DE540360C - Bewehrte Unterdecke aus Platten - Google Patents

Bewehrte Unterdecke aus Platten

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DE540360C
DE540360C DE1930540360D DE540360DD DE540360C DE 540360 C DE540360 C DE 540360C DE 1930540360 D DE1930540360 D DE 1930540360D DE 540360D D DE540360D D DE 540360DD DE 540360 C DE540360 C DE 540360C
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Germany
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ceiling
panels
ribs
concrete
plates
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DE1930540360D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/04Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation comprising slabs, panels, sheets or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

  • Bewehrte Unterdecke aus Platten Bei der bekannten Herstellung von Unterdecken unter Verwendung vollwandiger oder hohler rechteckiger Platten werden an den Deckenbalken mit Hilfe metallener Halter die Balken kreuzende Drähte oder Rundeisenstäbe aufgehängt und die Platten so zwischen diesen Stäben verlegt, daß ihre Langseiten parallel zu den Balken verlaufen. Diese Plattendecke hängt also in einem größeren oder kleineren Abstand unter den Deckenbalken. In einzelnen Fällen hat man die Fugen zwischen den Platten mit Beton ausgefüllt, so daß die Rundeisenstäbe mit dieser Füllung Eisenbetonträger bildeten. Auf die fertige Decke wurde dann eine isolierende Auffüllung gebracht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Unterdecke zu schaffen, welche nicht nur die Belastung durch die schalldichtende Lehm-oder Mörtelschicht aushalten kann, sondern auch begehbar ist, so daß sie nach Fertigstellung als Plattform bei den weiteren Bauarbeiten und zur Aufstapelung von Baustoffen dienen kann.
  • Diese Aufgabe soll erfindungsgemäß dadurch gelöst werden, daß auf ihrer Oberseite mit Rippen versehene Platten mit den Rippen parallel zu den Deckenbalken verlaufend verlegt und die zwischen den Stirnseiten der Platten verlaufenden T-förmigen, die Eisenstäbe einhüllenden Verstärkungsrippen aus Beton so ausgebildet sind, daß ihr Flansch die angrenzenden Platten um einen der Stegbreite ent* sprechenden Betrag überdeckt.
  • Die auf der Oberseite der Plattendecke befindlichen Rippen verzahnen sich mit der aufgebrachten Mörtelschicht, wodurch eine innige Verbindung der Platten mit der Mörtelschicht erzielt wird. Gleichzeitig aber ist die Haftung der Platten an den breiten Flanschen der quer zu den Rippen verlaufenden und zwischen den Balken liegenden Eisenbetonstegträgern groß genug, um die Platten zu tragen. Diese Stegträger erhöhen die Tragfähigkeit der ganzen Decke, so daß sie nach Fertigstellung begangen werden kann und bei den weiteren Bauarbeiten als Plattform für die Arbeiter und für die Aufbewahrung von Baumaterial dienen kann. Die Herstellung der Decke ist sehr einfach und erfordert nur geringe Zeit.
  • Die Erfindung ermöglicht die Verwendung dünner Platten, da die auf deren Oberseite vorhandenen Rippen durch die Verzahnung mit der Auffüllung eine erhöhte Tragfähigkeit ergeben, welche noch durch die breitflanschigen Eisenbetonstegträger vergrößert wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Unterdecke gemäß der Erfindung dargestellt. und zwar zeigt Abb. i einen Querschnitt und Abb. z einen Längsschnitt durch die Unterdecke. Ein Teil der dargestellten Unterdecke ist in Abb. 3 und q in vergrößertem Maßstabe in Längs- und Querschnitt nochmals veranschaulicht.
  • An der Unterseite der Deckenbalken a sind mit Hilfe der Krampen b Rundeisen c befestigt, welche quer zu den Holzbalken a verlaufen und zwischen welchen ein Abstand von etwa 35 cm verbleibt. Die Krampen b sind U-förmig gebogen und mit ihren abgebogene Spitzen tragenden Enden d in die Holzbalken a eingeschlagen.
  • Auf den Rundeisen c sind reiterähnliche Klammern e aufgelegt.
  • f sind Platten aus Ton, Beton oder ähnlichem Baustoff, welche zwischen die Eisenstäbe c eingelagert sind. Die Enden der Platten stützen sich, wie Abb. 3 zeigt, auf den Klammern e ab.
  • Zweckmäßig sind die Platten f durch Teilung eines Lochsteines hergestellt.
  • Die Fugen g zwischen den zu beiden Seiten jedes Rundeisens c liegenden Platten f sind mit Beton ausgegossen, und zwar derart, daß die Rundeisen c eingehüllt werden und über den Fugen liegende Eisenbetonstegträger h entstehen.
  • Auf die hierdurch entstandene Decke kann der Estrich i aufgebracht werden.
  • Die Oberseite der Platten ist mit Rippen f 1 versehen, welche in die Auffüllung i eingreifen. Die Flanschen L der Stegträger h überdecken die angrenzenden Platten um einen Betrag, welcher größer ist als die Breite der Stege sia. Die Decke dient gleichzeitig zum Tragen des Putzes k.
  • An der Unterseite der Holzbalken a kann ein Drahtnetz oder ähnlicher Putzträger L befestigt sein.
  • Es ist ersichtlich, daß die Verbindung der Rundeisen c mit den Holzbalken auch in anderer Weise ausgeführt werden kann, ebenso wie man statt der Klammern e andere Anordnungen treffen kann, um die Platten f abzustützen. Statt eines Rundeisens zwischen je zwei Plattengruppen könnten auch Bündel von mehreren Eisen von runder oder eckiger Querschnittsform angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bewehrte Unterdecke, bestehend aus an den Deckenbalken befestigten und quer zu diesen verlaufenden Eisenstäben, die in den mit Beton ausgefüllten Fugen der die Decke bildenden Platten liegen, dadurch gekennzeichnet, daß auf ihrer Oberseite mit Rippen v erse 'hene Platten (f) mit den Rippen parallel zu den Deckenbalken (a) verlaufend verlegt und die zwischen den Stirnseiten der Platten (f) verlaufenden T-förmigen, die Eisenstäbe (c) einhüllenden Verstärkungsrippen (h) aus Beton so ausgebildet sind, daß ihr Flansch (L) die angrenzenden Platten (f) um einen mindestens der Stegbreite (na) entsprechenden Betrag überdeckt.
DE1930540360D 1930-02-06 1930-02-06 Bewehrte Unterdecke aus Platten Expired DE540360C (de)

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