DE634830C - Umspinneinrichtung - Google Patents
UmspinneinrichtungInfo
- Publication number
- DE634830C DE634830C DEO21004D DEO0021004D DE634830C DE 634830 C DE634830 C DE 634830C DE O21004 D DEO21004 D DE O21004D DE O0021004 D DEO0021004 D DE O0021004D DE 634830 C DE634830 C DE 634830C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- thread
- spinning
- bobbin
- core
- increase
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009987 spinning Methods 0.000 claims description 15
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 5
- 239000004753 textile Substances 0.000 claims description 4
- 239000011162 core material Substances 0.000 description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
- D02G3/22—Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
- D02G3/36—Cored or coated yarns or threads
- D02G3/362—Cored or coated yarns or threads using hollow spindles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
- Umspinneinrichtung Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Einrichtung zum Umspinnen eines durch die Fadenlieferspule hindurchlaufenden Seelenfadens mit Textilfäden, insbesondere mit feinen Textilfäden.
- Bei den bekannten Einrichtungen, wo der zu umspinnende Faden durch die das Umspinnmaterial tragende Spule hindurchgeht, müssen zum Erzielen einer möglichst gleichmäßigen Spannung des Umspinnmaterials, die für die Qualität und das Aussehen des umsponnenen Fadens von ausschlaggebender Bedeutung ist, besondere Maßnahmen getroffen werden. Diese Spannung wurde bisher meist durch Entlangführen des Umspinnmaterials an Maschinenteilen, durch Fadenführer, durch Umschlingen von Maschinenteilen oder durch Bremsen der Spule bzw. des Umspinnfadens erreicht. Zu diesem Zwecke sind Fadenführer oder Bremsvorrichtungen notwendig, deren Schwerpunkt nicht in der Spulenachse liegen kann und die durch die Unmöglichkeit einer einfachen Zentrierung hohe Arbeitsdrehzahlen bei wirtschaftlich tragbaren Herstellungspreisen nicht zu erreichen gestatten. Selbst wenn man aber diese Teile vollkommen zentrisch lageiii würde, ist die Spannung immer von Vibrationen, Schmierverhältnissen und sonstigen Zufälligkeiten abhängig und läßt sich, besonders bei empfindlichem und wenig reißfestem Umspinnmaterial, nicht so fein und gleichmäßig einstellen, daß bei hohen Drehzahlen ein häufiges Reißen vermieden werden kann. Die hohe Zahl der praktisch vorkominenden Fadenbrüche macht die Steigerung der Umdrehungszahl bei den bekannten Einrichtungen über ein gewisses Maß hinaus unmöglich.
- Zweck der Erfindung ist, die Drehzahl der Spule, durch deren Achse der zu umspinnende Faden hindurchgeht, so weit zu steigern,, daß die Fliehkraft des letzten Teiles des jeweils vor der Umspinnstelle befindlichen umspinnenden Fadens genügend groß ist, um ohne Verwendung irgendwelcher spannender oder reibender Teile eine tadellose Umspinnung zu ermöglichen und eine genügende, vollkommen gleichmäßige, nicht stoßweise arbeitend Spannung des umspinnenden Fadens zu gewährleisten.
- Die Erfindung besteht darin, daß der uni den Seelenfaden herumzuwickelnde Faden während des Umspinnens von der Spule zum Seelenfaden führungslos läuft und nur beim In- oder Außerbetriebsetzen der Umspinnmaschine an der äußeren Kante eines an sich bekannten, oben auf dem Träger der Fadenlieferspule lösbar befestigten topf- oder scheibenförmigen Abstandstellers entlanggleitet. Ein Führen des Umspinnfadens bei Inbetriebnahme der Umspinnmaschine bis annähernd zum Erreichen der Betriebsdrehzahl ist notwendig, damit der Luftwiderstand nicht den letzten umspinnenden Fadenteil an die Spindel drückt und verhindert, daß die Fliehkraft diesen Fadenteil von der Spindel, ;%ry abzieht. '" Eine solche Einrichtung hat gegenüber- 'r'.; kannten Umspinneinrichtungen den Vorteg, daß eine wesentlich größere Umlaufzähl er reicht werden kann. Auch bei über 8ooo Umdr./min. ist ein Reißen selbst der minderwertigsten Fäden nicht zu befürchten, und die Fäden werden mit gleichmäßiger Spannung um den Seelenfaden gelegt.
- Zwecks Erhöhung der Fliehkraft ohne weitere. Steigerung der Drehzahl kann auf den herumzuwickelnden Faden erfindungsgemäß eine freifliegende Öse aufgeschoben werden. Dadurch wird das Gewicht des freifliegenden Fadenteiles erhöht, was eine Vermehrung der Fliehkraft und der Fadenspannung zur Folge hat.
- Zur Erläuterung der Erfindung ist auf der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Der Seelenfaden i, der umsponnen werden soll, geht durch ein feststehendes Rohr z hindurch, auf dem ein Abstandsteller 3 entweder befestigt oder drehbar gelagert ist. Die Umspinnspule 5, 6 ist auf einem Spulenträger 7 befestigt, der drehbar auf dem Rohr sitzt und mittels eines Zahntriebes d. o. dgl. gedreht wird. Oben auf dem Spulenträger 7 ist der- Abstandsteller 3 befestigt, der einen nach der Fadenlieferspule 6 gerichteten @,.,_lansch 9 besitzt. Der Faden 6' läuft von der "üle 6 an den Seelenfaden i. Wenn die be-,:ft@z4b-smäßige Drehzahl erreicht wird, kann dÄ= zunächst am Flansch 9 des Abstands-'@T@@lers 3 anliegende Umspinnfaden 6' diesen Flansch 9 verlassen, so daß das Umspinnen nunmehr, ohne daß der Abstandsteller 3 vom Umspinnfaden 6' berührt wird, erfolgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Umspinnen eines durch die Fadenlieferspule hindurchlaufenden Seelenfadens mit Textilfäden, insbesondere mit feinen Textilfäden, dadurch gekennzeichnet, daß der um den Seelenfaden (i) herumzuwickelnde Faden (6') während des Umspinnens von der Spule (6) zum Seelenfaden (i) führungslos läuft und nur beim In- und Außerbetriebsetzen der Umspinnmaschine an der äußeren Kante (Flansch 9) eines oben auf dem Träger (;) der Fadenlieferspule (6) lösbar befestigten topf- oder scheibenförmigen Abstandstellers (3) entlang,-leitet. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erhöhen der Fliehkraft auf den herumzuwickelnder Faden (6') eine freifliegende Öse aufgeschoben ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO21004D DE634830C (de) | 1933-12-16 | 1933-12-16 | Umspinneinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO21004D DE634830C (de) | 1933-12-16 | 1933-12-16 | Umspinneinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE634830C true DE634830C (de) | 1936-09-04 |
Family
ID=7355381
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO21004D Expired DE634830C (de) | 1933-12-16 | 1933-12-16 | Umspinneinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE634830C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2729050A (en) * | 1951-10-09 | 1956-01-03 | Honig Frank | Apparatus for and method of preparing textile strands by twisting, twining, wrapping, and covering |
| DE1089825B (de) * | 1957-07-30 | 1960-09-29 | Gaston Louis Pourtier | Zentralspinner zum Bewickeln von Draehten u. dgl. |
-
1933
- 1933-12-16 DE DEO21004D patent/DE634830C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2729050A (en) * | 1951-10-09 | 1956-01-03 | Honig Frank | Apparatus for and method of preparing textile strands by twisting, twining, wrapping, and covering |
| DE1089825B (de) * | 1957-07-30 | 1960-09-29 | Gaston Louis Pourtier | Zentralspinner zum Bewickeln von Draehten u. dgl. |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE544044C (de) | Einrichtung zum Ausgleichen der Fadenspannung fuer Doppeldraht-Zwirnspindeln | |
| DE634830C (de) | Umspinneinrichtung | |
| DE832651C (de) | Vorrichtung zum fortlaufenden Aufwickeln von Fadenkabeln | |
| DE601637C (de) | Zwirnvorrichtung | |
| DE577911C (de) | Doppeldraht-Zwirnspindel | |
| DE572447C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kunstseide | |
| DE960163C (de) | Verfahren zum Herstellen eines Zwirnes, insbesondere Cordzwirnes aus zwei Faeden | |
| DE369157C (de) | Bremsvorrichtung fuer Spulen von Textilmaschinen | |
| DE636838C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kunstseide | |
| DE850643C (de) | Einrichtung zum Umspinnen elastischer Faeden mit einem nicht elastischen Huellfaden | |
| AT132304B (de) | Anordnung der Fadenablaufspulen bei Doppeldraht-Zwirnspindeln. | |
| AT131427B (de) | Ausgleichvorrichtung für Zwirnmaschinen. | |
| DE560346C (de) | Verfahren zum Schlichten oder Faerben im laufenden Einzelfaden, insbesondere fuer Kunstseide | |
| DE558809C (de) | Vorrichtung zum Verwinden von Draehten waehrend des Aufspulens | |
| DE568935C (de) | Spulenlagerung fuer Vorspinn-, Feinspinn- und Zwirnmaschinen | |
| DE348133C (de) | Kreuzschussspulmaschine | |
| DE499563C (de) | Vorrichtung zur Drahtgebung und Verhinderung der Ballonbildung fuer Zwirnspindeln | |
| DE557786C (de) | Doppeldraht-Zwirnspindel | |
| DE357730C (de) | Streckwerk fuer Tellerspinnmaschinen zur Herstellung von Papiergarn | |
| DE459482C (de) | Fadenspannvorrichtung fuer Spinnkoepfe von Umspinnmaschinen | |
| DE498831C (de) | Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung fuer Umspinnmaschinen | |
| DE541719C (de) | Umspinnkopf | |
| DE683712C (de) | Vorrichtung zum Umspinnen von Gummifaeden | |
| DE486816C (de) | Spinnmaschine | |
| DE650349C (de) | Vorrichtung zur Herstellung gleichmaessig ausgeschrumpfter Kunstseide nach dem Spulenspinnverfahren |