DE533122C - Vorrichtung zum Befestigen der Spundlochbuechsen an Metallfaessern oder aehnlichen Blechbehaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen der Spundlochbuechsen an Metallfaessern oder aehnlichen Blechbehaeltern

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DE533122C
DE533122C DESCH89585D DESC089585D DE533122C DE 533122 C DE533122 C DE 533122C DE SCH89585 D DESCH89585 D DE SCH89585D DE SC089585 D DESC089585 D DE SC089585D DE 533122 C DE533122 C DE 533122C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/38Making inlet or outlet arrangements of cans, tins, baths, bottles, or other vessels; Making can ends; Making closures
    • B21D51/40Making outlet openings, e.g. bung holes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen von Spundlochbüchsen an Metallfässern oder ähnlichen Blechbehältern. Es ist bekannt, aus den Blechwänden von. Metallfässern einen ringförmigen Flansch herauszuziehen und an diesem Flansch die Spundlochbüchse zu befestigen, indem der äußere Rand des Flansches nach innen umgebördelt wird, so daß er die Spundlochbüchse umschließt oder in eine Nut derselben eintritt. Um diese Befestigungsarbeit vorzunehmen, mußte man bisher nacheinander mehrere Gesenke benutzen, was nicht nur sehr zeitraubend und umständlich, sondern auch kostspielig ist. Um nun die Befestigungsarbeit zu vereinfachen und zu beschleunigen, wird gemäß der Erfindung nur ein einziges - Gesenk zur Befestigung der Spundlochbüchse benutzt. Dieses Gesenk ist mit ausschwingbaren Druckbacken versehen, welche von Spreizvorrichtungen her bekannt sind, aber wesentlich einfacher betätigt werden, indem die üblichen Spreizgestänge in Fortfall kommen. Die Druckbacken der Vorrichtung nach der Erfindung wirken unmittelbar auf den Außenumfang des Blechflansches, um ihn schräge nach einwärts zu drücken. Zu diesem Zweck sind sie mit über die Vorderfläche schräg nach innen ragenden Druckflächen versehen, deren Winkel dem konischen Außenumfang der in den Flansch eingesetzten Spundlochbüchse entspricht. Durch Andrükkung eines Stempels in Achsrichtung der Flanschbohrung gegen die Oberfläche der Druckbacken werden die letzteren um ihre Zapfen ausgeschwenkt, um mit ihren schräg nach innen ragenden Druckflächen auf den Blechflansch einzuwirken, so daß derselbe gegen den Umfang der Spundlochbüchse ge-. drückt wird und dieselbe gegen Lösung festklemmt.
Die Zeichnung stellt ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung dar:
Abb. ι ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Vorrichtung, wobei die Blechwand und der Flansch an derselben sowie die zu befestigende Spundlochbüchse in gestrichelten Linien dargestellt sind.
Abb. 2 bis 5 sind waagerechte Schnitte nach den Linien 2-2 bis 5-5 der Abb. x,
Abb. 6 zeigt eine der ausschwingbaren Druckbacken in schaubildlicher Darstellung,
Abb. 7 zeigt im senkrechten Schnitt die Vorrichtung in Andrück- oder Arbeitsstellung, und
Abb. 8 ist ein waagerechter Schnitt nach Linie 8-8 der Abb. 7.
Die Blechwand 7, welche später als Boden eines Metallfasses 0. dgl. benutzt wird, wird zunächst in einem anderen Gesenk mit einem
Ringflansch 49 versehen, wie die Abb. 1 in gestrichelten Linien darstellt. Dieser Ringflansch 49 hat einen nach einwärts ragenden Rand So, auf welchem die Spundlochbüchse 79 aufsitzt, die durch den Flansch befestigt werden soll. Die Vorrichtung zur Verformung des Flansches 49, die ihn an dem Umfang der Spundlochbüchse 79 zur Anlage bringt, besteht aus einem Stempel 53 mit einer an seiner Unterfläche befestigten kreisförmigen Druckplatte 54 aus gehärtetem Stahl. Es empfiehlt sich, die Druckplatte 54 abnehmbar an dem Stempel 53 anzubringen, um die Auswechselung zu erleichtern. In der Druckplatte befindet sich eine seichte kreisförmige Aussparung 55. Von ihrer Mitte aus geht eine Bohrung 56 in den Körper des Stempels 53 hinein, welche zur Zentrierung der Gesenkteile dient.
ao Die Matrize besteht aus einer Unterlage 57, die auf einem Maschinengestell oder einem Arbeitstisch u. dgl. befestigt wird und einen vertieften Kreissitz 58 für eine Platte 59 aufweist, welche mit der Unterlage durch Kopfschrauben 60 beständig verbunden ist. Die Platte 59 hat eine kreisförmige Vertiefung 61 zur Aufnahme des Klotzes 62, welcher mit seiner Unterfläche auf den oberen Enden von Stiften 63 ruht und durch den Dübel 64 gegen Verdrehung gesichert ist. Um die richtige Achsdeckung zwischen dem Stempel und dem in der Senkrechten beweglichen Klotz 62 herbeizuführen, ist ein Zapfen 65 in dem Klotz angeordnet, der nach oben herausragt und in die Bohrung 56 des Stempels eintreten kann. Die Stifte 63 erstrecken sich durch die Platte 59 und die Unterlage 57 hindurch und ruhen mit ihren unteren Enden auf einer Abstreiferplatte 64 auf. Letztere kann sich nur so weit nach oben bewegen, bis sie gegen die Unterfläche der Unterlage 57 anstößt. Die in ihr fest eingesetzten Stifte 66 dienen dazu, die Aufwärtsbewegung zu begrenzen. Die Scheibe 64 wird ständig durch einen Gummiklotz 68 nach oben gedruckt, auf dem sie ruht, der durch den in die Unterlage 57 eingesetzten Schraubenbolzen 69 zusammengedrückt wird.
In der Oberfläche der Kreisplatte 59 befrndet sich eine Ringnut 70 von halbkreisförmigem Querschnitt, welche die wulstartig ausgebildeten Enden 71 der "Druckbacken 72 aufnimmt. Um Herausstoßung dieser Backen aus der Nut 70 zu vermeiden, liegt auf der Platte 59 ein Haltering 73, der durch die Schrauben 60 festgehalten wird, und an seiner Unterfläche und Innenkante eine Hohlkehle von ungefähr 90 Bogengraden im Querschnitt hat, welche einen Teil der wulstartigen Schwingzapfen 71 der Backen 72 umfaßt. Aus Abb. ι ist deutlich ersichtlich, daß der von der Nut 70 und der Hohlkehle eingefaßte Teil der Schwingzapfen 71 bedeutend mehr als 180 Bogengrade beträgt.
Für gewöhnlich werden diese Druckbacken in der in Abb. 1 gezeigten Lage dadurch gehalten, daß gegen ihre Unterfläche jene Stifte 74 aufdrücken, welche in dem Abstreiferring 64 befestigt sind. In der Nähe des Schwingzapfenteiles 71 der Backen befindet sich ein Schulteransatz 75, der durch einen Anstoß gegen den Ring 73 die Aufwärtsschwingung begrenzt. Nach Abb. 8 haben die Backen in Draufsicht das Aussehen von Kreisausschnitten. Ihre Arbeitsflächen 76, welche gegen den axial verschiebbaren _ Klotz 62 hin gerichtet sind, sind jedoch ebene Flächen, so daß durch die Gesamtheit dieser Arbeitsflächen 76 ein Achteck bestimmt wird. Jede dieser Druckbacken 72 hat ferner am inneren Rand der 8d Oberfläche 78 einen nach einwärts gerichteten Vorsprung oder Finger 77, der über die gerade Fläche 76 nach innen vorragt. Der Außenumfang des Klotzes 62 entspricht dem Gesamtsatz dieser Backen und ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ebenfalls achteckig. Befindet sich dieser Klotz in der in Abb. ι dargestellten Lage, dann befinden sich die Finger 7j in einem ziemlichen Abstand von dem Umfang desselben. Die Finger ragen go ferner in der Arbeitslage des Gesenkes (Abb. 7) über die" Oberfläche des Klotzes 62 hinaus, aber der Abstand in der Ruhelage (Abb. 1) ist ein größerer.
Beim Gebrauch dieses Gesenkes wird der aus dem Bleckstück 48 herausgedrückte Flansch 49 mit dem waagerechten Randansatz 50 auf die Oberfläche des Klotzes 62 aufgelegt. Bei Senkung des Stempels 53 drückt dann die Druckplatte 54 auf den Rücken der von dem Flansch 49 gebildeten Vertiefung 47 und preßt diese. Vertiefung nach abwärts. Dabei werden die Backen 72 um ihre Zapfen 71 nach innen und abwärts geschwenkt, so daß der Flansch 49 von den Fingern 77 dieser Backen erfaßt und nach einwärts gepreßt wird. Die Finger drücken demnach die einzelnen Teile der Wände des Flansches 49 gegen die Seiten der eingesetzten, achteckigen Spundlochbüchse 79, welche einen konischen ιαο Umfang hat.
Bei der. Abwärtsbewegung des Stempels 53 und der dabei herbeigeführten Abwärtsschwingung der Backen wird auch der Klotz nach abwärts gedrückt, da ja die Büchse mit ihrem inneren verjüngten Ende in Eingriff mit dem Boden der Aussparung 55 gerät. Die Stifte 74 drücken dann auch die Abstreiferringe 64 nach abwärts, so daß die Abstandsstifte 66 etwas von der Unterfläche der Unterlage 57 zurücktreten; auch die Stifte 63, welche sich durch die Unterlage
und die Platte 59 erstrecken, tragen zur Herabdrückung des Abstreiferringes 64 bei. Dadurch wird der Gummiklotz 68 stark zusammengedrückt. Das vorher in die Vertiefung 47 hineingedrückte Material wird nun durch die Verzerrung des Flansches 49 aufgenommen, und der Flansch 49 legt sich dicht an die schrägen Wände 80 der Büchse 79 an. Die Endlage der Teile ist in Abb. 7 gezeigt.
Wird nun der Stempel 53 wieder nach aufwärts bewegt, so wird infolge der Ausdehnung des Gummiklotzes 68 ein Druck auf die Stifte 74 nach oben ausgeübt, so daß die Bakken 72 wieder in die in Abb. 1 dargestellte Lage geschwenkt werden. Auch wird infolge des Hochganges des Abstreiferringes 64 und der durch sie hochgestoßenen Stifte 63 der Klotz 62 nach oben gestoßen. Die Spundlochbüchse ist damit an der Blechwand befestigt und kann leicht aus dem Gesenk herausgenommen werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Andrücken eines aus einer Blechwand hochgezogenen zylindrischen Flansches gegen eine in den Flansch eingesetzte Spundlochbuchse ο. dgl. mit schrägen Außenwänden unter Benutzung von ausschwingbaren Druckbacken, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckbacken (72) mit über die Vorderfläche (76) schräg nach innen ragenden Arbeitsflächen (yy) ausgestattet sind, deren Winkel dem Unterschneidungswinkel der Buchse (79) entsprechen, wodurch bei Andrückung eines Stempels (53) in Achsrichtung gegen die Oberfläche (78) der Druckbacken letztere um ihre Zapfen (71) ausgeschwungen werden und mit den schräg nach innen ragenden Arbeitsflächen auf den zylindrischen Flansch einwirken und ihn in einen unterschnitten angeordneten Flansch verwandeln.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß .die schräg nach innen gerichteten Arbeitsflächen (yy) mit den zur Aufnahme des Drucks dienenden Oberflächen (78) einen spitzen Winkel bilden, um bei der Ausschwingung der Druckbacken an den1 so gebildeten Nasen einen Zug auf das zu bearbeitende Material auszuüben und eine vorher in dem Material angeordnete Vertiefung zu ebenen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckbakken (72) in einer von dem Flansch abstehenden Lage durch Stifte (74) gehalten werden, welche die Unterlage der Druckstücke (72) durchsetzen und auf ! deren Unterfläche eingreifen, dabei jedoch ihrerseits auf einen nachgiebig gehaltenen Ring (64) fest eingesteckt sind, um nach Auslösung des vom Druckstück (53) ausgeübten Drucks die Abspreizung der Druckbacken herbeizuführen und das fertiggestellte Arbeitsstück aus der Vorrichtung auszustoßen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (64) für die Stifte (73) von einem Klotz (68) getragen wird und andere Druckstifte (63) trägt, die auf den Halteklotz. (62) der Buchse einwirken, um bei der Verschiebung des Satzes von Druckstücken und des Klotzes (62) nach unten mitgenommen zu werden, um einen Gegenring (68) aus nachgiebigem Material in bekannter Weise zusammenzupressen.
    Hierzu a Blatt Zeichnungen
DESCH89585D 1928-03-15 1929-03-09 Vorrichtung zum Befestigen der Spundlochbuechsen an Metallfaessern oder aehnlichen Blechbehaeltern Expired DE533122C (de)

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US1942666A (en) 1934-01-09

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