DE52843C - Knopfbohrmaschine mit vier Spindeln - Google Patents

Knopfbohrmaschine mit vier Spindeln

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DE52843C
DE52843C DENDAT52843D DE52843DA DE52843C DE 52843 C DE52843 C DE 52843C DE NDAT52843 D DENDAT52843 D DE NDAT52843D DE 52843D A DE52843D A DE 52843DA DE 52843 C DE52843 C DE 52843C
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Germany
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spindles
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lever
spindle
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52843D
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English (en)
Original Assignee
H. A. KOLBE- in Göfsnitz, S.-A
Publication of DE52843C publication Critical patent/DE52843C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D23/00Producing tubular articles
    • B29D23/14Cigar or cigarette holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Zeichnung, Fig., ι bis 20, ist eine Knopfbohrmaschine dargestellt. Die Bohrspindeln sind zu vieren derartig angeordnet, dafs der zu bearbeitende Knopf nur immer von je einer Spindel auf einmal gebohrt wird und sich jede einzelne derselben aus der senkrechten in eine schräge Lage einstellen läfst.
Das Gestell der Maschine trägt die durch ein Schaltwerk drehbar und periodisch beweglichen Knopf haltevorrichtungen, über welche letztere die in einem in senkrechter Richtung beweglichen Träger gelagerten vier Spindeln angeordnet sind. Die Knopf haltevorrichtungen sind auf einer, gemeinschaftlichen Scheibe A, die auf Achse α sitzt, angebracht und bestehen aus den durch. Schrauben s beeinflufsten Klemmbacken B B. Die Klemmbacken werden in eigenthümlicher Weise geschlossen und der fertig gebohrte Knopf durch besonderen Mechanismus aus den mechanisch geöffneten Klemmbacken entfernt. Die Knopfhaltevorrichtungen sind zu sechs auf der Scheibe A (s. Fig. 4) angeordnet, so zwar, dafs vier derselben sich stets unter den Bohrspindeln b c d e befinden (s. Fig. 2 und 3), während die übrigen zwei durch den Klemmhalter-Schliefs-und-Oeffnungsmechanismus, sowie durch den Knopfausstofser beeinflufst werden. Das Oeffnen und Schliefsen der Klemmbacken zum Zweck der Aufnahme eines zu bohrenden^Knopfes geschieht in folgen-" der Weise. Die Klemmbackenspindeln s sind mit Rechts- und Linksgewinde zur Backenbewegung und mit den Hebeln h ausgerüstet, an denen je eine kräftige Feder, f angreift. Diese Hebel h gleiten mit ihrem freien Ende bei Drehung der Scheibe über die Bahn C am Gestell, deren Erhöhung i (s. Fig. 17, Blatt II) eine Bewegung derselben in solcher Weise hervorbringt, dafs nach erfolgtem Einbohren des vierten Loches in den Knopfkörper die Spindel' verdreht, die Backen B B aus einander gebracht, also der gebohrte Knopf freigemacht wird, um durch den weiter unten näher erläuterten Ausheber gebracht zu werden. Die Klemmbacken bleiben so lange, geöffnet, bis die Scheibe A eine weitere Drehbewegung erhält, worauf die eben geleerte Klemmbacke in die Stelle η zur Aufnahme eines neuen Knopfes gelangt, Fig. 4. Sobald der neue Knopf eingelegt ist und eine neue Bewegung der Scheibe nach der Stelle des Knopfes unter die erste Bohrspindel b beginnt, gleitet der Hebel h von der Bahn C ab und die Feder f bewirkt die Zuspannung der Backen durch Zurückdrehung der Spindel s. Der nunmehr festgehaltene Knopf gelangt unter die erste Spindel b und erhält sein erstes Loch hierauf bei weiterer Schaltung unter die zweite c, dritte d und vierte Spindel e, so dafs die vier Löcher b1 c1 d1 e1 jedes einzeln und an jedesmal anderer Stelle in den Knopf eingebohrt werden, welche Reihenfolge in Fig. 9 bis 13 schematisch dargestellt ist. Nach vollendetem Bohrprocefs beeinflufst die Bahn C wiederum den Spindelhebel h und die Klemmbacken werden geöffnet, worauf das Ausstofseh des fertigen Knopfes durch Wirkung folgender Einrichtung geschieht, Fig. 4, 16, 17 und 18. Unter jedem Spannbackenpaar, und zwar in deren Mitte, befindet sich an dem Hebel' H ein Knopfteller 0, der als Unterlage für den eingelegten dient und durch einen Druckstift k, welcher sich am Spindelträger 5
befindet, bewegt wird. Sobald ein Klemmbackenpaar in die Auswechselstelle m, Fig. 4, 14 und 17, auch Fig. 9 bis 13, gelangt, kommt das eine Ende des Knopftellerhebels H in den Bereich der Druckstange k, wird beim Niedergang des Spindelträgers S niedergedrückt und infolge dessen der gebohrte Knopf aus den Klemmbacken BB, die bereits durch die Bahn C geöffnet sind, gehoben bezw. ausgeworfen, Fig. 4, 14 und 17. Die Knopftellerhebel sind einseitig schwer, so dafs sie beim Emporgehen des Druckstiftes k wieder in ihre tiefste Lage zwischen den Klemmbacken B einfallen: Die periodische Bewegung der Knopfhaltevorrichtung wird hervorgebracht durch ein Schaltwerk, welches aus dem auf Achse α befindlichen Schaltrade R, der Rückdaumenscheibe T auf Achse a, sowie dem Einlegehebel D besteht. Der Einlegehebel D wird bei jeder Umdrehung der Achse g durch den Daumen G aus den Zähnen des Schaltrades R ausgelegt und hierauf kommt der Schaltzahn J zur Wirkung, indem er das Schaltrad T erfafst und um ein Sechstel verdreht, worauf der Einleger D durch Federn / / wieder in die Zahnlücke von R gelegt und gleichzeitig die richtige Stellung der Klemmbackenscheibe gesichert wird (s. Fig. 1, 5, 6 und 7).
Die Spindeln b c de sind sämmtlich in dem Spindelträger S in den Lagern ρ gehalten, so zwar, dafs ihre Achse, deren oberes Mittel gegen die feste Spitze r läuft und davon geführt wird, sich sowohl senkrecht, als auch schräg mit dem Lager am Spindelträger einstellen läfst, was mit Hülfe der in den Futtern verstellbaren Lagerbüchsen geschehen kann. Die Lagerbüchsen ρ (s. auch Fig. 14 und 15) sind in ihren Laufflächen etwas kugelig hohl gestaltet, so dafs eine Veränderung der Spindellage ermöglicht wird. Die sämmtlichen vier Spindeln werden durch einen Riemen, der von der Scheibe U, Fig. 1 und 2, getrieben wird, bewegt.
Der Spindelträger 5 ist am Gestell auf- und abbeweglich befestigt und in entsprechender Weise durch Schlitz t und Schlitten u geführt. Bei jeder Schaltung der Knopf haltevorrichtung ist es nöthig, die Bohrwerkzeuge aus den Knöpfen zu entfernen, d. h. emporzuheben, und dient hierzu die folgende Einrichtung. Auf der Achse g, welche auch die Schaltdaumen J trägt, befindet sich die Scheibe M, welche mit der Hochcurve χ versehen ist. Die Achse g macht bei jeder Schaltperiode eine volle Umdrehung und gelangt infolge dessen die Hochcurve χ bei jedesmaligem Lochwechsel unter den Treibstift v, welcher sich am Spindelträger S befindet. Die Lage der Hochcurve auf der Scheibe M ist derartig gewählt, dafs der Spindelträger jedesmal gehoben wird, ehe die Schaltung der Scheibe A mit den Knopfhaltern beginnt. Der Spindelträger S wird durch das Hebelgewicht K, sowie Gestaltung der Curve χ langsam herabgebracht und dadurch der Vorschub für die Bohrwerkzeuge bewirkt. Um aber den Spindelträger S bei Aufserbetriebsetzung der Maschine in höchste Stellung zu bringen, so dafs die Bohrwerkzeuge für die Bearbeitung zugänglich werden, kommt der Hebel V in Anwendung (s. Fig.'2, 3 und 8), der unter dem Stift g, auf welchen der Gewichtshebel W drückt, angreift. Hebel V läfsl sich auf dem Drehzapfen n> des Gewichtshebels W festlegen und dadurch die höchste Stellung'des Spindelträgers festhalten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche.■
1. Eine Knopf bohrmaschine, mit vier Spindeln arbeitend, von denen jede einzelne an anderer Stelle im Knopf ein Loch bohrt, gekennzeichnet dadurch, dafs die Knopfhalteklemmbacken mittelst einer Bahn c und der von Feder f beeinflufsten Hebel h geöffnet und geschlossen werden, wobei der unter und zwischen den Klemmbacken befindliche Ausstofsknopfhaltehebel H durch Stift k am ,Spindelträger S bewegt wird und aufserdem zum mechanischen Hochheben des Spindelträgers S die Scheibe M mit Hochcurve χ versehen ist, welch letztere auf den Hebestift ν an S einwirkt.
2. In Ergänzung der unter 1. bezeichneten Anordnung die Anbringung verstellbarer Fufslager für die Bohrspindeln und die Einrichtung zum beliebigen Hochstellen des Spindelträgers, bestehend in der Anbringung des Handhebels V.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT52843D Knopfbohrmaschine mit vier Spindeln Expired - Lifetime DE52843C (de)

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