DE623487C - - Google Patents

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DE623487C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/36Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
    • F21V21/38Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance with a cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Aufzugvorrichtungen für Straßenüberspannungslampen mit einem endlosen Kabel zum Verstellen der Laufkatze und zum Herablassen der Lampe. Bekannte Vorrichtungen dieser Art besitzen entweder den Nachteil, daß sie keine besondere Winde aufweisen, so daß die herabhängende Schlaufe des Kabels nachgelassen werden muß, wenn die Lampe herabgelassen werden soll, oder das die Lampe tragende Seil ist unmittelbar mit dem endlosen Kabel verknotet, woraus sich nur eine beschränkte Anwendbarkeit einer solchen Anordnung und verschiedene andere Unzuträglichkeiten ergeben. Eine andere bekannte Vorrichtung verwendet zwei Kabel, die beide am Lampenwagen angreifen, von denen das eine die Lampe trägt. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß zwei Winden erforderlich sind, die Kurbel also von einer zur anderen herumgestellt werden muß, und daß ferner Sperrklinken betätigt werden müssen, so daß das Windengehäuse sehr groß ausfällt und die Bedienung verwickelt ist.
Diese Nachteile werden vermieden, indem gemäß der Erfindung eine in der Laufkatze angeordnete und bei der horizontalen Bewegung der Lampe undrehbar gehaltene Seiltrommel beim Anlangen der Lampe an der Straßenseite nach selbsttätiger Lösung der sie undrehbar haltenden Sperrvorrichtung mittels des um eine fest mit der Seiltrommel verbundene Scheibe herumgeführten, durch eine ortsfeste Antriebsscheibe betätigten endlosen Kabels drehbar ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι die Vorrichtung in schematischer Weise,
Abb. 2 eine Seitenansicht der Laufkatze der Abb. ι von links gesehen,
Abb. 3 einen Schnitt nach 3-3 der Abb. 2 von links gesehen,
Abb. 4 eine der Abb. 3 entsprechende Darstellung bei anderer Stellung der Teile,
Abb. 5 eine Vorderansicht des Windwerkes und
Abb. 6 einen Schnitt nach 6-6 der Abb. 5 von links gesehen.
Die Lampe α ist in bekannter Weise an einem quer über die Straße gespannten Seil b mittels einer Laufkatze c aufgehängt. Die Laufkatze kann mit Hilfe eines endlosen Kabels d bewegt werden. Das Kabel d ist über eine am Spannseil b befestigte Leitrolle e zu einer in der Laufkatze c gelagerten Rolle f geführt und um diese einmal herumgelegt (Abb. 2); von da ist es über eine Rolle g zum Triebwerk und über eine weitere Rolle h zur Rolle f zurückgeführt. Das Triebwerk (Abb. 5 und 6) besteht aus einer in einem Gehäuse gelagerten Doppelrolle i und einer darüber angeordneten Seilscheibe k. Das Kabel d ist in dem Gehäuse zunächst über die eine Rille der Doppelrolle i, dann über die Seilscheibe k und von da über die andere Rille der Doppelrolle geführt. Die Rolle / sitzt an einer Seiltrommel », deren Seil die Lampe α trägt. Gleichachsig mit der Trommel m ist am Gehäuse der Laufkatze c ein zweiarmiger Hebel schwenk-
bar gelagert, dessen Arm η mit einem festen Anschlag ο zusammenwirken kann, während der andere Arm η1 unter der Wirkung einer . Zugfeder p steht, die ihn in der in Abb. ι und 3 dargestellten Lage zu halten sucht. Auf der Achse des Hebels n, n1 sitzt ferner eine dreieckige Scheibe q, auf der mittels Zapfen r Schieber j gelagert sind, die mit Schlitzen s1 auf ojtsfesten Bolzen t verschiebbar sind.
to Bei der in Abb. ι und 3 dargestellten Stellung der Teile ragen die Schieber.? in die Bahn von Stiften u, die an der Trommel m sitzen; sie verhindern dabei eine Drehung der Trommel. Wenn dagegen der Hebel η gegen den Anschlag 0 stößt, wird er in seine in Abb. 4 dargestellte Stellung geschwenkt, in der er die Scheibe q so weit gedreht hat, daß die Schieber J aus der Bahn der Stifte u zurückgezogen sind, so daß sich die Trommel m nunmehr drehen kann. Mit der Doppelrolle i ist ein Sperrad ν starr verbunden, in das eine Sperrklinke χ unter der Wirkung einer Druckfeder eingreifen kann.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Soll die in der Leuchtstellung (Abb. 1) befindliche Lampe heruntergeholt werden, so wird eine Handkurbel in das Loch s der Welle der Doppelrolle i gesteckt und gedreht. Das endlose Kabel d, das um die Rolle f geschlungen ist, deren Drehung durch die Riegel s verhindert wird, nimmt dabei die Laufkatze c mit, bis der Hebel η gegen den Anschlag· ο trifft; sobald dieser An-" schlag den Hebel η so weit zurückgeschwenkt hat, daß die Schieber.? die Stifte« frei lassen, dreht sich die Rolle f und die Seiltrommel m mit, so daß die Lampe a heruntergelassen wird. Durch Drehung der Handkurbel im entgegengesetzten Sinne wird die Lampe a wieder hochgewunden. Sobald dabei die Lampe oben angekommen ist, kann sich die Seiltrommel m nicht mehr mitdrehen; beim Weiterdrehen wird daher die Laufkatze c wieder in ihre Lage nach Abb. 1 zurückgeführt. Wenn dabei der Hebel η den Anschlag 0 verlassen hat, bringt die Feder p den Hebel η und. die Riegel s wieder in ihre Lage nach Abb. 3 zurück, in der die Trommel m und die -Scheibe / gegen Drehung gesichert sind.
Die beschriebene Einrichtung eignet sich insbesondere für leichte Lampenkonstruktionen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Aufzugvorrichtung für Straßenüberspannungslampen mit einem endlosen, zum Verstellen der Laufkatze und zugleich zum - Aufziehen und Herablassen der Lampe dienenden Kabel unter Verwendung einer Lampenwinde, dadurch gekennzeichnet, daß eine in der Laufkatze (c) angeordnete und bei der horizontalen Bewegung der Lampe undrehbar gehaltene Seiltrommel (») beim Anlangen der Lampe an der Straßenseite nach selbsttätiger Lösung der sie undrehbar haltenden Sperrvorrichtung (11, s) mittels des um eine fest mit der Seiltrommel verbundene Scheibe (J) herumgeführten, durch eine ortsfeste Antriebsscheibe betätigten endlosen Kabels (d) drehbar ist.
  2. 2. Auf zug Vorrichtung nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (η, s) mit einem Hebel (ra) versehen ist, der beim Auftrefren auf einen festen Anschlag (0) die Sperrung der Winde im) löst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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