DE299557C - - Google Patents

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DE299557C
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metal strip
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C13/00Wear-resisting attachments
    • A43C13/02Metal plates for soles or heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Schuhbeschlag, insbesondere für Militär- .und Touristenschuhe, dessen wesentliches Merkmal aus einem die ganze Schmalseite des Schuh-Unterteils überdeckenden Metallstreifen besteht, der eine Anzahl nach innen gebogener, mit dem Metallstreifen ein Ganzes bildender, zu Stollen ausgebildeter Lappen besitzt, die gegen das Ende zu konisch sind,
ίο In der Zeichnung sind fünf beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den Schuhbeschlag von unten gesehen,
Fig. 2 den Beschlag in Seitenansicht,
Fig. 3 in einem Schnitt nach der Linie a-b in Fig. 2.
Fig. 4 zeigt die zweite Ausführungsform des Schühbeschlages in Draufsicht.
Fig. 5 zeigt die dritte Ausführungsform des Beschlages ebenfalls in Draufsicht, und die
Fig. 6 bis 8 zeigen Einzelheiten des Beschlages nach der vierten und fünften Ausführungsform.
Der Schubeschlag nach Fig. 1 bis 3 besteht aus einem der Sohlenform entsprechend gebogenen Metallstreifen 1, der an der Schmalseite der Sohle mittels Nägel o. dgl. befestigt wird, und zu diesem Zweck eine Anzahl Löcher 2 besitzt. '
Damit die Elastizität der Sohle durch den Metallstreifen 1 nicht beeinträchtigt wird, besteht der Metallstreifen 1 aus mehreren Stükken, die durch Gelenke 3 miteinander verbunden sind.
An der unteren Seite besitzt der Metallstreifen ι eine Anzahl rechtwinklig nach einwärts gebogener Lappen 4, deren längs'seitige Ränder 5 ebenfalls rechtwinklig nach abwärts umgebogen sind und «auf diese Weise Stollen a mit U-förmigem Querschnitt bilden. Hierbei ist es zweckmäßig, die Stollen gegen die Mitte der Sohle zu schmaler werden zu lassen.
Die Form der Stollen kann auch eine andere sein. ' So kann sie beispielsweise im Querschnitt ein Dreieck, Doppel-T-Form, einen rechten Winkel o. dgl. bilden.
Zwecks zuverläßlichen Festsitzens des Beschlages am Schuhwerk sind auch in den Lappen 4 Löcher 6 zum Einschlagen von Nägeln vorgesehen.
Der Schuhbeschlag nach Fig. 4 unterscheidet sich von dem oben beschriebenen nur dadurch, daß er zwecks Schonung der von den Stollen a nicht bedeckten Lauffläche an seiner oberen Seite einen Rahmen 7 trägt, der an die Sohle anzuliegen kommt und, um die Elastizität derselben in keiner Weise zu beeinträchtigen, vorteilhaft aus dünnem federnden Metallblech besteht. Der Rahmen ist an seiner Unterseite mit einer Anzahl Stollen α versehen. Er kann gegebenenfalls auch aus zwei in der Längsrichtung gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehen.
Anstatt des Rahmens können zu demselben Zweck auch, wie Fig. 6 zeigt, einzelne Blechstreifen verwendet werden, so z. B. zwei gerade Querstreifen 8 und zwei einerends nach außen gebogene Längsstreifen 9, die an ihren Kreuzungsstellen unter Zwischenschaltung von Stollen α durch Niete o, dgl. miteinander verbunden sind, wobei sie mit ihren Enden an dem Metallstreifen 1 ebenfalls durch Niete
ο. dgl. befestigt werden. Damit die Sohle in ihrer Elastizität keine Einbuße erleidet, können die Längsstreifen 9 auch zwei gelenkig miteinander verbundene Teile bilden.
Der für den Absatz bestimmte Schubeschlag besitzt die gleiche Ausbildung wie der in .Fig. ι bis 3 gezeigte' nur mit dem Unterschied, daß der Metallstreifen aus einem Stück besteht, da in diesem Falle keine Nachgiebigkeit desselben erforderlich ist.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform des Beschlages, der sowohl leicht und rasch an dem Schuhwerk befestigt als auch ebenso rasch von demselben wieder abgenommen werden kann.
Bei dieser Ausführungsform bildet der Sohlen- und Absatzbeschlag ein einziges Stück, und erstreckt sich der Metallstreifen 1 über die ganze Schuhunterteilschmalseite, wobei dessen an der rückwärtigen Absatzseite gelegenen, nach außen umgebogenen Enden 10 durch eine mit einem links- und rechtsgängi-. gen Gewinde versehene Schraube 11 gegeneinander bewegbar miteinander verbunden sind. Eine ebensolche quergestellte Schraube 12 sitzt in dem Metallstreifen 1 im Bereiche des Schuhgelenkes.
Der an die Sohle anzuliegen kommende Teil des Metallstreifens 1 ist an seinem oberen Rande 13 etwas nach innen gebogen, während der den Absatz umgreifende Teil des Metallstreifens obenseits oder auch untenseits nach einwärts gerichtete Spitzen 14 besitzt.
Nach Aufsetzen dieses Beschlages auf das betreffende Schuhwerk wird durch Drehung der inneren Schraube 12 im entsprechenden Drehsinne der um die Sohle liegende Teil des Metallstreifens 1 an diese fest angedrückt, wobei der umgebogene Streifenrand 13 die obere Sohlenkante umgreift und dadurch ein zuverläßliches Festhalten des Beschlages an der Sohle bewirkt, während durch Zusammenbewegen der Streif en enden 10 mittels der äußeren Schraube 11 die Spitzen 14 des Metallstreifens ι in den Absatz eindringen, wodurch der Beschlag auch an dieser Stelle an dem Schuhwerk festsitzt. Durch Lüften der beiden Schrauben 11, 12 kann der Beschlag wieder abgenommen werden.
Der Schuhbeschlag nach Fig. 6 besitzt nur im Bereiche der Sohle und des Absatzes Stollen a.
Die Schrauben 11, 12 werden mittels eines Schlüssels gedreht und sind zu diesem Zwecke an einer Stelle kantig, beispielsweise vierkantig ausgebildet. Der Vierkant kann nun entweder in der Mitte, an dem einen oder beiden Enden der Schrauben vorgesehen sein.
Der Metallstreifen des Schuhbeschlages nach Fig. 6 kann gegebenenfalls auch ein endloses Band bilden, in welchem Falle die rückwärtige Schraube 11 entfällt, wobei durch entsprechend starkes Einbauchen des einen Ring bildenden Metalistreifens mittels der an der Gelenkstelle vorgesehenen Querschraube 12 auch ein genügendes Festhalten des Beschlages erzielt wird.
Bei Schuhen mit vom Oberteil stark vorspringendem Sohlenrand kann mit Vorteil die in Fig. 7 und 8 veranschaulichte Ausführungsform des Beschlages Anwendung finden. Der Metallstreifen 1 weist in diesem Falle obenseits, und zwar beispielsweise über jeder zweiten Stolle α einen Lappen 15 mit einem Nietloch 16 auf, welche nach Anbringung des Beschlages über den Sohlenrand umgebogen und sodann durch Niete 17 mit der Sohle und den Stollen vernietet werden, wodurch ein Abfallen des Beschlages vom Schuhwerk ausgeschlossen erscheint.
Der Beschlag ist vermöge seiner Bauart äußerst einfach · in der Erzeugung, kommt sehr billig zu stehen und erhöht das Gewicht des Schuhwerkes nur um ein Geringes. Er gewährt beim Begehen vereister oder steiler, steiniger Wege eine große Trittsicherheit, err höht das Angriffsvermögen, so daß ein rasches Vorwärtskommen auch bei schlüpfrigen Wegen möglich ist. . . '
Durch den Metallstreifen 1 des Beschlages wird die bei anderen Beschlagen teilweise oder ganz frei liegende Seitenfläche der Sohle, des Absatzes bzw. des Schuhunterteiles vollständig überdeckt, so daß eine Abnutzung bzw. Beschädigung auch an dieser Stelle nicht vorkommen kann.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    i. Schuhbeschlag, gekennzeichnet durch einen die ganze Schmalseite des Schuhunterteiles überdeckenden Metallstreifen (1), der eine Anzahl nach innen gebogener, mit dem Metallstreifen (1) ein Ganzes bildender, zu Stollen (a) ausgebildeter Lappen (4) besitzt, die gegen das Ende zu konisch sind.
    2: Schuhbeschlag nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallstreifen (1) im Bereiche des Schuhgelenkes eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene, quergestellte Schraube (12) aufweist, bei deren Drehung in dem einen Sinne der Metallstreifen (1) zusammengezogen und fest gegen die Schuhunterteilschmalseite gepreßt wird.
    3. Schuhbeschlag nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallstreifen fi) an seinem an der hinteren Absatzseite gelegenen Ende mit nach außen gebogenen Ansätzen (10) versehen ist, die durch eine mit Links- und Rechtsgewinden versehene Schraube (11) verbunden sind, bei deren Drehung die Ansätze (10) gegeneinander verstellt werden.
    4· Schuhbeschlag nach Patentanspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der an die Sohle anzuliegen kommende Teil des Metallstreifens (i) oben einen nach innen gebogenen Rand (13) besitzt, der die Sohlenkante umgreift, während der Metallstreifen (1) im Bereiche des Absatzes in diesen eindringende Spitzen (14) aufweist.
    5. Schuhbeschlag nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallstreifen (1) oberhalb der Stollen («) Lappen (16) aufweist, die nach Anbringung des Beschlages über den Sohlenrand umgebogen werden, wobei durch Niete (17) die Lappen (16), Sohle und Stollen (a) fest miteinander verbunden werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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