DE224892C - - Google Patents

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DE224892C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B21/00Heels; Top-pieces or top-lifts
    • A43B21/36Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by their attachment; Securing devices for the attaching means
    • A43B21/42Heels with replaceable or adjustable parts, e.g. top lift

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 224892 -KLASSE 71 a. GRUPPE
JOSEF WILMSHOFER in DUSSELDORF.
Schuhwerkabsatz mit dreh- oder umsetzbarem Lauffleck.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1909 ab.
Die Erfindung betrifft einen Schuhwerkabsatz, bei dem unter dem Absatzstumpf eine als Lauffleck dienende Scheibe verstellbar angebracht ist, die, wenn sie an einem Teil ihrer Lauffläche abgenutzt ist, durch Drehen oder Verstellen mit einem anderen Teil an die dem Verschleiß am meisten ausgesetzte Seite des Absatzes gebracht wird.
Die Erfindung besteht darin, daß die Scheibe ίο und der Absatz an seinem unteren Teil die Form eines gleichseitigen Bogendreiecks besitzen, dessen Ecken abgerundet sind, so daß sich der Lauffleck oder die Scheibe, wenn sie um 120° nach der einen oder anderen Richtung gedreht wird, stets mit dem Absatz deckt. Die Anordnung ermöglicht also eine zweimalige Verstellung bzw. den Gebrauch der Scheibe oder des Lauffleckes in drei Stellungen, ohne daß beide Teile von der allgemein üblichen Absatzform wesentlich abzuweichen brauchen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die neue Anordnung in einer Ausführungsform.
Die Fig. 1 zeigt den Absatz mit aufgesetzter Scheibe in schaubildlicher Darstellung.
Die Fig. 2 zeigt in ebenfalls schaubildlicher Darstellung den Absatz, aber mit abgenommener und danebenliegender Scheibe.
Fig. 3 ist eine Draufsicht und Fig. 4 ein Längsschnitt durch den Absatz.
Der Absatz α besitzt wenigstens an seinem unteren Teil die Form eines gleichseitigen Bogendreiecks, dessen Ecken abgerundet sind. Unten am Absatz ist eine zweckmäßig aus Metall bestehende dreieckige Platte b befestigt. Diese ist mit einer Gewindeöffnung c versehen. Die an dem Absatz zu befestigende Scheibe oder der Lauffleck d besitzt genau die Form und Größe des unteren Absatzteiles. Sie ist oben mit einem in Größe und Form der Platte b entsprechenden Ausschnitt e versehen, der so angeordnet ist, daß die Scheibe d, wenn sie mit ihm über die Platte δ geschoben ist, mit dem Absatz genau bündig liegt. Die Scheibe d wird hierbei gleichzeitig auch ohne weiteres gegen Drehen gehalten. Die Befestigung der Scheibe kann, wie gezeigt, durch eine Schraube f erfolgen, die in die Gewindeöffnung c der Platte b eingeschraubt wird und sich mit ihrem Kopf gegen eine an oder in der Scheibe d angebrachte dünne Metallplatte g legt. Ist der Absatz bzw. die Scheibe d an einer Seite abgenutzt oder schief gelaufen, so wird die Schraube f gelockert, die Scheibe d mit ihrem Ausschnitt β von der Platte b zurückbewegt, um 120° nach der einen oder anderen Richtung gedreht und mit ihrem Ausschnitt wieder über die Platte geschoben und sodann die Schraube f angezogen. Durch die Platte b wird hierbei die Scheibe d ohne .weiteres wieder mit dem Absatz bündig gehalten. Bei abermaligem Verschleiß kann die Scheibe durch nochmaliges Drehen mit der dritten wenig oder gar nicht abgenutzten Seite an die dem Verschleiß am meisten ausgesetzte Stelle des Absatzes bewegt werden. Ist die Scheibe auch an dieser Seite verschlissen, so wird sie abgenommen und gegen eine neue Scheibe ausgewechselt.
Die Scheibe d kann aus einer oder mehreren Lagen Leder oder auch aus Gummi o. dgl. hergestellt sein.

Claims (2)

  1. Patent-A νSprüche:
    ι. Schuhwerkabsatz mit dreh- oder umsetzbarem Lauffleck, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfläche des Absatzstumpfes — zum mindesten seines unteren Teiles — und Lauffleckes die Form eines gleichseitigen Bogendreiecks mit abgerundeten Ecken besitzt, so daß der Lauffleck zweimal durch Drehen um 120 ° verstellt werden kann, ohne daß seine Form von der übliehen Absatzform wesentlich abzuweichen braucht.
  2. 2. Schuhwerkabsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Absatzstumpf eine dreieckige Platte befestigt und daß der Lauffleck mit einem entsprechenden Ausschnitt versehen ist, mit dem er über die Platte geschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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