DE369157C - Bremsvorrichtung fuer Spulen von Textilmaschinen - Google Patents
Bremsvorrichtung fuer Spulen von TextilmaschinenInfo
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- DE369157C DE369157C DEZ12579D DEZ0012579D DE369157C DE 369157 C DE369157 C DE 369157C DE Z12579 D DEZ12579 D DE Z12579D DE Z0012579 D DEZ0012579 D DE Z0012579D DE 369157 C DE369157 C DE 369157C
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Description
- Bremsvorrichtung für Spulen von Textilmaschinen. Die die vorliegende Erfindung bildende Vorrichtung dient zum konzentrischen Bremsen von Spulen von Textilmaschinen, bei denen zwecks Aufwickelns der gedrehten Fäden die Drehgeschwindigkeiten der Spindeln und Spulen in einem gewissen Maße voneinanderabweichen müssen.
- Nun sind Vorrichtungen zum konzentrischen Bremsen sowohl der Spindeln als auch der Spulen von Textilmaschinen bekannt, doch besitzen alle diese Vorrichtungen den gemeinsamen Nachteil, daß sie für die Praxis zu viel Raum beanspruchen, kompliziert sind,. also Herstellung und Instandhaltung kostspielig ist, und daß sie ausnahmslos mit Schraubenfedern arbeiten, deren allgemein bekannte Unzukömmlichkeiten in den Betrieben, besonders in der Textilindustrie, nicht weiter erörtert zu werden brauchen.
- Die die vorliegende Erfindung bildende Bremsvorrichtung beseitigt nun alle diese Nachteile dadurch, daß sie auf der Spulenbank um jede Spule einen besonderen Ring, den Bodenring, befestigt, der als Träger der die Bremsvorrichtung bildenden Bestandteile dient; in diesem Bodenring wird ein Ring, der Bremsring, eingesetzt, der sich mit der Spule mitdreht, während der Bodenring selbst mit einem weiteren Ringe, dem Druckring, verbunden ist, de# in dem Maße, in welchem der Druckring dem Bodenring von Hand aus genähert oder von diesem entfernt wird, den mit der Spule zwangläufig verbundenen Bremsring mehr oder weniger bremst.
- In der Zeichnung ist die die, Erfindung bildende Bremsvorrichtung beispielsweise in einer Ausführungsforni für eine gewöhnliche Spinnmaschine dargestellt.
- Abb. i ist die Vorderansicht der Bremsvorrichtung, der Spule und der diesen zugehörigen Ii'l'ügelspindel.
- Abb,. 2 ist ein Schnitt nach Linie 2-:2 der Abb. i. -Abb. 3 ist ein -Schnitt nach Linie 3-3 der A bb. --.
- Die Flügelspindel i (Abb. i) ist in bekannter Weise durch die Spulenbank :2 (Abb. 2) hindurchgeführt, auf welcher der Bodenring 3 befestigt ist, der einen mit Außengewinde versehenen Flansch besitzt; innerhalb des Bodenringes 3 wird die Spule 4, unter Belassung eines kleinen -Zwischen--raumes, auf die Spulenbank:2 aufgesetzt.
- In den Bodenring'3 ist der mit einer Nut versehene Brenisring 5 lose eingesetzt, in die der als besonderer Reibungsring ausgebildete Fiberring 6 eingepaßt ist. Am Reibungsringe 5 sind die zwei symmetrisch angeordneten MitnehmerzaPfen 7 (Abb. 3) ausgebildet, die in die zwei Mitnehmeraussparungen 8 eingreifen. Zwischen dem Bremsring 5 (Abb. :2) und dem Bodenring 3 ist der Schmierraum ii vorgesehen.
- Der mit Außengewinde versehene Flansch des Bodenringes 3 greift -in den mit Innengewinde versehenen Flansch des Druckringes 9 ein, wobei die Reibung, die durch den Druck entsteht, der mittels der Innenfläche des Druckringes 9 auf den in den Bremsring eingepaßten und sich mit diesem drehenden Fiberring 6 ausgeübt wird, das Bremsen verursacht. Der Druckring 9 ist mit dem als Regler dienenden Stift io (Abb. 3# versehen.
- Die Wirkungsweise dieser Bremsvorrichtung ist folgende: Die Spule 4 (Abb. 2) wird in bekannter Art auf die Spindel i aufgezogen und derart auf die Spulenbank 2, aufgesetzt, daß die Mitnehmerzapf en 7 (Abb- 3) des Bremsringes 5 in die Mitnehmeraussparungen 8 der Spule 4 ein-,reifen. Spindel, Faden und Spule werden in bekannter Weise angetrieben, wobei die, Spule 4 (Abb.:2) mittels den in die Mitnehmeraussparungen 8 eingreifenden Mitnehrnerzapfen 7 den Bremsring mitnimmt, dessen Fiberring 6 sich am Druckring 9 reibt, wodurch der Bremsring 5 und somit auch die Spule 4 gebremst wird.
- Wenn nun der Faden nicht genügend straff ist, wird mittels des Stiftes io der Druckring 9 am Bodenring 3 ein wenig nachgezogen, wodurch zwischen Druckring 9 und Fiberring 6 eine größere Reibung entsteht, wodurch die Tule 4 stärker gebremst wird.
- Wenn der Faden zu straff ist, wird mittels des Stiftes io der Druckring 9 ein wenig nachgelassen, wodurch zwischen Druckring 9 und Filherring 6 eine kleinere Reibung entsteht und die Spule 4 weniger stark gebremst wird.
- Die beschriebene Brernsvorrichtung ist ebenso einfach als sie einwandfrei arbeitet. Sie vermeidet alle eingangs erwähnten Nachteile, infolgedessen die Bremsbestandteile und die Spule kaum warm werden und Fadenbrüche praktisch genommen ganz vermieden sind; die Spinnmaschine kann mit einer die übliche Umdrehungszahl wesentlich überschreitenden Umdrehungszahl angetrieben werden, wodurch auch ihre Leistung wesentlich erhöht wird.
- . Die Bremsvorrichtung und die Spule können selbstverständlich in ihren Einzelheiten vielfach abgeändert werden, ohne daß hierdurch die Erfindung selbst geändert -werden würde.
- 'So'kann das MaterW der einzelnen Bestandteile beliebig gewählt werden.
- Der Schmierraum des Bremsringes kann bei normaler Umdr-ehun#,-"szaih-1 (4ooo/Min.) -,vegbleiben.
- Die Mitnehmer des Bremsringes und der Spule können beliebig ausgebildet werden; ebenso kann die Lauffläche des Brernsringes anstatt unmittelbar mittelbar, d. i. unter Zwischenschaltung einer Laufrippe oder von Kugeln, Rollen usw., am Bodenring aufliegen.
- Der Reibungsring, wenn er überhaupt verwendet wird, kann aus beliebigem Materiäl hergestellt und statt auf dem Bremsring auf dem Druckring angeordnet werden.
Claims (2)
- PATENT-ANSPRÜCHM i. Bremsvorrichtung für Spulen von Textilmaschinen gekennzeichnet durch . einen auf die S#ulenbank befestigten und als Träger der die Bremsvorrichtung bildenden Bestandteile dienenden Bodenring (3), durch einen in diesen Bodenring eingesetzten, mittels eines oder mehrerer Mitnehmer (7) mit der Spule zwangläufig verbundenen und sich mit der Spule mitdrehenden Brernsring (5) und durch einen mit dem Bodenring verbundenen Druckring (9), der den Bremsring im Maße seines Näherns an den Bodenring oder seines Entfernens von demselben mehr oder minder bremst.
- 2. Bremsvorrichtung nach Anspruchi, gekennzeichnet durch einen mit Schraubengewinde versehenen und mit einem Flansch ausgebildeten Bodenring (3) und durch einen mit dem Bodenring verbundenen, mit Schraubengewinde versehenen und mit einem Flansch ausgebildeten Druckring (9). 3. Bremsvorrichtung nach Anspruch i und :2, gekennzeichnet durch einen Bodenring, dessen Flansch mit Außengewinde, und durch einen Druckring, dessen Flansch mit Innengewinde versehen ist. 4. Bremsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch einen einen Schmierraum (ii) bildenden Bremsring. 5. Bremsvorrichtung nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch einen mit einem besonderen Reibungsring (6) versehenen Bremsring (5).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU369157X | 1921-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE369157C true DE369157C (de) | 1923-02-15 |
Family
ID=10978963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ12579D Expired DE369157C (de) | 1921-06-28 | 1921-09-06 | Bremsvorrichtung fuer Spulen von Textilmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE369157C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE898421C (de) * | 1949-03-03 | 1953-11-30 | Mackie & Sons Ltd J | OElumlauf-Schmiervorrichtung fuer tote Spindeln von Spinnmaschinen |
-
1921
- 1921-09-06 DE DEZ12579D patent/DE369157C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE898421C (de) * | 1949-03-03 | 1953-11-30 | Mackie & Sons Ltd J | OElumlauf-Schmiervorrichtung fuer tote Spindeln von Spinnmaschinen |
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