DE544044C - Einrichtung zum Ausgleichen der Fadenspannung fuer Doppeldraht-Zwirnspindeln - Google Patents
Einrichtung zum Ausgleichen der Fadenspannung fuer Doppeldraht-ZwirnspindelnInfo
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
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- D01H1/105—Arrangements using hollow spindles, i.e. the yarns are running through the spindle of the unwound bobbins
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- D01H7/868—Yarn guiding means, e.g. guiding tubes
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Ausgleichen der Fadenspannungen
für Doppeldraht-Zwirnspindeln.
Bei den Spindeln dieser Art wird der Faden seitlich oder über Kopf von auf der umlaufenden
Spindel angeordneten stillstehenden Spulen abgezogen. Der von der Spule kommende
Faden wird durch die hohl ausgebildete Spindel hindurchgeführt und über eine umlaufende
Zwirnscheibe zur Aufwickelspule geleitet. Bei diesen Spindeln besteht jedoch der IsTachteil,
daß während des Zwirnens kein Ausgleich der verschiedenen, während des Zwirnens auftretenden Spannungen vorhanden ist.
Diese Spannungsschwankungen entstehen u.a. durch ungleich starkes Garn, bei seitlichem
Abzug infolge der verschiedenen Fadenablaufwinkel und durch den abnehmenden Durchmesser
der Lieferspule, beim Abzug über
'-ο Kopf durch die mehr oder weniger großen Reibungen auf dem Mantel der Ablaufspule.
Infolge dieser ungleichmäßigen Spannung während des Zwirnens trat bisher ein häufiges
Reißen des Fadens ein, so daß ein ungestörter
!5 Arbeitsgang mit diesen Spindeln nicht möglich
ist. Außerdem entstehen hierbei Durchmesserschwankungen des Fadenballons, welche
einen ungleichmäßigen Zwirn hervorrufen.
Zweck der Erfindung ist, dem Faden eine dauernd gleichmäßige Spannung zu geben, um somit ein Zerreißen desselben zu vermeiden und einen gleichmäßigen Zwirn zu erzielen.
Zweck der Erfindung ist, dem Faden eine dauernd gleichmäßige Spannung zu geben, um somit ein Zerreißen desselben zu vermeiden und einen gleichmäßigen Zwirn zu erzielen.
Die Erfindung besteht darin, daß zur Aufnahme einer Fadenreserve zwischen der Fadenaustrittstelle
in der Spindel und der Zwirnscheibe ein mit dem Spindelwirtel bzw.
mit der Zwirnscheibe fest verbundener Fadenaufspeicherring angeordnet ist.
Die Vorteile dieser Erfindung bestehen darin, daß der Faden eine immer gleichmäßige
und weiche Spannung bei gleichbleibender Ballongröße erhält, so daß Fadenbrüche vermieden
werden, daß ferner ein gleichmäßiger Zwirn entsteht und es möglich ist, mit den
höchsten Spindeldrehzahlen, z. B. bis zu 18000 Spindel drehungen = 36000 Garndrehungen
in der Minute, zu zwirnen. Diese ' Vorteile werden dadurch erreicht, daß die
schwankenden Reibungskräfte des ablaufen den Fadens, welche an der Ablaufspule und
in der Zwirnspule auftreten, jeweils so ausgeglichen werden, daß dieselben immer gleich
der Zentrifugalkraft des Fadenballons sind. Bei abnehmender Fadenspannung wird der
Fadenüberschuß vom Aufspeicherring aufgenommen, wodurch die verminderte Reibung infolge des Fadenüberlaufes über einen mehr
oder weniger großen Teil des Umfangs des Aufspeicherringes erhöht und somit wieder
der Ausgleich gegenüber der Zentrifugalkraft des Ballons geschaffen wird. Bei zunehmender
Spannung hingegen wickelt sich diese aufgespeicherte Fadenreserve wieder ab; die am
Aufspeicherring auftretende Reibung wird 6g also vermindert, wodurch wiederum der
Kräfteausgleich zwischen Reibung und Zentrifugalkraft des Ballons eintritt. Im ersteren
Falle erfolgt das Herumlegen des Fadens um den Aufspeicherring. dadurch, daß der
großer werdende Ballon infolge des Luftwiderstandes gegenüber der Spindeldrehzahl
zurückbleibt, wogegen im zweiten Falle infolge des tangentialen Fadenzuges zur Zwirnscheibe
der Faden gegenüber der Spindeldrehzahl vorauseilt. Dieses Spiel wiederholt sich beim Zwirnen dauernd und derart
schnell, daß ein vollkommener Ausgleich der Kräfte stattfindet, wodurch eine gleichbleibende
Spannung und eine stets gleiche Ballongröße erzielt wird·.
Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dar, und zwar zeigt:
* Fig. ι eine derartige Zwirnvorrichtung im Längsschnitt,
* Fig. ι eine derartige Zwirnvorrichtung im Längsschnitt,
Fig. 2 einen Schnitt A-B der Fig. i, jedoch
in größerem Maßstabe,
Fig. 3 ebenfalls einen Schnitt A-B der Fig. i, jedoch in anderer Ausführung und
größerem Maßstabe.
Auf der umlaufenden Zwirnspindel α befindet sich der Spulenhalter b, welcher durch
ein Gewicht c stillgehalten werden kann und die Fadenablaufspule trägt. Der Faden e,
der über Kopf von der Spule abgezogen und durch die Zwirnspindel α hindurchgeführt
wird, gelangt durch eine Öffnung / sowie über die umlaufende Zwirnscheibe g zur
Fadenaufwickelspule. An der umlaufenden Zwirnscheibe g ist um den Wirtel Ji der
Zwirnspindel α ein geteilter Fadcnaufspeicherring i angeordnet, wobei sich zwischen
den Teilstellen Glasfadenführerröllchen k befinden.
Der Faden geht über eines der Glasfadenführerröllchen k zur Scheibe g. Beim
Drehen der Spindel und bei Abnahme der Fadenspannung, hervorgerufen durch Mehrabgabe
seitens der Ablaufspule, bleibt der Faden infolge Luftwiderstandes u. dgl. gegenüber
der Zwirnscheibe g zurück und windet sich so weit auf den Fadenaufspeicherring i
auf, bis ein Ausgleich der Fadenspannung herbeigeführt ist. Hierdurch wird eine Fadenreserve
geschaffen, welche bei Zunahme der Spannung allmählich verbraucht wird, so daß ein Reißen des Fadens bei den verschiedenen
Fadenspannungen vermieden wird.
An Stelle des geteilten Ringes i können auch auf der Scheibe g im gleichen Kreise
nur Glasfadenführerröllchen k angeordnet werden, wodurch der Faden weitgeheudst geschont
wird (Fig. 3).
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zum Ausgleichen der Fadenspannungen für Doppeldraht-Zwirnspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auf nähme η einer Fadenreserve zwischen der Fadenaustrittstelle (/) in der Spindel (α) und der Zwirnscheibe (g) ein • mit dem Spindelwirtel (/;·) "bzw. mit der Zwirnscheibe (g) fest verbundener Fadenaufspeicherring (i) angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE544044T | 1930-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544044C true DE544044C (de) | 1932-02-12 |
Family
ID=34258092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930544044D Expired DE544044C (de) | 1930-04-13 | 1930-04-13 | Einrichtung zum Ausgleichen der Fadenspannung fuer Doppeldraht-Zwirnspindeln |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1900037A (de) |
| DE (1) | DE544044C (de) |
| GB (1) | GB361792A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973364C (de) * | 1951-07-28 | 1960-02-04 | Walter Dipl-Ing Morawek | Doppeldraht-Zwirnspindel |
| DE1268031B (de) * | 1964-01-17 | 1968-05-09 | Barmag Barmer Maschf | Doppeldrahtzwirnspindel |
| DE1510842B1 (de) * | 1965-01-15 | 1970-03-12 | Palitex Project Co Gmbh | Fadenspeicherscheibe an Doppeldrahtspindeln |
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|---|---|---|---|---|
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| US2560848A (en) * | 1948-02-14 | 1951-07-17 | Duplan Corp | Yarn take-up disk for double twist spindles |
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| NL93699C (de) * | 1955-10-06 | |||
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-
1930
- 1930-04-13 DE DE1930544044D patent/DE544044C/de not_active Expired
-
1931
- 1931-03-30 GB GB9609/31A patent/GB361792A/en not_active Expired
- 1931-04-04 US US527750A patent/US1900037A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB361792A (de) | 1931-11-26 |
| US1900037A (en) | 1933-03-07 |
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