DE914263C - Schutzeinrichtung fuer Senderoehren - Google Patents
Schutzeinrichtung fuer SenderoehrenInfo
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- DE914263C DE914263C DES12665D DES0012665D DE914263C DE 914263 C DE914263 C DE 914263C DE S12665 D DES12665 D DE S12665D DE S0012665 D DES0012665 D DE S0012665D DE 914263 C DE914263 C DE 914263C
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/52—Circuit arrangements for protecting such amplifiers
- H03F1/54—Circuit arrangements for protecting such amplifiers with tubes only
- H03F1/548—Protection of anode or grid circuit against overload
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Electromagnets (AREA)
Description
- Schutzeinrichtung für Senderöhren Beim Betrieb einer Senderöhre muß damit gerechnet werden-, da.B sie von Zeit zu Zeit durchschlägt. Dies hat einen starken Stromanstieg im Gefolge, der die Röhre beschädigen kann. Es. ist bekannt, vor der Röhre ein Schnellrelais anzuordnen, das durch den Stromanstieg zum Ansprechen gebracht wird und eine Sperrung des speisenden Gleichrichters verursacht. Hierbei ist jedoch nicht zu vermeiden, daß sich der große Glättungskondemsator über die Senderöhre entlädt. Durch Einbau eines zum Kondensator parallel liegenden., mit einer besonderen Zündanode versehenen Entladungsgefäßes ' (Ignitron) kann die Energie des Kondensators unschädlich gemacht werden. Zur Zündung des Entladungsgefäßes ist jedoch ein verhältnismäßig großer Aufwand erforderlich.
- Demgegenüber beruht die vorliegende Erfindung auf dem Gedanken, die Senderöhre durch einen Hilfsstromkreis zu schützen, der einen Widerstand enthält und im CTefahrenfalili geschlossen wird, so da,ß er d,iei Energie des Kondensators parallel zur Senderöhre ableitet. Hierbei kommt es vor allem darauf an, daß die Schließung des Hilfsstromkreises möglichst rasch vor sich geht. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Senderöhre @im Gefahrenfafile durch einen Hilfsstromkreis mit einer mechanischen Kontakteinrichtung überbrückt wird und daß zur Schließung des Hilfsstromkreises ein Haltemagnet mit einem Hauptmagnetfeld gleichbleibender Richtung, einer in Durchbrechungen des. Schenkeleisens, in. der Nachharschaft des Halteankers angeordneten Auslösewicklung und einem zwischen der Auslösewicklung und der magnetischen Spannungsquelle des Hauptkraftflusses abgezweigten, einen Luftspalt enthaltenden magnetischen Nebenschluß vorgesehen ist. Durch die. Auslöseiwicklung wird nur in einem dem Anker benachbarten Teil des 3lagnetkörpers des Haltemagneten eine erhebliche Induktionsänderung hervorgerufene, indem der Haltekraftfluß vom Anker weg und in. den magnetischen Nebenschluß hineingedrängt wird. Im übrigen Teil des Magnetkörpers bleibt der Hauptkraftfluß im wesentlichen unverändert. Infolgedessen hat ein derartiger Haltemagnet eine geringe magnetische Trägheit, so daß eine sehr geringe Eigenzeit von dem Zeitpunkt der Durchzündung der Senderöhre bis zur Schließung des Überbrückungsstromkreises erreicht werden kann, zumal wenn gleichzeitig für eine möglichst geringe blasse des Halteankers und der mit ihm zusammen bewegten Teile gesorgt wird.
- In der Zeichnung ist ein. Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. An einem von einen Transformator i z gespeisten Gleichrichter 12 ist über eine Glättungsdrossel' 13 und über ein Schnellrelais 15, durch dessen Kontakte das Sperrgitter des Gleichrichters 12 gesteuert werden kann, eine Senderöhre 16 angeschlossen. Parallel zur Senderöhre ist ein Hilfsstromkreis mit einem Widerstand 17 und einer mechanischen Kontakteinrichtung vorgesehen. Die Kontakteinrichtung besteht aus, zwei ruhenden Kontaktstücken und einer bmvegl,ichen Schaltbrücke. Sie, wird durch einen Haltemagneten 18 gesteuert, dessen Anker ig mit der beweglichen. Schaltbrücke vereinigt, z. B. verlötet sein kann. Im geöffneten. Zustand wird der Anker ig vom Magneten 18 entgegen einer Rückzugskraft festgehalten, wiei in der Zeichnung dargestellt. Als magnetische Spannungsquelle des Haltemagneten dient ein Dauermagneteinsatz, dessen Pole mit NN, SS bezeichnet sind, Der Magnet 18 ist dreischenklig ausgeführt. Dadurch wird es ermöglicht, bei gedrungener Gestalt des Magnetkörpers die Masse des Halteankers sehr klein zu machen,. Außerdem kann. dabei eine gute magnetische, Abschirmung des Dauermagneteinsatzes dadurch erreicht werden, daß der letztere: einen Teil des mittleren Schenkels. bildet, so daß er vom Joch und den beiden äußeren Schenkeln umfaßt wird. Oberhalb des Dauermagneten. sind die drei Schenkel einander bis auf sehr schmale Luftspalte 25 genähert. Die Enden der drei Schenkel sind ails geblätterte Polschuhe ausgeführt, wobei sich der mittlere Schenkel nach seinem freien Ende verjüngt und die äußeren Schenkel entsprechend verbreitert sind, was ebenfalls dazu beiträgt, die Masse des Ankers. so klein wie möglich zu machen. Der mittlere Schenkel des Magneten weist im Polschuh zwei nebeneinanderliegende Durchbrechungen 22 auf, in denen die Auslösewicklung liegt, die aber in der Zeichnung der Deutlichkeit halber nicht dargestellt ist. Durch die Auslösewicklung werden. örtliche Hilfsfelder erzeugt, welche den. Hauptkraftfluß stellenweise schwächen und dafür an den gegenüberliegenden Stellen verstärken.. Der Verstärkung ist aber mit der Sättigung der zuletzt genannten Stellen eine Grenze gesetzt, während andererseits die Schwächung an den gegenüberliegenden Stellen bis zur völligen. Aufhebung des ursprünglichen: Feldes führen kann. Daraus ergibt sich insgesamt eine Schwächung des Haltekraftflusses, die den Anker zum Abfallen bringt. Der vom Anker verdrängte Haltekraftfluß kann, sich über den magnetischen i\Tebeniveg (Luftspalt 25) schließen, dessen Querschnitt so groß ist, daß er ungesättigt bleibt. Damit die Aus.lösewieklung keine gegenmagnetisierende Wirkung längs der Bahn des Hauptkraftflusses ausüben kann, wird eine zusätzliche Wicklung vom halben Durchflutungs,wert in der gleichen Zone des mittleeren , Schenkels um diesen herumgelegt. Zur Aufnahme dieser Wicklung ist der Polschuh des mittleren Schenkels mit seitlichem Aussparungen 23 versehen. Die Zwischenräume zwischen, den Aussparungen 23 und; den Durchbrech;ungen 22. sind halb so breit wie der Zwischenraum zwischen den, beiden Durchbrechungen. Die in den Aussparungen liegende Spule ist in entgegengesetztem Sinn gewickelt wie die in den Durchbrechunge@n liegende Spule. Die beiden Spulen sind hintereinandergeschaltet und bilden zusammen die Auslösewicklung. Eine Auslösewicklung, die, kürzere Stirnverbindungen aufweist, aber magnetisch und eIektrisch der beschriebenen, gleichwertig ist, besteht aus drei Spulen, deren Wendungszahlen einander gleich sind und von denen die eine in den, beiden Durchbrechungen .untergebracht ist: und diese zur Hälfte ausfüllt, während die beiden anderen je den restlichen Raum einer Durchbrechung ausfüllen und in der benachbarten. Aussparung liegen. Die drei Spulen werden hi;ntereinandergeschaftet, derart, daß die in einer Durchbrechung liegenden Sp.ulenseiten vom Strom in der gleichen Richtung durchflossen werden und daß die in der anderen Durchbrechung liegenden Spulenseiten beide in der entgegengesetzten Richtung vom Strom durchflossen werden. Magneten mit einer derartigen Auslösewicklung ohne längsmagnetisierende Komponente sind nicht polarisiert und werden Sperrmagneten genannt. Die Auslösung des Sperrmagneten 18 kann - durch das Schnel-l'relais 15 gemeinsam mit der Sperrung des Gleichrichters 12 verursacht werden. Es ist aber auch möglich, die Auslösewicklung in. dem Hauptstromkreis der Senderöhre anzuordnen, da selbst bei einem sehr hohen Anstieg dieses Stromes wegen, der fehlenden längsmagnetisierenden Wirkung keine Gefahr besteht, daß der Halteanker kleben bleibt, wie es bei einem Haltemagneten mit Gregenma:gnetits.ierung vorkommen kann, wenn die Gegenmagnetisierung so, stark wird, daß sie einen entgegengesetzten Hal'tekraftfluß hervorruft.
- Die Aufhebung der Überbrückung kann durch eine mechanische Bewegung der beweglichen Schaltbrücke oder z. B. mittels eines ferngesteuerten Druckluftantriebes bewirkt werden.. Nach der Zeichnung ist zur Öffnung des Hilfsstromkreises eine zweite elektromagnetische Einrichtung vorgesehen. Diese besteht nach der Figur aus einem Doppelmagneten 2i, dessen beide Teile voneinaider isoliert sind und zugleich die ruhenden Kontaktstücke bilden oder mit diesen unmittelbar z. B. durch Lötung vereinigt sind. Die Magneten. 21 können ebenfalls, wie dargestellt, als Sperrmagneten ausgebildet sein. Sie besitzen je zwei Durchbrechungen 24, die vom Auslösestrom in entgegengesetzten Richtungen durchflutet werden. Die Durchbrechungen 24 liegen in der Bahn des Hauptkraftflusses hintereinander. Infolgedessen kann keine längsmagnetisierende Komponente auftreten. Die absolute Richtung des Auslösestromes ist für die Auslösung bedeutungslos, da auch diese Magneten als Sperrmagneten nicht polarisiert sind. Der Anker i9 schwingt zwischen den beiden Magneteinrichtungen i8und 2i hin und her und ist zu diesem Zweck an einem gespannten Klaviersaitendraht 2o befestigt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzeinrichtung für Senderöhren, da. durch gekennzeichnet, daß zur Senderöhre (12) ein Hilfsstromkreis parallel geschaltet ist und da.ß zur Schließung des Hilfsstromkreises ein, Haltemagnet (18) mit einem Hauptmagnetfeld gleichbleibender Richtung, einer in Durchbreehungen (22) des Schenkeleisens in der Nachbarschaft des Halteainkers (ig) angeoTdneten Auslösewicklung und einem zwischen der Auslösewicklung und der magnetischen Spannungsquelle des Hauptkraftflusses abgezweigten, einen Luftspalt (25) enthailtenden magnetischen Nebenschluß vorgesehen ist.
- 2. Schutzeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösawicklung des Haltemagneten (18) in einem Steuerstromkreis angeordnet ist, der vom. einem zur Sperrung des speisenden Gleichrichters vorgesehenen Relais mitgesteuert wird.
- 3. Schutzeinrichtung nach: Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Auslösewicklung dets Haftemagneten (18) im Hauptstromkreis der Senderöhre angeordnet ist.
- 4. Schutzeinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Auslösewicklung des Hältemagneten (18), daß die mit ihr hervorgerufene Gesamterregung praktisch keine in der Bahn des Hauptkraftflusses längs.magmtisierende Wirkung ausübt. Angezogene Druckschriften VDE-Fachberichte 1950, S.41 ff.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES12665D DE914263C (de) | 1944-10-18 | 1944-10-18 | Schutzeinrichtung fuer Senderoehren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES12665D DE914263C (de) | 1944-10-18 | 1944-10-18 | Schutzeinrichtung fuer Senderoehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE914263C true DE914263C (de) | 1954-06-28 |
Family
ID=7474063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES12665D Expired DE914263C (de) | 1944-10-18 | 1944-10-18 | Schutzeinrichtung fuer Senderoehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE914263C (de) |
-
1944
- 1944-10-18 DE DES12665D patent/DE914263C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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