DE205646C - - Google Patents
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- DE205646C DE205646C DENDAT205646D DE205646DA DE205646C DE 205646 C DE205646 C DE 205646C DE NDAT205646 D DENDAT205646 D DE NDAT205646D DE 205646D A DE205646D A DE 205646DA DE 205646 C DE205646 C DE 205646C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B21/00—Heels; Top-pieces or top-lifts
- A43B21/36—Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by their attachment; Securing devices for the attaching means
- A43B21/44—Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by their attachment; Securing devices for the attaching means by claw-like means
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
·- M 205646 KLASSE 7\a. GRUPPE
FRANZ COUFAL in BERAUN, Böhmen.
Schuhabsatz mit auswechselbarer Gummieinlage.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Dezember 1907 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein
Schuhabsatz mit einer auswechselbaren, in einer Aussparung desselben angeordneten und
über die Lauffläche hinausragenden Gummieinlage.
Von bisher bekannten Anordnungen dieser Art unterscheidet sich die vorliegende Anordnung
im wesentlichen dadurch, daß die Einlage in der der Form des Absatzes entsprechenden
Aussparung nur durch seitlich in die Einlage eindringende Spitzen, Schneiden o. dgl.,
die an einer auf dem Absatz befestigten Metallplatte vorgesehen sind, festgehalten wird,
so daß sie leicht ohne Zuhilfenahme besonderer Werkzeuge herausgenommen und ausgewechselt
oder umgedreht werden kann.
Ferner gestattet sie, an Stelle der in der Regel bisher verwendeten, die ganze Aussparung
des Absatzes ausfüllenden teuren Einlagekissen einen einfachen Streifen von beispielsweise
quadratischem Querschnitt zu benutzen, dessen vier Seitenflächen nacheinander als Laufflächen gebraucht werden können.
Bei Verwendung eines Streifens als Einlage wird dieser in der Form des Absatzes zusammengebogen, mit seinen Enden auf die an der Metallplatte vorgesehenen Spitzen aufgesteckt und in die Aussparung hineingedrückt. Zweckmäßig können die Einlagen mit seitliehen Nuten versehen sein, in welche die Metallplatte mit einem über den Rand der Vertiefung hinausragenden Rand zur weiteren Sicherung der eingesetzten Einlage eingreift.
Bei Verwendung eines Streifens als Einlage wird dieser in der Form des Absatzes zusammengebogen, mit seinen Enden auf die an der Metallplatte vorgesehenen Spitzen aufgesteckt und in die Aussparung hineingedrückt. Zweckmäßig können die Einlagen mit seitliehen Nuten versehen sein, in welche die Metallplatte mit einem über den Rand der Vertiefung hinausragenden Rand zur weiteren Sicherung der eingesetzten Einlage eingreift.
Selbstverständlich läßt sich die Anordnung sowohl bei Lederabsätzen als auch bei solchen
aus Holz ο. dgl. vorteilhaft verwenden.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren beispielsweisen
Ausführungsformen dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Unteransicht eines Absatzes mit in punktierten Linien angedeuteter Gummieinlage.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-A der Fig. i.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie B-B der Fig. r.
Fig. 4 ist ein Querschnitt eines als Einlage dienenden Gummistreifens.
Fig. 5 zeigt eine besondere Ausführungsform der Gummieinlage in Ansicht.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie C-C der Fig. 5 und zeigt die Anordnung der Gummieinlage
im Absatz.
Fig. 7 ist ein Schnitt nach D-D der Fig. 5, und
Fig. 8 bis 10 sind zwei verschiedene Seitenansichten
und Grundriß einer Einzelheit.
In dem Absatz 1 ist eine Aussparung 2 beispielsweise von der Form des letzteren vorgesehen,
so daß ein erhöhter Rand 3 stehen bleibt. Auf letzterem ist eine entsprechend
gestaltete Metallplatte 4 mit Schrauben, Drahtstiften oder in anderer Weise befestigt. Die
Metallplatte 4 überragt den Rand 3 nach innen um einen geringen Betrag (Fig. 1) und
ist an diesem Innenrande mit zwei Spitzen 5 und drei halbrunden Schneiden 6 oder ähnlichen
Vorsprüngen versehen. Diese Spitzen und Schneiden dienen zum Festhalten der Gummieinlage. Letztere besteht bei der Ausführungsform
nach Fig. 1 bis 3 aus einem entsprechend langen Vollgummistreifen 7 von
Claims (3)
- quadratischem Querschnitt. Dieser Gummistreifen 7 wird in der Weise befestigt, daß die beiden Enden desselben auf die Spitzen 5 aufgespießt und hierauf der somit hufeisenförmig zusammengebogene Gummistreifen 7 (Fig. 1) in die Aussparung 2 fest eingedrückt wird. Die Schneiden 6 drücken sich hierbei in den Gummi ein, und ebenso preßt sich der überstehende Rand der Platte 4 infolge, der Ausdehnung des Gummis in den letzteren ein. Die Gummieinlage wird somit im Absatz vollkommen festgehalten. Diese läßt sich jedoch, um nach Abnutzung der Lauffläche den Gummistreifen umzudrehen oder gegen einen anderen auszuwechseln, rasch und ohne besondere Werkzeuge aus dem Absatz herausnehmen.Der Gummistreifen könnte a'uch,- wie in Fig. 4 dargestellt, an den Seitenflächen .mit Nuten 8 versehen sein, in die dann der überstehende Rand der Platte 4 eingreift. .An dem Gummistreifen 7, können auch erforderlichenfalls Zwecken 9 befestigt ,werden. Es können aber auch, um ein Ausgleiten zu verhindern, die in Fig. 8 bis 10 dargestellten Zwecken 10 mit scharfen Köpfen, die mit seitlichen Ansätzen den Gummistreifen umgreifen, auf letzterem befestigt werden: Derartige Gummieinlagen ersetzen vollkommen die sog. Eissporen. <An Stelle eines Gummistreifens kann natürlieh auch eine volle, entsprechend gestaltete Gummieinlage ii (wie beispielsweise in Fig. 5 bis 7 ".. dargestellt) Verwendung finden. Die Befestigung ist die gleiche wie- beim Gummistreifen.Pate nt-A ν Sprüche:•-ι. -Schuhabsatz .mit auswechselbarer, in einer seiner Forjn entsprechenden Aus-' sparung angeordneten und über seine Lauffläche hinausragenden Gummieinlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage in der Aussparung nur durch seitlich in die Einlage eindringende, an einer auf dem Absatz befestigten Metallplatte vorgesehene Spitzen oder Schneiden leicht auswechsel-, bar festgehalten ,wird.
- 2. Schuhabsatz' nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage aus einem in der Form des Absatzes zusammengebogenen Streifen besteht, dessen Enden auf die an der Metallplatte befestigten · Spitzen aufgesteckt sind.
- 3. Schuhabsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage mit einer seitlichen Nut versehen ist, in die . die Metallplatte mit einem über den Rand der Aussparung hinausragenden Rand eingreift.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.berlin. Gedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205646C true DE205646C (de) |
Family
ID=467881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205646D Active DE205646C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205646C (de) |
-
0
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