DE1029520B - Umspinnkopf - Google Patents
UmspinnkopfInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
- D02G3/22—Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
- D02G3/36—Cored or coated yarns or threads
- D02G3/362—Cored or coated yarns or threads using hollow spindles
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
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- D02G3/32—Elastic yarns or threads ; Production of plied or cored yarns, one of which is elastic
- D02G3/322—Elastic yarns or threads ; Production of plied or cored yarns, one of which is elastic using hollow spindles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
- Umspinnkopf Die Erfindung bezieht sich auf einen Umspinnkopf für Spindeln zum Umspinnen von aus Textilmaterial, Gummi, Draht od. dgl. bestehenden Kernfäden.
- Es ist bekannt, bei derartigen Vorrichtungen den Umspinnkopf mit einem oder mehreren die senkrecht stehende Spule umkreisenden., an einer Scheibe radial angebrachten Fadenführern zu versehen und eine auf die Fadenführer wirkende Bremseinrichtung anzuordnen, welche auf Reibung zwischen der Spulenoberseite und einer federbelasteten Fadenführerscheibe beruht.
- Bei den bekannten Umspinnvorrichtungen ist die durch Reibung erzeugte Bremskraft von der Rotationsgeschwindigkeit der Spindel unabhängig.
- Zur Vermeidung von Fadenbrüchen und zur Erzielung einer gleichmäßigen Umspinnung ist es jedoch wünschenswert, die auf die Fadenführer einwirkende Bremskraft in Abhängigkeit von der Drehgeschwindigkeit der Spindel zu verändern.
- Dies wird finit dem Umspinukopf gemäß der Erfindung ermöglicht.
- Das kennzeichnende Merkmal der Erfindung besteht darin, daß an der federbelasteten Fadenführerscheibe auf bestimmteAnstellwinkel einstellbareLeitflächen angebracht sind, die bei Rotation der Spindel um ihre senkrechte Achse eine nach oben gerichtete Kraftkomponente erzeugen, durch welche die Scheibe in axialer Richtung nach oben, bewegt und damit die Br eniswirkung auf die Fadenführer aufgehoben wird.
- Die Vorspannung der die Fadenführerscheibe belastenden. Schraubenfeder ist dabei regelbar.
- Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung sind die waagerechten Arme der abgewinkelten Fadenführer finit radial hin- und herbeweglichen. Perlen versehen, welche unter dein Einfluß der Fliehkraft nach außen geschleudert werden, sich gegen den Umspinnfaden legen und diesen gespannt halten.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 eine Seitenansicht des Umspinnkopfes mit stehender Spule, teilweise aufgebrochen, und Abb. 2 eine Draufsicht, zum Teil im Schnitt.
- Das Lagergehäuse 1 ist mit seinem Bund 2 auf der Montageplatte 3 festgeschraubt. Die Spindelachse 4 ist in dein Gehäuse 1 gelagert und wird durch eine Schiiurrolle 5 angetrieben. Über der Schnurrolle 5 sitzt die Spule 6, welche den Spinnfaden trägt. Der obere Spulenteil ist in an sich bekannter Weise durch einen Trevellerkopf 7 geführt, der mit seinem Führungsansatz 8 in die Bohrung der Spindel 4 gesteckt ist. Auf dem olleren Bundaiisatz des Trevellerkopfes 7 ist eine Scheibe 9 fest angeordnet, welche mit einer Ringscheibe 11 aus Gummi belegt ist. Oberhalb der Scheiben 9 und 11 befindet sich die Fadenführerschcibe 10. die lose auf der Gummischeibe 11 aufliegt. An der Fadenführerscheibe 10 sind die aus Stahldraht geformten Fadenführer 12 mittels Drahtbügel 14 befestigt. Die Fadenführer sind unter Bildung von kleinen Spiralschleifen nach unten abgewinkelt und laufen am äußeren Ende in angebogene Ösen 13 aus.
- Eine oberhalb der Fadenführerscheibe 10 angeordnete Druckfeder 15 übt von oben einen Druck auf die Fadenführerscheibe 10 aus, wodurch diese auf die Gummischeibe 11 gepreßt wird. Die Feder 15 findet ihr Gegenlager in einer Scheibe 16, die von der Tellermutter 17 gehalten wird. Durch Drehung der Tellermutter 17 kann die Vorspannung der Druckfeder 15 eingestellt werden.
- Der zu umspinnende Kernfaden 19 z. B. aus Gummi wird durch ein koaxial zu der Spindel liegendes Rohr 18 zugeführt. Die Uinspinnung mit dem Spinnfaden 20 findet oberhalb der Tellerrnutter 17 statt.
- An der Fadenführerscheibe 10 sind außer den Fadenführern 12 diametral -einander gegenüberliegende, um Zapfen 24 drehbare Flügel 23 angeordnet. Die Fadenstraffung erfolgt durch radial verschiebbare Spanuparlen 25, welche durch die Zentrifugalkraft gegen die Spinnfäden geschleudert werden. Die Spannperlen 25 gleiten dabei längs der Führungsschlitze 26 der Fadenführer in radialer Richtung.
- Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Umspinnkopfes ist folgende: Mit steigenderUmdrehungszahl der Spindel wird die Fadenführerscheibe 10 unter dem Einfluß der schräg gestellten Flügelflächen 23 gegen den Druck der Feder 15 etwas angehoben, so daß sie von der Gummibremsscheibe 11 frei kommt. Letztere kommt erst mit abnehmender Drehzahl der Spindel, z. B. beim Anhalten der Maschine wieder zur Wirkung, weil hierbei die von den Leitflächen erzeugte, nach oben gerichtete Auftriebskraft ebenfalls abnimmt und schließlich ganz aufhört zu wirken, wenn nämlich die Maschine zum Stillstand gekommen ist. Ein Stillsetzen der Maschine ohne die erfindungsgemäße Vorrichtung würde das unerwünschte Nachziehen des Fadens zur Folge haben. Dies wird dadurch verhindert, daß die Feder 15, die Fadenführer 12 bzw. die Fadenführerscheibe 10 auf die Gummischeibe 11 drückt und somit abbremst. Während des Maschinenlaufes stellt sich ein Gleichgewichtszustand ein, bei welchem das Spinnaggregat einige Millimeter frei über der Gummischeibe 11 schwebt, auf welche es erst beim Nachlassen der Tourenzahl wieder gedrückt wird.
- Die Vorspannung der Druckfeder 15 läßt sich mittels der Tellermutter 17 verschieden stark einstellen, je nachdem, welcher Art das Umspinnmaterial ist. Bei starkem Umspinnmaterial wird die Feder 15, z. B. durch Anziehen der Tellermutter etwas mehr gespannt, wohingegen die Vorspannung bei schwächerem Material etwas herabgesetzt wird. Auch die Bremsflügel 23 sind hinsichtlich ihres Anstellwinkels verstellbar, so daß die Feder 15 und die Flügel 23 genau aufeinander einreguliert werden können. Dadurch wird erreicht, daß man auf der erfindungsgemäßen Spindel Umspinnmaterial von starker bis schwacher Qualität verarbeiten kann, worin ein besonderer Vorteil gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen dieser Art liegt.
- Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sie sich auch bei Spulen, großer Länge und großen: Durchmessers anwenden läßt. Die bekannten Bremseinrichtungen sind im wesentlichen nur für kleine Spulen geeignet.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Umspinnkopf mit einem oder mehreren die senkrecht stehende Spule umkreisenden, an einer Scheibe radial angebrachten Fadenführern und einer auf diese wirkende, auf Reibung zwischen der federbelasteten Fadenführerscheibe und der Spulenoberseite beruhenden Bremseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß an der federbelasteten Fadenführerscheibe (10) auf bestimmte Anstellwinkel einstellbare Leitflächen (23) angebracht sind, die bei Rotation der Spindel (4) um ihre senkrechte Achse eine nach oben gerichtete Kraftkomponente erzeugen, durch welche die Scheibe (10) in axialer Richtung nach oben bewegt und damit die Bremswirkung auf die Fadenführer (12) aufgehoben wird.
- 2. Umspinnkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung der die Fadenführerscheibe (10) belastenden Schraubenfeder (15) regelbar ist.
- 3. Umspinnkopf nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechten Arme der abgewinkelten Fadenführer (12) mit radial hin- und herbeweglichen Perlen (25) versehen sind, welche unter dem Einfluß der Fliehkraft nach außen geschleudert werden, sich gegen den Umspinnfaden (20) legen und diesen gespannt halten. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 901226, 522 287, 259 202; USA.-Patentschrift Nr. 2 365 660; französische Patentschriften Nr. 994 327, Zusatz Nr. 31405 zur Patentschrift Nr. 594 232.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH15160A DE1029520B (de) | 1954-04-24 | 1954-04-24 | Umspinnkopf |
Applications Claiming Priority (1)
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| DESCH15160A DE1029520B (de) | 1954-04-24 | 1954-04-24 | Umspinnkopf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1029520B true DE1029520B (de) | 1958-05-08 |
Family
ID=7427418
Family Applications (1)
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| DESCH15160A Pending DE1029520B (de) | 1954-04-24 | 1954-04-24 | Umspinnkopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029520B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2915840A1 (de) * | 1979-04-17 | 1980-11-06 | Spezialfabrik Fuer Spulen Und | Vorrichtung zum bewickeln von ankern fuer gleichstrommotore |
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| DE259202C (de) * | ||||
| FR594232A (fr) * | 1925-02-27 | 1925-09-08 | Innovations Mecaniques | Perfectionnements aux machines à guiper, et, plus spécialement, aux machines à guiper les fils de caoutchouc |
| FR31405E (fr) * | 1926-01-05 | 1927-03-12 | Innovations Mecaniques | Perfectionnements aux machines à guiper, et plus particulièrement aux machines à guiper les fils de caoutchouc |
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-
1954
- 1954-04-24 DE DESCH15160A patent/DE1029520B/de active Pending
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