DE547660C - Orthopaedische Schuheinlage mit Randschutzplatte - Google Patents

Orthopaedische Schuheinlage mit Randschutzplatte

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DE547660C
DE547660C DEE40745D DEE0040745D DE547660C DE 547660 C DE547660 C DE 547660C DE E40745 D DEE40745 D DE E40745D DE E0040745 D DEE0040745 D DE E0040745D DE 547660 C DE547660 C DE 547660C
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    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
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    • A43B7/1405Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
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    • A43B7/1415Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
    • A43B7/142Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the medial arch, i.e. under the navicular or cuneiform bones
    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

  • Orthopädische Schuheinlage mit Randschutzplatte Bei der bisherigen Ausführung von orthopädischen Schuheinlagen arbeitet sich die vordere Kante der Einlage bekanntlich in den Schuh ein. Die Einlagen werden also für den Patienten immer niedriger und demzufolge unbrauchbar. Dieser Nachteil kann nur dadurch behoben werden, daß immer höhere Einlagen eingelegt werden müssen.
  • Der Zeitpunkt des Auswechselns dieser Einlagen liegt nun aber nicht fest, der Patient merkt vielmehr erst an den auftretenden Schmerzen, daß sich sein Gesundheitszustand verschlechtert hat.
  • Dieses Übel kann nur durch neue höhere Einlagen behoben werden, verursacht also dem Patienten einesteils dauernd sich wiederholende Schmerzen, andererseits aber nicht unerhebliche Kosten für die jeweilige Neuanschaffung von Einlagen.
  • Ein weiterer Nachteil der bisher gebräuchlichen Einlagen besteht ferner noch in einem verhältnismäßig großen Schuhverschleiß, da sich die Einlagen ziemlich schnell durch den Schuhboden hindurchdrücken und dadurch den Schuh für weitere Benutzung unbrauchbar machen.
  • Es ist schon vorgeschlagen worden, an den über das vordere Ende der massiven Einlage hinausragenden Leberzug einen besonderen Randschutz o. dgl. zu befestigen, welcher das vordere Ende der massiven Einlage überdeckt. Wird bei einer derartigen Anordnung der Fuß etwas verkantet, oder ist der Schuhboden gewölbt, so tritt demnach ein Einarbeiten der Kanten des Randschutzes in den Schuhboden ein.
  • Weiterhin findet ein dauerndes Arbeiten zwischen Randschutz und massiver Einlage statt, es wird also der eine oder der andere Teil einer nicht unbeträchtlichen Abnutzung unterworfen. Wird die massive Einlage abgenutzt, so wird die ganze Einlage unbrauchbar. Bei einer Abnutzung des Randschutzes müßte dieser erneuert und zu diesem Zwecke seine Befestigungsmittel mit dem Überzug gelöst werden. Eine Auswechselung des Randschutzes ist aber nicht möglich, da der Überzug ein nochmaliges Befestigen eine Randschutzes infolge der leichten Brüchigkeit des Überzuges, besonders bei feuchten Füßen, nicht zuläßt.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß zwischen der Randschutzplatte und der massiven Einlage auswechselbare Scheiben vorzugsweise an den Stellen der größten Belastung, d. h. unter dem großen und kleinen Fußballen, angeordnet sind. Die Randschutzplatte ist ferner federnd oder nachgiebig ausgebildet, um einen geschmeidigen Gang zu ermöglichen. Bei Unebenheiten des Weges und bei einem Verkanten des Fußes wird also stets die eine oder die andere Scheibe voll tragen, so daß ein Einarbeiten irgendeiner Kante der Randschutzplatte, auch bei gewölbtem Schuhboden, nicht eintreten kann.
  • Die auswechselbaren Scheiben bestehen aus einem weicheren Stoff als die massive Einlage und die Randschutzplatte, so daß ein Verschleiß dieser beiden Teile nicht eintreten kann und die Einlagen daher ständig ihre volle Gebrauchsfähigkeit behalten. Die auswechselbaren Scheiben sind drehbar angeordnet, damit sie beim Verschleiß jeweils ein Stück weitergedreht werden können, bis die Scheiben auf ihrer ganzen Fläche abgenutzt sind und alsdann erneuert werden müssen. Die Lebensdauer derartiger Scheiben ist hierdurch bedeutend erhöht.
  • Die Scheiben können nach dem Anheben der Randschutzplatte ohne weiteres von dem Patienten selbst leicht entfernt und eingesetzt werden.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispeilsweise in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Ansicht der Einlage mit Randschutzplatte von unten und Abb.2 einen Längsschnitt durch dieselbe.
  • An dem Überzug i ist eine Randschutzplatte 2 befestigt, welche mit der offenen Seite über das vordere Ende der massiven Einlage 3 hinausragt.
  • Die Randschutzplatte 2 weist an den Stellen, wo der große bzw. kleine Ballen des Fußes liegt, Bohrungen auf, in welchen die Zapfen 4. der auswechselbaren Scheiben 5 gelagert sind.
  • Die Überlappung zwischen den Scheiben 5, der Randschutzplatte 2 und der massiven Einlage 3 müssen so groß gewählt werden, daß auch bei starker Veränderung der Fußlage die Einlage 3 innerhalb der Scheiben 5 verbleibt.
  • . Man kann auch statt einer zusammenhängenden Randschutzplatte zwei voneinander getrennte Teile verwenden."

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Orthopädische Schuheinlage mit einer an dem über das vordere Ende der massiven Einlage hinausragenden überzug befestigten Randschutzplatte, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Randschutzplatte (2) und der Einlage (3) auswechselbare Scheiben (5), vorzugsweise an den Stellen der größten Belastung, d. h. unter dem großen und kleinen Fußballen, angeordnet sind.
  2. 2. Schuheinlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Randschutzplatte (2) Bohrungen aufweist, in welche die Zapfen (¢) der auswechselbaren Scheiben (5@ eingreifen.
  3. 3. Schuheinlage nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die auswechselbaren, aus weicherem Stoff als die Einlage (3) oder die Randschutzplatte (2) bestehenden Scheiben (5) um die von den Zapfen (d.) gebildete Achse drehbar sind.
DEE40745D 1931-03-04 1931-03-04 Orthopaedische Schuheinlage mit Randschutzplatte Expired DE547660C (de)

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DEE40745D DE547660C (de) 1931-03-04 1931-03-04 Orthopaedische Schuheinlage mit Randschutzplatte

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