DE54539C - Korkenschneidemaschine - Google Patents

Korkenschneidemaschine

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Publication number
DE54539C
DE54539C DENDAT54539D DE54539DA DE54539C DE 54539 C DE54539 C DE 54539C DE NDAT54539 D DENDAT54539 D DE NDAT54539D DE 54539D A DE54539D A DE 54539DA DE 54539 C DE54539 C DE 54539C
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DE
Germany
Prior art keywords
cork
knife
cutting machine
piece
slide
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Active
Application number
DENDAT54539D
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English (en)
Original Assignee
G. W. ROBINSON in Halifax, Broad Street 10
Publication of DE54539C publication Critical patent/DE54539C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J5/00Mechanical working of cork

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juni i8go ab.
Die Maschine besteht in der Hauptsache aus einem Schlitten, auf welchem hinter einander ein Messer zum Abstechen, ein solches zum Vierkantigschneiden und ein solches zum Rundhobeln angebracht ist, die an dem Korkstück vorübergeführt werden, während dieses die entsprechenden Bewegungen erhält.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 die Maschine im Grundrifs und in Fig. 2 im Aufrifs gezeigt. Fig. 2 a zeigt eine Schleifvorrichtung für die Messer und die Fig. 3,4, 5 und 6 zeigen die einzelnen Messer.
Auf einen entsprechenden Rahmen A sind Console D D gesetzt mit den Rosetten B und C, welche das Korkstück halten. Mit der Rosette B ist eine spiralförmig gewundene Achse E verbunden. Auf der Achse E läuft eine Klammer G mittelst zweier Rollen F F. Die Klammer G ist fest mit dem Schlitten H verbunden, welcher auf der Achse J gleitet, welche in dem durch die Stellschrauben K1 K1 verstellbaren Rahmen K gelagert ist.
Die spiralförmige Achse E ist so geformt, dafs, wenn der Schlitten H verschoben wird, sie an dem Theil E1 ruhig stehen bleibt, bis das Abstechmesser T beim Korken vorbei ist, dann macht sie bei dem Theil E^ eine Drehung um 90°, bis die Messer U den Korken passirt haben, und macht dann ein paar schnelle ganze Umdrehungen auf dem Theil E^, damit das Messer V das Abrunden besorgen kann.
Die Rosette C ist mit dem Consol D auf einem Schlitten L befestigt. Der Schlitten L ist durch eine Schnur p, die über eine Rolle geht, mit dem Trittbrett P verbunden, welches sich um die Achse P1 dreht. Eine Feder R zieht den Schlitten zurück, wenn der Tritt P frei wird. Auf dem Schlitten H ist eine Leiste S befestigt, um die Stärke des eingeschobenen Korkstückes zu bestimmen. T ist das Abstechmesser, welches zuerst das zu einem Korken benöthigte Stück von dem eingelegten Korkstreifen, absticht. U sind zwei Messer, welche das Korkstück vierkantig zuschneiden und V ist das Messer zum Abrunden des Korken. WW sind Schmirgelscheiben, welche das Messer V schärfen. H ist eine Schutzvorrichtung, damit Niemand in die Messer kommt. Y ist der Handgriff, um den Schlitten H zu verschieben.
Soll die Maschine arbeiten, so schiebt man einen Streifen Kork zwischen die Rosetten B und C bis an das verstellbare Lineal S. Dann tritt man auf den Fufstritt P, wodurch die Rosette C nach B gezogen und das Korkstück fest eingeklemmt wird. Verschiebt man nun mittelst Handgriffes Y den Schlitten H, so schneidet das Messer T zuerst das benöthigte Korkstück von dem Streifen ab, dann wird der Korken durch die spiralförmige Achse E um 900 gedreht und die Messer U U schneiden das Prisma fertig. Beim Weiterschieben des Schlittens H wird der Korken durch die kurzen Windungen Es der Achse E schnell gedreht, so dafs die Messer V den Korken rund schneiden können.
Anstatt drei verschiedene Schneidewerkzeuge anzuwenden, kann man natürlich auch nur zwei derselben nehmen, wenn eine oder die andere Bearbeitung unnöthig ist. Sind die Korkstücke vorher schon zerschnitten, so braucht man das Messer T nicht. . Ist der
Streifen Kork so dick, als er breit werden soll, so braucht man die Messer UU nicht, und endlich, wenn man viereckige Korkstücke haben will, so ist' das Messer V überflüssig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Korkschneidemaschine, bestehend aus einem verschiebbaren Schlitten H, auf welchem die Messer T, U und V oder zwei derselben hinter einander angebracht sind, die dadurch mit dem Korkstück in richtige Berührung kommen, dafs dasselbe auf einer spiralförmig gewundenen Achse befestigt ist, die durch die Führung G mit den Rollen FF von dem verschiebbaren Schlitten die entsprechenden Bewegungen erhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT54539D Korkenschneidemaschine Active DE54539C (de)

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DE (1) DE54539C (de)

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