DE181440C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE181440C DE181440C DENDAT181440D DE181440DA DE181440C DE 181440 C DE181440 C DE 181440C DE NDAT181440 D DENDAT181440 D DE NDAT181440D DE 181440D A DE181440D A DE 181440DA DE 181440 C DE181440 C DE 181440C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- blade
- plate
- support plate
- edge
- housing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B21/00—Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
- B26B21/08—Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving changeable blades
- B26B21/14—Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle
- B26B21/30—Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle of the type carrying pivotally-mounted caps
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Knives (AREA)
Description
| Γ | 5^ ! ι ν |
| KAISERLICHES | |
| I; * ' | |
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 181440 KLASSE 69. GRUPPE
EDWARD BACON GIBFORD in DETROIT.
Rasierhobel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Oktober 1905 ab.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Rasierhobel ermöglicht die Verwendung
einer aus verhältnismäßig dünnem Flachmetall hergestellten 'Klinge, ohne daß
eine Federung derselben infolge ihres geringen Querschnittes eintritt. Hierbei besitzt
der Barthobel vorliegender Erfindung alle den bisher bekannten Rasierhobeln eigenen
Vorzüge; der besondere Wert des Erfindungsgegenstandes
besteht in der billigen Herstellungsweise desselben, da die Klinge aus einem flachen Stahlstück von gleichmäßiger
Beschaffenheit gearbeitet und nach Ingebrauchnahme so lange abgeschliffen
bezw. nach Bedarf abgezogen werden kann, bis ihre Breite auf ein geringes Maß verringert
ist.
Zu diesem Zwecke erhält der Rasierhobel einen ausschwingbaren und feststellbaren
ao Deckel, welcher am vorderen Ende der Tragplatte angelenkt ist, so daß beim Vorwärtsklappen
desselben die Klinge frei liegt, während der Deckel in der Verschlußstellung, in welcher er die Klinge gegen deren
Unterlage drückt, kraftschlüssig festgehalten wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Mittelebene der Vorrichtung,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Mittelebene der Vorrichtung,
Fig. 4 die schaubildliche Ansicht eines Teiles der Vorrichtung bei nach vorwärts
geklappter Befestigungsplatte;
Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die Klinge, Fig. 6 ein Schnitt durch die Klinge nach
Linie 6-6 der Fig. 5.
Das als Hohlkörper ausgebildete Gehäuse 1
ist mittels Schraubenbolzen 2 in bekannter Weise an dem Handgriff 3 befestigt. Die
Rückwand 4 des Gehäuses ist schräg nach vorwärts gerichtet und setzt sich in einen
rechtwinklig nach vorwärts abgebogenen Teil 5 (Fig. 4) fort, welcher als eigentlicher
Träger für die Klinge 10 dient. Der mittlere Teil dieser Tragplatte 5 ist nach abwärts
gebogen oder ausgestanzt und bildet so eine besondere schräg verlaufende Leiste 6,
deren rückwärtige Kanten von der Tragplatte 5 durch den Querspalt 7 getrennt sind;
der vordere Teil der Leiste 6 ist nach abwärts gebogen und bildet mittels der bekannten
Zähne 8 ein Auflager für die Schneidkante der Klinge. Die oberen Kanten der Zähne 8 befinden sich in einer Ebene
mit den oberen Kanten der Lappen 9 der Tragplatte 5. Die Klinge 10 ist aus einem
verhältnismäßig dünnen Stahlblech von gleichmäßiger Stärke hergestellt und nur auf einer
Längskante (bei 11) geschliffen. Die Klinge ruht an ihrer rückwärtigen Längskante auf
der Oberfläche der Tragplatte 5 und mit ihren seitlichen Kanten auf den Lappen 9
der Tragplatte, während die Schneidkante der Klinge auf den Zähnen 8 der Sicherheitsplatte
6 aufliegt. Die Befestigung der Klinge auf der Tragplatte 5 erfolgt durch
eine Platte 12, welche mittels der nach abwärts ragenden Lappen 13 um Bolzen 14
der von den Teilen 9 der Tragplatte 5 nach
abwärts gerichteten ösen 15 drehbar angeordnet
ist; durch diese Lagerung kann die Platte 12 zum Ausschwingen gebracht und
in- der Verschlußstellung gegen die Klinge gedrückt werden, und zwar durch eine
federnde Zunge 16, welche durch einen flachen Teil 17 mit der Platte 12 verbunden
und derart nach abwärts gebogen ist, daß sie in die Aussparung 18 der rückwärtigen
Kante der Platte 12 zu liegen kommt; die federnde Zunge endigt an ihrem freien Ende
in ein Knopf stück 19, welches in eine Öffnung 20 an der Rückwand des Gehäuses
eingreift (Fig. 3). Um die federnde Zunge
außer Eingriff mit der Öffnung 20 zu bringen, ist erstere mit einem vorstehenden
Druckknopf 21 versehen, dessen Bolzen in einem Schlitz 22 der Gehäuserückwand Führung
erhält. Durch Einwärtsdrücken des Knopfes wird die Feststellung der Platte 12
■ gelöst, so daß diese nach vorwärts geschwungen werden kann und dadurch die
Klinge freigibt, wodurch letztere zwecks Nachschleifens oder Reinigung abgenommen
oder im Bedarfsfalle durch eine neue Klinge ersetzt werden kann.
Auf dem vorderen Rand der Lappen 9 der Tragplatte 5 sind Anschlagleisten 23 vorgesehen,
gegen welche sich in bekannter
30. Weise die seitlichen Enden der vorderen Klingenkante legen, so daß hierdurch die
Klinge in geeigneter Stellung gegenüber den Zähnen der Sicherheitsplatte festgehalten
wird; das Andrücken der Klinge an die Abschlagkasten 23 erfolgt durch den federnden
Arm 24, dessen unteres Ende von der Gehäuserückwand getragen .wird und dessen
oberes freies Ende einen Schlitz 25 der Tragplatte '5 durchdringt; ein am freien Ende
des federnden Armes 24 vorgesehener Haken 26 greift über die hintere Längskante
der Klinge io und bewirkt ein Festdrücken der letzteren gegen die Anschlagleisten 23.
Die Feststellung der Klinge 10 erfolgt also einerseits durch den federnden Arm 24, weleher
. in Richtung der Klingenbreite wirkt, andererseits durch die ausschwingbare Platte
12, welche in Richtung der Klingenstärke zur Wirkung kommt. Die Platte 12 ist
derartig ausgebildet, daß das hakenförmige Ende 26 des federnden Armes 24 in der
Verschlußstellung-zwischen Klinge und der Innenfläche der Platte 12 Aufnahme finden
kann. ■ . . ■
Dadurch, daß die Klinge sowohl an ihrer rückwärtigen Längskante als auch an den
beiden Seiten und an der Schneide aufgelagert ist und außerdem durch die ausschwingbare
Platte 12 in Verbindung mit dem federnden Arm 24 in der Gebrauchsstellung
festgehalten wird, kann eine verhältnismäßig dünne Metallplatte als Klinge
Verwendung finden, da durch die allseitige Einspannung derselben ein solcher Grad von
Festigkeit und Unbiegsamkeit für die Klinge erzielt wird, wie bei den bisher bekannten
Lagerungen der Klingen nur bei größerer Stärke und höherem Gewicht derselben erzielt
wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rasierhobel, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende (9) der Tragplatte (5). ein Feststelldeckel (12) angelenkt ist, bei dessen Vorwärtsklappen die Klinge (10) freigelegt wird, während er in seiner Verschlußstellung die Klinge (10) kraftschlüssig gegen deren Unterlage andrückt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE181440C true DE181440C (de) |
Family
ID=445621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT181440D Active DE181440C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE181440C (de) |
-
0
- DE DENDAT181440D patent/DE181440C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2803371C2 (de) | ||
| DE2636505C2 (de) | Messerscheide mit Schärfvorrichtung | |
| DE1635415A1 (de) | Beschneidevorrichtung fuer Teppichboeden | |
| DE102546C (de) | ||
| DE181440C (de) | ||
| DE3505010C2 (de) | Sicherheitssitz für Kinder in Kraftfahrzeugen | |
| DE2417631C3 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von dornartigen Vorsprängen an der Oberfläche eines Werkstücks | |
| DE2937801A1 (de) | Universal-gartenschere | |
| DE218984C (de) | ||
| DE2720852C2 (de) | Messer zum einlagigen Schneiden von Papierblättern | |
| DE96879C (de) | ||
| DE2604561C3 (de) | Papierlocher | |
| DE75997C (de) | Kasten für Schmuckgegenstände und dergl | |
| DE2818348C2 (de) | Bandsägemaschine für Nahrungsmittel | |
| DE214733C (de) | ||
| DE200674C (de) | ||
| DE247934C (de) | ||
| DE87410C (de) | ||
| DE659023C (de) | Durchzugschnalle | |
| DE848C (de) | Apparat zum Rasiren | |
| DE1761640B1 (de) | Briefordnermechanik | |
| DE575436C (de) | Schaelmesser fuer Kartoffeln, Obst o. dgl. | |
| DE276238C (de) | ||
| DE548956C (de) | Florschneidrute mit auswechselbarem Messer | |
| DE282852C (de) |