DE547976C - Reissverschluss - Google Patents
ReissverschlussInfo
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- DE547976C DE547976C DE1930547976D DE547976DD DE547976C DE 547976 C DE547976 C DE 547976C DE 1930547976 D DE1930547976 D DE 1930547976D DE 547976D D DE547976D D DE 547976DD DE 547976 C DE547976 C DE 547976C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B19/00—Slide fasteners
- A44B19/02—Slide fasteners with a series of separate interlocking members secured to each stringer tape
- A44B19/04—Stringers arranged edge-to-edge when fastened, e.g. abutting stringers
- A44B19/06—Stringers arranged edge-to-edge when fastened, e.g. abutting stringers with substantially rectangular members having interlocking projections and pieces
Landscapes
- Slide Fasteners (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich, auf Reißverschlüsse, bei deren Verschlußgliedern der
Kupplungsteil durch Verdickung des über das , Band vorstehenden Endes der Verschlußglieder
gebildet wird und bei denen die Verriegelung dadurch erfolgt, daß die verdickten Teile
der einen Verschlußgliederreihe hinter die verdickten Teile der anderen Verschlußgliederreihe
fassen.
Das Neue besteht darin, daß die Verschlußglieder
so auf dem Tragband befestigt sind, daß sie zur Bandkante schräg, und zwar nach dem Anfangsglied zu, geneigt stehen. Bei den
bekannten Reißverschlüssen sind die Ver-Schlußglieder so am Band befestigt, daß sie
senkrecht zur Bandkante stehen. Bei dieser Anordnung Hegen die Reißverschlußglieder
genau in Richtung 'eines auf die Bänder wirkenden
Zuges, der den· Verschluß auseinander-
ao zureißen bestrebt ist. Werden die Verschlußglieder aber schräg zur Bandkante angeordnet,
so greifen die auf ein· Auseinanderreißen des Verschlusses hinzielenden Kräfte schräg
an den Verschlußgliedern an, wodurch eine
as zusätzliche Hebelwirkung eintritt, die die Verschlußglieder
gegeneinanderdrückt und das Auseinanderziehen erschwert. Es ist somit durch die neue Anordnung
<eine größere Sicherheit gegen 'ein Lösen des Verschlusses
gegeben.
In weiterer Ausbildung der Erfindung sollen die Verschlußglieder im Kopfteil nur einseitig
verdickt sein und am Beginn der Verdickung einen scharfen Absatz aufweisen.
Dem dadurch angestrebten Ziel einer besseren Verriegelung der Verschlußglieder kommt man
noch näher, wenn die Verdickung der Verschlußglieder der 'einen Reihe abgerundet, bei
denen der anderen Reihe aber scharfkantig ist, da dann die Absätze der Verschlußglieder
beider Reihen hintereinanderfassen, so daß sie nicht so leicht auseinandergleiten können,
als wenn die verdickten Köpfe der Verschlußglieder, z. B. wie es auch schon vorgeschlagen
wurde, rein walzenförmige Gestalt hätten. Um eine Verschiebung der Verschlußglieder
zueinander in ihrer Breitenrichtung zu verhüten, tragen die Glieder der 'einen Reihe auf
der Verdickung noch eine Warze und die Glieder der anderen Reihe auf der Unterseite
eine der Warze entsprechende Ausnehmung.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführung dargestellt.
Es zeigt
Abb. ι den Gesamtverschluß in Draufsicht, teilweise geöffnet,
Abb. 2 ein Verschlußglied der einen Reihe in schaubildlicher Darstellung und vergrößertem
Maßstabe und
Abb. 3 ein Verschlußglied der anderen Reihe in schaubildlicher Darstellung, gleichfalls
in vergrößertem Maßstabe.
Mit / und g sind die beiden Tragbänder des Reißverschlusses bezeichnet, mit a die
Verschlußglieder des Tragbandes/ und mit δ die Verschlußglieder des Tragbandes g. Bei
den Verschlußgliedern beider Reihen ist der Kupplungsteil durch Verdicken des über das
Band vorstehenden Endes des Vierschlußgliedes gebildet. Die Verriegelung der Verschlußglieder
erfolgt dadurch, daß die verdickten Teile der «inen Reihe hinter die verdickten Teile der anderen Reihe fassen. Im Gegensatz
zu den bekannten Reißverschlüssen, wo die Reißverschlußglieder senkrecht zur Bandkante
auf das Tragband aufgesetzt sind, sind bei der vorliegenden Erfindung die Verschlußglieder
auf das Band so aufgesetzt, daß sie schräg zur Bandkante stehen. Infolge dieser schrägen Anordnung der Verschlußglieder a
und b auf den Bändern/ und g liegen sie nicht in Richtung der in Abb. ι durch Pfeile .4
t5 dargestellten Zugkräfte, die den Verschluß auseinanderzureißen bestrebt sind, sondern
gleichfalls schräg» Bei auf die Tragbänder in Querrichtung ausgeübten Zugkräften, die
den Verschluß auseinanderzureißen bestrebt sind, haben die schräg auf den Bändern
sitzenden Verschlußglieder das Bestreben, sich in Richtung des Zuges einzustellen. Dadurch
entsteht eine Hebelwirkung, die die Verschlußglieder gegeneinanderdrückt und das Lösen
der Glieder voneinander erschwert.
Mit Rücksicht auf die schräge Anordnung der Verschlußglieder auf dem Band sind die
Verschlußglieder α und b an dem über das Band vorstehenden Ende nicht beiderseits,
d.h. oben und unten verdickt, sondern nur einseitig, und zwar im Hinblick auf die Neigung
der Verschlußglieder zu den Anfangsgliedern h zu, auf der den Endgliedern/ zugekehrten
Seite. Die Verdickung hat bei den Verschlußgliedern b, wie an sich bekannt, die
Form eines Zylinders, dessen' Achse in Richtung der Breite des Verschlußgliedes verläuft.
Diese walzenförmige Verdickung erfolgt nicht allmählich, sondern unvermittelt, so· daß zwisehen
ihr und der Oberfläche des Verschlußgliedes ein scharfer Absatz b' vorhanden ist.
An dem an die Unterseite des Verschlußgliedes angrenzenden Teile des Umfanges der
walzenförmigen Verdickung jedoch ist 'eine Abflachung b" vorgesehen, die derart schräg
zur Unterfläche des Verschlußgliedes steht, daß sie sich beim Ineingriffbringen der Verschlußglieder
α und b beider Reihen auf die Oberfläche des unter ihr zu liegen kommenden
Verschlußgliedes α aufsetzt. Auch bei den Verschlußgliederna beginnt die Verdickung
mit einer scharfen Ansatzstelle«'. Hinter diesen Ansatz a' greift beim Ineingrürbringen
der Glieder das darüber zu liegen kommende Verschlußglied b. Die Verschlußglieder α wieder
greifen mit ihrer Kante α" hinter die Absätze b' der unter sie zu liegen kommenden
Verschlußglieder b. Die Verdickung der Verschlußglieder α ist im übrigen nicht walzenförmig,
sondern prismatisch und nicht unwesentlich geringer als die der Verschlußglieder
δ. Dadurch soll ein leichteres Ineingriffbringen
der beiden Verschlußgliederreihen herbeigeführt, insbesondere das Maß des Auseinanderspreizens
der Verschlußglieder während des Ineingriffbringens niedrig gehalten werden. Auf der Verdickung der Verschlußglieder
α sitzt leine Warze k, die beim Ineingriffbringen
der Verschlußglieder beider Reihen in eine entsprechende Aussparung I
auf der Unterseite der Verschlußglieder & eingreift. Diese Warze k soE in Verbindung
mit der Aussparung/ 'eine gegenseitige Verschiebung der Verschlußglieder in ihrer Breitenrichtung,
d.h. also in· Richtung der Längsachse der walzenförmigen Verdickung der
Verschlußglieder b, verhindern.
Das In- und Außereingriffbringen der Verschlußglieder
beider Reihen erfolgt, wie üblich, mittels eines längs der beiden Reihen gleitenden Schiebers e. Zur Begrenzung der
Bewegung des Schiebers €■ dienen die Glieder
h am einen Ende und die Glieder/ am anderen Ende der Verschlußgliederreihen.
Neben dem geschilderten technischen Vorteil gewährt die schräge Anordnung der Verschlußglieder
auf den Bändern auch noch 'ein
angenehmes fischgrätenartiges Aussehen, das die nicht zu leugnende Beeinträchtigung des
Kleidungsstückes durch den Reißverschluß mindert.
Claims (5)
1. Reißverschluß, bei dessen Verschlußgliedern der Kupplungsteil durch Verdicken
des über das Band vorstehenden Endes der Verschlußglieder gebildet wird und bei dem die Verriegelung dadurch erfolgt,
daß die verdickten Teile der einen Reihe hinter die verdickten Teile der anderen
Reihe fassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußglieder (ß, b) so auf dem
Tragband (/, g) befestigt sind, daß sie zur Bandkante schräg, und zwar nach dem
Anfangsglied (A) zu geneigt stehen.
2. Reißverschluß nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verschlußglieder (a, b) am Kupplungsteil nur einseitig
verdickt sind und daß am Beginn der Verdickung ein scharfer Absatz (a' bzw. &') vorhanden ist.
3. Reißverschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdikkung
der Verschlußglieder am Kopf bei den Gliedern (&) der 'einen Reihe abgerundet,
bei denen der anderen Reihe aber scharfkantig ist.
4. Reißverschluß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der abgerundete
Kupplungsteil der Verschlußglieder (&) der einen Reihe auf der nicht ver-
dickten Seite des VerscUußgliedes eine Abflachung (b") hat, mit der sich die
Glieder (J)) mit abgerundetem Kupplungsteil auf die Glieder [a) der anderen Reihe
aufsetzen, und wodurch eine scharfe Kante gebildet wird, die in den scharfen Absatz
eingreift, der am Beginn der Verdickung der Glieder (a) der anderen Reihe vorhanden
ist.
5. Reißverschluß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußglieder
(a) mit scharfkantiger Verdickung auf der Verdickung eine Warze
(k) tragen und die Verschlußglieder (b) mit abgerundetem Kupplungsteil auf der
Unterseite des Kupplungsteils eine der Warze entsprechende Ausnehmung (I)
haben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE547976T | 1930-01-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE547976C true DE547976C (de) | 1932-04-05 |
Family
ID=6561765
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930547976D Expired DE547976C (de) | 1930-01-03 | 1930-01-03 | Reissverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE547976C (de) |
-
1930
- 1930-01-03 DE DE1930547976D patent/DE547976C/de not_active Expired
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