DE52114C - Maschine zur Herstellung von Schrauben, Stiften und Nägeln aus Leder - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Schrauben, Stiften und Nägeln aus LederInfo
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- DE52114C DE52114C DENDAT52114D DE52114DA DE52114C DE 52114 C DE52114 C DE 52114C DE NDAT52114 D DENDAT52114 D DE NDAT52114D DE 52114D A DE52114D A DE 52114DA DE 52114 C DE52114 C DE 52114C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
- C14B2700/28—Processes or apparatus for the mechanical treatment of hides or leather not provided for in groups C14B2700/01 - C14B2700/27
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juni 188g ab.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Maschine zur Herstellung von Lederstiften,
Schrauben oder Nägeln im Längsschnitt und Fig. 2 zeigt dieselbe in der Vorderansicht.
Derartige Stifte, Schrauben oder Nägel sollen zur Verbindung von Lederstücken dienen.
Der Lederstreifen X\ am besten aus gespaltenem
oder abgeschabtem Leder hergestellt, wird mittelst eines Greifers E gefafst und durch
die ein Zieheisen mit beweglichen Backen B bildende Zange gezogen und dabei zugleich
um seine Längenachse gedreht.
Zu dem Zwecke besteht die als Zieheisen dienende Zange aus in Führungen Y radial
beweglichen Backen B, welche am Gestell A der Maschine drehbar angebracht sind und für
gewöhnlich durch Federn C gegen einander gedrückt werden. Der Greifer E bildet gleichfalls
im wesentlichen eine Zange, deren Backen durch Stangen K und Scharnierbolzen T mit
einer hohlen Schraube D mit steilem Gewinde verbunden sind. Der Scharnierbolzen Z der
Greifer ist an einer im Innern der hohlen Schraube D verschiebbaren Stange L befestigt.
Die Schraube D ist durch einen in sie eingeschraubten und durch einen Querbolzen J
gesicherten Kopf O, den Querkopf P und die Pleuelstange Q mit einer Kurbel R verbunden,
welche von Hand aus oder durch die Riemscheibe S eine drehende Bewegung
erhält.
Befindet sich die Schraube D an der vorderen Grenze ihrer Bewegung, so sind die
Greifer E und das Zieheisen B offen und so kann dann der Lederstreifen X in. das Maul
des Greifers E gelegt werden; dreht sich dann die Kurbel R weiter, so geht auch die
Schraube D zurück, wobei im ersten Moment der Rückwärtsbewegung durch die Feder M
im Innern der Schraube D die Stange L vorgeschoben wird, die Greifer E sich schliefsen
und hierbei den Lederstreifen X fassen. Gleichzeitig schliefsen sich auch die Backen B des
Zieheisens unter der Einwirkung der Federn C. Wenn die Schraube D durch die Kurbel R
zurückgezogen wird, mufs sie sich in ihrer im Maschinengestell A festen Mutter drehen,
wodurch der Lederstreifen X nicht nur durch das Zieheisen gezogen, sondern auch um seine
Längsachse gedreht wird. Hat die Schraube die rückwärtige Grenze ihrer Bewegung erreicht,
so stöfst der freie Arm eines Hebels W, der in der Schraube gelagert ist und mit dem
anderen Ende an der Stange L angreift, gegen einen am Gestell angebrachten Anschlag, wodurch
die Stange L zurückgeschoben wird und die Greifer E sich öffnen. Der gezogene
und hierdurch mit Gewinde versehene Lederstreifen kann dann aus der Maschine herausgenommen
werden oder fällt aus derselben von selbst heraus. Die Schraube D geht sodann
zurück, wobei sie keine Arbeit verrichtet, bis der Scharnierbolzen Z gegen einen am
Gestell angebrachten, in der Zeichnung aber nicht ersichtlichen Anschlag stöfst, wodurch
die Greifer E geöffnet werden; gleichzeitig stofsen auch Ansätze N an der Schraube D
gegen die Backen B und öffnen diese gegen den Druck der Federn C, worauf ein frischer
Lederstreifen eingeführt werden kann und das
beschriebene Spiel sich wiederholt.
Die so hergestellten Streifen kann man vor oder nachher mit Leim tränken und zwischen
Holz- oder Metallflächen rollen, wodurch sie eine bedeutende Steifigkeit und Härte annehmen.
Das Eintreiben der aus den so erzeugten Streifen hergestellten Schrauben, Stifte oder
Nägel kann von Hand aus oder mit einer Maschine erfolgen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zur Herstellung von Lederschrauben, Stiften oder Nägeln, bei welcher der zu verarbeitende Lederstreifen mittelst der an einem geradlinig sich bewegenden und zugleich rotirenden Theil (D) befestigten Greifer (E) durch ein festes Zieheisen (B) gezogen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52114C true DE52114C (de) |
Family
ID=326847
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52114D Expired - Lifetime DE52114C (de) | Maschine zur Herstellung von Schrauben, Stiften und Nägeln aus Leder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52114C (de) |
-
0
- DE DENDAT52114D patent/DE52114C/de not_active Expired - Lifetime
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