DE179104C - - Google Patents

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DE179104C
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horseshoe
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L1/00Shoes for horses or other solipeds fastened with nails
    • A01L1/04Solid horseshoes consisting of multiple parts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE. 45 f. GRUPPE
GUSTAV TOPP in FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. August 1905 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Hufeisen mit auswechselbarer, zwischen den Hufeisenschenkeln gelagerter Einlage aus Kautschuk oder einem anderen elastischen -Material, die den Strahl des Pferdes schützen, einen elastischen Auftritt herbeiführen und die Sicherheit des Auftrittes erhöhen soll. Derartige Hufeisen sind schon bekannt, auch schon solche, bei denen die elastische
ίο Einlage in eine in den beiden Schenkelenden befindliche Aussparung eingeschoben und in dieser festgehalten wird. Bei der einen Art dieser Hufeisen greifen jedoch die stegartigen Einlagen mit kurzen Ansätzen aus starrem Material in die Hufeisenschenkel ein. Hierdurch wird beim Gebrauch die Befestigung
. unsicher, da infolge der Durchbiegung der nicht unterstützten, elastischen Platte beim Auftritt leicht eine Lösung der Einlage eintritt. Bei der anderen Art geht eine Schiene aus starrem Material durch die Einlage und durch die Aussparung der Hufeisenschenkel hindurch, wodurch die Elastizität des Steges beeinträchtigt wird.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß die in die Schlitze der Schenkelenden des Hufeisens eingreifenden Stegenden aus dem gleichen oder änlichen Stoff wie der Steg selbst bestehen und eine andere Einlage nicht haben.
Hierdurch wird eine gute Federung beim Auftritt bei gleichzeitig sicherem Festhalten und doch leichter Auswechselbarkeit der Einlage erreicht. Ferner können die Stegenden auch noch stollenartig wirkende Erhöhungen tragen, welche sich in auf der oberen Innenseite der Hufeisenschenkel angebrachte, bis auf den Schlitz herunter reichende Aussparungen einlegen, wodurch der beim Auftritt erfolgende Stoß von den Hufeisenschenkeln aufgefangen wird.
Auf der Zeichnung ist ein Hufeisen nach vorliegender Erfindung in zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine untere Ansicht der einen Ausführungsform des Eisens teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht hiervon und
Fig. 3 eine untere Ansicht der zweiten Ausführungsform des Eisens mit teilweise abgebrochenem Steg. '
Das Hufeisen ist an seinen beiden Schenkelenden U1 mit seitlichen Schlitzen b versehen. <■
Diese. Schlitze dienen zur Aufnahme der beiden zu Lappen von geringer Dicke ausgebildeten Enden eines Steges c aus elastischem Material, welcher die beiden Schenkelenden (Z1 "miteinander verbindet und vorteilhaft in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise ausgebildet ist. Ist der Steg c abgenutzt oder sonst unbrauchbar geworden, so wird er in bekannter Weise durch Herausziehen seiner aus dem Material des'Steges bestehenden Enden aus den Schlitzen b ausgewechselt und durch einen anderen ersetzt.
Eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zeigt Fig. 3. Bei dieser werden die Hufeisenschenkel Ci1 außer mit den seitlichen Schlitzen b auch noch mit je
einer nach innen liegenden und der Auftrittfläche des Eisens zugekehrten, kammerartigen Aussparung d versehen. Diese Kammern haben den Zweck, an dem Steg c nahe seiner Enden vorgesehene Vorsprünge Cx, die wie Auftrittstollen wirken, zum Teil aufzunehmen, so daß der beim Auftritt des Pferdes erfolgende Stoß ausschließlich auf die beiden Hufeisenschenkel übertragen wird und nicht ίο auch auf den Strahl des Pferdes, dessen Schonung von größter Wichtigkeit ist. Auch bei dieser Ausführungsform des Hufeisens läßt sich der Steg in der oben angegebenen Weise auswechseln.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Hufeisen mit einem die beiden
    Schenkelenden miteinander verbindenden, den Strahl überdeckenden, elastischen Steg, der mit seinen Enden in seitlich in den Schenkelenden des Hufeisens angebrachte Schlitze eingeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Schlitze (b) der Schenkelenden (aj des Hufeisens greifenden Stegenden aus dem gleichen Material wie der übrige Steg bestehen und eine andere Einlage nicht haben, zu dem Zweck, eine genügende Elastizität beim Auftritt bei gleichzeitig leichter Auswechselbarkeit und sicherer Festhaltung der Einlage zu erzielen.
  2. 2. Hufeisen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stegenden stollenartig wirkende Erhöhungen (C1) tragen, welche sich in auf der oberen Innenseite der Hufeisenschenkel angebrachte, bis auf den Schlitz herunter reichende Aussparungen (d) einlegen, wodurch der beim Auftritt erfolgende Stoß zwecks Schonung des Strahles lediglich auf die Schenkel des Eisens übertragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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