DE547827C - Verfahren zum Bleichen von Sisalhanf - Google Patents

Verfahren zum Bleichen von Sisalhanf

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DE547827C DEB144717D DEB0144717D DE547827C DE 547827 C DE547827 C DE 547827C DE B144717 D DEB144717 D DE B144717D DE B0144717 D DEB0144717 D DE B0144717D DE 547827 C DE547827 C DE 547827C
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DESIRE GUSTAVE JACQUELINE
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01CCHEMICAL OR BIOLOGICAL TREATMENT OF NATURAL FILAMENTARY OR FIBROUS MATERIAL TO OBTAIN FILAMENTS OR FIBRES FOR SPINNING; CARBONISING RAGS TO RECOVER ANIMAL FIBRES
    • D01C1/00Treatment of vegetable material
    • D01C1/02Treatment of vegetable material by chemical methods to obtain bast fibres
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L4/00Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs
    • D06L4/20Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which contain halogen
    • D06L4/22Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which contain halogen using inorganic agents
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Description

Gegenstand der Erfindung ist ein neues Verfahren zum Bleichen von Sisalhanf mit Natriumhypochloritlösung.
Es ist bekannt, Bastfasern im Anschluß an die oxydierende Behandlung in Chlor abspaltenden Bleichbädern danach zu waschen oder auch lagern zu lassen und alsdann erst zwecks Verhütung der schädlichen Wirkung des Chlors auf die Faser diese der Einwirkung eines Antichlorbades auszusetzen. Man hat auch nicht erwarten können, daß es zweckmäßig ist, diese beiden Bäder zu kombinieren, da anzunehmen war, daß die Vereinigung des Bleichbades mit dem Antichlorbad jegliche Bleichwirkung des Bleichbades verhindern würde.
Es hat sich nunmehr überraschenderweise herausgestellt, daß eine einwandfreie Bleichung erzielt wird, wenn man Sisalhanf nach ao der Degummierung mit einer Natriumhypochloritlösung, der man Natriumbisulfit zugefügt hat, behandelt. Dadurch wird nicht nur die praktische Durchführung des Bleichverfahrens vereinfacht, sondern es wird auch dass durch darüber hinaus jegliche schädliche Einwirkung des Bleichbades auf die Faser von vornherein ausgeschlossen, sei es auch für eine noch so kurze Zeit, und außerdem wird sogar die Bleichwirkung verbessert.
Eine weitere Verbesserung erzielt man bei der Verwendung dieses kombinierten Bleich- und Antichlorbades dadurch, daß man in an sich bekannter Weise für die dem Bleichverfahren zeitlich vorangehende Degummierung der Faser eine Natriumsulntlösung verwendet, nachdem zwischen beiden Bädern ein Salzsäurebad zur Anwendung gelangt ist.
Der Unterschied bezüglich der Wirkung der bekannten Verfahren und des neuen Verfahrens läßt sich beispielsweise leicht feststellen, wenn man wie folgt verfährt:
Sisalfasern werden zunächst mit einer Natriumsulfitlauge behandelt und darauf geteilt. Der eine Teil wird in einer Hypochloritlauge gebleicht, welche 20 cm3 Hypochlorit von 280 bis 33° Be pro Liter Wasser enthält. Der andere Teil dagegen wird ohne zu spülen in ein Salzsäurebad mit 5 cm3 Salzsäure pro Liter Wasser gegeben und darauf in einem Hypochloritbad der gleichen Konzentration unter Zusatz von 5 cm3 Bisulfit von 28° Begebleicht. Es ergibt sich dann, daß die unter Zusatz von Bisulfit behandelte Faser erheblich weißer ist.
Das neue Verfahren wird beispielsweise wie folgt ausgeführt:
Die Sisalfaser wird zunächst kalt eingeweicht, um den Schmutz zu entfernen, jedoch ist dies nicht unbedingt erforderlich. Darauf gelangt die Faser in eine Waschlauge mit 15 g Natriumsulfit auf den Liter Wasser. Diese Lauge wird während 2 Stunden zum Kochen gebracht. Die Faser wird alsdann
in einem Salzsäurebad mit S cm' Salzsäure pro Liter Wasser ohne vorangegangene Zwischenspülung behandelt.
Anschließend bringt man die Fasern für etwa ι Stunde lang in ein Bleichbad, bestehend aus etwa 15 cms Natriumhypochloritlösung von 28 ° bis 300 Be und 5. cm" Natriumbisulfit von 280Be pro Liter Wasser.
Nach dem Ausspülen gelangen die Fasern in ein Bad aus 5 cms Ammoniak pro Liter Wasser und spült nochmals.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Bleichen von Sisalhanf mit einer Natriumhypochloritlösung, dadurch gekennzeichnet, daß die degum- 1S mierte Bastfaser mit einer Natriumhypochloritlösung, welche einen Zusatz von Natriumbisulfit enthält, gebleicht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Degummieren so Natriumsultitlösung und Salzsäure verwendet wird.
DEB144717D 1929-07-17 1929-07-17 Verfahren zum Bleichen von Sisalhanf Expired DE547827C (de)

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