DE528987C - Verfahren zur Gewinnung koerniger Zinkniederschlaege aus komplexen ammoniakalischen Zinksalzloesungen durch Behandeln mit Dampf - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung koerniger Zinkniederschlaege aus komplexen ammoniakalischen Zinksalzloesungen durch Behandeln mit DampfInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
- Verfahren zur Gewinnung körniger Zinkniederschläge aus komplexen ammoniakalischen Zinksalzlösungen durch Behandeln mit Dampf Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren zur Gewinnung körniger Zinkniederschläge aus komplexen ammoniakalischen Zinksalzlösungen durch Behandlung mit Dampf. Es ist bereits bekannt, aus derartigen Lösungen Zink in Form von Zinkoxyd durch überhitzten Dampf auszuscheiden. Das ausgeschiedene Zinko-xvd wird aber nur am Anfang in kristalliner Form erhalten, denn (la beim Einleiten von überhitztem Dampf in eine ammoniakalische Zinksalzlösung nur an den Stellen der Einleitung des Dampfes dieser überhitzt ist, so wird auch nur dort (las Zinkoxyd in kristalliner Form ausgeschieden. Die übrigen Teile des Behälters mit Zinksalzlösung, die entfernter sind von der Einleitungsstelle des überhitzten Dampfes, «-erden aber durch das Einleiten dieses Dampfes gleichfalls erhitzt, und das dadurch ausgefällte Zinkoxyd hat nun nicht mehr die kristalline Form.
- ach vorliegender Erfindung wird nun ein Ausscheiden des Zinkniederschlages in körniger Form durch Behandeln mit Dampf dadurch erreicht, daß man die Lösungen in für die Behandlung anderer Ammoniaksalzlösungen an sich hekannter Weise in dünne Schichten aufteilt. Durch Einleiten von Dampf, der dabei nicht überhitzt sein braucht und der vorteilhaft unter Anwendung des Gegenstromprinzips eingeleitet wird, werden jetzt die Zinkniederschläge ausgefällt, und zwar in körniger Form.
- Zur Ausführung des Verfahrens benutzt man am besten einen der an sich bekannten Abtreibeapparate, bei denen die Lösung in dünner Schicht im Gegenstrom zu dem eingeleiteten Dampf fließt. Wider Erwarten lassen sich solche Apparate verwenden, man mußte annehmen, daß bei dem hohen spezifischen Gewicht der Zinklösung sich Verstopfungen bilden würden, die den Betrieb mit diesen Apparaten unmöglich machten. Wider Erwarten ist das nicht der Fall.
- Die Analyse des Niederschlages ergibt ein basisches Zinkcarbonat.
- In der beiliegenden Zeichnung ist ein geeigneter Apparat zur Ausführung des Verfahrens dargestellt.
- Abb. r ist ein senkrechter Schnitt durch den Apparat, und Abb. 2 ist ein Ouerschnitt nach 2-2 der Abb. r .
- In den Zeichnungen stellt 5 die Kolonne dar, die in eine-Mehrzahl von Behältern durch Tröge 6 getrennt ist, die Öffnungen 7 mit nach oben gerichteten Flanschen S besitzen. Kappen 9 sind über den Öffnungen mit nach unten gerichteten Flanschen io angeordnet. Auf diese Weise wird ein gegen Flüssigkeit gesicherter Durchgang für Gase erreicht. Überflußröhren ii erstrecken sich durch jeden Trog und erlauben den Durchgang der Flüssigkeit nach unten und sichern eine Lage von Flüssigkeit in jedem Trog. Die Tiefe dieser Lage ist bestimmt durch aufwärts gerichtete Enden der Röhren i i, deren untere Enden in die Lagen der Flüssigkeit der nachfolgenden Tröge reichen und so diese Röhren verschließen. Heizdampf oder ein anderes Heizmittel wird durch eine Röhre 12 am unteren Ende der Kolonne eingeführt und die Dämpfe, die in der Hauptsache aus Ammoniak bestehen, werden durch eine Röhre 13 an der Spitze der Kolonne abgezogen und zu einem geeigneten Kondensapparat geleitet (nicht dargestellt). Ein Rohr'14 ermöglicht die Einführung der Flüssigkeit, die durch ein Rohr 15 abläuft. Die dargestellte Einrichtung ist eine typische, doch sind Abänderungen denkbar.
- In solch einem Apparat wird die ammoniakalische Zinklösung mit oder ohne Zugabe von N atriumcarbonatlösung durch das Rohr 14. eingeführt in geregelter Menge, und sie fließt nach unten über die Tröge in Reihen, wobei sie von Trog zu Trog durch die Röhren i i hindurchgeht. Heizdampf öder ein anderes Heizmittel wird durch die Röhre 12 eingeführt und zirkuliert nach oben durch die Kolonne in innigem Kontakt mit einer Flüssigkeit, die auf diese Weise wirkungsvoll erhitzt wird. Das Ammoniak wird destilliert, und das Zink wird getrennt als basisches Zinkcarbonat in granulierter Form. Der Niederschlag wird durch die Flüssigkeit von Trog zu Trog geführt und schließlich zum Boden der Kolonne, von dem die Flüssigkeit mit dem Niederschlag durch das Rohr 15 abgezogen werden kann.
- Die Änderungen, die in der Art des Niederschlages durch Erhitzen der Lösung in der beschriebenen Art bewirkt werden, können nicht mit Sicherheit auseinandergesetzt werden. Es ist indessen sicher, daß kein gelatinierter Niederschlag, so wie er normalerweise durch Erhitzen einer ammoniakalischen Zinklösung erhalten wird, durch Erhitzen der Lösung in Lagen erzeugt wird. Der granulierte Niederschlag ist ein bestimmtes Produkt, das Eigenschaften hat, die ein genügendes Auswachsen und eine- leichte Trennung von Flüssigkeit und Waschwasser ermöglichen. Solch ein Niederschlag erleichtert die Wiedergewinnung und Erzeugung von Zinkverbindungen und stellt dar ein wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung von handelsüblichen Zinkprodukten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung körniger Zinkniederschläge aus komplexen ammoniakalischen Zinksalzlösungen durch Behandeln mit Dampf, darin bestehend, daß die Lösungen in für die Behandlung anderer Ammoniaksalzlösungen an sich bekannten Weisen in dünne Schichten aufgeteilt werden, zweckmäßig unter Anwendung des Gegenstromprinzips.
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|---|---|---|---|
| US528987XA | 1928-07-27 | 1928-07-27 |
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| DE528987C true DE528987C (de) | 1931-07-10 |
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|---|---|---|---|
| DEA57775D Expired DE528987C (de) | 1928-07-27 | 1929-05-11 | Verfahren zur Gewinnung koerniger Zinkniederschlaege aus komplexen ammoniakalischen Zinksalzloesungen durch Behandeln mit Dampf |
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1929
- 1929-05-11 DE DEA57775D patent/DE528987C/de not_active Expired
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