während die Kontakte 33 und 35 den Stromschluß mit den Elektromagneten 28 bzw. 27 herbeiführen.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt: Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Bogen vorn Stoß 29 des Stapeltisches 6 entnommen, während der gegenüberstehende Stapel ? sich in vom Antrieb ausgerückter Stellung befindet. Die einzeln vom Stoß 29 entnommenen Bogen gelangen, getrieben durch die Walze io, auf die Querfördervorrichtung i und werden von deren Schrägwalzen 2 an die Seitenanlage 3 und die Vorderanlage 4 getrieben. Sobald diese Ausrichtung des Bogens erfolgt ist, senkt sich die Vorderanlage 4, gleichzeitig senken sich (nicht gezeichnete) Druckrollen auf die Förderrollen 5 herab, und der Bogen wird in der Pfeilrichtung (Abb. 2) in die Verarbeitungsinaschine eingeführt. Hat der Bogen die Förderrollen 5 überlaufen, so heben sich Vorderanlage .4 und die Druckrollen wieder, und das Spiel wiederholt sich. Wenn der Stoß 29 bis zu einem gewissen Rest abgenommen hat, vgl. Abb.3 links, wird durch den ständig sich hebenden Stapeltisch 6 der sich nun auf ihn abstützende Taster 31 schließlich so weit gehoben, daß durch ihn der Kontakt 33 und danach der Kontakt 34. geschlossen werden. Hierdurch wird unter Vermittlung des Elektromagneten 28 die Kupplung 16 geschaltet. Der Stapeltisch 6 wird also stillgesetzt und der Stapeltisch 7 in Bewegung gesetzt, von dessen Stoß 3o nunmehr die Bogen entnommenwerden. Der Stapeltisch 6 wird von Hand in seine tiefste Stellung gebracht und mit einem neuen Stoß beladen. Hat der Stoß 30 bis auf einen kleinen Rest abgenommen, so betätigt der Taster 32 die Kontakte 35, 36, und es wird dann unter Vermittlung des Elektromagneten 27 die Kupplung 15 geschaltet. Damit wird der Stapeltisch 7 stillgesetzt und der Stapeltisch 6 zur erneuten Bogenabgabe in Betrieb gesetzt. Dieses Spiel wiederholt sich in Wechselfolge, bis die z. B. zu bedruckende Auflage aufgearbeitet ist.
  • Sollte aus irgendeinem Grunde übersehen worden sein, den in höchster Stellung befindlichen Stapeltisch zwecks Neubeladung wieder in seine Ausgangsstellung von Hand zurückzubringen, so würde der Fall eintreten, daß schließlich beide Stapeltische 6 und 7 sich in höchster Stellung befinden und von beiden Seiten Bogen auf die Querfördervorrichtung gelangen. Um dies zu vermeiden, schließen beim Heben derTaster 31 und 32 diese zuerst die Kontakte 33 und '35 und erst später die Kontakte 34 und 36.
  • Wenn also beide Stapeltische 6 und 7 die Taster 31 und 32 gleichzeitig weiter anheben, so erfolgt über den Elektromagneten 23 ein Ausrücken des Kupplungsteiles 22 und damit ein Stillsetzen beider Stapeltische.
  • Mit entsprechender Abänderung kann die Einrichtung auch für Rundstapel Anwendung finden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum ununterbrochenen Zuführen von bogenförmigem Arbeitsgut, z. B, Karton, Papier, Blech o. dgl. von zwei abwechselnd in Tätigkeit tretenden Stapeln nach einer Verarbeitungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stapel (6,7) miteinander zugekehrten Ausstoßseiten in Gegenüberstellung vor der Verarbeitungsmaschine angeordnet 'sind und zwischen ihnen eine beiden gemeinsame, sie mit der Verarbeitungsmaschine verbindende Querfördervorrichtung (i) vorgesehen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Ausrichtung des Arbeitsgutes vor der Weiterleitung nach der Verarbeitungsmaschine auf der Querfördervorrichtung (i) eine Seitenanlage (3) und eine Vorderanlage (4) als gemeinsame Ausrichtemittel bei Zuführung des Arbeitsgutes entweder vom Stapel (6) oder vom Stapel (7) vorgesehen sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit dem -die Einrichtung antreibenden Hauptantrieb (ig) eine Schaltvorrichtung, beispielsweise eine elektromagnetisch gesteuerte Vorrichtung, vorgesehen ist, derart, daß der Antrieb (ig) stillgesetzt wird, wenn beide Stapel (6 und 7) in höchster Arbeitsstellung sich befinden, die Beladung eines Stapels also übersehen worden sein sollte.
DES136048D 1939-02-25 1939-02-25 Einrichtung zum ununterbrochenen Zufuehren von bogenfoermigem Arbeitsgut Expired DE720688C (de)

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