DE500134C - Schuhwerk mit auswechselbarem Lauffleck - Google Patents

Schuhwerk mit auswechselbarem Lauffleck

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DE500134C
DE500134C DEJ39085D DEJ0039085D DE500134C DE 500134 C DE500134 C DE 500134C DE J39085 D DEJ39085 D DE J39085D DE J0039085 D DEJ0039085 D DE J0039085D DE 500134 C DE500134 C DE 500134C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B21/00Heels; Top-pieces or top-lifts
    • A43B21/36Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by their attachment; Securing devices for the attaching means
    • A43B21/46Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by their attachment; Securing devices for the attaching means by bolts

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schuhwerk mit auswechselbarem Lauffleck Die Erfindung betrifft Schuhwerk mit auswechselbarem Lauffleck und im festen Absatzteil befestigten Büchsen, die entsprechende, im Lauffleck im voraus befestigte Steckhülsen aufnehmen und durch im Absatz angeordnete Dorne aufgetrieben und festgehalten werden. Bei dem bekannten Schuhwerk dieser Art ist die Verbindung des Fleckes mit dem Absatz unlösbar und erschwert das Auswechseln des Fleckes derart, daß der Absatz hierbei beschädigt oder unbrauchbar wird. Durch die Erfindung wird dagegen eine sowohl haltbare als auch leicht lösbare Verbindung des Fleckes mit dem Absatz geschaffen, durch die nicht nur das Auswechseln des Fleckes erleichtert wird, sondern auch der Absatz unversehrt bleibt.
  • Erfindungsgemäß werden die Steckhülsen des Lauffleckes :durch von außen eingetriebene konische Stifte oder Pflöcke versteift und die die Steckhülsen aufnehmenden Büchsen in bekannter Weise durch konische, in diese beim Einschlagen der Büchsen eindringende Dorne im festen Absatzteil festgehalten, in welchem eine zentrale, mit Innengewinde versehene Hülse befestigt ist, deren Schraubbolzen beim Zurückschrauben den Fleck vom Absatzteil abdrückt.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung als Damenschuh in vergrößertem Maßstabe dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch den mit einem auswechselbaren Fleck versehenen Absatz nach der Linie A-B der Abb. 2, Abb.2 einen Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. i, Abb.3 die Ansicht des aufgesetzten Absatzfleckes von unten, Abb. d. eine Ansicht einer Einzelheit und Abb.5 einen Längsschnitt einer anderen Einzelheit in größerem Maßstabe.
  • i bezeichnet den aus Leder oder Holz bestehenden Absatz, 2 den auf diesem befestigten Lederfleck. Der Fleck wird gleich bei seiner Herstellung oder jedenfalls vor dem Gebrauch in bekannter Weise mit drei oder mehreren gegen de:i Absatz gerichteten Steckhülsen 3 versehen, die an ihrem gegen den Fleck 2 gerichteten Ende einen Flansch 3d haben. Die Steckhülsen 3 werden am Fleck zweckmäßig in der Weise befestigt, daß durch jedes der entsprechenden Löcher des Fleckes ein an seinem Außenende kegelförmiger Stift oder Pflock 4. gesteckt wird, der in die Hülse 3 eindringt und dadurch sowohl mit dieser als auch mit dem Fleck in Eingriff kommt. In dieser Gestalt ist der Fleck zum Aufsetzen fertig.
  • Zum Aufnehmen und Halten der Steckhülsen 3 im Absatz i sind in diesem in bekannter Weise entsprechende Büchsen 5 angeordnet, deren Weite dem Durchmesser der Steckhülsen 3 so angepaßt sind, daß die bei dem Zusammenfügen beider Teile auftretende Reibung oder Klemmung hinreicht, um den Fleck auf dem Absatz festzuhalten. Beim Aufsetzen genügt also das Eindrücken dieser Steckhülsen 3 in die Büchsen 5.
  • Um diese Büchsen im Holz- oder Lederabsatz i zu sichern, wird vorteilhaft in ihr vorderes zylindrisches Ende vor dem Eintreiben in den Absatz ein konischer Stöpsel 6 aus Metall halb eingesetzt. Beim Eintreiben der Büchse wird dieser Stöpsel ganz oder ungefähr ganz in die Büchse gedrückt und so das vordere Ende derselben erweitert, wie in Abb. i und 5 angedeutet ist, so daß die Büchse sich vom Absatz nicht lösen kann.
  • Um das Abnehmen des auswechselbaren Ab.sat:ztei.les oder Fleckes vom übrigen Absatze zu erleichtern, ist der Erfindung zufolge folgende Anordnung vorgesehen.
  • In der Mitte des Absatzes ist eine mit Innengewinde versehene Büchse 7 befestigt, in welcher sich eine Schraube 8 bewegen kann. Der Kopf g dieser Schraube -liegt bei der gezeigten Ausführungsform außerhalb des Absatzes i und an der Innenfläche des aufgesetzten Fleckes. In der Schraube 8 ist ein Schlüsselloch io ausgebildet, und im Fleck 2 ist ein dementsprechendes, nach außen eingeengtes Loch vorhanden, das in bekannter Weise mit einem eingesetzten Kautschukstöpsel i i ausgefüllt sein kann, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Mit einem spitzen Gegenstand, z. B. einer in das Loch io passenden Schlüsselspitze, kann man diesen Stöpsel i i leicht entfernen und danach den Schlüssel ins Schlüsselloch der Schraube io einführen. Beim Zurückdrehen der Schraube S drückt deren Kopf g den Fleck :2 vom Absatz i ab, so daß man mit der Hand den Fleck leicht- entfernen und durch einen anderen ersetzen kann.
  • Der Fleck?, kann auf seiner gegen den Absatz gewendeten Seite in bekannter Weise mit einer Zelluloidscheibe 12 zum Schutz vor Feuchtigkeit versehen sein. Diese Scheibe umschließt in dem gezeigten Beispiel sowohl die Hülsen 3 als auch den Schraubenkopf g. Doch kann der letztere auch in das Material des Absatzes i versenkt werden. In diesem Fall hat die Scheibe 12 nur die Aufgabe, sowohl die Hülsen 3 als auch ein zum Durchgang des Schlüssels dienendes zentrales Loch zu umschließen.
  • Die Flanschen,3a können zur besseren Befestigung auf dem Fleck mit Zähnen, Nuten, Rillen o. dgl. versehen werden.
  • Bei breiteren Absätzen, z. B. bei Herrenschuhwerk, verwendet man eine etwas größere Anzahl Verbindungsorgane 3 und. 5, z. B. fünf bis acht.
  • Alle Teile der Anordnung könnbn leicht maschinell zu einem sehr niedrigen Preise hergestellt werden. Auch ist die Anordnung sehr leicht verwendbar, da man beim Aufsetzen der auswechselbaren Teile diese nur fest gegen den Absatz zu drücken und beim Abnehmen nur die Schraube 8 um einige Gänge zurückzudrehen braucht, wodurch der Fleck gelöst wird und leicht mit der Hand abgenommen werden kann.
  • Das Vorteilhafte der Erfindung liegt auch darin, daß die Verbindung der Teile nicht durch Wirkung einer Feder zustande kommt. Damit ist auch der Nachteil vermieden, daß eine solche beim Gebrauch geschwächt wird und dann ein auf diese Weise festgemachter Absatzteil oder Fleck _verlorengeht.

Claims (1)

  1. hA'r1iNTANSPR1JCIJ Schuhwerk mit auswechselbarem Lauffleck und im festen Absatzteil befestigten Büchsen, die entsprechende, im Lauffleck im voraus festgemachte Steckhülsen aufnehmen., dadurch gekennzeichnet, daß die Steckhülsen (3) des Lauffleckes (a) durch von außen eingetriebene konische Stifte oder Pflöcke (q.) versteift und die die Steckhülsen aufnehmenden Büchsen (5) in bekannter Weise durch konische, in diese beim Einschlagen der Büchsen (5) eindringende Dorne (6) im festen Absatzteil (i) festgehalten sind, in welchem eine zentrale, mit Innengewinde versehene Hülse (7) befestigt ist, deren Schraubbolzen beim Zurückschrauben den Fleck (2) vom Absatzteil (i) abdrückt.
DEJ39085D 1929-08-24 1929-08-24 Schuhwerk mit auswechselbarem Lauffleck Expired DE500134C (de)

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