DE545194C - Entwaesserung von Magnesium fuer die Elektrolyse - Google Patents

Entwaesserung von Magnesium fuer die Elektrolyse

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DE545194C DEL74730D DEL0074730D DE545194C DE 545194 C DE545194 C DE 545194C DE L74730 D DEL74730 D DE L74730D DE L0074730 D DEL0074730 D DE L0074730D DE 545194 C DE545194 C DE 545194C
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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F5/00Compounds of magnesium
    • C01F5/26Magnesium halides
    • C01F5/30Chlorides
    • C01F5/34Dehydrating magnesium chloride containing water of crystallisation

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Description

  • Entwässerung von Magnesium für die Elektrolyse Es ist bekannt, bei der Elektrolyse von Chlormagnesium den gegebenenfalls chlorkaliumhaltigen Elektrolyten durch Eintragen von kristallwasserhaltigem Magnesiumchlorid in der Nähe der Anode zu ergänzen, wobei naturgemäß das' Nlagnesiumchlorid während der Elektrolyse entwässert wird. Es hat sich gezeigt, daßy bei diesem- Verfahren die Ausbeuten an Magnesium nur sehr selten 55 % übersteigen und meistens sich unterhalb dieser Grenze bewegen, weil geringe Wassermengen an die Kathode gelangen.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird die Entwässerung in einem besonderen Arbeitsgange vor der Elektrolyse durchgeführt. Man benutzt, wie bei dem bekannten Verfahren, den Wärmeinhalt .einer verhältnismäßig sehr großen Menge von im wesentlichen wasserfreiem Chlormagnesium, um die Temperatur einer verhältnismäßig geringen .\lasse des zu entwässernden Chlormagnesiums rasch zu steigern und so eine jähe Verdampfung von Wasser zu erzielen, ohne eine nennenswerte Menge der Oxyde entstehen zu lassen. Im besonderen wird das Erhitzen der Masse des Chlormagnesiums durch Elektrizität bewirkt, welche die Wärme innerhalb der Masse selbst zu entwickeln gestattet, was z. B. mittels des Wechselstromes, des hochfrequenten Induktionsstromes usw. bewerkstelligt werden kann. Vorzugsweise wird dem Chlormagnesium Chlorkalium hinzugefügt, und namentlich gute Resultate sind erzielt worden mit einem l\-Iol. Chlorakalium für a Mol. Chlormagnesium. Die Schmelztemperatur des Bades wird dadurch erniedrigt und die Entwässerung erleichtert.
  • Beispielsweise kann in folgender Weise verfahren werden: Es wird ein Bad aus im wesentlichen wasserfreiem Chlormagnesium und Chlorkalium im Verhältnis von wenigstens i Mol. Chlorkalium für z klol. Chlormagnesium hergestellt und durch dasselbe Wechselstrom hindurchgeführt. Auf diese Weise wird die Temperatur auf wenigstens Soo° C gebracht. Angefangen mit dieser Temperatur wird nun von Zeit zut Zeit wasserhaltiges Chlormagnesium, welches von Haus aus einen gewissen Prozentgehalt von Chlorkalium aufweisen kann, in die heiße Masse eingeworfen, wobei ein sehr heftiges. Aufkochen erfolgt, welches dadurch verursacht wird, daß das in dem Chlormagnesium enthaltene Wasser jäh verdampft. Die Menge. des entstehenden Magnesiumoxydes ist außerordentlich gering, da der entwickelte Wasserdampf sofort aus dem Bad herausgeschleudert wird. Ist die Kufe, in welcher die Masse enthalten ist, von allen Seiten abgeschlossen, so wird ein leichter Unterdruck in dem oberen Raum erzeugt, um das Herausschleudern des Wasserdampfes zu erleichtern. Es scheint, daß das Wesen des Verfahrens in der Tatsache besteht, die Temperatur des wasserhaltigen Chlormagnesiums jäh zu steigern, so daß das Verdampfen des Wassers mit einem Male erfolgt. Es ist zu bemerken, daß die Gegenwart des hinzugefügten Chlorkaliums der späteren Verwendung des Chlormagnesium in - elektrolytischen Kufen für die Herstellung _von Magnesiummetall nicht stört.
  • Es ist ersichtlich, daß man das zu entwässernde Chlormagnesium auch in ununterbrochener Weise in das Bad einführen könnte, vorausgesetzt, daß die eingeworfene 'Menge ungenügend ist, uin die Masse nennenswert abzukühlen. Die Menge des einzuwerfenden und zu entwässernden Chlormagnesiums kann um so größer sein, je größer die Wärmekapazität des Bades ist. Die Aufrechterhaltung dieser Wärmekapazität bzw. Vermeidung der Temperaturänderungen der Masse ,vird soweit wie möglich angestrebt, indem man entsprechende Zusätze macht und die Heizung regelt bzw. für Isolierung sorgt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCIIE: i. Entwässerung von Chlormagnesium für die Elektrolyse durch Zugabe jeweils geringer 'Mengen von kristallwasserhaltigern, gegebenenfalls Chlorkalium enthaltendem - Chlormagnesium zu einer wasserfreien, gegebenenfalls Chlorkalium enthaltenden Chlormagnesiumschmelze, dadurch gekennzeichnet, daß diese Entwässerung nicht in dem Elektrolysiergefäß erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Beheizen der Masse durch Elektrizität bewirkt wird, welche die Wärme innerhalb der Masse selbst entwickelt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beheizung durch Wechselströme bewirkt wird. q..
  4. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beheizung durch hochfrequente Induktionsströme bewirkt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i unter Verwendung von Vakuum, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerung durch Anwendung des Vakuums oberhalb der Chlormagnesiumschmelze beschleunigt wird.
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FR693232D FR693232A (fr) 1929-04-05 1930-04-03 Procédé de déshydratation de la carnalite et du chlorure de magnésium en particulier
GB10913/30A GB345518A (en) 1929-04-05 1930-04-05 An improved process for the dehydration of magnesium chloride
BE375776D BE375776A (de) 1929-04-05 1930-12-13

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FR693232A (fr) 1930-11-18
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