DE359372C - Schloss fuer Brieftaschen, Geldtaschen u. dgl. - Google Patents

Schloss fuer Brieftaschen, Geldtaschen u. dgl.

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DE359372C
DE359372C DEW57649D DEW0057649D DE359372C DE 359372 C DE359372 C DE 359372C DE W57649 D DEW57649 D DE W57649D DE W0057649 D DEW0057649 D DE W0057649D DE 359372 C DE359372 C DE 359372C
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DE
Germany
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lock
leaf springs
springs
tip
bolt
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. SEPTEMBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 359372 KLASSE 33 b GRUPPE 11
(W57649 Xj33B)
August Walter in Breslau.
Schloß für Brieftaschen, Geldtaschen u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1921 ab.
Gegenstand der Erfindung ist «in Schloß für Brieftaschen, Geldtaschen u. dgl., bei welchem in dem hohlen Knopfteil des Schlosses zwei parallele Blattfedern angeordnet sind, zwischen welche beim Schließen des Schlosses ein an dem anzuschließenden Verschlußteil angebrachter Bolzen mit einer keilförmigen Spitze eingeführt wird, hinter welche die Blattfedern einschnappen und dadurch den'Bolzen feststellen können. Das kennzeichnende Merkmal der Erfindung
besteht darin, daß unter den parallelen Blattfedern, im Bereich des zwischen diese einzuführenden Bolzens, eine Feder angeordnet ist, die sich von unten gegen die Blattfedern anlegt und die beim Einführen des Bolzens in den Knopfteil gespannt wird, so daß beim Auseinanderspreizen der parallelen Blattfedern durch einen Schlüssel zunächst diese Feder in Wirkung tritt und die keilförmige Spitze ίο zwischen die parallelen Federn hineindrückt. Dann wirken die parallelen Federn mit seitlichem Druck auf die Keilflächen der Spitze und drücken die Spitze weiter aus dem Knopfteil heraus, so daß durch diese Anordnung nach dem Aufschließen des Schlosses durch den Schlüssel das Schloß selbsttätig völlig aufspringt.
Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 den Knopfteil des Schlosses in Draufsicht, Abb. 2 denselben in Seitenansicht, Abb. 3 zeigt den Knopf teil mit abgenommener Deckplatte, Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie a-b der Abb. 3, Abb. 5 ist ein Schnitt nach der Linie c-d der Abb. 3, während Abb. 6 denselben Schnitt wie Abb. 5, aber nach Einführen des Verschlußteilcs, zur Darstellung bringt, Abb. 7 zeigt die Stellung des Verschlußteiles zu dem Knopfteile vor dem Schließen des Schlosses schaubildlich, während Abb. 8 den Schlüssel zur Darstellung bringt. In die Knopfplatte 1 sind zwei senkrecht zueinandei stehende Schlitze 2, 3 eingestanzt. Im Innern des Knopfteiles sind in entsprechende Eindrückungen 4, 4 zwei Blattfedern 5, 5 mit ihren Enden in bekannter Weise eingelegt, daß sie hochkantig zur Knopf platte 1 stehen und in der Mittellinie e-f (Abb. 1) der Schlitze 3 und 2 liegen. Unter den Blattfedern 5 liegt im Bereiche der Längsachse des Schlitzes 2 eine Feder 6, die von unten gegen die Federn 5, 5 anfedert. Der Verschlußteil 7, welcher an dem Knopfteil festgestellt werden soll, weist einen Bolzen 8 auf, der in bekannter Weise vorn mit einer dreieckigen Spitze 9 versehen ist, deren Breite der Länge des Schlitzes 2 entspricht. Der Knopfteil wird mit Hilfe der Nählöcher 10 an die Tasche und der Verschlußteil 7 an die Klappe der Tasche angenäht. Die Befestigung dieser Teile kann natürlich auch in jeder anderen Weise erfolgen.
Soll die Tasche geschlossen werden, so drückt man die Spitze 9 des Verschlußteiles 7 in den Schlitz 2 des Knopfteiles ein. Durch die Keilform der Spitze werden dabei die Federn 5, 5 auseinandergedrückt, die dann hinter die Spitze, wie es in Abb. 6 gezeigt ist, an den Bolzen 8 amedern und dadurch den Teil 7 an den Knopfteil feststellen. Bei diesem Eirxrücken der Spitze 9 in den Schlitz 2 ist von der Spitze 9 auch die Feder 6 innerhalb des Knopf teiles niedergedrückt worden, die sich nun mit Druck von unten gegen die Spitze anlegt.
Der Schlüssel (Abb. 8) besitzt an seinem Ende ebenfalls eine keilförmige Spitze 12, die der Länge des Schlitzes 3 entspricht. Bei 13 ist der Schaft des Schlüssels so abgesetzt, daß dessen Durchmesser gleich der Breite des Schützes 3 ist, während der übrige Teil des Schaftes bei 14 einen Anschlag bildet, der verhindert, daß der Schlüssel zu tief in den Knopfteil eingeführt werden kann.
Führt man die Spitze 12 in den Schütz 3 ein, so dringt sie zwischen die Federn 5, 5 ein, und wird nunmehr der Schlüssel um 90 ° gedreht, so spreizt er die Federn 5, 5 auseinander. Im gleichen Augenblick geben die Federn 5, 5 die Spitze 9 des Verschlußteiles 7 frei, die Feder 6 kann in Wirkung treten, drückt die Spitze 9 aus dem Knopfteil heraus, und das Schloß springt auf.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schloß für Brieftaschen, Geldtaschen u. dgl., bei welchem in dem hohlen Knopfteil des Schlosses zwei parallele Blattfedern angeordnet sind, zwischen welche beim Schließen des Schlosses ein an dem anzuschließenden Verschlußteil angebrachter Bolzen mit einer keilförmigen Spitze eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß unter den parallelen Blattfedern (5), im Bereiche des zwischen diese einzuführenden Bolzens (8), eine Feder (6) angeordnet ist, die sich von unten gegen die Blattfedern (5) anlegt und die beim Einführen des Bolzens (8) in den Knopiteil gespannt wird, so daß beim Auseinanderspreizen der parallelen Blattfedern durch einen Schlüssel zunächst diese Feder(6) in Wirkung tritt und die keilförmige Spitze zwischen die parallelen Federn hineindrückt, von denen sie dann völlig aus dem Schloß herausgedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW57649D 1921-03-01 1921-03-01 Schloss fuer Brieftaschen, Geldtaschen u. dgl. Expired DE359372C (de)

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