DE523282C - Hebelschalter fuer Gleich- und Wechselstrom - Google Patents

Hebelschalter fuer Gleich- und Wechselstrom

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DE523282C
DE523282C DEW79218D DEW0079218D DE523282C DE 523282 C DE523282 C DE 523282C DE W79218 D DEW79218 D DE W79218D DE W0079218 D DEW0079218 D DE W0079218D DE 523282 C DE523282 C DE 523282C
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DEW79218D
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KARL WITTRIN
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/38Auxiliary contacts on to which the arc is transferred from the main contacts

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  • Knives (AREA)

Description

Der nachstehend beschriebene Hebelschalter ist in seiner Grundform dem des Patents 523 281 angepaßt, weist jedoch diesem gegenüber in seinen wesentlichen Bestandteilen merkliche Fortschritte auf.
Dort ist ein Hauptmesser mit einem Abreißhebel beschrieben, dessen Schaltweg durch Verstellung eines Anschlagstiftes geändert werden kann. Zu diesem Zweck sind an j βίο dem der Hauptmesser eines solchen Schalters zwei Bohrungen vorgesehen, in die der genannte Anschlagstift wahlweise eingeführt werden kann. Die Passung des Stiftes muß ziemlich lose sein, damit er schnell und ohne Verwendung von Hilfswerkzeugen umgesteckt werden kann. Diese Bedingung hat den Nachteil im Gefolge, daß der Stift bei Erschütterungen oder bei einem versehentlichen Stoßen leicht herausfällt und verlorengeht
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieser Anschlag so abgeändert, daß er sich nicht mehr von selbst von den Hauptmessern lösen kann. Er besteht aus einem U-förmigen Bügel mit ungleich langen Schenkeln, und zwar wirkt nur der kürzere Schenkel als Anschlag und übernimmt somit die Rolle des Stiftes des Hauptpatents. Der andere Schenkel wird so lang gemacht, daß er auch bei einer axialen Verschiebung selbst dann noch im Hauptmesser gelagert bleibt, wenn der kurze Schenkel von diesem bereits freigegeben ist und sich drehen läßt. Die Sicherung dieses Anschlages gegen ein Herausfallen erfolgt durch eine Schraubenfeder, die den Steg des Bügels gegen das Hauptmesser zieht. Der Anschlag sitzt somit mit leichter Spannung auf den Messern, die erst vor seiner Lösung überwunden werden muß.
Bei einer besonderen Ausführungsform des Bügels nach der Erfindung sind seine langen Schenkel zu einer gemeinsamen durchgehenden Traverse vereinigt. Das Umstecken der Anschlagstifte kann hier mit einem einzigen Bedienungsgriff erfolgen, so daß keiner der Stifte in seiner alten Stellung verbleiben kann.
Schließlich weist auch der Abreißhebel Unterschiede gegenüber dem des Hauptpatents auf. Diese bestehen zunächst darin, daß das vordere Ende dieses Hebels, das auf dem Kontaktbock entlanggleitet und der eigentliche kontaktgebende Teil ist, eine gabelförmige Gestalt erhalten hat, so daß er um das Abbrennstück des Kontaktbockes beiderseitig herumgreift. Vor allem hat jedoch der Abreißhebel eine Formgebung bekommen, die eine zwangsläufige Steuerung ohne Verwendung von Federn ermöglicht. Desgleichen können die bisher notwendigen Traversen aus Isoliermaterial zur Verbindung der Abreißhebel untereinander sowie die Haltestifte entbehrt werden. Der Abreißhebel ist in diesem Sinne als Winkelhebel mit zwei ungleich langen Armen ausgeführt,
von denen der lange den eben erwähnten gabelförmigen Kontakt trägt, 'während der kurze zur zwangsläufigen Steuerung der Bahn des Abreißhebels mit einem auf dem Tragbock des Schalters befestigten Kurvenstück in Berührung gebracht wird. Die zwangsläufige Steuerung der Abreißhebel macht ihre Wirksamkeit unabhängig von der Funktion und der Beschaffenheit von mehr oder minder ίο zuverlässigen Schraubenfedern, die ganz in Fortfall kommen; in gleicher Weise wird ihre Funktion nicht mehr von der Reibung ihrer Kontaktflächen beeinflußt. Beides sind Größen, deren Werte von unsicheren Verhältnissen, wie die Abnutzung des Werkstoffes, seiner Güte und dem Reibungskoeffizienten der Gleitfiächen, bestimmt werden.
Diese Abhängigkeit war bisher in vielen Fällen die Veranlassung eines unsicheren und ungenauen Arbeitens der Abreißhebel und damit des ganzen Schalters.
Der Abreißhebel gemäß des Zusatzpatents kann in sehr wirtschaftlicher und einfacher Weise aus gestanztem Blech erzeugt werden; hierdurch werden die Herstellungskosten des neuen Schalters gegenüber den bekannten herabgesetzt, um so mehr, als auch die Kosten für die Schraubenfedern, die Kupplungsrohre, das Isoliermaterial und die zu deren Herstellung erforderlichen Vorrichtungen fortfallen. In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι einen einzelnen Anschlag in einfächer Ausführung,
Abb. 2 den Hebelschalter in Draufsicht mit durchgehendem Anschlag,
Abb. 3 eine Seitenansicht der Abb. 2, Abb. 4 eine Seitenansicht eines Hebelschalters mit zwangsläufig geführtem Abreißhebel in drei Stellungen, wobei das eine Hauptmesser zur deutlicheren Darstellung fortgelassen ist.
In Abb. ι ist ein U-förmiger Bügel gezeigt; seine beiden Schenkel 22 und 23 sind durch parallele Bohrungen des Hauptmessers 3 durchgeführt, und zwar sind für den kürzeren Schenkel 22 zwei Bohrungen 24 und 24' vorgesehen (Abb. 3), die auf einem Kreisbogen liegen, dessen Mittelpunkt gleichzeitig der Mittelpunkt der Bohrung 25 für den längeren Schenkel ist. Der Steg, der beide Schenkel verbindet, ist in Abb. 1 mit 26 bezeichnet worden. Auf der dem Steg 26 abgekehrten Seite des längeren Schenkels 23 befindet sich eine um den Schenkel gelegte Schraubenfeder 27, deren Ende durch eine Bohrung in dem Schenkel durchgesteckt ist, so daß sie den Steg 26 des Bügels gegen das Hauptmesser 3 ziehen will und sich der Anschlag nicht bei Erschütterungen lösen kann.
Das Umstecken des Anschlags geht wie folgt vor sich: Der Schenkel 23 wird axial gegen die Spannung der Feder 27 bewegt, wobei der kurze Schenkel 22, der von dieser Bewegung mitgenommen wird, gänzlich von dem Hauptmesser freigegeben ist. Hierauf wird der Anschlag so weit verschwenkt, bis der kür-zere Schenkel gegenüber der Bohrung steht, in die er eingeführt werden soll, ohne daß dabei der längere Schenkel 23 seine Lagerung verläßt. Nunmehr geht er von selbst durch die Wirkung der Feder 27 in seine neue Lage, sobald der Anschlag losgelassen wird, und hiermit ist bereits der gesamte Umschaltvorgang beendet.
Der Anschlag wird, wie aus dem Vorstehenden ersichtlich, ohne Benutzung von Hilfswerkzeugen, wie Zangen, Schlüssel u.dgl., umgesteckt. Da er dauernd in Verbindung mit dem Hauptmesser bleibt, so besteht auch nicht mehr die Möglichkeit, daß er beim Umschalten herausgenommen wird und dabei verlorengeht.
In Abb. 2 und 3 ist eine Ausführungsform des Anschlags dargestellt, bei der die langen Schenkel 23 zu einer durchgehenden Traverse 28 vereinigt sind. Die Traverse besteht zweckmäßigerweise aus mit Kunstharz verbundenen Hartpapierlagen oder einem anderen geeigneten Isolierstoff. Die Anordnung der Bohrungen 24, 24' und 25 ist die gleiche wie bei der ersten Ausführungsform. Die Verbindung der kurzen Schenkel 22 mit der Traverse 28 erfolgt durch Klemmen aus Isoliermaterial 29, die an der dem Schenkel 22 abgekehrten Seite geschlitzt sind und durch eine Schraube 30 zusammengehalten werden. Die Federn 27 können hier bei den einzelnen Anschlägen fehlen und werden durch eine gemeinsame Feder 27' ersetzt, die am Ende der Traverse 28 angebracht ist.
Die Betätigung dieser miteinander gekuppelten Anschläge erfolgt in der gleichen Weise, wie bei der ersten Ausführungsform angegeben ist. Die Traverse 28 wird so weit axial verschoben, bis die Schenkel 22 auf den Hauptmessern 3 heraustreten. Hierauf wird das ganze System verschwenkt, bis die Schenkel 22 in Richtung der Bohrung 24 bzw. 24' liegen, in die sie eingeführt werden sollen. Nach Loslassen der Traverse 28 rücken sämtliche Anschläge unter der Wirkung der Feder 27' in ihre neue Stellung ein.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 und 3 erfolgt die Betätigung aller Anschläge durch die Vereinigung der langen Schenkel 22 zu einer Traverse durch einen Handgriff, so daß beim Umschalten kein Anschlag in seiner alten Stellung versehentlich zurückbleibt.
Ferner ist bei der abgeänderten Ausfüh-
rungsform des Hebelschalters auch der Abreißkontakt Ii in verschiedener Weise umgestaltet worden (vgl. Abb. 2). Zunächst ist bei ihm die Ausbildung des auswechselbaren Abbrennstückes auf seinem freien Ende geändert worden. Es besitzt hier nicht mehr wie bei dem Hauptpatent die Gestalt einer Rolle, die drehbar am vorderen Ende des Abreißhebels 11 gelagert ist, sondern das Abbrennstück ist mit dem Abreißhebel selbst fest verbunden. Es ist zu diesem Zweck an seinem freien Ende gabelförmig gestaltet und trägt an den Innenseiten der beiden Gabelzinken je ein winkliges Abbrennstück 32, das um drei Seiten der Zinken herumgreift. Die Abbrennstücke 32 sind mit dem Abreißhebel
11 durch Nieten 33 verbunden, die aus einem Stück mit ihnen hergestellt sind. Durch diese Maßnahme wird eine sichere und zuverlässige Verbindung der beiden Teile gewährleistet, die besonders haltbar und widerstandsfähig ist. Die Innenflächen der Abbrennstücke 32 wirken mit den Seitenflächen des auf dem Kontaktbock 4 in bekannter Weise befestigten Abbrennstücks 15' zusammen und geben beim Schalten einen doppelseitigen Kontakt von großer Zuverlässigkeit. Abb. 4 ist die Darstellung eines Hebelschalters mit einem zwangsläufig gesteuerten Abreißhebel. Dieser ist in drei Stellungen wiedergegeben, und zwar mit ausgezogenen Linien in der Einschaltstellung, mit strichpunktierten Linien in einer Mittellage und mit gestrichelten Linien in völlig ausgeschaltetem Zustand. Der Abreißhebel 11' hat die Gestalt eines Winkelhebels, der um den Punkt
12 am Hauptmesser 3 drehbar ist. Seine beiden Arme bilden einen stumpfen Winkel gegeneinander und sind von ungleicher Länge:
der lange Arm ist an seinem vorderen Ende gabelartig geschlitzt und trägt dort in der eben beschriebenen Weise das Abbrennstück 32, mit dem er mit dem Kontaktbock 4 in Berührung tritt. Der kurze Arm hingegen wirkt mit einem Kurvenstück 41 zusammen, das auf dem Tragbock 2 des Schalters befestigt ist. Die Berührungskanten zwischen dem Kurvenstück und dem kurzen Hebelarm sind so ausgebildet, daß eine zwangsläufige Führung des Abreißhebels zustande kommt und dieser beim Ausschaltvorgang gegenüber dem Hauptmesser eine je nach Bedarf beschleunigte oder verzögerte Bewegung ausführt. Zur Verbreiterung der wirksamen Kanten sind auf dem Kurvenstück 41 und dem kurzen Hebelarm Eisenblätter von gleichem Profil angenietet.
Das Kurvenstück 41 hat die Gestalt eines Kreissegmentes, dessen Mittelpunkt der Dreh-So punkt des Hauptmessers ist. An seinem unteren, dem Abreißhebel 11' zugekehrten Ende läuft es in eine Nase 42 aus. Der kurze Arm des Abreißhebels hat die gleiche Krümmung wie das Kurvenstück, jedoch in konkaver Ausführung. In der Mitte des Krümmungsbogens ist eine Vertiefung 43 vorgesehen, die mit der Nase 42 gegebenenfalls zusammenwirken kann.
Der Abreißhebel 11' ist in der Nähe seines Drehpunktes mit einem Schleifstreifen 44 versehen, der sich gegen die Innenfläche des Hauptmessers 3 anlegt und gegen dessen eine Kante die je nach der Stromart einstellbaren Anschlagstifte 22 des Hauptmessers bei der Bewegung des Schalters treffen. Die Schleifstreifen 44 haben gleichfalls die Aufgabe, den Kontakt zwischen dem Abreißhebel und dem Hauptmesser zu vermitteln.
Zu diesem Zweck werden sie aus einem Stück mit dem rechten Teil des Abreißhebels 11' hergestellt, an dessen vorderem Ende das Abbrennstück 32 befestigt ist. Der kurze Hebelarm mit dem Drehpunkt 7 wird zweckmäßigerweise aus einem Zwischenstück 45 aus hartem Material gefertigt, auf dem die Verstärkungsbleche 46 angenietet sind.
Die sonstige Ausführung des Schalters unterscheidet sich im wesentlichen nicht von der bereits bekannten. Im Hauptmesser sind zwei Bohrungen 16 und 16' vorgesehen, die zur wahlweisen Einstellung des Anschlagstiftes und zur Steuerung des Abreißhebels dienen. Wird eine Momentausschaltung des Abreißhebels gewünscht, so werden die Anschlagstifte in die Bohrung 16 eingesteckt.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Auf dem ersten Teil der Bahn verläßt der Abreißhebel 11' mit seinem kontaktgebenden Teil 32 noch nicht das Abbrennstück 15 des Kontaktbockes 4. Er führt lediglich eine begrenzte und kurze Gleitbewegung auf die Kontaktflächen 15 aus, ohne jedoch seinen Stromkreis zu öffnen. Während der Bewegung der Hauptmesser 3 ist jedoch der rückwärtige Teil des Hebels 11 um den Drehpunkt 12 so weit nach oben geführt worden, bis er gegen den Anschlagstift 22 auf den Hauptmessern 3 trifft. Hierauf wird der Hebel 11' von den Hauptmessern mitgenommen, bis sein vorderes Ende den oberen Teil des Abbrenn-Stückes 15 erreicht hat (vgl. die mit strichpunktierten Linien ausgeführte Darstellung).· Diese Bewegung geht so weit, bis die Nase 42 des Kurvenstücks 41 in die Vertiefung 43 auf dem rückwärtigen Ende des Abreißhebeis 11' einfällt. Wird nunmehr das Hauptmesser 3 um wenige Grad weiter nach oben bewegt, so schnellt der Abreißhebel 11' in seine Anfangsstellung zum Hauptmesser 3 zurück und verläßt hierbei mit rascher Bewegung seine Gegenkontaktflächen 15; diese Bewegung vollzieht sich mit großer Ge-
schwindigkeit infolge des großen Längenunterschiedes der Hebelarme, vom Drehpunkt 12 aus gerechnet.
Hiermit ist der eigentliche, für die Funktion des Abreißhebels ii' gekennzeichnete Ausschaltvorgang beendet. Der Abreißhebel hat seine parallele Anfangslage zum Hauptmesser 3 wieder angenommen und führt sich mit seiner konkaven Begrenzungskante auf
ίο dem Rücken des Kurvenstücks 41, bis er zusammen mit dem Hauptmesser die senkrechte Ausschaltstellung erreicht hat (wie in Abb. 7 mit gestrichelten-Linien dargestellt).
Falls keine Momentausschaltung gewünscht wird, so wird der auswechselbare Anschlagstift in die höher liegende Bohrung 16' eingesetzt. In diesem Falle geht der Abschaltvorgang ohne Momentwirkung der Abreißhebel vor sich, jedoch kann sich je nach der Lage des Anschlagstiftes auf dem Hauptmesser 3 der Abreißhebel 11' um einen kleinen Betrag von dem Hauptmesser entfernen, ohne wesentlich zurückzubleiben. Die Nase 42 des Kurvenstücks 41 fällt hierbei nicht in die Vertiefung 43 ein, sondern auf einen weiter abwärts gelegenen Punkt der Steuerkurve des Abreißhebels, und hierdurch geht die Rückbewegung des Abreißhebels 11 mit einem kleineren Moment vor sich als bei der kurzzeitigen eigentlichen Momentausschaltung. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß der Abreißfunken nicht mehr so nahe am Hauptmesser bzw. an der Hand der Bedienungsperson entsteht.
Selbstverständlich kann der Anschlagstift auch unmittelbar neben der Kante der Schleifstreifen 44 angebracht werden, so daß jede Eigenbewegung der Abreißhebel 11 unterdrückt wird, jedoch hat sich die Ausführung einer kurzen selbständigen Bewegung der Abreißhebel als vorteilhaft erwiesen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    ι. Hebelschalter für Gleich- und Wechselstrom nach Patent 523 281, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag für den Abreißhebel die Gestalt eines U-förmigen Bügels mit ungleich langen Schenkeln besitzt, deren Längenunterschied so bemessen ist, daß bei einer axialen Verschiebung um einen Betrag, der den kürzeren Schenkel bereits aus den Hauptmessern entfernt, der längere noch in Eingriff mit diesen bleibt (Abb. i).
  2. 2. Hebelschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem der beiden Schenkel des Anschlags eine Schraubenfeder (27) angebracht ist, die den Steg (26) des Anschlagbügels gegen das Hauptmesser (3) zieht.
  3. 3. Hebelschalter nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die langen Schenkel (23) der Anschläge zu einer durch alle Schaltmesser gehenden Traverse (28) vereinigt sind, während die kurzen Schenkel (22) durch gesonderte Klemmen (29) mit der Traverse (28) verschraubt sind.
  4. 4. Hebelschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abreißhebel (11) an ihrem freien Ende gegabelt und mit um ihre Gabelzinken greifenden Abbrennstücken (32) ausgerüstet sind, die mit ihren Innenflanken bei einer Bewegung des Abreißhebels auf dem auf dem Kontaktbock (4) auswechselbar befestigten Abbrennstück (15) entlanggleiten (Abb. 2).
  5. 5. Hebelschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abreißhebel (11') als Winkelhebel mit ungleich langen Armen ausgebildet ist, von denen der lange Arm an seinem freien Ende die auswechselbarenAbbrennstücke (32) trägt, während sein kurzer Arm zwecks zwangsläufiger Führung an einem am Tragbock (2) befestigten Kurvenstück (41) entlanggleitet, von dem die zur Momentausschaltung erforderliche Nach- und Voreilung des Abreißhebels gegen die Hauptmesser abgeleitet wird, so daß die sonst zwischen Abreißhebel und Hauptmesser eingeschalteten Rückzugsfedern entbehrlich werden.
  6. 6. Hebelschalter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Abreißhebel (11') zusammenwirkende Kurvenstück (41) die Gestalt eines Kreissegmentes mit dem Drehpunkt des Hauptmessers als Mittelpunkt hat und in eine Nase (42) ausläuft, während die mit dem Kurvenstück (41) zusammenwirkende Kante des Abreißhebels (11') mit dem gleichen Radius, jedoch, konkav gekrümmt ist und in ihrer Mitte eine Vertiefung (43) aufweist.
  7. 7. Hebelschalter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zwangsläufig geführte Abrei.ßhebel (11') mit an den Hauptmessern (3) anliegenden Schleifstreifen (44) versehen ist, gegen deren eine Kante die je nach der Stromart einstellbaren Anschlagstifte beim Ausschalten des Schalters früher oder später treffen, um die Bewegung des Abreißhebels gegenüber den Kontaktmessern mehr oder weniger zu begrenzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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