DE86107C - - Google Patents

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DE86107C
DE86107C DENDAT86107D DE86107DA DE86107C DE 86107 C DE86107 C DE 86107C DE NDAT86107 D DENDAT86107 D DE NDAT86107D DE 86107D A DE86107D A DE 86107DA DE 86107 C DE86107 C DE 86107C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/08Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are attached to a movable carrier
    • G03B23/10Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are attached to a movable carrier drum or disc carrier

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Anordnung, mittelst deren die Bilder einer oder mehrerer Zauberlaternen selbstthätig ausgewechselt werden und gleichzeitig der Gegenstand jedes Bildes namentlich bezeichnet wird.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι einen Schnitt der Gesammtanordnung eines derartigen Apparates und
Fig. ι a einen Grundrifs zu Fig. 1.
Fig. 2 bis 6 sind Ansichten und Schnitte von Einzelheiten des Apparates.
Fig. 7 veranschaulicht die Vorrichtung, mittelst welcher die Namen der Bilder angezeigt werden.
Fig. 8 ist eine Oberansicht von Fig. 7 und
Fig. 9 die Ansicht eines Theiles von Fig. 7 in vergrößertem Mafsstabe.
In einem Gestell B, welches auf einer teleskopartig, verschiebbaren Säule befestigt ist, ist ein Kreuz C gelagert, welches mit einem Kranz F versehen ist. Auf der Welle Z des Kreuzes C befindet sich ein Kegelrad, welches mit einem in dem Gestell B gelagerten Kegelrad /in Eingriff steht. Das letztere ist mit einer Seil- oder Kettentrommel L versehen, welche mit einem ein Zuggewicht tragenden Seil in Verbindung steht.
Der Kranz F trägt die Bilder D für die in beliebiger Anzahl aufgestellten Zauberlaternen G. Vor jeder Laterne kann eine sich selbstthätig öffnende und schliefsende Blende Q. angebracht werden.
Die Drehung des Kreuzes C und des Kranzes F wird durch das Gewicht H bewirkt. Um jedoch diese Rotation nach bestimmten Zeitintervallen zu unterbrechen, ist folgende Vorrichtung angebracht:
Der Kranz F ist mit Schienen JV versehen, welche Aussparungen η (Fig. 6) tragen. In dem Gestell B oberhalb des Kranzes F ist ein Elektromagnet P gelagert, dessen Anker ρ an seinem Ende zwei kleine Rollen trägt und mit denselben in eine Aussparung η greift. Auf der Säule A ist eine Uhr M befestigt, welche z. B. alle 2 Minuten für einen Augenblick einen elektrischen Stromkreis schliefst, in welchen der Elektromagnet P eingeschaltet ist. Sobald der Stromkreis geschlossen ist, wird der Anker ρ angezogen und der Kranz F ausgelöst, so dafs derselbe durch die Einwirkung des Gewichtes H so lange gedreht wird, bis der Anker p, welcher von dem . Elektromagneten P bereits wieder losgelassen wurde, in eine neue Einkerbung η eingreift. Sobald der Kranz F stillsteht, erscheint das Bild D in der Zauberlaterne G. Das -Bild D selbst ist in einem aus einem Bügel d, Querbalken d1 und Feder d'2 bestehenden Rahmen gelagert, welcher mit einer Metallplatte E scharnierartig verbunden ist. Die letztere ist mit einer Schiene y, welche an derselben Stelle wie die Schiene N auf dem Kranze F befestigt ist, scharnierartig verbunden und kann mittelst einer in der Schiene f angebrachten Stellschraube derart verstellt werden, dafs die radiale Entfernung des Bildes von dem Drehpunkte des Rahmens F beliebig gewählt werden kann, je nachdem wie es die Zauberlaterne G erfordert.
Um jedoch die Stöfse, welche durch das Einschnappen des Ankers ρ in die Aussparung η entstehen, zu verhindern, ist eine
Bremse nach Fig. 6 angeordnet, welche wie folgt eingerichtet ist:
Das Gestell B trägt einen Flüssigkeitscylinder /2, welcher mit einem unter Federdruck stehenden Kolben versehen ist. Die Kolbenstange ist mit einer Rolle i versehen, welche auf einem geneigt angeordneten und auf jeder der Schienen N befestigten Winkeleisen f1 gleitet. Sobald der Kranz F in Bewegung gesetzt wird, wird die Rolle i mit dem Kolben aufwärts bewegt und dadurch eine Bremsung des Kranzes hervorgerufen, so dafs der durch das Einschnappen des Ankers ρ in die Aussparung η erfolgte Stofs abgeschwächt wird. Nachdem die Rolle i das Winkeleisen f1 passirt hat, wird der Kolben durch die an dem Cylinder angebrachte Spiralfeder wieder nach aufseti zurückgeführt.
Vor jeder Zauberlaterne befindet sich eine selbstthätig wirkende Blende Q, welche mit einem Gegengewicht q (Fig. 4) versehen ist. Das Gestell B trägt einen Elektromagneten r, welcher in denselben Stromkreis wie der Elektromagnet P eingeschaltet ist. Dieser Elektromagnet bethätigt einen Anker R, welcher an seinem Ende ebenfalls mit einer Gleitrolle versehen ist und in Aussparungen der Schiene^ einschnappt, sobald er frei ist. Der Anker ist ferner mit einer Schnur k verbunden, welche auf der Welle der Blende aufgewickelt ist. Wird also der Anker R von dem Elektromagneten r angezogen, dann läfst die Spannung in der Schnur k nach und das Gewicht q dreht die Blende Q vor die Oeffnung der Zauberlaterne G.
Damit der Name eines jeden Bildes selbstthätig angezeigt werden" kann, ist in dem das Laternenbild auffangenden Schirm eine Schlitzöffnung angebracht, welche genügend grofs ist, um den Namen eines Bildes erscheinen lassen zu können. Hinter dem Bilde befindet sich ein Apparat, welcher wie folgt construirt ist:
Auf einem teleskopartig verschiebbaren Ständer V ist eine Scheibe S1 gelagert, welche mit radialen Schlitzen versehen ist und die aus durchsichtigem Material gefertigten Schilder s trägt. Die letzteren sind verschiebbar angeordnet und mit der Bezeichnung des Bildes versehen. Hinter der Scheibe S1 befindet sich eine auf einem Arm W des Gestelles V verschiebbare Lampe w, welche die Schilder s von rückwärts beleuchtet. Die Drehung der Scheibe S1 wird mittelst eines Zuggewichtes T bewirkt. Dieses Zuggewicht hängt an einem Seil,, welches sich auf die Trommel einer mit der Scheibe S1 in Eingriff stehenden Winde aufwickelt. Die Welle der Scheibe S1 ist gleichzeitig mit einem Sperrrade S versehen, in dessen Verzahnung ein als Sperrklinke ausgebildeter Anker u eingreift, welcher unter der Einwirkung eines Elektromagneten U steht.
Die sämmtlichen drei Elektromagriete P, r und U sind in ein und denselben Stromkreis eingeschaltet und werden zu gleicher Zeit bethätigt, so dafs das Schliefsen der Zauberlaterne, die Transportirung der Laternenbilder und der Bilderaufschrift auf einmal erfolgt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Zauberlaterne mit selbstthätigem Bilderwechsel, dadurch gekennzeichnet, dafs mittelst in einen gemeinschaftlichen Stromkreis eingeschalteter Magnete (PrU) gleichzeitig die Sperrung des Bilderträgers gelöst, die Laterne durch eine Blende geschlossen und die die Bilderbezeichnung tragende Scheibe (S1J weiter geschaltet wird. ,
  2. 2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Zauberlaterne eine mit Gegengewicht versehene schwingende Blende, welche mit dem Anker des Elektromagneten durch eine Schnur derart verbunden ist, dafs die Blende bei Bethätigung des Elektromagneten das Objectiv schliefst.
  3. 3. Bei der unter 1.. gekennzeichneten Zauberlaterne eine Vorrichtung zum genauen Einstellen der Bilder vor den Linsen, bestehend aus einem mittelst Schraube verstellbaren, mit dem Bilderträger scharnierartig verbundenen Arm, in Verbindung mit einem das Bild tragenden Rahmen.
  4. 4. Bei der unter 1. gekennzeichneten Zauberlaterne eine Bremse, bestehend aus einem mit Flüssigkeit gefüllten Cylinder, in dessen Innern ein verschiebbarer, mit dünner Durchbohrung versehener, unter Federdruck stehender Kolben gleitet, welcher auf an dem Bilderträger angebrachte schiefe Ebenen einwirkt..
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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