DE11075C - Korkenschneidemaschine mit biegsamem Messer - Google Patents

Korkenschneidemaschine mit biegsamem Messer

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DE11075C
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DE
Germany
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cork
knife
cutting machine
flexible knife
guide rods
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Application number
DENDAT11075D
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English (en)
Original Assignee
C. MEISSNER in Altona
Publication of DE11075C publication Critical patent/DE11075C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J5/00Mechanical working of cork

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

1880.
Klasse 38.
C. MEISSNER in ALTONA. Korkenschneicle maschine mit biegsamem Messer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. April 1SS0 ab.
Diese Korkenschneidemaschine, welche für Hand- und Maschinenbetrieb eingerichtet sein kann, hat ein biegsames Messer, welches durch eine Stellvorrichtung für gerade Korken gegen die Mitte des Korkens auswärts, für schräge Korken entsprechend gegen das stärkere Korkenende auswärts gebogen wird. Ferner erhält der Korken an beiden Enden Drehung durch spiralförmig gebogene, vom Messerrahmen getriebene Führungsstangen, zwischen welche der Korken eingeklemmt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Maschine dargestellt, und zwar ist Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 ein Grundrifs und Fig. 4 ein Durchschnitt durch die Messerstellvorrichtung. Fig. 6 ist ein Arm des Messerrahmens mit einer Führungsstange und der entsprechenden, die Drehung bewirkenden Mutter im Querschnitt. Die Fig. 1 bis 5 sind Darstellungen der Maschine für Herstellung von geraden Korken, während Fig. 6 ein Grundrifs des Apparates ist mit Einstellung des Messers für die Herstellung konischer Korken.
A ist ein Fundamentblock von Eisen oder Holz mit den beiden Lagerböcken B B', welche an den Enden von A. befestigt sind und zur Aufnahme der äufseren Enden der Führungsstangen CC dienen. Diese Führungsstangen sind an den inneren Enden, wo dieselben gleichfalls in Lagern ruhen, mit Zacken oder Spitzen versehen und fassen das Korkstück, aus welchem der Kork geschnitten werden soll, zwischen sich.
Das Messer D ist aus sehr dünnem Stahlblech hergestellt und in den Enden des Rahmens EE1E eingespannt. Die Endstücken EE des Rahmens gleiten mit den Futtern m m auf den gewundenen Führungsstangen C C und setzen dieselben und dabei zugleich das zwischengeklemmte Korkstück in Rotation, sobald das Messer an der Maschine hin- und herbewegt wird. Mittelst der Verbindungsstücke ο ο' ruht der Messerarm noch auf zwei am Maschinengestell gelagerten Eisenstangen HH', welche gleichzeitig als untere Führung des Messers dienen. P ist ein Handgriff zum Bewegen des Messers. Das Messer, welches vorn am Schnittende ausgehöhlt ist, Fig. 1, um den Korken zwischen die Stangen CC bringen zu können, wird durch die am Fundamentblock A drehbar gelagerte Stellvorrichtung R gebogen und mufs sich an der wirkenden Stelle zwischen den beiden aufrechten Bolzen r r und der Zunge s hindurch bewegen. Die Zunge ί biegt das Messer etwas nach aufsen und verhindert, dafs dasselbe sich in den Kork hineinfrifst und denselben hohl schneidet.
Soll der Korken schräg geschnitten werden, so wird die Stellvorrichtung R, Fig. 6, gedreht und das Messer dadurch gegen die Axe des Korkens an der Schnittstelle schräg geführt.
Um den Korken zwischen die Spitzen der Führungsstangen CC klemmen zu können, ist die eine Stange C mit dem Vorderende durch eine Büchse χ verschiebbar verbunden. Der Zapfen z, welcher an dem Rahmenstück E' unten vorspringt, wirkt kurz vor vollendetem Rückgange des Messers D gegen einen Arm L, welcher mit der Schiene J verbunden ist. Diese Schiene J wird durch eine Spiralfeder t nach rechts geprefst und spannt dadurch vermöge des mity verbundenen Armes G, dessen äufseres Ende über das vordere Ende von C fafst, die Führungsstange C gegen C, wodurch das Korkstück eingeklemmt wird, sobald das Messer vorwärts bewegt wird. Die Zeichnung stellt die geöffnete Stellung der Führungen CC dar.
Die Wirkung der Maschine ist folgende: Nachdem das Korkstück durch die Anfangsbewegung des Messers eingeklemmt ist, setzen sich die Führungsstangen durch die Pressung der Futter m m in Rotation. Das vorwärtsgehende Messer schält infolge dessen einen cylindrischen oder konischen Korken, je nach der Richtung der Stellvorrichtung R aus dem eingeklemmten Korkstück herauf, welcher nach erfolgtem Rückgange des Messers von den Spitzen der Führungen CC frei wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anwendung eines biegsamen Messers an Korkschneidemaschinen, welches durch eine Stellvorrichtung zum Gerade- oder Schrägschneiden an der wirkenden Stelle entsprechend gebogen wird.
2. Die Drehung des Korkens von beiden Enden durch zwei spiralförmige Führungsstangen, welche von dem Messerrahmen Bewegung erhalten.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT11075D Korkenschneidemaschine mit biegsamem Messer Active DE11075C (de)

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