DE54549C - Messerkasten für Schnitzelmaschinen - Google Patents
Messerkasten für SchnitzelmaschinenInfo
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- DE54549C DE54549C DENDAT54549D DE54549DA DE54549C DE 54549 C DE54549 C DE 54549C DE NDAT54549 D DENDAT54549 D DE NDAT54549D DE 54549D A DE54549D A DE 54549DA DE 54549 C DE54549 C DE 54549C
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- Germany
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- knives
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B5/00—Reducing the size of material from which sugar is to be extracted
- C13B5/06—Slicing sugar beet
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Nonmetal Cutting Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In den Messerkasten mit nur einer Messerreihe geschieht die Einstellung der Messerschneide
gegenüber der Messervoiiage oder Gegenschiene dadurch, däfs letztere in ihrer Höhestellung
und Horizontalstellung veränderlich gemacht ist und nach Bedarf verstellt wird. Befinden
sich aber in einem Messerkasten mehrere hinter einander folgende Messerreihen, so bildet die
Hinterkante (der Äuflageschenkel) der vorderen Messerreihe oder die Deckplatte dieser Messerreihe
die Vorlage für die zweite Messerreihe und deren Auflageschenkel (oder Deckplatte)
wiederum die Vorlage für die dritte Messerreihe u. s. f.
1 In solchen Messerkasten konnte man bisher
die Vorlage für die zweite und für die etwa folgenden Messerreihen nicht verstellen, weil
die Messersitze fest in den Messerkasten eingebaut waren und die Messer bezw. deren
Deckplatten auf den Messersitzen festsitzen müssen.
Die vorliegende Erfindung hat nun den Zweck, die zweite (und event, jede folgende)
Messerreihe eines Messerkastens gegenüber der ihr als Vorlage dienenden vorhergehenden
Messerreihe stellbar zu machen, derart, dafs die Schneide der zweiten (und jeder folgenden)
Messerreihe nach Bedarf mehr oder weniger über ihre Vorlage hinausragend eingestellt werden
kann.
Dieses wird erreicht, indem man den Messersitz der zweiten (und event, jeder folgenden)
Messerreihe um seine Längsachse drehbar macht; eine geringe Drehung des Messersitzes um diese
Achse stellt die Schneide der auf ihm befestigten Messer höher oder tiefer gegenüber der Vorlage,
und in dieser gewünschten Stellung wird dann der Messersitz fest eingestellt.
In der Zeichnung ist ein Messerkasten mit zwei hinter einander folgenden Messerreihen D
und E dargestellt. Fig. 1 ist eine Oberansicht
des Messerkastens mit eingesetzten Messern, Fig. 2 ein Längenschnitt· nach der Linie ä-b
der Fig. 1, Fig. 3 eine Unteransicht desselben, Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie c-iiund
Fig. 5 ein Querschnitt nach der Linie e-f der Fig. i.
Die Vorlage B2 für die erste Messerreihe D
kann auf bekannte Weise durch ein Keilstück K gegenüber der Messerschneide höher
oder tiefer . eingestellt werden, indem man die Muttern bl auf den in der Vorlage festsitzenden
Schraubenbolzen b löst und ■ das Keilstück K verschiebt, worauf dann die Muttern
wieder angezogen werden, um die Vorlage in der bestimmten Lage festzuhalten.
Um . nun die Schneidkante der zweiten Messerreihe E mehr o'der weniger über die
Hinterkante der Deckplatte F der vorangehenden
Messerreihe D oder (wenn die Messer der ersten Reihe ohne Deckplatte auf ihren Sitz
aufgeschraubt sind) über die Auflageschenkel
dieser Messer selbst emporzuheben, ist der Messersitz B1 mit zwei Drehzapfen d d in der
Wandung des Messerkastens A oder. in der aufgeschraubten Leiste C, oder in einem zwischen
Leiste C und Kasten A eingespannten Lagerblock drehbar angebracht. Der Messersitz
B1 ruht auf einer Leiste α des Messerkastens
A, und die Schraubenbolzen e, welche durch die Deckplatte G, den Messersitz B1
und die Leiste α hindurchgehen, drücken den
Messersitz B1 auf diese Leiste α fest auf, wenn
die Muttern e1 fest angezogen werden. Neben diesen Schraubenbolzen e gehen durch die
Leisten α von unten her die kurzen Schraubstifte f hindurch, welche, sobald sie mit ihrem
oberen Ende gegen die Unterseite des Messersitzes wirken, diesen von der Leiste so viel abheben,
als die Lockerung der Muttern e1 auf den Bolzen e es gestattet. Bei dieser Abhebung
dreht sich der Messersitz B1 um seine durch die Zapfen d d gebildete Längsachse, und
die Messer E werden mit ihrer Schneide über die hintere Kante der Vorlage, d. h. der Deckplatte
F, emporgehoben. Um die Messer wieder zu senken, schraubt man die Stifte f wieder
um das gewünschte Mafs zurück und zieht die Muttern e1 auf den Bolzen e wieder fest gegen
die Leisten a an.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Messerkasten für Schnitzelmaschinen, gekennzeichnet durch einen oder mehrere Messersitze B\ welche in Zapfen dd um ihre Längsachse drehbar gelagert sind und durch Schrauben e e und ff verstellt und festgelegt werden können.Hierzu l Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54549C true DE54549C (de) |
Family
ID=329137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54549D Expired - Lifetime DE54549C (de) | Messerkasten für Schnitzelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54549C (de) |
-
0
- DE DENDAT54549D patent/DE54549C/de not_active Expired - Lifetime
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