DE343645C - Kinofilmgreifer - Google Patents
KinofilmgreiferInfo
- Publication number
- DE343645C DE343645C DE1919343645D DE343645DD DE343645C DE 343645 C DE343645 C DE 343645C DE 1919343645 D DE1919343645 D DE 1919343645D DE 343645D D DE343645D D DE 343645DD DE 343645 C DE343645 C DE 343645C
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- DE
- Germany
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- gripper
- catcher
- movie
- levers
- support
- Prior art date
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/18—Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
- G03B1/20—Acting means
- G03B1/22—Claws or pins engaging holes in the film
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)
Description
AUSGEGEBEN Al 7. NOVEMBER 1921
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 343645 KLASSE 57a GRUPPE 33
August Arnold und Robert Richter in München.
Kinofilmgreifer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1?. September 1919 ab.
Das Bestreben, die Bahn der Kinogreifer
nach Art einer besonders geformten Kurve zu gestalten und denselben beim Fördern des
Films eine höhere Geschwindigkeit zu verleihen, als bei Rückgang, hat für Kinobilder
eine Reihe von Fördervorrichtungen erstehen lassen, die teils mit, teils ohne Federn arbeiten
und, wie die Praxis gelehrt hat, insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten insofern nicht
mehr betriebssicher sind, als Fehlbilder ent-
stehen. Letztere haben ihre Ursache teils in den Federn, teils aber stets darin, daß .bei all
diesen Einrichtungen nur kurze Greifer angewendet werden können. Bei federlosen Fördervorrichtungen
tritt hierzu noch der Nachteil, daß sie zu kompliziert werden, insofern,
als ihre Greiferhebel an zwei Stellen zu viereckigen Rahmen ausgebildet sind, in dessen
einem ein um einen Zapfen schwingbarer ίο Stein geführt ist und in dessen anderem
Rahmen ein Exzenter mit zwei konzentrischen und zwei exzentrischen Bogenstücken spielt.
Dadurch wird nicht nur die Herstellung verteuert, sondern es ergeben sich auch zu viele
Reibflächen. Man hat nun bald erkannt, daß es einer besonderen Kurvenführung sowie verschiedener
Geschwindigkeiten der Greifer nicht bedarf und Fördervorrichtungen angewendet, bei welchen die Greiferhebel drehbar
auf einem Kurbelzapfen der Antriebswelle gelagert und durch Gegengewichte ausbalanciert
sind. Hierbei werden die Greiferhebel einerseits durch Federn, anderseits durch Exzenter
gesteuert, welch letztere von der Antriebswelle aus mit Hilfe von Kegelrädergetrieben in
Bewegung gesetzt werden. Auch diese Steuerungseinrichtung bedingt kurze Greiferstifte.
Die Folge davon ist, daß bei größeren Geschwindigkeiten ein Versagen der Fördervorrichtung
auftritt, welches teils auf diese geringe Längenausdehnung der Greiferstifte, teils aber auch auf die Federn zurückzuführen
ist. Alle diese Nachteile zu beheben, ist Zweck der Erfindung.
Dieselbe besteht im wesentlichen darin, daß bei solchen Fördervorrichtungen, bei welchen
die Greiferhebel drehbar und unverschieblich auf einem Kurbelzapfen der Antriebswelle gelagert
und durch Gegengewichte ausbalanciert sind, mit langen Greifern versehene kurze Greiferhebel unter Wegfall von Federn durch
eine Stange gesteuert werden, welche in einem festen Support geführt ist. Hierbei ist der
Führungsstift des letzteren zwecks Einstellung der Greifer vorteilhaft verstellbar gelagert,
zum Zwecke, eventuelle Differenzen in der Stellung der Greiferspitzen auszugleichen.
Eine Avisführungsform der Fördervorrichtung ist in Abb. 1 in Seitenansicht mit teilweisem
Schnitt, in Abb. 2 in Stirnansicht und in Abb. 3 im Grundriß dargestellt.
Hierbei ist b eine mittels Motor oder Handkurbel
angetriebene, in entsprechender Weise j gelagerte Welle, die mit-' den Kurbelarmen k r
versehen ist, welche den Kurbelzapfen^ tra- ί
: gen. Dieser bildet die Drehachse für die i Nabe d der beiderseitig verlaufenden kurzen
; Greiferhebel h mit den Greifern ct. Kurbel-
: achse, Greiferhebel und Greifer sind durch j die Gegengewichte g der Kurbelarme aus-I
balanciert. Wie nun ersichtlich, ist mit der ι gemeinschaftlichen Nabe d der Greiferhebel h
i die Steuerstange c fest verbunden. Diese feste j Verbindung wird zweckmäßig dadurch hergestellt,
daß die Nabe d an einem Ende mit Vierkant versehen ist, auf welches das dem-
; entsprechend geformte Auge des Steuer- ! hebeis c aufgehoben wird. Letzterer ist in
'. einem Support e des Gehäuses geführt und zu
j diesem Zwecke mit einem Schlitz s versehen, iti welchem der Stift t des Supports e hindurchgeführt
ist. Stift t ist vorteilhaft in Schlitzen i des Supports e verstellbar gelagert,
um durch entsprechende Verstellung ein scharfes Einstellen der Greifer α herbeiführen zu
können. Diese bestehen beiderseits aus je zwei in der Bewegungsrichtung des Films f
hintereinanderliegenden Stiften.
Wird die Welle b durch Motor oder Handkurbel in Umdrehung versetzt, so werden die
Greifer α in ihrer oberen Stellung in den perforierten
Film / tief eingeschoben und fördern denselben genau um eine Bildhöhe nach abwärts.
In dieser Stellung angelangt, verlassen sie das Bildband/ wieder und gehen rückwärts
leer nach oben. Hierbei erfolgt die Steuerung der Greifer durch die im Support e
geführte Stange c, so daß eine möglichst geradlinige
Bewegung der Greifer herbeigeführt wird. Infolge der festen Verbindung der Stange c mit der Greiferhebelnabe d ist eine
Verdrehung der Greifer mit Bezug auf die Stange c unmöglich. Das Arbeiten der Vorrichtung
erfolgt absolut genau und ruhig.
Claims (2)
1. Kinofilmgreifer, bei welchem die Greiferhebel drehbar und unverschieblich
auf einem Kurbelzapfen der Antriebswelle gelagert und durch Gegengewichte ausbalanciert
sind, dadurch gekennzeichnet, daß mit langen Greiferspitzen (cc) versehene kurze Greiferhebel (Ji) unter Wegfall
von Federn durch eine Stange (c) gesteuert werden, welche in einem festen
Support (e) geführt ist.
2. Greifer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungsstift (i) -des Supports (e) zwecks Einstellung der
Greifer verstellbar ist. 11c
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE343645T | 1919-09-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE343645C true DE343645C (de) | 1921-11-07 |
Family
ID=6247104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919343645D Expired DE343645C (de) | 1919-09-12 | 1919-09-12 | Kinofilmgreifer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE343645C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932169C (de) * | 1943-03-26 | 1955-08-25 | Universum Film Ag | Einrichtung zum Ausgleich der freien Massenkraefte in kinematographischen Aufnahme- und Wiedergabegeraeten mit Greifersystem |
-
1919
- 1919-09-12 DE DE1919343645D patent/DE343645C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932169C (de) * | 1943-03-26 | 1955-08-25 | Universum Film Ag | Einrichtung zum Ausgleich der freien Massenkraefte in kinematographischen Aufnahme- und Wiedergabegeraeten mit Greifersystem |
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