DE544896C - Einrichtung zur selbsttaetigen Veraenderung der Speisepumpenleistung in Abhaengigkeit von dem Speiseleitungsdruck - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Veraenderung der Speisepumpenleistung in Abhaengigkeit von dem Speiseleitungsdruck

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DE544896C
DE544896C DE1930544896D DE544896DD DE544896C DE 544896 C DE544896 C DE 544896C DE 1930544896 D DE1930544896 D DE 1930544896D DE 544896D D DE544896D D DE 544896DD DE 544896 C DE544896 C DE 544896C
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DE1930544896D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D11/00Feed-water supply not provided for in other main groups
    • F22D11/02Arrangements of feed-water pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur selbsttätigen Veränderung der Speisepumpenleistung in Abhängigkeit von dem Speiseleitungsdruck durch Änderung der Kurbel-. winkelstellungen zweier gegeneinander arbeitender Pumpenkolben.
Es ist oft erwünscht, die Leistung der
Speisepumpe ohne eine Änderung ihrer An-
'■ triebsdrehzahl zu verändern, z. B. im Falle einer durch einen Wechselstrommotor angetriebenen Pumpe kann eine Anordnung erwünscht sein, wodurch die Pumpenleistung verändert werden kann, während der Motor mit gleichbleibender Drehzahl läuft.
Die Leistung einer Pumpe kann ohne Änderung der Drehzahl, d> h. der Zahl von Arbeitshüben in einer gegebenen Zeit, geändert. werden, indem man zwei oder mehr : Kolben verwendet und die Bewegungen dieser
ao Kolben zueinander ändert, während ihre Eigenbewegungen unverändert bleiben. Durch diese Art der Regelung kann "die Leistung der Pumpe von Höchstlast bis annähernd Null verändert werden.
Dieses Verfahren zur Änderung der Pumpenleistung ist bereits in Benutzung, und es sind verschiedene Bauarten hierfür vorgeschlagen worden.
Die Erfindung besteht nun darin, daß die Winkelstellung einer Antriebskurbel zur anderen Antriebskurbel durch einen Motor ver ändert wird, dessen Stromzuführungen durch einen vom Speiseleitungsdruck beeinflußten Kontakthebel gesteuert werden.
Zwei vorteilhafte Ausführungsarten der Erfindung werden nachstehend beschrieben. j Die Zeichnungen stellen die Erfindung im allgemeinen dar.
Bei der in den Fig. 1 und 2 in vereinfachter Darstellung gezeigten Bauart wird die Winkelstellung einer der Wellen mit Bezug ■" auf die andere dadurch geändert, daß dem Stator eines Synchronmotors, der eine der Wellen antreibt, in an sich bekannter Weise eine Teildrehung gegeben wird, während die andere Welle durch einen gleichartigen Synchronmotor angetrieben wird.
Bei der vereinfacht in den Fig. 3 und 4 dargestellten Bauart wird die Winkelstellung der einen .Welle im Verhältnis zur. andern durch die Bewegung eines die eine Welle an- ; treibenden Zähnrades oder mehrerer solcher geändert, wobei die beiden Wellen durch Getriebe miteinander verbunden sind.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführung befinden sich die zwei Wellen in Fig. ι in gleicher Winkelstellung, d.h. sämtliche Kurbeln haben die gleiche Stellung, während sie in Fig. 2 mit einer Winkelstellung von i8oG zueinander dargestellt sind.
α ist der Putnpenkörper oder Zylinder, b das Einlaßventil und c das Auslaßventil.
544 SÖ6
d, e sind die zwei Kolben. Diese werden durch die Wellen / bzw. g mittels Kurbeln h bzw. k angetrieben. Die Wellen werden durch die Motore m bzw. η angetrieben. Der Stator des Motors η kann, um- das Winkelverhältnis der zwei Wellen zu ändern, eine Teildrehungs^ bewegung durch einen kleinen Motor ο erhalten, der mittels einer Schnecke x. und eines Schneckenrades ζ den Stator des Motors η ίο verdreht. . -. - -
Die Zuführung des Antriebsstromes zu dem kleinen Motor ο wird entsprechend dem Speiseleitungsdruck folgendermaßen geregelt: Ein Zylinder ii ist durch das Rohr 12 mit der Speiseleitung der Pumpe zum Kessel vor dem Speiseregler verbunden. In dein Zylinder befindet sich ein Kolben 10, der durch die Stange 13 mit dem Hebel 14 verbunden ist. Dieser-fcrägt ein elektrisches Kontaktglied 15, welches die elektrischen Kontakte 16, 17 bzw. i8, 19 verbinden kann. Befindet sich das Kontaktglied in Berührung mit den Kontakten 16, 17, so schließt es den elektrischen Stromkreis 20, wodurch der Motor ο zu einer ag Drehung in einer bestimmten Richtung veranlaßt wird. Befindet sich das Kontaktglied in Berührung mit den Kontakten i8, 19, so schließt es den elektrischen Stromkreis 21, wodurch der Motor 0 zu einer Drehung in der umgekehrten Richtung veranlaßt wird.
Der Motor 0 dreht sich demnach entsprechend dem Drucke in der Speiseleitung zwischen Pumpe und Kesselspeiseregler entweder in der einen Richtung, oder er befindet sich in Ruhe, oder er dreht sich in der andern Richtung. Die Vorrichtung kann so angeordnet *sein, daß die Drehung in der einen Richtung oder in der andern. Richtung bei einem bestimmten kleinen Druckunterschied, z.B. T/10 kg/cm2, in Wirksamkeit gesetzt wird.
, Wenn die zwei Antriebswellen" der Pumpe sich in gleicher Winkelstellung befinden, wie in-Fig. ι dargestellt, so ist die zusammenwirkende Verdrängung der beiden Kolben die Höchstleistung. Beträgt der Unterschied der Winkelstellungen der zwei Wellen 180° wie in Fig. 2, so ist die sich" ergebende Verdrängung der beiden Kolben annähernd Null. Bei irgendeinem Unterschied der Winkelstellungen zwischen Null und i8o°' entsteht · eine entsprechende Pumpenleistung zwischen Null und der Höchstleistung. . ■ ■ ■ ■
•Die beiden Wellen g und f sind in den Fig. ι und 2, in entgegengesetzter Stellung zueinander dargestellt, d. h; die Wellen-liegen auf gegenüberliegenden Seiten des Pumpenkörpers _ derart, daß "sie die Kolben in der gleichen Achse oder in parallelen Achsen,/in-.;; des in entgegengesetzten: Richtungen, anffo treiben.;; ■ ·
'Die zwei Wellen g und f können unter Umständen auch in der gleichen Achse zueinander liegen oder auch in beliebiger anderer Weise angeordnet sein, wie es zweckmäßig öder erwünscht erscheint.
Arbeitet der Kessel normal und wird dann durch plötzliche Dampfentnahme der Wasserstand gesenkt, so öffnet sich das Kesselspeiseventil, d. h. entweder es öffnet sich aus der geschlossenen Stellung oder seine öffnung wird vergrößert. - Der -Druck auf der Einlaßbzw. Pumpenseite des Ventils wird daher verringert, und' diese" Druckverminderung betätigt den Kolben 10, so daß er den erforderlichen elektrischen Kontakt in der vorbeschriebenen Weise herstellt und der kleine Motor 0 angelassen wird, so. daß er in der erforderlichen Richtung läuft. Steigt der Druck vor dem Ventil wieder auf einen gewissen Betrag, so wird der Kontakt des Motorreglers unterbrochen und der Motor 0 kommt zum Stillstand. Die Winkelstellung zwischen den zwei Wellen bleibt, dann in der Stellung, in welcher sie sich befindet.
Wenn alsdann ein weiteres Sinken des Kesselwasserstandes oder ein Ansteigen dieses Wasserstandes, eintritt, wird der Kolben 10 wiederum betätigt, so daß er den Motor 0 anläßt und ihn je nach Bedarf in der einen oder andern Richtung in Lauf setzt, wodurch 'die Winkelstellung der zwei Wellen geändert wird.'" " " -■·■-.
Die Winkelstellungen· der zwei Wellen können gegebenenfalls auch dadurch geändert werden, daß der Stator der beiden Synchronmotoren 'm3 ji_ anstatt nur des einen Motors η bewegt wird. v
Bei der zweiten Äusführungsform nach den Fig. 3 und 4 sind die beiden Wellen in Fig. 3 in der gleichen Winkelstellung und in Fig. 4 mit einer Winkelstellung von i8o° zueinan- der dargestellt.
α ist der Pumpenkörper oder Behälter, b das; Einlaßventil und c das Auslaßventil. d, e sind die zwei Kolben, sie werden durch die* Wellen· / bzw. g mittels der Kurbeln h ■ bzw. k angetrieben, -m ist ein -Motor oder eine andere Kraftquelle geeigneter Art, die die Pumpe antreibt. Die- Antriebswelle« trägt das Zahnrad r, das mit dem Zahnrad ί no auf einer Zwischenwelle t kämmt, die ebenfalls ein Zahnrad u trägt, das mit einem Zahnrad«; auf der Welleg kämmt. Das Zahnradr kämmt ferner mit einem Zahnrad 2, das seinerseits mit einem Zahnrad 3 auf einer Zwischenwelle 4 kämmt, die ferner ein Zahnrad 5 trägt, das; mit dem Zahnrad 6 auf der Welle f kämmt. /'
Die Zwischenwelle t wird von einem Rah' men oder Träger ν getragen, der so gelagert ist, daß er sich um die Achse der Welle ?i . drehen kann. Diese Drehung erfolgt durch
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einen kleinen Motor o, der mittels einer Schnecken ein auf dem Trägern gelagertes Schneckenrads antreibt. Es ist klar, daß durch Drehung der Zwischenwelle t mit ihren Zahnrädern die Winkelstellungen der Wellen f und g zueinander geändert werden.
Die Zuführung des Antriebsstromes zu dem Motor ο wird gemäß dem Speiseleitungsdruck mittels des Zylinders ii und Kolbens
ίο io, wie mit Bezug auf Fig. ι und 2 beschrieben, geregelt.
Mit Ausnahme des Unterschiedes des Antriebes der Wellen f und g und in den Mitteln, die zur Änderung ihrer Winkelstellungen verwendet werden, gelten die bezüglich der Anordnung nach den Fig. ι und 2 gemachten Bemerkungen im allgemeinen auch auf die Anordnung, die in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur selbsttätigen Veränderung der Speisepumpenleistung in Abhängigkeit von dem Speiseleitungsdruck durch Änderung der Kurbelwinkel-Stellungen zweier gegeneinander arbeitender Pumpenkolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstellung einer Antriebskurbel (k) zur andern Antriebskurbel (Ji) durch einen Motor (0) ver- ändert wird, dessen Stromzuführungen (20, 21) durch einen vom Speiseleitungsdruck beeinflußten Kontakthebel (10, 13, 14) gesteuert werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (0) zwecks Änderung der Kurbelwinkelstellungen den Stator des die eine Kurbel (k) antreibenden Synchronmotors verdreht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (0) zwecks Änderung der Kurbelwinkelstellungen den um die Antriebswelle (n) und die Kurbelwelle (g) schwenkbaren Lagerrahmen (v) des Zwischenräderpaars (u, s) verdreht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930544896D 1929-11-05 1930-10-24 Einrichtung zur selbsttaetigen Veraenderung der Speisepumpenleistung in Abhaengigkeit von dem Speiseleitungsdruck Expired DE544896C (de)

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GB544896X 1929-11-05

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DE544896C true DE544896C (de) 1932-03-03

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DE1930544896D Expired DE544896C (de) 1929-11-05 1930-10-24 Einrichtung zur selbsttaetigen Veraenderung der Speisepumpenleistung in Abhaengigkeit von dem Speiseleitungsdruck

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DE (1) DE544896C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947577C (de) * 1951-04-15 1956-08-16 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Hydraulisch arbeitende Schwingpruefmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE947577C (de) * 1951-04-15 1956-08-16 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Hydraulisch arbeitende Schwingpruefmaschine

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