DE54108C - Schaukasten mit Dreheinrichtung für Anzeigen - Google Patents

Schaukasten mit Dreheinrichtung für Anzeigen

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DE54108C
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DENDAT54108D
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C. O. RADDE in Hamburg, Catharinenstrafse 39
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F15/00Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like
    • G09F15/0087Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like including movable parts, e.g. movable by the wind

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 64: Papiererzeugnisse.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Schaukasten mit Dreheinrichtung für Anzeigen, bei welchem ein mit Anzeigen, Bildern u. s.. w. bedecktes hohes aufrechtes Gestell in gewisser Zeit durch eine eigenthümliche Auslösevorrichtung ruckweise in drehende Bewegung gesetzt wird, um die Anzeigen wirksam zur Anschauung zu bringen. Die Anzeigen werden zweckmäfsig in Rahmen angebracht, die an dem vorerwähnten Gestell befestigt sind und durch Schrauben mit Flügelmuttern gespannt werden können.
In beiliegender Zeichnung ist der Schaukasten in seinen wesentlichen Theilen dargestellt und zeigt Fig. ι eine Seitenansicht des Gestells mit seiner Lagerung und seinem Triebwerk. Fig. 2 ist eine Vorderansicht des Triebwerkes mit der Auslösevorrichtung zum ruckweisen Bewegen des Gestells, Fig. 3 eine weitere Stellung dieser Vorrichtung. Fig. 4 ist ein Grundrifs des Gestells und Fig. 5 eine Ansicht eines Rahmens (halb weggeschnitten) zur Aufnahme der Anzeigen.
Der ganze Schaukasten ist aufsen wetterdicht hergestellt und mit grofsen Glasscheiben zum Erkennen der inneren Einrichtung versehen, welche mit elektrischem oder mit Gaslicht erleuchtet werden kann. Das äufsere Gehäuse kann je nach Bedarf mit Verzierungen versehen werden.
Das Gestell A ist ein aus Stahl oder Schmiedeisen hergestellter Rahmen von drei, vier oder mehr Seiten, der mittelst Zapfen n> und n>', welche zur Durchführung der Drähte für die elektrische Beleuchtung von innen hohl sein können, in aufrechter Lage oben von dem Halslager e und unten von dem Fufslager b getragen wird. TJer untere Zapfen w ist verlängert und durch ein konisches Räderpaar ηλ η2 mit einem Uhrwerk I verbunden, welches durch ein an Seil s hängendes (in der Zeichnung nicht dargestelltes) Gewicht getrieben wird. Dieses Uhrwerk I würde das Gestell beständig umdrehen, wenn es nicht durch eine Schaltvorrichtung, welche in der Folge näher beschrieben werden soll, während gewisser Zeitabschnitte angehalten würde.
Die das konische Rad η1 tragende Welle r des Uhrwerks I ist mit einem Zahnrad ρ versehen , welches in den sich lose auf der Welle h drehenden Trieb t eingreift. Mit dem Trieb t ist ein Hebel d fest verbunden, der am oberen Ende den Stift 0, am unteren ein Gegengewicht g trägt. Dieser Stift 0 hemmt den Gang des Uhrwerks I, sobald der Stift gegen den Vorsprung ν eines um ^ drehbaren Hebels f stöfst, wie Fig. 1 und 2 zeigen. In dieser Stellung ist das Uhrwerk I in Ruhe und demnach auch das Gestell A.
Soll ein drehender Vorschub des Gestelles erfolgen, so mufs der Stift 0 von dem Vorsprung ν des Hebels f frei werden, was auf folgende Weise erreicht wird.
Ein zweites Uhrwerk II treibt ein Sperrrad y, auf dessen Umfang der Zahn i eines Hebels χ aufruht. Das freie Ende des Hebels χ fafst unter den Hebel f und hebt den letzteren, sobald durch das Sperrrad y der Hebel χ gehoben wird,- was beim Vorschub jedes Zahnes des Rades y erfolgt. Sobald Hebel χ ganz gehoben ist, wie Fig. 3 zeigt, wird Stift 0 vom Vorsprung ν frei und es fällt dann der

Claims (2)

  1. Stift ο gegen einen zweiten, tiefer am Hebel f befestigten Vorsprung q. Sinkt nun durch den Weitergang des Rades ρ der Hebel χ wieder, so sinkt damit auch Hebel f und der Stift ο gelangt über den Vorsprung q, worauf das Uhrwerk I in Betrieb gelangen kann, da nun der Hebel d nicht länger festgehalten ist. Der Hebel d macht nun mit dem zugehörigen Trieb ί eine volle Umdrehung in Richtung des Pfeiles 2, Fig. 2 und 3, bis der Stift ο wieder, wie Fig. 2 zeigt, an den Vorsprung ν des inzwischen vollständig gesunkenen Hebels f anstöfst und das Uhrwerk feststellt. Der zweite Anschlag q an Hebel f ist von Wichtigkeit, weil derselbe den Arm d so lange festhält, bis Hebel f wieder so weit gesunken ist, dafs Ansatz ν den herumschlagenden Stift 0 des Armes d sicher fängt.
    Indem man das Sperrrad q des Uhrwerks II in angemessenen Zeiten einen Zahn vorrücken läfst, kann man die Auslösvorrichtung und damit die ruckweise Drehung des Gestells A entsprechend bestimmen.
    Zum Befestigen der Anzeigen an dem Gestell bedient man sich zweckmäfsig grofser Rahmen K, an welchen die Blätter oder Bilder befestigt sind. Diese Rahmen werden auf oben und unten am Gestell angebrachten Zapfenschrauben η aufgehängt und mit Flügelmuttern gehalten. Zum Anspannen der Längsseiten der Rahmen dienen die Hakenbolzen c, welche in die Rahmen einfassen, wie Fig. 4 zeigt, und mit Flügelmuttern in den Rippen m des Gestells gehalten und gespannt werden können.
    Die Rippen m sind an den Stellen, wo die Schraubbolzen hindurchgeführt werden sollen, mit vortretenden Lappen versehen, in welchen Bohrungen angebracht werden zur Durchführung der Bolzen c. Statt Rippeneisen kann auch rohrförmiges Eisen benutzt werden.
    Patenτ-Ansprüche:
    ι . An einem Apparat zur Schaustellung von, Anzeigen die Anordnung eines um eine aufrechte Achse beweglichen Gestells A, welches durch ein doppeltes Uhrwerk I und II ruckweise Bewegung erhält vermitelst der in Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Auslösung, bestehend aus dem um \ drehbaren *Arm f, welcher zwei Vorsprünge ν und q hat, von denen ν durch Stift ο den Hebel d des Uhrwerks I arretirt, .bis ein Hebel x, der durch Uhrwerk II mittelst Zahnes i gehoben wird, den Hebelf so weit hebt, bis Stift ο von Vorsprung ν frei wird und sich gegen q legt, worauf dann beim Niedergang der Hebel χ und f Stift 0 von q frei wird und oberhalb dieses Ansatzes herumschlägt, bis derselbe wieder gegen ν stöfst und damit Uhrwerk I und Gestell A arretirt.
  2. 2. An· einem Gestell, welches nach der in Anspruch 1. beschriebenen Weise bewegt wird, die Anbringung von Rahmen K, welche die Anzeigen tragen und welche durch Bolzen c, die durch die Rippen m bezw. Rohre des Gestells geführt sind, angespannt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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