DE286118C - - Google Patents

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DE286118C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C13/00Wear-resisting attachments
    • A43C13/02Metal plates for soles or heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
Die neue Befestigung dient für schräge Gummiflecke für Schuhabsätze.
Es ist schon bekannt, derartige Gummiflecke durch Lederstücke zu befestigen, die in eine Vertiefung des Fleckes eingelegt sind. Dabei ist es oft notwendig, den Gummi noch gleichzeitig anzukitten. Die vorliegende Erfindung ist eine Verbesserung dieser Befestigungsweise mit mehreren Vorzügen.
ίο Die neue Befestigungsweise besteht darin, daß die Vertiefung in dem Gummifleck keilförmig ist und nach einer Seite am Rande offen, und zwar nach der Seite, wo der »Tritt« nicht ist.
Hierdurch wird zunächst für die Befestigung der Vorteil erreicht, daß der Gummifleck beim Eintreiben des keilförmigen Lederstücks gespannt und infolgedessen an seiner unteren Seite gewölbt wird, so daß sich die Ränder des Fleckes fest an den Absatz anlegen. Außerdem wird das keilförmige Lederstück durch die feste Einklemmung in den Gummi in diesem einen besseren Halt haben.
Dabei ist es möglich, eine Größe von Lederkeilen für alle Absatzgrößen zu verwenden, da der überstehende Lederteil in jedem Falle abgeschnitten wird und der minimale Lederverlust hierbei nicht in Frage kommt.
Es wird hierbei, aber auch eine Umgestaltung des Gummiflecks insofern herbeigeführt, als dieser ein ganzes Stück größer genommen werden kann. Das hat nicht nur eine größere Annehmlichkeit für das Auftreten im Gefolge, sondern auch eine bessere Befestigung und eine billigere Befestigung, und zwar auf folgende Weise:
Das Keilstück wird auf diese Weise so breit, daß zwei Nagelreihen durch dasselbe hindurchgetrieben werden können, gegenüber der bisher allein möglichen Befestigung mit einer Nagelreihe.
Dann aber wird auch durch diese Vergrößerung des Gummiflecks der Rest des Absatzes, der gleichzeitig mit dem Gummifleck regelmäßig mit einem neuen Lederstück zu versehen ist, kleiner. Das geschieht in dem Maße, daß das nunmehr für den Restteil des Absatzes zu verwendende Lederstück auch aus billigem Abfalleder hergestellt werden kann, was bisher im allgemeinen nicht möglich war. Wenn man so große Gummistücke befestigen wollte, mußte man entweder, wie bei vollständigen Gummiabsätzen, zu umständlichen Befestigungsmethoden greifen oder den Fleck aufkitten, was alles mit der neuen Keilbefestigung unnötig wird.
Es wird so ein Haupthindernis der ganz allgemeinen Einführung der Gummiflecke, nämlich der verhältnismäßig hohe Arbeitslohn für das Aufsetzen, auch erheblich verringert werden.
Aus der beiliegenden Zeichnung geht aus Fig. ι in der Draufsicht und Fig. 2, Seitenansicht, der neue Fleck hervor.

Claims (1)

  1. α ist der Gummi, b der Lederkeil; c sind i desselben untergebrachten Lederstücks, da-
    die Nägel. I durch gekennzeichnet, daß das Lederstück
    τ, a ■ und die Aussparung keilförmig gestaltet
    Patent-Anspruch: j werden> und F das lederstück von der χ ο
    Verfahren zur Befestigung eines Gummi- \ Seite her in die Aussparung eingeschoben
    flecks mittels eines in einer Aussparung j wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER RElCHSDnUCKEREI.
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