DE531803C - Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine - Google Patents

Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine

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Publication number
DE531803C
DE531803C DEM113645D DEM0113645D DE531803C DE 531803 C DE531803 C DE 531803C DE M113645 D DEM113645 D DE M113645D DE M0113645 D DEM0113645 D DE M0113645D DE 531803 C DE531803 C DE 531803C
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DE
Germany
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machine
vice
casting machine
die setting
line casting
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Expired
Application number
DEM113645D
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English (en)
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Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH
Original Assignee
Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH
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Publication date
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Publication of DE531803C publication Critical patent/DE531803C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/38Devices for aligning or clamping lines of matrices and space bands

Landscapes

  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Matrizensetz- und Zeilengießmaschine Durch das Patent 52$ 15a ist eine Verriegelungsvorrichtung an Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen unter Schutz gestellt worden, die bei dem Niederklappen des Schraubstockes in Tätigkeit tritt und die Einrückvorrichtung sperrt, dagegen bei dem Hochklappen des Schraubstockes in seine Arbeitslage sie wieder entriegelt. Die Vorrichtung soll verhindern, daß die Maschine eingerückt wird, solange der Schraubstock in der aufgeklappten Lage ist, und sie ist infolgedessen besonders bei den bekannten Maschinen von Vorteil, bei denen außer dem an der Vorderseite der Mäschine befindlichen Handgriff zum Einrücken noch mindestens ein zweiter an der Rückseite der Maschine vorgesehener Handgriff vorhanden ist, weil von der Rückseite der Maschine aus nicht übersehen werden kann, ob der Schraubstockrahmen aufgeklappt ist oder nicht.
  • Die weitere Ausbildung der Verriegelungsvorrichtung nach dem Hauptpatent bietet nun den Vorteil, daß, wenn zufällig während des Laufens der Maschine der Schraubstockrahmen aufgeklappt wird, die Maschine ausgerückt wird, während bei der früher vorgeschlagenen Einrichtung das Sperren nur erfolgte, wenn bei stillstehender Maschine der Schraubstockrahmen aufgeklappt wurde. Die Einrichtung ist jedoch nicht nur für Maschinen mit einem an der Vorder- und einem. an der Rückseite befindlichen Ausrückhandgriff bestimmt, sondern auch für die üblichen Maschinen, bei denen lediglich an der Vorderseite ein Ein- und Ausrückhandgriff vorgesehen ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt > Fig. z eine Seitenansicht des in Betracht kommenden Teiles der Maschine, Fig. 2 einen Grundriß davon, Fig. 3 einen Teil von Fig. r bei aufgeklapptem Schraubstock und entsprechend bei verriegelter Lage der Einrückvorrichtung und Fig. 4 einen Grundriß von Fig. 3 in vergrößertem Maßstabe.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung hat die Maschine auf der Vorder- und auf der Rückseite einen Ein-. und Ausrückhandgriff. Es ist dort wie bei dem Hauptpatent an dem Gestell A der Maschine in einem Lager B die Kurvenwelle C gelagert, die von einer Welle D aus angetrieben wird. Der Antrieb erfolgt mit Hilfe einer ScheibeE, die gewöhnlich leer auf ihrer Achse läuft und zum 'Zwecke des Inbetriebsetzens der Maschine mit ihr gekuppelt wird. Zum Kuppeln dient der Handhebel a, der in drei verschiedene Stellungen einstellbar ist, von denen die eine, nämlich die Ruhelage, ausgezogen, eine zweite, nämlich die Ausrücklage, gestrichelt dargestellt ist. Der Einrückhebel a ist ein Doppelhebel; sein-zweiter Arm greift mittels eines Lenkers e an die nach hinten führende Stange f -an. - Diese Stange schwenkt, wenn der Hebel a in die gestrichelt gezeichnete Ausrückstellung bewegt wird, in der er am weitesten nach der Maschine zu geschwenkt ist, den um die Achseh schwenkbaren Winkelhebel g so, daß dieser die Kupplung ausrückt und die Scheibe E leer läuft. Wird nun der Hebel a aus der ausgezogen gezeichneten Stellung nach vorn, also von der Maschine fort, bewegt, so wird die Maschine eingerückt, indem die Kupplung geschlossen und die Antriebsscheibe E mit der Welle D gekuppelt wird. Mit dem Handhebel a ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine Stange c ein hinter der Maschine liegender, an dem Maschinengestell drehbarer Handgriff b verbunden, so daß das Einrücken der Maschine von vorn oder von hinten aus erfolgen kann.
  • An dem Maschinengestell ist nun ferner, wie üblich, um einen Zapfen G schwingbar der Schraubstock H befestigt, der in Fig. i in der Arbeitsstellung und in Fig. 3 in der aufgeklappten Stellung gezeigt ist. An dem Maschinengestell ist ein Lager p vorgesehen, an dem um einen Zapfen w1 schwingbar eine Klinke w befestigt ist. Der Schraubstock trägt einen Anschlag x, der schräg nach der Maschine zu verläuft. Die Klinke w setzt sich in der Ruhelage auf den Ansatz x auf und wird durch diesen Ansatz hoch, d. h. in ihrer unwirksamen Lage, gehalten. Der Einrückhebel a ist nun mit einem hakenartigen Ansatz a1 versehen, der durch die Klinke w in seiner Sperrlage gesperrt werden kann, um ein Einrücken des Handgriffs zu verhindern.
  • Ist der Schraubstock zurückgeklappt, wie in Fig. 3 und q. dargestellt, dann hat sich der Ansatz x an dem Schraubstock unter der Klinke zu fortbewegt, und diese ist in die in Fig. 3 gezeigte untere Sperrlage gelangt. Das freie vordere Ende der Klinke liegt dabei vor der Nase a1 des Handgriffes a, und wenn nun versucht wird, den Handhebel a nach vorn zu ziehen, um die Maschine einzurücken, so legt sich die Nase a1 gegen die Klinke w und verhindert das Einrücken. Wird jedoch der Schraubstock in die in Fig. i gezeigteArbeitslage gebracht, dann wirkt die Abschrägung des Ansatzes x auf die Klinke w ein, und die Klinke w wird in die in Fig. i gezeigte Lage gehoben, so daß sie den Ansatz a1 freigibt und der Handhebel eingerückt werden kann.
  • Wird, während die Maschine eingerückt ist, der Schraubstock aufgeklappt, so legt sich der Ansatz x mit seiner schrägen Außenseite gegen die Innenseite des Nockens d' und dreht den Einrückhebel zwangsweise in die Ausrücklage und rückt dadurch die Maschine aus.
  • Um den Hub der Klinke zu begrenzen, kann ein Stift y vorgesehen sein, der in das Lager p eingesetzt ist und in einem Langloch oder Schlitz in der Klinke w läuft.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach Patent 528 152, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verriegeln eine durch einen Ansatz (x) des Schraubstockes gesteuerte Klinke (w) dient, die bei dem Zurückklappen des Schraübstokkes freigegeben wird und sich vor eine Sperrnase o. dgl. (al) des Einrückhebels legt, dagegen bei dem Heranklappen des Schraubstockes durch den Ansatz (x) in ihre unwirksame Lage geschwenkt wird.
  2. 2. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (x) mit einer schrägen Fläche versehen ist, die sich in der eingerückten Lage des Einrückhebels (a) gegen den Einrückhebel legt und ihn in die unwirksame Lage schwenkt, falls der Schraubstock aufgeklappt wird.
DEM113645D 1931-01-21 1931-01-21 Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine Expired DE531803C (de)

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DE531803C true DE531803C (de) 1931-08-18

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