DE544112C - Vorrichtung zur Pruefung der Isolierung von Draehten, bei der der zu pruefende Drahtdurch ein leitendes Medium gezogen wird - Google Patents

Vorrichtung zur Pruefung der Isolierung von Draehten, bei der der zu pruefende Drahtdurch ein leitendes Medium gezogen wird

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DE544112C
DE544112C DES72704D DES0072704D DE544112C DE 544112 C DE544112 C DE 544112C DE S72704 D DES72704 D DE S72704D DE S0072704 D DES0072704 D DE S0072704D DE 544112 C DE544112 C DE 544112C
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DES72704D
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/50Testing of electric apparatus, lines, cables or components for short-circuits, continuity, leakage current or incorrect line connections
    • G01R31/58Testing of lines, cables or conductors
    • G01R31/59Testing of lines, cables or conductors while the cable continuously passes the testing apparatus, e.g. during manufacture

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Prüfung der Isolierung von Drähten, bei der der zu prüfende Draht durch ein leitendes Medium gezogen wird Es ist bekannt, Drähte, deren Isolation geprüft werden soll, durch ein leitendes Medium, z. B. eine Kugelfüllung, zu ziehen, wobei die Prüfspannung mit dem einen Pol an die Drahtseele, mit dem anderen an das leitende Medium angeschlossen ist. Zur Kenntlichmachung einer schadhaften Stelle des Drahtes, bei deren Durchgang ein Stromstoß im Prüfstromkreis entsteht, muß mittels einer Relaisschaltung eine Anzeige- oder Signalvorrichtung in Tätigkeit gesetzt werden, die auch dann noch in Wirkung bleibt, wenn der Strom im Prüfkreis wieder unterbrochen ist, und zwar so lange, bis die schadhafte Stelle durch den Bedienenden festgestellt und die ganze Anordnung wieder in den Bereitschaftszustand gebracht worden ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Prüfstromkreis über einen Transformator mit einer Glimmröhre verbunden ist, die als Dauerstromrelais wirkt. Die Relaiswirkung von Glimmlampen ist an sich bekannt. Die Erfindung hat den Vorteil, daß sie praktisch trägheitslos arbeitet und somit auch bei sehr raschem Durchgang des zu prüfenden Drahtes durch die Prüfkapsel zuverlässig bleibt. Dadurch wird eine Zeitersparnis erzielt. Infolge der Dauerstromwirkung des Glimmlampenrelais können dann die übrigen Relais der Schaltung als mechanische Relais ausgebildet sein. Es ist vorteilhaft, in den rrüfstromkreis eine oder mehrere mit dem zu prüfenden Draht in Reihe geschaltete eisenfreie Drosseln zu legen, denen die Aufgabe zufällt, jederzeit eine gewisse Selbstinduktion wirken zu lassen, sobald ein Durchschlag erfolgt. Es hat sich nämlich gezeigt, daß die Prüfspannung verschieden hoch gewählt werden mußte, je nachdem die obere Drähtspule noch leer oder schon vollgewickelt war, da mit zunehmender Windungszahl des zu prüfenden Drahtes die Selbstinduktion steigt. Die eingeschalteten Drosseln sorgen dafür, daß die Prüfspannung nicht nachgeregelt zu werden braucht.
  • Die Abbildung zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der zu untersuchende Draht wird von der unteren Rolle R1 auf die vom Motor M bewegte Rolle R2 gewickelt, wobei er durch die Prüfkapsel P gezogen wird, die aus einem metallischen Trichter, gefüllt mit kleinen Metallkugeln, besteht. Die Sekundärwicklung des die Prüfwechselspannung liefernden Transformators T liegt mit dem einen Pol an der Trichterwandung der Prüfkapsel, während der andere Pol über einen zweiten Transformator T, und einen Widerstand W1 an die mit der Drahtseele verbundenen, geerdeten Achsen der Rollen R, und R, führt. Die Primärspule des Transformators T, zu der eine Lampe L, parallelgeschaltet ist, liegt über einen Hauptschalter H an der Wechselstromquelle WS, deren Spannung je nach der Beschaffenheit der zu prüfenden Drahtisolierung gewählt wird. Eine Gleichstromquelle GS von i io Volt beliefert einerseits über den Schalter S den Antriebsmotor M, der in Nebenschlußschaltung arbeitet und in dessen Ankerkreis der Kontakt des Relais C liegt. Andererseits wird von der Gleichstromquelle eine Signallampe ZZ gespeist, in deren einer Zuleitung sich noch der Kontakt K eines Relais B sowie die Magnetwicklung des Relais C befinden. An der Sekundärwicklung des Transformators TZ sind die beiden Zündelektroden einer Ouecksilberglimmlampe G angeschlossen. Die Höhe der Drahtprüfspannung kann unabhängig von der Zündspannung der Glimmlampe (z. B. auch niedriger) gewählt werden. Eine dritte Spannungsquelle LS, die die Glimmlampenspannung liefert, ist über einen Widerstand W, und die Spule des Relais B mit dem Zündelektrodenpaar, zweckmäßig an die Mitte der Sekundärseite von T, angelegt, über eine Lösetaste LT mit der dritten Elektrode der Glimmlampe verbunden.
  • Die Prüfung eines Drahtes vollzieht sich nun folgendermaßen: Nach Einschalten des Hauptschalters H und des Motorschalters S wird durch den Motor die Rolle R2 in D-ewegung gesetzt und die Prüfwechselspannung an die Prüfkapsel P und die Drahtseele gelegt. Außerdem wird die Lösetaste LT geschlossen. Es leuchtet zum Zeichen, daß die Apparatur unter Spannung steht, die Signallampe L,. auf. Läuft nun eine schlecht isolierte Stelle des Drahtes durch die Prüfkapsel durch, so entsteht im Sekundärkreis von T ein Strom, der über den Transformator TZ die Glimmlampe G zum Zünden bringt. Diese brennt nun unabhängig von der Dauer des Prüfstromstoßes selbständig weiter, so daß das Relais B, solange die Lampe brennt, Strom erhält und den Kontakt K schließt. Durch die Schließung dieses Kontaktes wird die Signallampe L2 und das Relais C eingeschaltet, welch letzteres den Ankerstrom des Motors unterbricht und einen parallel zur Ankerwicklung liegenden Widerstand WZ einschaltet, wodurch ein sofortiges Stillstehen des Motors bewirkt wird. Mit Hilfe einer mit einem isolierten Handgriff versehenen, mit der Trichterwand verbundenen Prüfspitze P.S kann nun der Draht zur genauen Feststellung der Fehlerstelle abgetastet werden.
  • Soll die Prüfung fortgesetzt werden, so wird durch Öffnen der Lösetaste die Glimmlampe G gelöscht, wodurch das Relais B stromlos wird und seinen Anker K losläßt. Damit werden die Signallampen ausgeschaltet und der Kontakt des Relais C in seiner Ruhelage zurückgeführt. Hierdurch wird der Motor zur Fortsetzung der Prüfung eingeschaltet.
  • Will man beim Abtasten mit der Prüfspitze das Lampensignal mitbenutzen, so wird durch den Schalter S der Motor vom Netz abgeschaltet, so daß nach Drücken der Lösetaste der Drahtvorschub stehenbleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Prüfung der Isolierung von Drähten, bei der der zu prüfende Draht durch ein leitendes Mediurn gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfstromkreis über einen Transformator mit einer in bekannter Weise als Relais wirkenden Glimmröhre, vorzugsweise einer - Dreielektrodenquecksilberröhre, verbunden ist. z. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine im Entladungskreis der Glimmlampe liegende Lösetaste, durch deren Öffnen nach erfolgter Feststellung des Isolationsfehlers der Betriebszustand durch das dabei erfolgende gleichzeitige Öffnen des Kontaktes eines zweiten, eine Signallampe und die Spule eines Ankerstromrelais ein- und ausschaltenden Relais wiederhergestellt wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem zu prüfenden Draht eine oder mehrere eisenfreie Drosseln vorzugsweise auf den Achsen der Abrollvorrichtung angebracht sind, zum Zwecke, die schwankende Wirkung der Selbstinduktion des auf der Rolle befindlichen Drahtes abzuschwächen.
DES72704D 1925-12-19 1925-12-19 Vorrichtung zur Pruefung der Isolierung von Draehten, bei der der zu pruefende Drahtdurch ein leitendes Medium gezogen wird Expired DE544112C (de)

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