DE560346C - Verfahren zum Schlichten oder Faerben im laufenden Einzelfaden, insbesondere fuer Kunstseide - Google Patents
Verfahren zum Schlichten oder Faerben im laufenden Einzelfaden, insbesondere fuer KunstseideInfo
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- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
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Description
- Verfahren zum Schlichten oder Färben im laufenden Einzelfaden, insbesondere für Kunstseide Das Schlichten (Auftragen von Leim usw.) von Textilfäden geschieht gewöhnlich im Strang, im aufgebäumten Zustand usw. oder auch durch Führen des Einzelfadens durch einen Trog mit der Schlichtemasse. Es versteht sich von selbst, daß :ein geregelter Auftrag der Schlichtemasse hierbei. entweder überhaupt nicht oder nur unter Zuhilfenahme mehr oder weniger verwickelter besonderer Einrichtungen gewährleistet werden kann.
- Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren, welches es gestattet, das Schlichten des Einzelfadens in ähnlicher Weise wie beim Paraffinieren, Ülen usw. vorzunehmen: es ist dem Bekannten gegenüber dadurch gekennzeichnet, daß es die genaue Einstellung der erforderlichen Menge der Schlichtemasse in Abhängigkeit von der Fadengeschwindigkeit gestattet. Das Verfahren erfordert eine Verteilungsvorrichtung für die Auftragsmasse, die genau für jeden Faden die gewünschte Menge des Auftragsmittels liefert, sowie eine Einrichtung .für das Trocknen selbst. Die Verteilung des Auftragsmittels wird je nach der Menge, welche man auf den Faden übertragen will, geregelt; hieraus folgt, daß der Ausfluß der Verteilungseinrichtung in einer bestimmten Be7,iehung zu der Laufgeschwindigkeit des Fadens stehen muß. Es ist also erforderlich, bei einer Erhöhung der Laufgeschwindigkeit des Fadens auch den Ausfluß des Verteilers zu vergrößern, und zwar in der Weise, daß die von einer Längeneinheit des Fadens aufgenommene Masse konstant bleibt.
- Diese Beständigkeit, die bei Beginn der Inbetriebsetzung genau eingestellt wird, kann z. B. durch Zwischenschaltung eines durch die Umlaufgeschwindigkeit der Spule gesteuerten Ausflußreglers (z. B. einer Pumpe) zwischen die Aufwickelspule des Fadens, welche durch Maschinenkraft angetrieben wird, und die Verteilungsvorrichtung bewerkstelligt werden.
- Die Imprägnierungseinrichtung kann aus einem docht- oder schwammartigen Gebilde bestehen, ebenso aus Metall, Glas oder Porzellan hergestellt sein; überhaupt kann jede geeignete Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens Verwendung finden, die den Zweck erfüllt, den Faden, der mit ihr in Berührung kommt, unter leichter Reibung mit der erforderlichen Menge des Auftragsmittels zu versehen. Als Imprägnierungsvorrichtung kann man z. B. einen solchen Apparat benutzen, wie er zum Einfetten von Maschinenteilen üblich ist.
- Eine beispielsweise Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Hieraus ersieht man, wie der Faden T von der feststehenden, Spule z kommt und sich auf die Spule 3 aufwickelt, die durch irgendein geeignetes Mittel in Umdrehung versetzt wird. Nachdem dieser Faden durch einen Fadenführer q. und eine Fadenspann- und -bremsvorrichtung 5 hindurchgegangen ist, kommt,er auf seiner Bahn mit dem gespannten Teil mit einem Organ 6 zur Imprägnierung mit der Auftragsmasse in Berührung, das durch die Leitung 8 mit einer Verteilungsvorrichtung 7 in Verbindung steht; der Ausfluß dieser letzteren Vorrichtung, welche bei jedem Arbeitsgang geregelt werden kann, schwankt im Verhältnis der Umlaufgeschwindigkeit der Spule 3 und in demselben Sinne wie diese Geschwindigkeit.
- Wenn man ein Auftragsmittel verwendet, das sehr schnell trocknet, so benötigt man keine besondere Trockeneinrichtung zwischen dem Teilstück 6 und der :Spule 3; wenn jedoch in gewissen Fäll-en eine solche Einrichtung sich empfiehlt, so müßte sie natürlich an der am meisten geeigneten Stelle zwischen diesem Teilstück und der Spule 3 angeordnet sein.
- Das beschriebene Verfahren hat den Vorteil, daß man das .Schlichten des Einzelfadens vornehmen kann, indem man zu diesem Zweck vorzugsweise eine Vorrichtung verwendet, die bereits zur Ausführung einer anderen Maßnahme bei der Fadenbehandlung dient, z. B. eine Maschine, welche das Aufwickeln des Fadens auf Spindeln bzw. auf zylindrische oder kegelige Spulen für die Vorbereitung zum Weben bewerkstelligt usw.
- Das vorstehend beschriebene Verfahren ist auch in gleicher Weise für das Färben von Fäden anwendbar. In diesem Falle genügt es, das Schlichtebad einfach durch ein Färbebad zu ersetzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Schlichten oder Färben im laufenden Einzelfaden, insbesondere für Kunstseide, unter Vorbeiführung des Fadens an einer Auftragsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Auftragsvorrichtung in der Zeiteinheit abgegebene Menge des Tränkungsmittels selbsttätig (beispielsweise durch in Abhängigkeit von der Spulengeschwindigkeit angetriebene Pumpen) der Fadengeschwindigkeit angepaßt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR560346X | 1931-05-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE560346C true DE560346C (de) | 1932-10-01 |
Family
ID=8942871
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV26910D Expired DE560346C (de) | 1931-05-22 | 1931-06-07 | Verfahren zum Schlichten oder Faerben im laufenden Einzelfaden, insbesondere fuer Kunstseide |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE560346C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1233360B (de) * | 1959-04-07 | 1967-02-02 | Onderzoekings Inst Res | Vorrichtung zum Appretieren eines kontinuierlich fortlaufenden Fadens oder Garnes |
| DE1271751B (de) * | 1964-06-18 | 1968-07-04 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Einregeln der Einfachstromkreise von Telegrafierstromumsetzern |
-
1931
- 1931-06-07 DE DEV26910D patent/DE560346C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE1233360B (de) * | 1959-04-07 | 1967-02-02 | Onderzoekings Inst Res | Vorrichtung zum Appretieren eines kontinuierlich fortlaufenden Fadens oder Garnes |
| DE1271751B (de) * | 1964-06-18 | 1968-07-04 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Einregeln der Einfachstromkreise von Telegrafierstromumsetzern |
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