DE54367C - Glücksspiel mit erscheinender Figur - Google Patents
Glücksspiel mit erscheinender FigurInfo
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- DE54367C DE54367C DENDAT54367D DE54367DA DE54367C DE 54367 C DE54367 C DE 54367C DE NDAT54367 D DENDAT54367 D DE NDAT54367D DE 54367D A DE54367D A DE 54367DA DE 54367 C DE54367 C DE 54367C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F9/00—Games not otherwise provided for
- A63F9/04—Dice; Dice-boxes; Mechanical dice-throwing devices
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. V
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Glücksspiel, welches dadurch gekennzeichnet ist,
dafs die Endstellung eines in Rotation versetzten Körpers erst dann dem Auge sichtbar
wird, wenn eine Klappe geöffnet wird, wobei aber die richtige Klappe selbst-wieder gesucht
werden mufs.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen die Fig. 1 bis 6 das neue Glücksspiel in verschiedenen
Schnitten und in zwei Ausführungsformen.
Auf der Grundplatte α eines Obelisken A
mit gerader Endfläche a1 ist der Zapfen b
eines gabelförmigen Rahmens B gelagert, der seine zweite Lagerung in dem an der Endfläche
α1 angeordneten Zapfen bl findet, Fig. 1.
Um den unteren Zapfen b der Gabel B greift aufserdem ein Hebel H herum, der durch den
Sockel des Obelisken hindurchreicht und zum Anheben der Gabel B dient, wenn sie durch
Ziehen an der Schnur c, welche auf die mit dem Zapfen b fest verbundene Rolle C aufgewickelt
ist, in Rotation versetzt wird. Dies Anheben der Gabel B ist erforderlich, um den an dem
Zapfen b befestigten Arretirungshaken d aus Löchern der Lagerplatte -D auszuheben, welche
. der Endstellung der rotirenden Gabel B entsprechen.
Die Bohrungen, in welche der Arretirungshaken d bei gesenkter Gabel B eingreift,'entsprechen
den mit Klappen E versehenen Seiten des Obelisken, so dafs sich ein in der Gabel B
angeordneter, mit irgend einer scherzhaften Ausschmückung versehener Hebel F nach erfolgter
Feststellung der rotirenden Gabel B stets gegen eine der Seitenklappen E lehnt.
Der Hebel F ist so eingerichtet, dafs er nach
dem Oeffnen derjenigen Klappe, gegen welche er sich lehnt, mit seinem oberen geschmückten
Theile aus dem Obelisk hervortritt (Fig. 2).
Bei der Benutzung des Spielzeuges wird nun folgendermafsen verfahren:
Die Seitenklappen E des Obelisken, welche mit fortlaufenden Zahlen versehen sind, sind
geschlossen. Man hebt nun durch einen Druck auf den aus dem Sockel des Obelisken hervorragenden
Theile des Hebels H die Gabel B an und hebt dadurch den Sperrhaken d aus
der Lagerplatte D aus, so dafs Gabel B mit dem Hebel F beim Ziehen an der Schnur c
in Rotation versetzt wird. Hat nun diese Rotation nach der Meinung des Spielers lange
genug gedauert, so giebt er den Hebel F frei, der Sperrhaken d gleitet dann auf der Lagerplatte
D noch so lange, bis er in eine der Bohrungen dieser Platte gelangt, und die Rotation
hört auf.
Der Spieler weifs aber noch nicht, an welcher Seitenklappe des Obelisken der Hebel F
ruht, so dafs man dadurch das Spiel noch weiter variiren kann, dafs nicht allein die Höhe
der Zahl entscheidet, welche auf der Klappe verzeichnet ist, bei deren Oeffnen die Figur
erscheint, sondern dafs diese Zahl noch durch das rasche Finden der richtigen Klappe beeinflufst
wird. Ruht der Hebel F z. B. hinter der mit 4 bezeichneten Klappe und der Spieler
öffnet erst zwei falsche Klappen, so wird die Anzahl dieser Klappen von der getroffenen
Zahl abgezogen und der Spieler hat für sich nur die Zahl »2« zu verzeichnen. Ein Mitspieler,
bei dem der Hebel F hinter Klappe 3 stehen würde, der aber dann sofort die richtige
Klappe öffnen würde, hätte » 3 « zu verzeichnen
und in diesem Falle gewonnen, trotzdem er erst eine niedrigere Zahl erhalten hatte. Dem
unglücklichen Spieler ist also noch Gelegenheit gegeben, den für ihn ungünstigen Fall zu verbessern.
Soll das Spiel noch weiteren Zufälligkeiten unterworfen werden, so kann es, wie dies die
Fig. 3 und 5 zeigen, noch mit einem Würfelspiel verbunden werden. In diesem Falle trägt
der Hebel F lose aufgesetzt einen Würfel G, der beim Oeffnen der richtigen Klappe aus
dem Obelisk herausfällt (Fig. 5).
Die Anzahl der geworfenen Augen gilt dann entweder für sich oder regelt die Augen, welche
die richtige Klappe führt, bezw. die durch die Anzahl der Fehlgriffe abgeänderte Zahl der
richtigen Klappe.
Bei dieser dargestellten Abänderung des Glücksspiels sind gleichzeitig zwei Constructionsabänderungen
hinsichtlich der Gabel B und eine Führung des Hebels F behufs Beseitigung
der Reibung desselben an der Obeliskenwand dargestellt.
Der Führungszapfen b1 im oberen Theile
der Gabel B ist mit einer Kegelfläche ausgestattet, gegen welche sich ein Zahn des
Hebels .F, der im dargestellten Beispiel die
Ohren des Kopfes bildet, legt, wenn Gabel B durch Hebel H angehoben ist (Fig. 3), so dafs
sich letzterer mit und in ersterer senkrecht gerichtet dreht. Wird Gabel B gesenkt (Fig. 5,
punktirte Stellung), so verliert der obere Arm des Hebels F sein Widerlager und lehnt sich
gegen eine der Seitenklappen E, welche hierdurch entweder selbsttätig oder nach Zurückziehen
eines Riegels geöffnet wird (Fig. 5, ausgezogene Stellung).
An Stelle der in Fig. 1 und 2 angewendeten
Schnurrolle C kann auch ein die Schnur aufnehmendes Schwungrad C1 (Fig. 3) gesetzt
werden, oder es kann überhaupt unter Vermeidung der Zugschnur nur ein mit Handhaben
versehenes Schwungrad C2 auf dem Zapfen b angeordnet werden. In letzterem
Falle sind dann die Handhaben dieses Rades von aufsen zugänglich, so dafs dasselbe durch
ein Stofsen oder Schnellen mit dem Finger in Rotation versetzt werden kann.
An Stelle des Obelisken kann natürlich auch irgend ein mit seitlichen Klappen versehenes
Gehäuse verwendet werden, und ebenso kann auch für bessere Ausführungen der Hebel F
durch eine überkippende Figur ersetzt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Glücksspiel, gekennzeichnet durch die Anordnung eines im Innern eines geschlossenen Gehäuses (A) rotirenden Hebels (F) bezw. einer gelenkigen Figur, welche sich nach dem Aufhören der Rotation gegen seitliche Klappen (E) . des Gehäuses legt und erst beim Oeffnen derselben zum Vorschein kommt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54367C true DE54367C (de) |
Family
ID=328964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54367D Expired - Lifetime DE54367C (de) | Glücksspiel mit erscheinender Figur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54367C (de) |
-
0
- DE DENDAT54367D patent/DE54367C/de not_active Expired - Lifetime
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