DE223343C - - Google Patents

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DE223343C
DE223343C DENDAT223343D DE223343DA DE223343C DE 223343 C DE223343 C DE 223343C DE NDAT223343 D DENDAT223343 D DE NDAT223343D DE 223343D A DE223343D A DE 223343DA DE 223343 C DE223343 C DE 223343C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/34Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of cases, trunks, or boxes, of wood or equivalent material which cannot satisfactorily be bent without softening ; Manufacture of cleats therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Stacking Of Articles And Auxiliary Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Von den bekannten selbsttätigen Maschinen zur Herstellung von Kisten unterscheidet sich die Maschine gemäß der Erfindung durch eine sehr gedrängte Anordnung der zusammenwirkenden Teile, wodurch für die an die Nagelungsstelle zu führenden Bretter kurze Wege geschaffen werden und das Auftreten übermäßiger, zu starken Stößen und Brüchen Anlaß gebender, lebendiger Kräfte in den zusammenstellenden
ίο Teilen vermieden wird. Bei der Maschine werden die Stirn- und Zwischenbretter in die Maschine eingeführt, in passenden Abstand voneinander gebracht und weiterbefördert, und dann werden die übrigen Teile der Kiste an sie herangeführt. Nachdem die Stirn- und Zwischenbretter durch die Zuführungsvorrichtungen in das Hebegestell der Maschine gebracht sind, werden sie damit über die Ebene dieser Zuführvorrichtungen gehoben. Darauf werden die Bretter für die Bildung der Kistenseiten und des Kistenbodens über diese Bretter geschoben und angenagelt. Ist die eine Kistenseite gebildet, so wird die so weit fertige Kiste um 900 gedreht, aus weiter zugeführten Brettern wird dann der Kistenboden hergestellt, und nach abermaliger Drehung des Werkstückes um 900 erfolgt schließlich das Heranführen und Aufnageln der Bretter, die die zweite Kistenseite bilden. Aus einem Stapel wird jedesmal das untere Brett weggeführt, ohne Gefahr eines Bruches für den etwaigen Fall, daß ein Brett eine außergewöhnliche Stärke (von zwei gewöhnlichen Brettern) haben sollte. Die aufzunagelnden Seiten- und Bodenbretter werden zunächst über die Stirn- und Zwischenbretter geführt und dann auf diese zum Annageln gesenkt. Für das Aufnageln eines jeden Seiten- oder Bodenbrettes werden selbsttätig Stützen für die Endbretter in passende Stellung bewegt. Diese Stützen sind derartig nachgiebig, daß ein Bruch infolge verschiedener Dicke der Bretter nicht stattfinden kann. Die Zuführungsvorrichtungen für die Seiten- und Bodenbretter sind mit beweglichen Klemmbacken versehen, welche nachgeben, wenn sie unter einem Brett vprbeigehen, und dann sich schließend das Brett erfassen. Auf diese Weise kann mit Sicherheit ein Brett von gewöhnlicher Dicke, auch wenn es sich stark geworfen haben sollte, erfaßt werden.
Mit der als Beispiel dargestellten Maschine können Kisten mit zwei Abteilungen hergestellt werden, deren Seitenlängswände und deren Boden aus zwei in einem gewissen Abstand voneinander befestigten Brettern gebildet sind.
Fig. ι zeigt schaubildlich die Vorderansicht, Fig. 2 die Hinteransicht der Maschine, Fig. 3 eine Hebevorrichtung für die End- und Querbretter, Fig. 4 eine Schnittansicht der Vorrichtungen zum Heben der End- und Quer bretter und zum Annageln der Seiten- oder Bodenbretter. Fig. 5 zeigt die Vorrichtungen zum Zuführen der Querbretter in schaubildlicher Ansicht. Fig. 6 zeigt schaubildlich Klemmvorrichtungen zum Festhalten und Drehen dieser Wände. Fig. 7 zeigt schaubildlich die
Vorrichtungen zum Zuführen der Seiten- und Bodenbretter. Fig. 8 ist eine Schnittansicht der Vorrichtungen zum Erfassen derselben Bretter. Fig. 9 und 10 zeigen Einzelheiten der in Fig. 6 dargestellten Klemmvorrichtung. Fig. 11 ist eine Ansicht der Vorrichtungen zum Abwärtsführen der Seiten- und Bodenbretter, Fig. 12 eine andere Schnittansicht der in Fig. 4 dargestellten Vorrichtungen zum Heben der End- und Querbretter und zum Annageln der Seiten- und Bodenbretter auf jenen. Fig. 13 zeigt schaubildlich eine fertige Kiste mit aus zwei Teilen bestehendem Boden mit Seitenwänden und einer Zwischenwand und Fig. 14 eine Ansicht, aus der die Stellungen der einzelnen Teile während des Nagelns des ersten Seitenbrettes ersichtlich sind. Die mit Bandbremse D versehene und im Gestell 1 in Lagern 3Λ ruhende Hauptwelle 3 wird durch die Riemenscheibe 4 angetrieben. Die Welle 3 treibt mittels Stirnräder 5 und 6 die Welle 7 und letztere treibt langsamer mittels der Räder 8 und 9 die Welle 10, die in Lagern 10' auf den Böcken ioa ruht.
Durch eine an sich bekannte Vorrichtung E werden Nägel unter einen Eintreiber 2 geführt, der mittels Welle 7, Kurbeln 13 und Schubstangen 14 an Schienen ia auf und ab bewegt wird. Die Stirn- und Zwischenwände 29 der Kiste werden auf' der hohen Kante auf ein Hebegestell 33^, 33*, 33^ gestoßen, das sie zum Aufnageln der herangeschobenen Seitenbretter auf nachgiebige Stützen hochhebt (Fig. 4,5,12 und 14). Das Bodenstück 33^ des Hebegestells (Fig. 3) ruht für gewöhnlich auf Querschienen td (Fig. 1 und 2), ist im Hauptgestell senkrecht verschiebbar und mit Stützrahmen aus wagerechten und senkrechten Balken 33*, 33d versehen, die die Querwände der Kiste auf hoher Kante aufnehmen. Hinten am Gestell 1 ist ein Rahmen 29" (Fig. 5) befestigt, der mit Rutschen 29' für die Stirn- und Zwischenwände 29 versehen ist, die mittels Federn 29" gegen ebenfalls am Rahmen 2ga befestigte Anschlagplatten 29* geschoben werden. In diesen sind Schieber 32 geführt, die die Stirn- und Zwischenwände 29 in das Hebegestell 33", 33*, 33^ stoßen und deren Bewegung von Welle 10 aus mittels Exzenter 28 (Fig. 5) und Stangen 30, die an einer Verbindungsstange 30' der um Drehachse 31" schwingenden Schlitzhebel 31 angreifen, erfolgt, in deren Schlitzen die Zapfen 32° der Schieber 32 gleiten. Die Hebel 31 bestehen aus zwei Teilen, die durch leicht abscherbare Stifte 100 verbunden sind, um .bei zu starker Beanspruchung dem Bruch anderer Teile vorzubeugen. Das Ausschlaggebiet der Hebel läßt sich durch Änderung der Länge der Stangen 30 mittels Schraubhülsen 30" verlegen.
An jedem Balken 33* des Hebegestells wirkt eine von Federn 40 getragene Winkelschiene 35 (Fig. 4 und 12), die mit ihren nach unten reichenden Stiften 39' durch Krammen 39, Führungen 39" und 39* an den Rahmenbalken 33d geführt ist. Über dem Hebegestell befinden sich am Gestell befestigte Führungsplatten 34 (Fig. 4), die mit den Winkelschienen 35 zusammenwirken.
In Schlitzen 77 mit dem Maschinengestell 1 verbundener senkrechter Platten φα (Fig. i, 3 und 4) sind Blöcke 76 verschiebbar, die je einen in der Öffnung 76' verschiebbaren Stift y6a tragen. Jeder Stift trägt einen einstellbaren Anschlag 79, unter dem eine Feder 78 (Fig. 4 und 14) sich befindet. An den Blöcken befinden sich seitlich Tragzapfen yga für schwingbare Stützen 36 (Fig. 3) mit keilförmig zugespitzten Nasen 36', die über den zugeführten Querwänden 29 liegen und für gewohnlich mittels Federn 101 nach den Platten 34 zu gedrückt werden.
Wenn die Zwischen- und Stirnwände 29 auf die Stützteile 33^ zwischen die Platte 34 und die Schienen 35 und unter die Nasen 36' geschoben sind, wird das Hebegestell gehoben.
Zu diesem Zweck sitzt auf der Welle 7 (Fig. 3) eine Muffenkupplung 15, 15', die mittels Hebels 16 und Hubscheibe 17 auf der Welle 10 (Fig. 1 und 3) bedient wird. Die Kupplungsmuffe 15' trägt einen durch Stange 33' mit dem Hebegestell verbundenen Arm 33". Durch Einrücken der Kupplung wird das Hebegestell gehoben, und die Wände 29 zusammen mit den Winkelschienen 35 stoßen dabei die Schwingstützen 36 mit den Nasen 36' (Fig. 3) zur Seite und gehen an ihnen vorbei. Treffen die unteren seitlichen Abbiegungen 38 (Fig. 3 und 12) der Winkelschienen 35 auf die Teile 37 der Stützen 36, so werden die Winkelschienen dadurch in ihrer Bewegung nach oben aufgehalten, die Federn 40 geben nach, das Hebegestell geht aber weiter aufwärts, bis die Federn 101 die Nasen 36' unter die Stirn- und Zwischenwände 29 treten. Bei diesem Aufwärtsgang gelangen die Querwände 29 zwischen je zwei Klemmscheiben 21 (Fig. 1, 6 und 9), deren jede an einem Arme 24 (Fig. 2) drehbar befestigt ist. Die Arme 24 können um die feste Achse 25 schwingen. Die Stange 26 (Fig. 1 und 6) verbindet den ersten, dritten, fünften Arm 24 und die Stange 27 den zweiten, vierten, sechsten usw. Arm 24. Auf einem seitlichen an der ,Achse 25 angebrachten Zapfen ist eine Scheibe 23 mit Kurbelarm 23' (Fig. ι und 6) drehbar, die durch Stangen 23" und 23'" mit den Stangen 26 bzw. 27 verbunden ist. Die Hubscheibe 20 (Fig. 6) der Welle 10 überträgt mittels Hebels 20', Stange 22 und eines Doppelhebels auf den Arm 23' an der Scheibe 23 eine Drehung, wodurch die Klemmscheiben 21 einander genähert und von-
einander entfernt werden können.· Im ersten Falle werden die Querwände 29, sobald sie über die Nasen 36' getreten sind (Fig. 14), festgeklemmt werden.
Die Seitenbretter 81 (Fig. 13) der Kisten sind in eine Rutsche eingebracht, die aus einander gegenüberstehenden Führungswänden 43 (Fig. 7) besteht und am Gestell 1 befestigt ist. Unter jeder Wand 43 befindet sich ein beweglicher Boden 46 an einer in Führungen 47' vertikal verschiebbaren Schiene 47. Jeder Boden 46 ist zur Aufnahme einer mit seitlichen Klemmen versehenen Gleitschiene 45 (Fig. 7 und 8), die beide mit einer Achse 55 verbunden sind, genutet. Die Enden der Achse 55 sind durch Stangen 55' an.die Hebel 41 angeschlossen, die mittels Exzenter 12 in Schwingung versetzt werden und auf die Gleitschienen 45 eine hin und her gehende Bewegung in ihrer Längsrichtung übertragen. Das obere Ende der Hebel 41 schwingt nämlich in einem Bogen um ihren unteren Drehpunkt, das eine Ende der Stange 55' macht diese Schwingbewegung mit, während das andere, auf der Achse 55 sitzende Ende mit der Achse 55 und den Gleitschienen 45 eine geradlinige Hin- und Herbewegung ausführt. Der Hebel 41 besteht aus zwei mit Rücksicht auf zu starke Beanspruchung durch Scherstifte 100 verbundenen Teilen.
Die dargestellte Maschine ist zur Herstellung solcher Kisten bestimmt, die je zwei Seitenbretter 81 auf jeder Seitenwand haben, daher befinden sich an jedem Hebel 45 zwei Klemmvorrichtungen.
Die Klemmvorrichtung für das erste Seitenbrett besteht aus Backen 56, 57 (Fig. 8), die an der Schiene 45 angelenkt und mit Greifnasen 102 versehen sind. Die Backe 56 hat einen Schlitz 58, der eine Verschiebung der Backe derart ermöglicht, daß Seitenbretter 81 verschiedener Breite von den Kanten erfaßt werden können. Das äußere Ende der Backe 56 ist an ein Glied 56^ mit Schlitz angelenkt, durch den ein Bolzen 56^ führt; die Feder 61 sucht dies Ende der Backe 56, die Feder 60 das äußere Ende der Backe 57 über die Oberkante der Schiene 45 zu drücken.
Ähnliche am Bolzen 65 der Schiene 45 angelenkte Backen 62, 63 erfassen das zugehörige andere Seitenbrett 81 an seinen Kanten.
Die Exzenter 12 bewegen bei ihrer Drehung die Achse 55 und die Gleitschienen 45 aus ihrer äußersten Rechtslage horizontal nach links, und die gerundeten Enden der Klemmbacken 62 schwingen dabei, wenn sie an das unterste Brett in der Rutsche anstoßen, zunächst abwärts, dann hinter dem Brett aufwärts; die Greifnasen 102 · der Backen 63 erfassen gleichzeitig das Seitenbrett an seiner rechten Seitenkante (Fig. 8 punktiert). Nach Wegnahme des so erfaßten untersten Seitenbrettes rücken die übrigen Bretter im Stapel durch ihr eigenes Gewicht nach. Dann wird das nächste Seitenbrett in ähnlicher Weise von den Klemmbacken 56, 57 erfaßt. Die Bewegung der Schienen 45 nach links hört auf, ehe noch das von diesen Backen erfaßte Brett vollständig unter dem Bretterstapel hervorgezogen ist. Die Bewegungsrichtung der Gleitschienen 45 wird nun umgekehrt, und die Bretter werden auf das Hebegestell 33^,33*, 33^ befördert; das zuerst erfaßte Seitenbrett 81 kann noch unter dem Stapel durch, bevor noch das andere ganz herausgezogen ist. Die dabei auftretende Reibung würde das nächste Brett mitnehmen, wenn es nicht durch einfache Klappen 75' an den Führungswänden 43 (Fig. 1) zurückgehalten würde, die nur einem Seitenbrett 81 den Austritt gestatten. Diese Klappen stehen unter der Wirkung von Fe- dem, die, falls ein sehr dickes Brett herausgeschoben werden, muß, nachgeben, bevor ein Bruch entsteht.
Bei der weiteren Bewegung der Gleitschienen 45 werden die festgeklemmten Seitenbretter in eine Stellung etwas über den Stirn- und Zwischenwänden 29 gebracht, aus der sie zusammen mit den Schienen 45 und den Böden 46, die beide um die Achse 55 schwingen können, unter der Wirkung des abwärts gehenden Eintreibers 2 nach unten mitgenommen werden, der auf den um den Bolzen 50 (Fig. 7) der Führungswände 43 drehbaren Hebel 44 trifft. An dem plattenförmigen Teil 49 (Fig. 7 und 11) des Hebels 44 ist mittels Bolzens 52 eine Stange 48 angelenkt, die mittels Bolzens 51 an die Schiene 47 des Bodens 46 angeschlossen ist; mittels des Hebels 44 können daher die Schiene 47 und die Böden 46 mit den Gleitschienen 45 abwärts gezogen werden. Am Teil 49 (Fig. 11) sitzt ein Stift 49', der in einen Schlitz 53' einer Stange 53 eingreift, die mit ihrem einen Ende an die obere Führung 47' der Schiene 47 angelenkt ist, und deren anderes Ende mit der Achse 55 durch eine Kette 54 verbunden ist, in die eine starke Feder 54* eingeschaltet ist; diese Feder führt den Boden 46 in die Ausgangsstellung zurück, wenn der Eintreiber 2 nach getaner Arbeit wieder hochgeht.
Durch diesen Niedergang der Böden 46 an den Gleitschienen 45 werden die von den letzteren getragenen Seitenbretter auf die Querbretter gedrückt, an die sie einen Augenblick später angenagelt werden sollen. Der. Niedergang erfolgt so tief, daß die Klemmbacken sich von den Brettern lösen und die Gleitschienen 45 sich horizontal unter den angenagelten Seitenbrettern weg zurückbewegen können, worauf die Federn 54^ mittels der Ketten 54 der Stangen 53,48 und des He-
bels 44 die Böden 46 wieder heben, damit der ganze Arbeitsvorgang wiederholt werden kann. Die die Stifte 76" der Blöcke 76 umschließenden Federn 78 (Fig. 4), welche auf die schwingbaren Stützen 36 wirken, widerstehen dem gewöhnlichen Druck beim Eintreiben der Nägel, geben aber nach, wenn der Eintreiber 2 . nach Eintreiben der Nägel auf das Brett auftrifft und noch etwas weiter abwärts geht.
Die Eintreiber 2 sind mit federnden Fingern 84 (Fig. 1) versehen, durch die die Seitenbretter 81 vor dem Festnageln genau eingestellt werden.
Sind die Seitenbretter auf der einen Seite der Zwischen- und Stirnwände festgenagelt, so werden diese mittels der Klemmscheibenpaare 21 um 900 gedreht, um zwei weitere Seitenbretter, die den Kistenboden bilden, zuzuführen und aufzunageln, und darauf wiederum um 0,0°, um die die zweite Seitenwand der Kiste bildenden Seitenbretter zu befestigen, und zwar geschieht dies wie folgt:
Je eine der Klemmscheiben 21 jedes Paares (Fig. 6, 9 und 10) trägt vier seitliche Stifte 69, auf denen je Rollen 69'1 sitzen, die in einer schrägen Nut 68 in dem Teil 67 der Gestellplatte 103 (Fig. 9) laufen. Zur Drehung der Klemmscheiben um 90° werden periodisch von Welle 7 aus mittels Hubdaumen 11, Hebel 11' (Fig. 1) und Stangen 66 die Arme 24 (Fig. 9) gehoben und gesenkt.
Befinden sich die Teile in der Stellung nach Fig. 9, so werden bei dem Aufwärtsschwingen der Arme 24 die Klemmscheiben 21 gehoben, der untere rechte Stift 69 bewegt sich in der Nut 68 der Gestellplatte 103 und dann an der unteren Seite des Fingers 70 der Platte nach links, der über das Ende der Nut 68 hinausreicht. Der Arm 24 schwingt dann in entgegengesetzter Richtung, d. h. nach unten, senkt dabei die Scheibe 21 und drückt den Stift 69 gegen die Kante 71, bis er an den Absatz 72 der Gestellplatte 103 gelangt. Inzwischen rückt der nächste Stift 69 gegen die Klinke 73, die mit einem Absatz 74 versehen und an die Platte 103 angelenkt ist, aber durch eine Feder 104 in einer Stellung gehalten wird, in der sie das untere Ende der Nut oben abschließt, so daß der in die Nut einmal eingetretene Zapfen nicht wieder zurückgehen kann. Der ankommende Stift drückt die Klinke 73 zur Seite, während er selbst bei Drehung der Klemmscheiben 21 um 900 nach links wendet, bis er an die Stelle gelangt, die der voraufgehende Stift 69 zu Beginn der Bewegung hatte. Diese Anordnung ist an beiden Seiten der Maschine getroffen. Mit den Klemmscheibenpaaren wird also das Werkstück beim gleichzeitigen Schwingen der Arme 24 um 900 gedreht. Bei diesem Schwingen der Arme 24 wird das Werkstück von den beim Nageln als Widerlager für das Werkstück dienenden Stützen 36 (Fig. 1 und 3) abgehoben und nach Drehung um 900 wieder darauf zurückgebracht.
Sind in gleicher Weise die den Boden und die andere Seite der Kiste bildenden Seitenbretter aufgebracht und angenagelt worden, so vermittelt die Hubscheibe 20 das Lösen der Klemmscheiben 21 und die Freigabe der Kiste. Hierauf bewirken Hubscheiben 18 (Fig. 1) der Welle 10 das Auswerfen der fertigen Kiste aus der Maschine mittels Doppelhebel 19, 19^ die mit Hülsen 19' auf der Welle 7 drehbar iflit Stiften 19* an den Armen i(f- in den Nuten der Hubscheiben laufen.
Gleichzeitig mit dem Rückgang der Auswerfer in ihre Ausgangsstellung werden mittels Hubscheibe 17 auf der Welle 10 die das Anheben des Hebegestells 33^, 33*, 33^ vermittelnden Kupplungsteile 15, 15' ausgerückt, das Hebegestell geht unter seinem Eigengewicht abwärts, die Exzenter 28 befördern wie zuvor End- oder Querwände vorwärts, und es wiederholen sich so die beschriebenen Vorgänge selbsttätig, solange der Maschine die nötigen Bretter und Nägel zugeführt werden.
Für die Hauptwelle 3 ist eine Kupplung B vorgesehen, die mittels eines auf eine in Lagern c (Fig. 1) liegende Achse b mit dem Arm d (Fig. 2) einwirkenden Handhebels C bedient wird.

Claims (8)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zur Herstellung von Kisten, bei der die Kistenbretter selbsttätig zusammengestellt und genagelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirn- und Zwischenbretter (29) aus ihrer Zuführvorrichtung (29', 32) durch ein Hebegestell (33a> 33*. 33rf) m Klemmvorrichtungen (21) eingeführt werden, während die Seiten- und Bodenbretter (81) durch Gleitschienen (45) über die Endbretter geführt und mit diesen vernagelt werden, worauf die Klemmvorrichtungen (21) das Werkstück in die zum Aufnageln des nächsten Satzes von Seitenoder Bodenbrettern passende Stellung drehen. no
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Rutschen (29') zugeführten Stirn- und Zwischenbretter durch Schieber (32) in den Anschlagbrettern (29*) am Ende der Rutschen in das Hebegestell (33", 33*, 33^) gestoßen werden.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebegestell (33", 33^33^) aus einem wagerechten Grundrahmen (33°) besteht und .zwei oder mehr senkrecht stehenden Rahmen (33*, 33^), an denen unter Federwirkung stehende, durch
Stifte (39') in senkrechter Richtung geführte Winkelschienen (35) angeordnet und geführt sind.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer am Maschinenrahmen (1) befestigten Querwand (36"). um eine zu den wagerechten Rahmenteilen (33*) parallele Achse (79/) schwingbare, federbelastete Stützen (36) mit keilförmig zugespitzten Nasen (36') angeordnet sind, welche durch die von den Rahmenteilen (33*) emporgehobenen Stirn- oder Zwischenbretter (29) zur Seite gedrückt werden, worauf sie unter der Einwirkung der Federn (101) unter diese Bretter greifen und die Bretter beim Annageln der Seitenbretter stützen.
5. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Hebegestell emporgehobenen Bretter (29) von Klemmscheibenpaaren (21) erfaßt werden, deren einzelne Scheiben je an einem auf der Welle (25) verschiebbaren und um ihn schwingbaren Arm (24) sitzen, und von denen die beiden ersteren mit seitlichen Stiften (69) versehen sind, welche bei einem einmaligen Auf- und Abw.ärtsschwingen der Arme (24) unter Vermittlung einer Nut (68) in der Gestellplatte (103) einer federnden Klinke (73) mit einem mittleren Absatz (72) an der Gestellplatte (103) eine Drehung der Klemmscheiben mit dem eingeklemmten Werkstück um 900 bewirken.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zuführung der Seiten- und Bodenbretter hin und her gehende Gleitschienen (45) vorgesehen sind, deren angelenkte Klemmbackenpaare (56, 57 bzw. 62, 63) die Seiten- und Bodenbretter in der einen Bewegungsrichtung der Gleitschienen erfassen und unter dem in einem Behälter (Rutsche 43) liegenden Stapel hervorziehen, in der anderen sie über das zu nagelnde Werkstück schaffen.
7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche (43) eine unter Federwirkung stehende Klappe (75') besitzt, welche es verhindert, daß mehr als ein Brett aus dem Stapel herausgezogen wird, die aber nachgibt, wenn ein besonders starkes Brett hindurchgehen muß.
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die fertige Kiste aus der Maschine mittels Doppelhebel (19, iga) ausgeworfen wird, die von Hubscheiben (18) bewegt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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