DE533121C - Gewindedrueckmaschine - Google Patents

Gewindedrueckmaschine

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Publication number
DE533121C
DE533121C DE1930533121D DE533121DD DE533121C DE 533121 C DE533121 C DE 533121C DE 1930533121 D DE1930533121 D DE 1930533121D DE 533121D D DE533121D D DE 533121DD DE 533121 C DE533121 C DE 533121C
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DE
Germany
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workpiece
threaded spindle
pliers
threaded
thread
Prior art date
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Expired
Application number
DE1930533121D
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English (en)
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L Schuler GmbH
Original Assignee
L Schuler GmbH
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Publication date
Application filed by L Schuler GmbH filed Critical L Schuler GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE533121C publication Critical patent/DE533121C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/14Spinning
    • B21D22/18Spinning using tools guided to produce the required profile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
10. SEPTEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7 c GRUPPE
L. Schuler A.-G. in Göppingen, Württbg.
Gewindedrückmasehine Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1930 ab
Die Gewindedrückmaschine der Erfindung bezweckt gegenüber den bekannten Gewindedrückmaschinen eine Vereinfachung der Bauart und Erhöhung der Stundenleistung, zugleich auch die zuverlässige Verwendbarkeit für Arbeitsstücke ohne Boden (statt nur für solche mit Boden) und die Herstellung eines genau bemessenen lehrenmäßigen Gewindes. Mit einer bekannten Gewindedrückmaschine hat die vorliegende gemeinsam, daß die das Werkstück aufnehmende Gewindespindel außer der Drehbewegung eine axiale Hinundherbewegung ausführt, so daß ihr Gewindezapfen sich bei der Hinbewegung in das ihm vorgelagerte rohe Werkstück vorschiebt, worauf die Drückrolle zur Wirkung kommt. Bei dieser bekannten Maschine entspricht dem wechselnden Vor- und Zurückgehen der Gewindespindel zugleich eine Änderung der ao Drehrichtung derselben. Dies bedingt eine verwickelte Bauart, ferner Zeitverluste für die Drehrichtungsumschaltung und damit eine Minderung der Stundenleistung. Ferner gestattet die bekannte Maschine nur die Veras Wendung von Arbeitsstücken mit Boden, weil nämlich mit Hilfe dieses Bodens, auf den der Gewindezapfen aufstößt, die Vorbewegung des Werkstücks bis in den Bereich zweier Gegendrückrollen erfolgt Letztere sind ortsfest angeordnet und gewährleisten dabei nicht die Herstellung eines lehrenmäßigen Ge- ' windes.
Diesen Mängeln hilft der Erfindungsgegenstand dadurch ab, daß das beim Spindelhin- . gang gegen ein grundsätzlich festes Widerlager abgestützte Werkstück nach dem Drükken durch eine mehrseitig an ihm anfassende Zange festgehalten wird, während gleichzeitig die Gewindespindel unter Beibehaltung ihrer Drehrichtung zurückbewegt wird, so daß der Gewindezapfen sich aus dem eingespannten Werkstück herausschraubt und dieses beim anschließenden Wiederöffnen der Zange frei niederfällt.
Hier entfällt also das Umschalten der Drehrichtung der Gewindespindel samt der dazu nötigen Einrichtung. Mit der Vereinfachung der Bauart ergibt sich zugleich eine Erhöhung der Stundenleistung. Ferner ermöglicht die Anordnung des festen Widerlagers das Verarbeiten von Werkstücken ohne Boden genau so wie das solcher mit Boden und ergibt sich durch Verwendung einer in an sich bekannter Weise ausschwenkbaren Drückrolle ein genau lehrenmäßiges Gewinde.
An sich ist es des weiteren zwar bekannt, bei Gewindedrückmaschinen das fertiggedrückte Werkstück durch, sein Festhalten gegen Drehung von der weiter umlaufenden Gewindespindel abzuschrauben. Die bekannte Einrichtung gewährleistet aber nicht ein sicheres Erfassen des Werkstücks beim Abschrauben derart, daß es zuverlässig abgestreift und in seinem Gewinde nicht beschädigt wird. Vielmehr wirkt die bekannte Festhältevorrichtnng einseitig auf das Werkstück im Sinne seines Abkantens und damit Ausweitens des Gewindes, besonders am Ende
des Abstreifvorgangs hin, wo das Werkstück nur noch mit wenigen Gängen am Gewindezapfen haftet. Aus- den vorgenannten Gründen gewährleistet die bekannte Einrichtung auch kein stets genau lehrenmäßiges Gewinde. Auch, ermöglicht sie wiederum nur die Verarbeitung von Werkstücken mit Boden, weil das Aufstreifen des Werkstücks auf den Gewindezapfen durch ein hin und her bewegliches, am Werkstückboden angreifendes Organ bewirkt wird. Schließlich ist die Bauart der bekannten Einrichtung verwickelter dadurch, daß die Festhaltevorrichtung außer dem An- und Abschwenken vom Werkstück einer Seitwärtsbewegung zwecks Abstreifens des Werkstücks bedarf.
Beim Erfindungsgegenstand sind auch die vorgenannten Mangel vermieden. Es können hier, wie schon erörtert wurde, sowohl Werkstücke mit als solche ohne Boden gedrückt werden. Es entfällt die komplizierte, doppelte Steuerbewegung für die Festhaltevorrichtung. Diese bewirkt infolge ihres mehrseitigen Angriffs ein zuverlässiges Festhalten des Werkstücks in stets axialer Lage zum Gewindezapfen. Einflüsse, die auf ein Ausweiten des gedrückten Gewindes hinwirken könnten, bestehen dabei nicht, weil die Abschraubgeschwindigkeit zwangsläufig stets genau der Rücklaufgeschwindigkeit der Gewindespindel entspricht. Auch schraubt das Werkstück sich stets zuverlässig ganz vom Gewindezapfen ab, weil es von der Zange ebensolange festgehalten wird. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel im Grundriß, und zwar in zwei Arbeitsstellungen.
Fig. ι zeigt die Stellung, in welcher die Gewindespindel in den Vorzug vorbewegt worden ist und die Druckrolle zur Arbeit kommen kann.
Fig. 2 zeigt die Stellung, bei der das fertiggedrückte Werkstück durch die Zange festgehalten ist, die Gewindespindel sich aber schon zurückbewegt hat.
Die Gewindespindel α, die am vorderen Ende den auswechselbaren Gewindezapfen b trägt, dreht sich beim Gang der Maschine ununterbrochen im' gleichen Drehsinne und ist dabei in der Achsrichtung verschiebbar. Sie ist durch eine geeignete Einrichtung zwangsläufig nach links bewegbar, beispielsweise durch einen am hinteren Ende ihrer mitverschiebbaren Traghülse e angreifenden, nicht gezeichneten Zahnbogenhebel, der durch eine Kurve gesteuert wird. Zu anderer Zeit ist sie frei nach rechts zurückbewegbar, z. B. dadurch, daß die vorgenannte Kurve bei Erreichen einer bestimmten Stellung die Rückbewegung freigibt, wobei letztere durch eine Feder unterstützt wird.
Das Vor- und Zurückbewegen der Gewindespindel geht in bestimmter Weise Hand in Hand mit dem Vor- und Zurückbewegen einer der Spindel vorgelagerten Zange d zum Festhalten des fertiggedrückten Werkstücks. Die beiden Zangenschenkel d sind an Böcke e angelenkt, die auf einer Hülse / sitzen. Letztere ist auf einer Büchse g verschiebbar, nämlich mittels Laschen h, die am gegabelten Ende eines Steuerhebels i angreifen. Dieser Steuerhebel wird beispielsweise durch eine besondere, nicht gezeichnete' Kurvenscheibe in geeigneten Zeitpunkten hin und her geschwenkt, derart, daß er über die Laschen h die Hülse /, Böcke e und Zange d in Richtung auf die Gewindespindel α vor- oder von dieser zurückbewegt wird. Gleichzeitig erfahren die Zangenschenkel d dabei eine Gegeneinander- oder Aliseinanderbewegung, nämlich durch an sie angesetzte Rollenhebel k, die mit feststehenden Schrägnächen m zusammenwirken, ferner durchDruckfedern d'. Mit η ist ein Widerlager für das Werkstück bezeichnet; es sitzt drehbar auf einem in der Büchse g gelagerten Kolben 0, der unter dem Gegendruck einer Feder p steht.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Das anfänglich zylindrische Werkstück q wird durch einen nicht gezeichneten Zubringer bekannter go Art von der Seite her dem Gewindezapfen b, und zwar in Anlehnung an das Widerlager n, vorgelagert. Dann geht die Gewindespindel a nach links, wobei der Gewindezapfen b sich in das Werkstück einschiebt (Fig. 1). Nun kommt die Druckrolle zur Wirkung und formt im Werkstück das Gewinde. Nachdem die Druckrolle wieder ausgeschwenkt ist, geht der Hebel i mit der Zange d vor, die zugleich eingeschwenkt wird und das fertiggedrückte Werkstück q' erfaßt. Zugleich wird die rückläufige Bewegung der Spindel α freigegeben und der Gewindezapfen b schraubt sich nun beim weiteren Umlaufen der Gewindespindel unter deren Zurückdrücken aus dem eingeklemmten Werkstück heraus. Anschließend geht die Gewindespindel unter der Wirkung der die Zurückbewegung unterstützenden Feder o. dgl. noch ein Stück weiter zurück, derart, daß das Werkstück vom Gewinde- no zapfen gänzlich freigegeben wird. Jetzt bewegt der Steuerhebel^ die Zanged wieder zurück, wobei die Zangenschenkel sofort auseinandergehen und das Werkstück völlig freigeben, so daß dieses nun niederfällt und der auf gleiche Weise wie vorher erfolgenden Zuführung sowie Bearbeitung eines neuen Werkstücks Platz macht.
Die das Widerlagern abstützende Federp dient lediglich zum Ausgleich der bei den Werkstücken in Erscheinung tretenden Unterschiede, in der Höhe (bei Werkstücken
ohne Boden), Unterschiede in der Ziehtiefe (besonders bei Werkstücken mit profiliertem Boden) und gegebenenfals auch Unterschiede in der Blechstärke.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Gewindedrückmaschine, bei der die das Werkstück aufnehmende Gewindespindel außer der Drehbewegung eine axiale Hinundherbewegung ausführt, so daß ihr Gewindezapfen sich bei der Hinbewegung in das ihm vorgelagerte rohe Werkstück vorschiebt, worauf die Druckrolle zur Wirkung kommt, dadurch gekennzeichnet, daß das beim Hingang der Gewindespindel (α) gegen ein grundsätzlich festes Widerlager (n) abgestützte Werkstück (q) nach dem Drücken durch eine mehrseitig an ihm anfassende Zange (d) festgehalten wird, während gleichzeitig die Gewindespindel unter Beibehaltung ihrer Drehrichtung zurückbewegt wird, so daß der Gewindezapfen sich aus dem eingespannten Werkstück herausschraubt und dieses beim anschließenden Wiederöffnen der Zange frei niederfällt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930533121D 1930-06-19 1930-06-19 Gewindedrueckmaschine Expired DE533121C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE533121T 1930-06-19

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