DE24853C - Aufsatz vorrichtung für Fördergestelle - Google Patents

Aufsatz vorrichtung für Fördergestelle

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Publication number
DE24853C
DE24853C DENDAT24853D DE24853DA DE24853C DE 24853 C DE24853 C DE 24853C DE NDAT24853 D DENDAT24853 D DE NDAT24853D DE 24853D A DE24853D A DE 24853DA DE 24853 C DE24853 C DE 24853C
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DE
Germany
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attachment device
lever
lugs
conveyor racks
shaft
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Active
Application number
DENDAT24853D
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English (en)
Original Assignee
A. STAUSS in Donnersmarckhütte bei Zabrze O. Schi
Publication of DE24853C publication Critical patent/DE24853C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/34Safe lift clips; Keps

Landscapes

  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
KLASSE 5: Bergbau.
Die in der Zeichnung dargestellte Aufsatzvorrichtung kann an Stelle jeder anderen verwendet werden und hat den besonderen Zweck, das zeitraubende und unbequeme Anheben der Förderschalen durch die Maschine vor dem Hinabgehen in den Schacht in Wegfall zu bringen. Die hierdurch erzielte bedeutende Zeitersparnifs erhöht wesentlich die Leistungsfähigkeit der Förderung; ferner werden die Seile und die Maschine geschont und die Inanspruchnahme der letzteren selbst wird eine geringere, da bei Ausbalancirung des Seiles mittelst konischer Seiltrommeln oder Anwendung eines Gegenseiles nur die Nutzlast zu heben ist, d. h. die Maschinen können bei Anwendung vorliegender Aufsatzvorrichtung schwächer als bisher gewählt werden.
Die complete Aufsatzvorrichtung besteht aus den vier Lagerböcken A, in welchen die beiden Kurbel- oder Excenterwellen B und B1 gelagert sind, den vier Aufsatzknaggen (Caps) C, welche auf den Kurbelzapfen der Wellen beweglich sitzen, einem auf der Welle B festsitzenden Doppelhebel D, einem fest auf der Welle B1 sitzenden einfachen Hebel O1, einem Gelenkstück E und einem um einen festen Punkt i drehbaren Ausrückdoppelhebel H.
Die Aufsatzvorrichtung functionirt nun in folgender Weise:
Soll die Schale festgehalten und am Hinabgehen in den Schacht gehindert werden, so sitzt sie, wie Fig. 2, 3 und 5 der Zeichnung angeben, auf den beweglichen Knaggen C auf. Letztere stützen sich wieder auf die Flächen χ der Lagerböcke A und gegen die Kurbelzapfen der Wellen B und B1 , wodurch eine Drehung der Knaggen um die Vorderkante der Fläche χ vermieden wird. In dieser Position befinden sich die Achsen bezw. Mittelpunkte der Kurbelzapfen und der Wellen selbst in einer Verticalebene, so dafs der Zustand der Ruhe in dieser Lage gesichert ist und keine Drehung erfolgt.
Die Lagerböcke A sind unwandelbar mit den Trägern T und diese mit dem Schachtausbau fest verbunden.
Wird nun der Ausrückhebel H aus der Lage in Fig. 3 und 5 in die der Fig. 4 und 6 gebracht, so gelangen die Mitten der excentrischen Zapfen mit denen der Wellen in eine horizontale Lage, wodurch die Aufsatzknaggen C in die Stellung Fig. 4 und 6 kommen, d. h. durch das Umlegen des Hebels H werden die Knaggen unter der Schale weggezogen, so dafs die Schale frei in die Tiefe gehen kann.
Bei diesem Zurückgehen der Knaggen gleiten diese auf der Fläche x, der Lagertheil hebt sich durch die excentrische Bewegung des Zapfens, während die Aufsatzfläche y in einer Curve zugleich abwärts und rückwärts geht.
Die Reibung, welche bei dieser Manipulation zwischen den Aufsatzknaggen und den Flächen χ und y auftritt, wird einmal mittelst der sehr starken Hebelübersetzung durch einen Mann am Ausrückhebel leicht überwunden (die Förderlast ist so weit abbalancirt, dafs nur die Nutzlast auf den Knaggen ruht), aufserdem hilft das Gewicht der herabgehenden Schale selbst nach, sobald die Drehung in den Kurbelzapfen oder Excentern begonnen hat.
Wenn die Förderlast sehr grofs wird, wie bei Etagenförderschalen mit vier und mehr Kästen,
also auch die Aufsatzknaggen mehr belastet sind, wird das Zurückziehen derselben durch die in den Flächen χ und_y auftretenden gröfseren Reibungswiderstände, sowie durch die Zapfenreibung entsprechend erschwert.
Man kann dann der Fläche χ eine Neigung geben, wie sie Fig. 7 andeutet, welche etwa dem Reibungswinkel entspricht, so dafs auch in diesem Falle das Ausrücken mit Leichtigkeit durch den Hebel und von einem Mann erfolgen kann.
Nachdem die Schale wieder in die Höhe zur Hängebank gelangt ist, wird der Ausrückhebel H in seine erste Stellung zurückgelegt, die Knaggen treten dadurch hervor und die Schale kann wieder aufsetzen.
Durch die Beweglichkeit der Knaggen ist ferner erreicht, dafs die Schale beim Aufgang nicht hängen bleiben kann, falls die Aufsatzvorrichtung vorzeitig eingerückt sein sollte, sondern die Schale wird dann die Knaggen vorn in die Höhe klappen und letztere werden, nachdem die Schale vorbei ist, durch ihr eigenes Gewicht in die richtige Lage zurückfallen'.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die auf den horizontalen oder schrägen, festen Flächen χ ruhenden einarmigen Caps C, welche auf den Kurbelzapfen der doppelt gekröpften Welle ß sitzen und durch Drehen der letzteren mittelst der Hebel D, der Zugstangen EF und des Handhebels H zurückgezogen und gesenkt werden können.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT24853D Aufsatz vorrichtung für Fördergestelle Active DE24853C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0129678A1 (de) * 1983-05-25 1985-01-02 G.M.V. SERVICE S.r.l. Automatische Einrichtung für Aufzug oder Lastenaufzug ohne Sicherheitsschacht

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0129678A1 (de) * 1983-05-25 1985-01-02 G.M.V. SERVICE S.r.l. Automatische Einrichtung für Aufzug oder Lastenaufzug ohne Sicherheitsschacht

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