DE54653C - Coulissentisch - Google Patents

Coulissentisch

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Publication number
DE54653C
DE54653C DENDAT54653D DE54653DA DE54653C DE 54653 C DE54653 C DE 54653C DE NDAT54653 D DENDAT54653 D DE NDAT54653D DE 54653D A DE54653D A DE 54653DA DE 54653 C DE54653 C DE 54653C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coulisse
sheet
leaf
leaves
feet
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54653D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. WOLTER in Helmstedt, Verlängerter Stoben Nr. 941
Publication of DE54653C publication Critical patent/DE54653C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B1/00Extensible tables
    • A47B1/04Extensible tables with supplementary leaves or drop leaves arranged at the periphery
    • A47B1/05Extensible tables with supplementary leaves or drop leaves arranged at the periphery the leaves being extensible by drawing-out
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B1/00Extensible tables
    • A47B1/08Extensible tables with extensible frames or with additional legs
    • A47B2001/085Extensible tables with extensible frames or with additional legs with draw-leaf supported by additional legs

Landscapes

  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegender Coulissentisch ist gekennzeichnet durch senkrecht über einander angeordnete Coulissen, auf welchen die einzelnen Tischblätter liegen; ferner durch die Anordnung . von Führungen, welche fest mit den Coulissen verbunden sind, endlich durch die Anwendung einer umklappbaren Stütze für das vorletzte Blatt, welche von dem letzten Blatt bethätigt und selbstthätig umgelegt wird.
Ein solcher mit acht Auszügen (Blättern) ausgestatteter Tisch wird auf der beiliegenden Zeichnung- durch Fig. 1 im Grundrifs, durch Fig. 2 in Seitenansicht, durch Fig. 3 in Endansicht und durch die Fig. 4 bis 6 in Einzelheiten veranschaulicht; die Fig. 7. und 8 zeigen im ausgezogenen bezw. theilweise ausgezogenen Zustande einen an jeder Seite mit zwei Blättern versehenen Tisch, dessen Einzelheiten die Fig. 9 und 10 angeben.
Der in den Fig. 1 bis 3 gekennzeichnete Tisch besteht aus der Platte e und den acht Blättern el bis e8, von welchen auf der linken Seite vier, auf der rechten Seite dagegen nur zwei ausgezogen sind, während der in den Fig. 7 und 8 dargestellte Tisch vier Blätter besitzt, von welchen nur die rechtsseitigen e3 und e4 verbildlicht sind. Da es hier auf die Auseinandersetzung der vorstehend bezeichneten Neuerungen ankommt, so soll im Folgenden nur auf den Tisch mit vier Blättern Bezug genommen werden. Das vorletzte Blatt e8 hat einen oder mehr Füfse i erhalten, welche während des zusammengeschobenen Zustandes unter dem Blatt e3 bezw. der Platte e liegen, beim Ausziehen jedoch durch das letzte Blatt e4 selbstthätig abwärts geklappt werden. Zu dem Zwecke sind ein oder mehr Füfse z, Fig. 7 und 8, mittelst Scharniere w mit dem Querstück c1 der unteren (c) von den beiden über einander liegenden Coulissen c und d des vorletzten und letzten Blattes (ea bezw. ei) verbunden. Die Füfse i werden durch einen an der unteren Fläche des Blattes e4 vorgesehenen Winkel η in der verticalen Stellung gehalten, so lange der Tisch vollständig ausgezogen ist (Fig. 7). Soll dann letzterer wieder in einander geschoben werden, so schiebt man zunächst die Coulisse d des Blattes e* über die in Ruhe befindliche Coulisse c des Blattes e3. Hierdurch wird zunächst der Winkel η von dem Fufs i entfernt und dieser freigegeben, so dafs ein an dem Blatt e4 angebrachter Arm m gegen einen an dem Querstück der Füfse i befestigten Knaggen r zu wirken vermag (Fig. 8) und nun die Füfse i um die Zapfen der Scharniere w so lange dreht, bis erstere dicht unter dem Blatt e3 liegen und in dieser Lage bis zum Wiederausziehen des Tisches durch den Arm m gehalten werden.
Damit nun beim Ausziehen der Blätter zunächst das Blatt e3 herausgezogen und dann erst die Füfse i behufs ihrer Abwärtsbewegung freigegeben werden bezw. das Ausziehen des Blattes e4 erfolgen kann, dient ein Haken ^, welcher auf einem Zapfen \l derartig drehbar angeordnet ist, dafs er das Bestreben hat, sich nach der Aufsenseite des Tisches hin zu neigen (Fig. 10), so dafs er beim Zusammenschieben des Tisches selbstthätig in eine an der Rückseite des Blattes e4 angebrachte Aussparung ^" tritt und in dieser nach dem Wieder-
ausziehen des Tisches so lange bleibt, bis die Platte e nach dem Ausziehen des Blattes e3 auf den hinteren Theil des Hakens \ drückt und letzteren aus der Aussparung %'' löst, so dafs nun das Blatt e4 ausgezogen werden kann.
Der Haken \ ist auf einem Bügel h angeordnet, welcher mit seinem unteren Theil an der Coulisse c befestigt und an seinem oberen Theil so geformt ist, dafs er um die sich auf der Coulisse c bewegende Coulisse d greift und dieser während des Herausziehens und Hineinschiebens als Führung dient.
Wie aus Vorstehendem hervorgeht, laufen die Coulissen c und d über einander und führen sich gegenseitig, so dafs man keiner Rollen beim Ausziehen bedarf und aufserdem infolge der Anordnung, dafs zunächst die Coulisse c ganz, die obere Coulisse d dagegen nur theilweise und hierauf erst gänzlich herausgezogen wird, ein Klemmen der Coulissen beim Ausziehen unmöglich ist. Beim Ausziehen des Tisches wird nun in folgender Weise verfahren: Zunächst hebt man die Platte e, zieht dann die Coulisse c völlig und die Coulisse d so' weit heraus, bis das Blatt e3 in einer Ebene mit der Platte e liegt. Dadurch wird letztere veranlafst, auf den hinteren Theil des Hakens ^ zu drücken und das Blatt e4 freizugeben. Hierauf zieht man die Coulisse d mit dem Blatt e4 vollständig heraus; infolge dieser Manipulation werden dann infolge der Wegnahme des an dem Blatt e4 befestigten Armes m die drehbaren Füfse i freigegeben, welche nun infolge ihres Eigengewichtes eine senkrechte Lage einnehmen, in der sie durch den an dem Blatt e4 angebrachten Winkel η so lange gehalten werden, als der Tisch sich in der ausgezogenen Stellung befindet.
Behufs Zusammenschiebens des Tisches wird zunächst das Blatt e4 nebst der Coulisse d unter das Blatt e3 einwärts geschoben und hierdurch der Arm m veranlafst, die Füfse i zu heben und in der horizontalen Lage zu halten, worauf dann nach dem Heben 'der Platte e das Schieben der nun durch den Haken ^ mit einander verbundenen Blätter e3 und e4, sowie der Coulissen c und d unter die Platte e vor sich geht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Ausziehtisch, bei welchem die einzelnen Coulissen (c d) über einander liegen und sich gegenseitig führen, und die beiden Blätter (e3 e*) so lange mit einander verbunden bleiben, bis die untere Coulisse c und das dazu gehörige Blatt e3 gänzlich, die obere Coulisse d jedoch nur theilweise ausgezogen ist, worauf dann nach dem Trennen der Blätter von einander durch das vollständige Vorziehen der Coulisse d sammt seinem Blatt e* ein an letzterem angeordneter Arm m einen oder mehrere drehbare Füfse (i) freigiebt, welche nun durch ihre eigene Schwere in die verticale Stellung fallen und in dieser Stellung durch einen mit dem Blatt e4 verbundenen Haken' (n) gehalten werden, zu dem Zwecke, die Benutzung von Rollen bei den Coulissen zu beseitigen und das selbstthätige Unterstellen von Füfsen durch die Blätter selbst herbeizuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT54653D Coulissentisch Expired - Lifetime DE54653C (de)

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