DE403340C - Sicherheitseinrichtung fuer Hochspannungs-, insbesondere Roentgenanlagen - Google Patents

Sicherheitseinrichtung fuer Hochspannungs-, insbesondere Roentgenanlagen

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DE403340C
DE403340C DER59452D DER0059452D DE403340C DE 403340 C DE403340 C DE 403340C DE R59452 D DER59452 D DE R59452D DE R0059452 D DER0059452 D DE R0059452D DE 403340 C DE403340 C DE 403340C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/26Measuring, controlling or protecting
    • H05G1/54Protecting or lifetime prediction

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Sicherheitseinrichtung für Hochspannungs-, insbesondere Röntgenanlagen. Bei der Anwendung von Einrichtungen zur Erzeugung von Röntgenstrahlen, insbesondere wenn diese, wie es bei der Durchleuchtung mittels Röntgenstrahlen erforderlich ist, in dunklen Räumen benutzt werden, kann es leicht vorkommen, daß Personen, welche sich im Bereiche der Einrichtung befinden, mit den Hochspannungsleitungen oder sonstigen Hochspannung führenden Teilen in Berührung kommen und bei den hohen, in solchen Einrichtungen üblichen Spannungen von mehreren iooooo Volt und Stromstärken von mehreren iooMilliampere Schaden nehmen.
  • Ebenso kann es sich ereignen, daß plötzlich in der, wie üblich, der Röntgenröhre parallel geschalteten Funkenstrecke oder, wenn die Röntgenröhre durchschlagen ist und Luft nachzieht, zwischen den Elektroden der Röntgenröhre selbst eine verhältnismäßig starke elektrische Entladung, meistens in Form eines Lichtbogens, stattfindet, welche geeignet ist, Zerstörungen an der ganzen Einrichtung anzurichten, unter Umständen auch in der Nähe befindliche breunbare Körper zu entzünden. Auch tn diesem Falle ist es erwünscht, die Einrichtung so schnell als möglich außer Betrieb zu setzen, was bei bekannten Einrichtungen durch einen mit seiner Wicklung in den Primärstromkreis des die Röntgenröhre speisenden Transformators geschalteten selbsttätigen Moment-Maximalschalter bewirkt wird.
  • Bei manchen Anwendungen hoher Spannungen ist es erwünscht, die Hochspannung nur während eines begrenzten Zeitraumes, also etwa während der Dauer der Röntgenaufnahme, zu erzeugen. Es ist bekannt, zu diesem Zweck selbsttätige Schalter zu verwenden, deren Magnetwicklung in einem Nebenschlußweg zur Primärwicklung des die Röntgenröhre speisenden Transformators liegt, in welchem sich auch die Kontaktstücke einer Kontaktuhr befinden. Die eingangs geschilderten Gefahren bleiben aber bei diesen Einrichtungen bestehen, weil der mit seiner Wicklung im Nebenschluß liegende selbsttätige Schalter vor dem Ablauf der an der Kontaktuhr eingestellten Betriebsdauer nicht in Tätigkeit tritt, selbst wenn die Stromstärke in dem Transformator noch so hoch ansteigt.
  • Bei der neuen Einrichtung, die in einem Ausführungsbeispiel in der Abbildung der Schaltungsanordnung nach schematisch dargestellt ist, ist, wie es an sich bekannt ist, auf dem Eisenkern a des selbsttätigen Schalters b eine Wicklung c angebracht, die mit der zur Einstellung der gewünschten Zeitdauer des Betriebes der Anlage, also bei photographischen Aufnahmen der Expositionsdauer, dienenden Sekundenuhr (Kontaktuhr) d verbunden ist. Die Kontaktstücke e und f der Kontaktuhr sind, wenn die Uhr aufgezogen ist und während sie abläuft, ohne Berührung miteinander und berühren sich erst im Augenblick des Abgelaufenseins der Uhr. Gemäß der Erfindung trägt der ferromagnetische Kern a außer der Wicklung c noch eine Stromspule, eine Wicklung g, die in den Primärstromkreis des Transformators h geschaltet ist.
  • Treten nun in dem Augenblick des Abgelaufenseins der Sekundenuhr d die Kontaktstücke e und f in Berührung miteinander, so ist über sie die Wicklung c beiderseits an die Zuleitungen zur Primärwicklung des Transformators A angeschlossen und daher von Strom durchflossen, wodurch, infolge des Zusammenwirkens der Wicklungen c und -, der Elektromagnet a so verstärkt wird, daß er den selbsttätigen Schalter b auslöst und der Primärstromkreis des Transformators h geöffnet, die Einrichtung stromlos gemacht wird. Steigt jedoch noch vor der Berührung der Kontaktstücke miteinander, also während des Ganges der Kontaktuhr d, die Priniärstromstärke des Transformators lz, etwa infolge einer der eingangs geschilderten Ursachen, an, so reicht schon die Wirkung der von dein starken Strom durchflossenen Stromspule g hin, um durch Vermittlung des ferrornagnetisehen Kerns a den selbsttätigen Schalter in Tätigkeit zu setzen, so daß auch in diesem-Falle die Anlage stromlos gemacht wird.
  • Durch passende Bemessung der Strornspule g hat man es in der Hand, die Grenzstromstärke, bei welcher durch die Wirkung der Stromspule allein schon die Stromunterbrechung stattfindet, entsprechend zu -wählen und kann auch mittels eines Umschalters i wahlweise entweder die ganze Stromspule oder nur einen Teil von ihr in den Primärstromkreis einschalten und so die Grenzstromstärke, bei welcher der Schalter selbsttätig den Primärstromkreis öffnen soll, je nach Bedarf verschieden bemessen. Zu dem gleichen Zweck kann man auch in den Stromweg der Strornspule einen gegebenenfalls regelbaren Widerstand einschalten.
  • Die Regelbarkeit der Einstellung der Grenzstromstärke der Stromspule ist, wie ersichtlich ist, auch bei solchen Anwendungen vorteilhaft, wo es der einstellbaren Betriebsdauer, also der Nebenschlußwicklung c nebst Kontaktuhr, nicht bedarf.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Sicherheitseinrichtung für Hochspannungs, insbesondere Röntgenanlagen unter Verwendung eines selbsttätigen Schalters im Primärstromkreis des die Hochspannung liefernden Transformationsgerätes, dadurch gekennzeichnet, daß der selbsttätige Schalter eine mit den Kontaktstücken einer Kontaktuhr verbundene Nebenschlußwicklung und eine im Primärkreis des Transformationsgeräts liegende. Hauptstromwicklung trägt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Vorrichtungen (Umschalter, Widerstände o. dgl.) zur Regelung der Grenzstromstärke für das Inwirkungsetzen des selbsttätigen. Schalters durch die Hauptstrornwicklung.
DER59452D 1923-10-02 1923-10-02 Sicherheitseinrichtung fuer Hochspannungs-, insbesondere Roentgenanlagen Expired DE403340C (de)

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