DE47610C - Triebwerk für Schaustellungsapparate - Google Patents
Triebwerk für SchaustellungsapparateInfo
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- DE47610C DE47610C DENDAT47610D DE47610DA DE47610C DE 47610 C DE47610 C DE 47610C DE NDAT47610 D DENDAT47610 D DE NDAT47610D DE 47610D A DE47610D A DE 47610DA DE 47610 C DE47610 C DE 47610C
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- DE
- Germany
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- lever
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- disk
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- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims 1
- 240000006829 Ficus sundaica Species 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/16—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for devices exhibiting advertisements, announcements, pictures or the like
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Auf der Zeichnung, Fig. 1 und 2, ist ein Schaustellungsapparat dargestellt, welcher dadurch
gebildet ist, dafs die zu besichtigenden Bilder auf zwei parallel zu einander laufenden,
von einer Triebscheibe periodisch bewegten, horizontal liegenden Tragkettensträngen angeordnet
sind, so dafs das Ganze in einem langen schmalen Raum untergebracht ist. Dieser Apparat
wird auf eigenthümliche Weise unter Zuhülfenahme eines eigenartig eingerichteten Doppeltriebwerkes
bewegt, so zwar, dafs periodisch ein Fortrücken der langgestreckten Bilderreihe und ein zeitweiliger Stillstand erzielt wird. Zu
dieser eigenartigen Bewegung gehört das in den Fig. 5 bis 7 besonders dargestellte Triebwerk,
dessen Eigenthümlichkeiten aus folgendem klar werden.
Das Uhrwerk ist in ein Gestell C eingebaut (s. Fig. i, 2, 5 bis 7), welches in der
Verlängerung des Bilderapparates aufgestellt ist und durch das Universalgelenk d leicht mit
diesem verbunden und von ihm abgelöst werden kann, um unter Umständen den Betrieb
durch die Hand zu ermöglichen. Dasselbe besteht aus zwei Triebwerken, von denen das
eine, vom Gewicht H getrieben, als gewöhnliches Uhrwerk ununterbrochen fortläuft, während
das andere, vom Gewicht J getrieben, durch das erstere beeinflufst, zeitweilig, d. h.
zum Fortrücken der Bilder in Thätigkeit gesetzt wird. Zu diesem Zweck tritt das Werk H
mit der Achse e an die Aufsenseite des Gestelles und trägt diese die mit Stiften f versehene
Scheibe h. Diese Stifte f wirken auf den Schenkel i des Winkelhebels K, dessen
Schenkel k durch deren Einflufs gehoben wird, wodurch wiederum der Hebel L mit Hülfe des
Stiftes m aufwärts bewegt wird. Der Hebel L ist aus zwei Schenkeln η und ο hergestellt,
von denen der den Hebstift m tragende Theil ο durch die an L in ρ bewerkstelligte drehbare
Verbindung sich von η abklappen kann; aufserdem ist Hebel η mit dem in r drehbaren
Zahn s besetzt, welcher in die Einschnitte Z einer Scheibe greift, die an der vom durch das
Gewicht J bewegten Betriebswerk betriebenen Achse t angebracht ist, durch welche mit dem
Universalgelenk d die Bewegung des Bilderapparates vermittelt wird. Aufserdem sind die
beiden Hebelschenkel n, 0 mit Ansätzen u versehen, gegen die sich Nocken ν an der Windflügelachse
w legt, welche ebenfalls von t aus betrieben wird bezw. deren Geschwindigkeit
regelt. Wird nun Hebel K durch die Stifte der Scheibe h gehoben und Hebel L also mit,
so legt Zahn s aus Einschnitt / aus und wird durch Feder x, Fig. 5 bis 7, auf den Umfang
der Scheibe y gebracht. Läfst Stift/ Hebel K los, so fällt mit ihm Schenkel ο zurück,
Nocken ν wird frei, weil η mit Ansatz u über ihn gehoben bleibt, so lange Zahn s auf dem
Scheibenumfang gleitet, während ο mit seinem Ansatz bereits abwärts gefallen ist, Nocken ν
dreht sich mithin zwischen den Hebelschenkeln η und 0 durch, bis Zahn s in den
nächsten Einschnitt Z einfällt, Hebelschenkel η niederfällt und sein Ansatz u sich vor den
Nocken ν legt, womit das Betriebswerk so lange festgehalten wird, bis ein neues Auslösungsspiel
erfolgt, was unter entsprechender
Anordnung der einschlägigen Theile auf beliebige Zeitzwischenräume gerichtet werden
kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Schaustellungsapparat, bei dem die zu besichtigenden Bilder auf zwei zu einander parallel und horizontal liegenden Tragkettensträngen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dafs der Betrieb dieses Apparates mittelst eines Triebwerkes geschieht, welches aus den beiden von Gewichten J und H bewegten Hauptwerken und den im Zusammenhang mit einander wirkenden Hebeln K und L nebst Scheiben h und y gebildet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47610C true DE47610C (de) |
Family
ID=322638
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47610D Expired - Lifetime DE47610C (de) | Triebwerk für Schaustellungsapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47610C (de) |
-
0
- DE DENDAT47610D patent/DE47610C/de not_active Expired - Lifetime
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