DE5367C - Neuerungen an Wäsche-Wringmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Wäsche-Wringmaschinen

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E. WesthaeusER in Stuttgart
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  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

1878.
ERNST WESTHÄUSER in STUTTGART. Neuerungen an Wäsche-Wringmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. October 1878 ab.
Die Wringmaschine wird mittelst der beiden drehbaren Klammern D derart auf den Rand des Waschkübels gesetzt, dafs deren Flügelschrauben und das Zinkblech Z nach der Aufsenseite des Kübels zu stehen kommen.
Durch Andrehen der beiden Flügelschrauben wird dann die Maschine an dem Kübel befestigt; die an ersteren angebrachten Unterlagscheiben verhindern einBeschädigen des letzteren. In den Lagerstücken NH ruhen die beiden Gummiwalzen von 45 mm Durchmesser. Diese Lagerstücke haben in ihrer abgerundeten Rückseite eine runde Aushöhlung, in welche die Gummicylinder G eingesetzt sind und welche gleichzeitig den beiden Lagerstücken N und H zur Unterstüzung dienen. Durch die Mitte der letzteren geht der in der Klammer D festsitzende Eisenstift T, welcher an seinem oberen Ende ein Schraubengewinde zur Aufnahme der Flügelmutter M hat. Die Oeffnung in den Lagerstücken gewährt dem Eisenstift T Spiel, damit ein Anstreifen an den Stift verhindert wird. Das obere Lagerstück H hat, wie aus Fig. 6 ersichtlich, eine Pfanne, in welche die abgerundeten Schneiden des Ringes S eingreifen, während in dessen oberer Vertiefung der Gummicylinder C gelagert ist. Letzterer wird an seinem anderen Ende von dem Ring R umschlossen, dessen obere Fläche aber der Flügelmutter M gleichzeitig als Unterlagsscheibe dient.
Der nach oben stehende Lappen des Lagerstückes N dient zur Abhaltung der Waschstücke gegen das Eindringen in die Lagerung der Walzen. Die Walzen sind rund abgeschliffen und centrisch angebracht, so dafs jede Ungleichmäfsigkeit in Gang und Federung ausgeschlossen ist.
Die Maschine geht leicht, so dafs dieselbe ohne besondere Anstrengung von einer Person gehandhabt und bedient werden kann. Vor dem Gebrauch der Maschine sind die beiden Flügelmuttern M so weit anzudrehen, als zum Auspressen der durchlaufenden Waschstücke nothwendig ist.
Es kann somit der Druck auf die Walzen nach Bedarf.regulirt werden; während des Gebrauches ist es jedoch unnöthig und zwecklos, eine Veränderung an den Flügelmuttern vorzunehmen, da die Anwendung der vier Federungsund Gummicylinder C und G ein gleichmäfsiges Auspressen der verschiedenartigsten Stofflagen ermöglicht.
Nach dem Gebrauch müssen die Flügelmuttern M wieder so weit als möglich zurückgedreht werden, damit Gummi und Walzen von dem Druck befreit werden. Hierdurch behalten dieselben ihre ursprüngliche Form und deren ursprüngliche Dauerhaftigkeit und Leistungsfähigkeit wird so wesentlich erhöht.
DieThätigkeit und Wirkung der vier Federungscylinder (welche aus je einer von Gummi umschlossenen Spiralfeder bestehen) beim Durchlaufen von Wäsche zwischen den beiden Gummiwalzen geht aus der Zeichnung deutlich hervor.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An der beschriebenen Wäsche-Wringmaschine
1. die waagebalkenartige Construction;
2. die combinirten Gummi- und Spiralfederbuffer.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6649029B2 (en) 2000-12-01 2003-11-18 Bayer Aktiengesellschaft Nonfelting wool and antifelt finishing process

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6649029B2 (en) 2000-12-01 2003-11-18 Bayer Aktiengesellschaft Nonfelting wool and antifelt finishing process
US7097909B2 (en) 2000-12-01 2006-08-29 Lanxess Corporation Nonfelting wool and antifelt finishing process

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