DE459482C - Fadenspannvorrichtung fuer Spinnkoepfe von Umspinnmaschinen - Google Patents

Fadenspannvorrichtung fuer Spinnkoepfe von Umspinnmaschinen

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DE459482C
DE459482C DEF63020D DEF0063020D DE459482C DE 459482 C DE459482 C DE 459482C DE F63020 D DEF63020 D DE F63020D DE F0063020 D DEF0063020 D DE F0063020D DE 459482 C DE459482 C DE 459482C
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DEF63020D
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Froitzheim & Rudert
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Froitzheim & Rudert
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/36Cored or coated yarns or threads
    • D02G3/362Cored or coated yarns or threads using hollow spindles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Fadenspannvorrichtung für Spinnköpfe von Umspinnmaschinen. Gegenstand der Erfindung ist ein Spinnkopf zum Umspinnen von Drähten und Schnüren mit Fäden oder Band aus textilen oder metallischen Rohstoffen.
  • Es war bisher üblich, das Spinngut mit der Spule auf eine Klemmhülse zu stecken, die sich frei auf einem Rohr drehte. Das Rohr war mit einer Rillenscheibe und einem runden Teller verbunden und wurde durch Schnur oder Rundriementrieb um eine hohle, feststehende Achse getrieben. Auf dem Teller befanden sich die Teile zur Fadenführung und eine Spulenbremse, die an der Spule durch Federdruck anlag und die Spule am freien Abrollen hinderte. Eine gleichmäßige Fadenspannung, die für fehlerfreies Arbeiten erforderlich ist, war nicht vorhanden.
  • Die Erfindung besteht in einer Vorrichtung, welche die Spulenbreinsung mit der Fadenspannung derart verbindet, daß die Bremswirkung von der Fadenspannung geregelt wird. In Abb. i bis 4 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In der Hülse i sind die Kugellager :2 durch AbstandsrOhre 3 und Mutter 4 fest gelagert. Durch die Mutter 5 wird der Spinnkopfkörper 6 mit den inneren Laufringen der Kugellager 2 fest verbunden. Seine Bewegung erhält der Spinnkopfkörper durch ein Zahnrad 7, das fest mit ihm verbunden ist. Auf dein Körper ist der Spulenklemm.dorn 8 und die Teile für die Fadenspannung angebracht. Spulenklemmdorn 8 ist durch Kugeln 9 und io leicht laufend gelagert und wird mit dem Spinnkopfkörper durch die Mutter 23 zusammengehalten. Die Mutter 23 ist im Durchmesser so klein gehalten, daß die Spule 24 sich darüber hinwegziehen läßt, die durch Klemmung auf dem Spulenklemmdorn 8 festgeklemmt wird. Das ölstandrohr 25 verhindert ein Ausfließen des Öles, das sich in dem Hohlraum zwischen den Kugellagern :2 befindet. Der untere Teil des Spulenklemmdornes 8 ist als Bremsscheibe ausgebildet, um deren halben Umfang das Bremsband i i liegt. Das Bremsband i i ist mit einem Ende am Bolzen 13 befestigt und mit dem anderen Ende am Ring 12, der um- Bolzen 13 schwingt. Zwischen den Kugeln 14 und der Mutter 15 ist leicht drehbar der Teller 16 angeordnet, der die Windschutzkappe 17 trägt. In seiner Bewegung um die Achse ist Teller 16 durch die in Schlitze eingreifenden Bolzen 13 und Stift 18 begrenzt. Zwischen Ring 12 und Teller 16 ist eine verstellbare Feder i 9 geschaltet, welche die beiden Teile in der Ruhelage in der in Aüb. 2 ILu:ü 3 gezeichneten Stellung hält. Ein Fliehgewicht 2o ist drehbar um den Bolzen 2i gelagert, der fest im Spinnkopfkörper 6 sitzt. Ein Zapfen 22 am Fliehgewicht 2o greift in eine Aussparung 27 des Teller 16 ein. Das Ganze ist vor Staub und Fäden durch Deckel 26 abgedeckt und geschützt. Sämtliche Teile sind konzentrisch um die Spinnerachse gelagert, so daß ein leichtes Auswuchten für hohe Geschwindigkeiten gewährleistet ist.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Der Spinnkopfkörper 6 wird durch Zahnrad 7 in Richtung des Pfeiles A (Abb. 2) in Drehung versetzt. Von der Spule 24 wird der Faden in der Strich Punkt Punkt gezeichneten Linie abgezogen, wobei der Faden durch den Schlitz a, der Windschutzkappe 17, um den halben Umfang dieser Kappe herum zum Schlitz b und durch diesen zum Umspinnpunkt auf den zu umspinnenden Draht geführt wird. Der zu umspinnende Draht wird durch die hohle Spinnkopfspindel hindurchgeführt und gleichmäßig nach oben abgezogen, wobei sich, da er nicht an der Drehung des Spinnkopfes teilnimmt, der Umspinnfaden in Schraubenlinien um den Draht herumlegt. Die Spule 24 sitzt fest auf dem Spulenklemmdorn 8, der nicht frei abrollen kann, da das- Bremsband i i fest gegen die Bremsscheibe des Spulenklemmdornes 8 anliegt. Wird der Faden nun durch den Abzug gespannt, so daß seine Spannung größer ist als die der Feder ig, so versetzt er durch seinen Angriff gegen die Kante des Schlitzes ce der Kappe 17 diese und mit ihr den Teller 16 in Drehung in Richtung des Pfeiles B um den Spulenkörper 6, und zwar so weit, bis Schlitz c im Teller 16 mit seinem Ende gegen Stift 18 am Ring 12 drückt. Durch diesen Druck schwingt Ring 12 um Bolzen 13, bis das Bremsband i i nicht mehr gegen die Bremsscheibe 8 anliegt, wodurch die Spule 24 freigegeben wird, die Fadenspannung nachläßt, die Kappe 17 infolge Nachlassens der Fadenspannung wieder in ihre Anfangslage zurückkehrt und der Schaltvorgang von neuem beginnt. Durch Veränderung der Spannung der Feder ig kann eine stärkere und schwächere Fadenspannung erzielt werden. Ist die Spule leergelaufen oder der Faden gerissen, also keine Fadenspannung vorhanden, so schwingt der Teller 16 in die in Abb. 3 gezeichnete Stellung. Das Fliehgewicht 2o, welches bei normalem Gang der Maschine durch Anlage des Zapfens 2o gegen den zur Achse zentrischen Teil der Aussparung 27 anliegt und dadurch in der aus Abb. 4 ersichtlichen unwirksamen Lage gehalten wird, wird, da die Aussparung nach ihrem einen Ende d sich nach außen erweitert, durch die Zentrifugalkraft mit seinem schweren Hebelarm nach außen geschleudert. Der Zapfen 22 kann in den Schlitz d einschlagen und trifft beim Umlaufen gegen eine Schaltvorrichtung S, welche den Antrieb des Spinnkopfes bzw. der Maschine zum Stillstand bringt. Abb.4 zeigt Teller 16 in Arbeitsstellung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fadenspannvorrichtung für Spinnköpfe von Umspinnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß alle Spulen-, Brems-und Fadenspannungsteile auf konzentrisch zur Spinnkopfachse angeordneten Ringen liegen, die um die Achse schwingen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Fadenspannung dienende Hebel als ein um die Spinnkopfachse zentrisch schwingender Topf (17) ausgebildet ist.
DEF63020D 1927-02-13 1927-02-13 Fadenspannvorrichtung fuer Spinnkoepfe von Umspinnmaschinen Expired DE459482C (de)

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DE459482C true DE459482C (de) 1928-05-07

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