DE540964C - Rohrpost-Empfaenger - Google Patents

Rohrpost-Empfaenger

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DE540964C
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DE
Germany
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flap
tube
air
mail receiver
receiver
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DE1930540964D
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Rohrpostwerke Carl Henrich G M
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Rohrpostwerke Carl Henrich G M
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/26Stations
    • B65G51/30Stations for delivery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Rohrpost-Empfänger Die Erfindung betrifft eine Rohrpostanlage für Wendebetrieb zum Befördern schwerer Gegenstände.
  • Es sind Rohrpostanlagen bekannt, mit denen besonders in Stahl- und Walzwerken z. B. Werkstoffproben befördert werden, jedoch hat sich bei diesen Einrichtungen herausgestellt, daß beim Ausschleusen der schwer beladenen Büchsen die Ausschleuseinrichtungen sowohl als auch die Büchsen selbst einem großen Verschleiß unterworfen sind, wodurch oft auch Betriebsstörungen eintreten. Dieser Verschleiß und diese Störungen entstehen meist dadurch, daß die Büchsen beim Ausschleusen mechanisch auf die angesaugte Verschlußklappe unmittelbar oder auf Hebel aufschlagen; wenn auch hierbei die Luft von der Büchse mechanisch beim Eintreffen in der Endstelle abgestellt wird, so wird die Büchsengeschwindigkeit dadurch nicht vermindert, so daß die von ihr bewegten Einrichtungen leicht verschleißen und unbrauchbar werden.
  • Nach der Erfindung wird die Verschlußklappe der Hauptstelle allein durch Tauchmagnete völlig geöffnet und geschlossen. Dadurch wird erreicht, daß die Büchsen ohne Aufschlag gegen die Klappe ausschleusen können, da der Stromkreis der Tauchmagnete schon vor dem Eintreffen der Büchse bei der Hauptstelle unterbrochen wird, gleichzeitig wird auch hierbei durch einen Elektromagneten die Luft abgestellt, so daß die Büchsen ohne Antrieb und ohne Aufschlag aus dem geöffneten Empfänger ausschleusen können. Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel.
  • Nach Fig. r und 2 sind an dem Empfänger das Fahrrohr b und das Luftrohr c angeschlossen. Die Verschlußklappe d ist über der Ausschleusöffnung in der Achse dl für sich drehbar gelagert, ferner ist mit derselben Achse auch der Verschlußbügel c über der Verschlußklappe d starr verbunden, aber mit der Achse drehbar; dieser Verschlußbügel bzw. die Achse dl werden von dem Steuerarm f gesteuert. Unter dem Ausschleuskopf sind die beiden Tauchmagnetem mit je einem frei schwingenden Anker ml angeordnet, welche die mit Gelenken versehenen Zugarme nag bzw. die Steuerarme f beim Speisen der Magnete verstellen. Von den beiden Spiralfedern f'- werden im Ruhestand die Anker m' aus den Tauchmagneten gehoben, und der Verschlußbügel e stellt sich in fast waagerechte Lage zum Fahrrohr, ebenso die frei schwingende Verschlußklappe d, auf welche eine auf der Achse befindliche Spiralfeder wirkt.
  • Die Anordnung der frei schwingenden Verschlußklappe und des darüber schwingenden Verschlußbügels, welcher die Verschlußklappe in der Mitte und in ihrer ganzen Breite während des Betriebes anpreßt, ist hierbei für die gute Abdichtung von erhöhter Bedeutung.
  • In dem Luftrohr c befindet sich eine von dem Magneten cl- gesteuerte Drosselklappe c2.
  • Mit g ist der gebogene Leerlauf bezeichnet, worin die Büchsen ankommen.
  • Wird auf einer Nebenstelle eine Büchse zur Beförderung nach der Hauptstelle eingeladen, so werden durch Druck auf einen Knopf die beiden Magnete ?n auf der Hauptstelle gespeist, und die Verschlußklappe d wird durch den Verschlußbügel e von dem Magnetanker ml geschlossen, von der Druckknopfsteuerung wird gleichzeitig ein Wendeschütz für die Einschaltung der Betriebsmaschine gespeist und ferner ein Magnet cl, durch den eine Drosselklappe c2 im Luftrohr geöffnet wird.
  • Von der mit Saugluft nach der Hauptstelle beförderten Büchse wird in bekannter Weise im Fahrrohr vor der Hauptstelle ein Kontakt geöffnet, womit die Stromkreise für die Ausschaltung des Motors und der Zuhaltemagnete sowie der Drosselklappe im Luftrohr geöffnet werden, bevor die Büchse die Endstelle erreicht hat.
  • Da nach der Abstellung der Saugluft immer noch eine gewisse Zeitlang ein Unterdruck im Fahrrohr und Luftrohr bestehen bleibt, durch den die Verschlußklappe am Empfänger auch nach der Ausschaltung der Magnete noch festgehalten wird, kann es vorkommen, daß die schwere ankommende Büchse die angesaugte Verschlußklappe aufschlagen muß, wodurch Beschädigungen der Klappe und ihrer Einrichtungen entstehen können; wird jedoch die Drosselklappe im Luftrohr selbsttätig geschlossen, bevor die Büchse angekommen ist, so öffnet sich die Verschlußklappe sofort, und die Büchse gelangt ohne Aufschlag aus dem offenen Empfänger. Wenn von der Hauptstelle eine Büchse mit Druckluft befördert werden soll, so ist nach dem Einladen der Büchse ebenfalls nur ein Knopf zu drücken, wodurch die Klappe des Gerätes auf der Hauptstelle magnetisch selbsttätig geschlossen, die Drosselklappe im Luftrohr geöffnet und die Betriebsmaschine eingeschaltet werden; die Abstellung erfolgt nach Ankunft der Büchse selbsttätig in der vorher beschriebenen Weise.
  • Für jede Drehrichtung des Motors ist je ein Wendeschütz mit Verriegelung in bekannter Weise vorgesehen, so daß der Motor stets nur von einer Stelle für die betreffende Drehrichtung eingeschaltet werden kann.
  • Die hier beschriebene Anordnung kann auch für reinen Druckluftbetrieb von jeder Endstelle aus zur Verwendung kommen, wobei durch die Druckknopfsteuerung die Apparatklappe der Sendestelle, wie vorher beschrieben, selbsttätig geschlossen wird, die Klappe der Empfangsstelle bleibt hierbei offen, und die Drosselklappe im Luftrohr fällt fort.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rohrpost-Empfänger für Wendebetrieb mit von beiden Poststellen steuerbarer, magnetischer Haltevorrichtung der Klappen der Hauptstellen und Verriegelungen der Schalteinrichtungen gegeneinander, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe allein durch Tauchmagnete völlig geöffnet und geschlossen wird.
DE1930540964D 1930-05-03 1930-05-03 Rohrpost-Empfaenger Expired DE540964C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE540964C true DE540964C (de) 1931-12-31

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ID=6559112

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DE1930540964D Expired DE540964C (de) 1930-05-03 1930-05-03 Rohrpost-Empfaenger

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