DE703159C - Verfahren zur Aufbereitung von gediegenen, Schwefel enthaltenden Mineralien mittels der Schwimm- und Sinkscheidung - Google Patents

Verfahren zur Aufbereitung von gediegenen, Schwefel enthaltenden Mineralien mittels der Schwimm- und Sinkscheidung

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DE703159C
DE703159C DE1937S0135523 DES0135523D DE703159C DE 703159 C DE703159 C DE 703159C DE 1937S0135523 DE1937S0135523 DE 1937S0135523 DE S0135523 D DES0135523 D DE S0135523D DE 703159 C DE703159 C DE 703159C
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DE1937S0135523
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Jason J Svoronos
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JASON J SVORONOS
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JASON J SVORONOS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B1/00Conditioning for facilitating separation by altering physical properties of the matter to be treated

Landscapes

  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Aufbereitung von gediegenen, Schwefel enthaltenden Mineralien mittels der Schwimm- und Sinkscheidung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aufbereitung von gediegenen, Schwefel enthaltenden Mineralien, das sich durch große Wirtschaftlichkeit auszeichnet.
  • Die gebräuchlichsten Verfahren zur Behandlung schwefliger Mineralien, welche gediegenen Schwefel enthalten, und zur Gewinnung des reinen Schwefels beruhen mit Ausnahme des Diestillationsverfahrens darauf, daß das Mineral in beliebiger Weise bis zum Schmelzpunkt des Schwefels erhitzt wird, der dann durch die von den mit dem Schwefel gemischten Gesteinstücken oder Erdmassen gebildeten Zwischenräumen herabfließt und am Boden der Gefäße gesammelt wird.
  • Derartige Verfahren haben jedoch den Nachteil, daß das Herabfließen des zähen Schwefels durch die Steine oder Erdmassen auf Schwierigkeiten stößt. Obwohl man schon durch entsprechende Aufbereitung eine Trennung des Gesteins von den erdigen Bestandteilen herbeigeführt und alles versucht -hat, um die vorerwähnten Schwierigkeiten zu beseitigen, so blieb doch immer einerseits ein Teil des Minerals übrig, dessen Behandlung nicht einmal begonnen wurde, während andererseits ein Teil des SchWefels in den behandelten Mineralien zurückgehalten oder bei der Behandlung im Ofen verbrannt wurde.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, gediegenen Schwefel aus schwefelhaltigen Mineralien dadurch zu gewinnen, daß man die Mineralien in einer Zinkchloridlösung über den Schmelzpunkt des Schwefels erhitzt, so daß der Schwefel schmilzt und infolge seines geringeren spezifischen Gewichtes an die Oberfläche gelangt, während die Gesteinsanteile auf den Boden des Behälters sinken.
  • Ein derartiges Verfahren hat jedoch unter anderem den Nachteil eines erheblichen Verlustes an Zinkchloridlösung, da diese bei hoher Temperatur eine große Gesteinsmenge durchdringt und eine Rückgewinnung der Lösung bei gewöhnlicher Temperatur sehr schwierig, unter Erhitzung aber sehr unwirtschaftlich ist.
  • Durch die Erfindung werden die Nach=" teile der bekannten Verfahren beseitigt. Die Schwerflüssigkeit kommt nach der Erfindung nur kalt zur Verwendung, und der Schwefel wird demnach nicht in ihr ausgeschmolzen. Dies wird dadurch ermöglicht, daß gemäß der Erfindung, die in der Kombination der Einzelelemente besteht, durch deren Zusammenwirken allein das erstrebte Ziel erreicht werden kann, der Schwefel in physikalisch an sich bekannter Weise zunächst in Kügelchen umgeformt wird, indem man die Mineralien unter Druck in Wasser über den Schmelzpunkt des Schwefels hinaus erhitzt und alsdann die Temperatur unter Umrühren des Gutes herabsetzt, und hierauf die Trennung des so hergestellten Gemenges von Schwefelkugeln und Steinen durch die Schwimm- und Sinkscheidung in einer kalten Schwerflüssigkeit erfolgt.
  • D-er Schwefel wird also zunächst in eine für die Trennung von dem Gestein besonders geeignete Form gebracht und alsdann durch Schwimm- und Sinkaufbereitung abgetrennt.
  • Zweckmäßig werden aus dem dem Schwimm- und Sinkverfahren zu unterwerfenden Gemenge nach der Bildung der Schwefelkügelchen die großen Steine auf einem Siebe, durch dessen Sieböffnungen nur die Schwefelkügelchen hindurchfallen können, ausgesiebt, so daß sie den Trennungsvorgang nicht unnötig belasten.
  • Als Schwerflüssigkeit findet vorteilhafterweise eine Lösung von Zinkchlorid Verwendung. Bei der praktischen Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann das zur Erhitzung des Gemenges in der ersten Verfahrensstufe benutzte Wasser aus einem vorher in einem anderen Kessel durchgeführten '-Verfahren stammen. Da der Siedepunkt des Wassers unter dem Schmelzpunkt des Schwefels liegt und die Erhitzung somit unter Überdruck vor sich gehen muß, so wird man zum Zwecke der nach Schmelzung des Schwefels erforderlichen Temperatursenkung wenigstens einen Teil des Dampfes ablassen und ihn zur Vorwärmung eines anderen Kessels benutzen.
  • In manchen Fällen sind die Mineralien pulverförmig und haben einen sehr geringen Anteil an großen Stücken. In diesen Fällen und immer dann, wenn der Anteil des pulverförmigen Materials groß ist, kann an Stelle der obenerwähnten Aussiebung eine Auswaschung vorgenommen werden, wodurch der ganz feine Staub, der im Wasser aufgeschwemmt ist, abgetrennt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Aufbereitung von gediegenen, Schwefel enthaltenden Mineralien mittels der Schwimm- und Sinkscheidung, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwefel zunächst in Kügelchen umgeformt wird, indem man die Mineralien unter Druck in Wasser über den Schmelzpunkt des Schwefels hinaus erhitzt und alsdann die Temperatur unter Umrühren des Gutes herabsetzt, worauf die Trennung des so hergestellten Gemenges von Schwefelkugeln und Steinen durch Schwimm-und Sinkscheidung in einer kalten Schwerflüssigkeit erfolgt.
DE1937S0135523 1937-04-06 1937-04-06 Verfahren zur Aufbereitung von gediegenen, Schwefel enthaltenden Mineralien mittels der Schwimm- und Sinkscheidung Expired DE703159C (de)

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